Bildungspersonal im Übergang Schule/Arbeitswelt
Anforderungen an die Professionalität des Bildungspersonals im Übergang von der Schule in die Arbeitswelt
Der stattfindende Wandel am Übergang von der Schule in den Beruf und in die Arbeitswelt stellt die beteiligten Institutionen und die pädagogischen Fachkräfte vor große Herausforderungen: Originäre Tätigkeiten verändern sich und zusätzlich entstehen erweiterte Aufgaben, die neue Anforderungen bedeuten. Bildungspolitisch geht es um die Gestaltung des gesamten Übergangsbereichs, beginnend in der allgemein bildenden Schule mit einer gezielten Berufsorientierung und einer Begleitung der jungen Menschen bis hin zur Integration in die Arbeitswelt.
Ziel des Forschungsprojektes ist es, die veränderten Anforderungen an die Professionalität des Bildungspersonals im Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu ermitteln und Kompetenzprofile herauszuarbeiten, die dieser spezifische Aufgabe entsprechen. Die Studie nimmt dabei exemplarisch vier Gruppen des Bildungspersonals in den Blick, die als zentrale Akteure in einem regionalen Übergangsmanagement angesehen werden können: die Lehrkräfte in allgemein bildenden und an den beruflichen Schulen, die Sozialpädagoginnen und -pädagogen, die bei Bildungsträgern tätig sind und die Ausbilderinnen und Ausbilder in Praktikumsbetrieben.
Als ein besonderer Aspekt des Forschungsprojektes wird eine "benachteiligtensensible Betrachtungsweise" im Fokus stehen, d. h. es soll sich abbilden, wie insbesondere Risikogruppen, -situationen und -bereiche von den pädagogisch Handelnden identifiziert und wie diese im Kontext einer "Biografischen Berufswegeplanung" aufgegriffen werden kann.
Ein Ergebnis des Forschungsprojektes wird es sein, Empfehlungen für die Aus-, Fort- und Weiterbildung der vier Berufsgruppen, auszusprechen.




