Befragung von nicht ausbildenden Betrieben
Befragung von nichtausibildenden Betrieben: Schaffung einer Referenzbasis für bildungsökonomische Analysen
In diesem Entwicklungsprojekt soll eine Datenbasis für vergleichende Analysen zwischen ausbil-denden und nicht ausbildenden Betrieben geschaffen werden.
Eine wichtige Voraussetzung für ein funktionierendes Ausbildungssystem ist die Bereitschaft von Betrieben, Jugendliche auszubilden. Im Jahr 2010 betrug die Ausbildungsquote 22,5%, was einer Zahl von 468.800 Ausbildungsbetrieben entspricht (vgl. Hucker 2012, S. 189). Dies bedeutet, dass über drei Viertel der Betriebe in 2010 sich nicht an der dualen Ausbildung beteiligt haben.
Warum verzichten diese Betriebe in Zeiten von drohendem bzw. bereits akutem Fachkräftemangel auf eine eigene Ausbildung? Wie schätzen sie den Nutzen einer möglichen Ausbildung ein? Welche Voraussetzungen würden die Aufnahme der Ausbildung begünstigen? Wie gewinnen die Nichtausbildungsbetriebe neue Fachkräfte? Welche Strategien nutzen sie zur Deckung ihres Fachkräftebedarfs? Zur Klärung dieser Fragen soll in diesem Entwicklungsprojekt eine telefonische Befragung von etwa 1.500 nicht ausbildenden Betrieben durchgeführt werden.




