Weiterbildungs-Innovations-Preis
Innovative Maßnahmen der beruflichen Bildung greifen in der Regel bereits vorhandene Entwicklungstendenzen in der Erwerbsarbeit auf und können als "Vorboten" für eine zunehmende Verbreitung neuer Qualifikationsanforderungen gesehen werden. Da Weiterbildungsträger und -einrichtungen ihr Qualifizierungsangebot rasch an die veränderten Anforderungen des Marktes anpassen müssen, gehören sie mit ihren Bildungsprojekten zu wichtigen "Signalgebern" für neue Qualifikationsentwicklungen. Dies gilt ganz besonders für ihre innovativen Bildungskonzepte, deren "Markt - bzw. Serienreife" sich noch erweisen muss. Für die "Früherkennung von Qualifikationsentwicklung" sind innovative Konzepte jedoch von besonderer Relevanz. Deshalb wurde mit den Weiterbildungs-Innovations-Preis (WIP) die Idee einer jährlichen Preisausschreibung entwickelt. Weiterbildungsträger und -einrichtungen sowie Betriebe werden aufgefordert, sich am Wettbewerb zu beteiligen und innovative Projekte der beruflichen bzw. betrieblichen Weiterbildung expertisenhaft darzustellen. Diese neue methodische Vorgehensweise erweist sich durchaus als erfolgsversprechender qualitativer Ansatz. Seit Einführung des WIP im Jahr 2000 wurden bis 2010 1550 Expertisen eingereicht, die detaillierte Informationen zu den Anlässen, Zielen, Inhalten und Zielgruppen innovativer Weiterbildung liefern und die breitgefächerte Anbieterlandschaft widerspiegeln. Einrichtungen, Unternehmen und Trainer werden aufgefordert, ihre innovativen Konzepte expertisenhaft darzustellen und zur Preisausschreibung einzureichen. Die Bewerbungsfrist für den WIP läuft jährlich von Anfang April bis Ende Juli. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen erhalten Sie unter www.bibb.de/wip.




