Ausbildungsprogramme Ost
Evaluierung der Ausbildungsplatzprogramme Ost 2002 - 2004
Die außerbetrieblichen Ausbildungsplatzprogramme für "marktbenachteiligte" Jugendliche gehören seit Beginn der neunziger Jahre zum Kernstück der Ausbildungsförderung in Ostdeutschland. Seit 1993 von Bund und neuen Ländern als Gemeinschaftsinitiative Ost finanziert, geriet diese außerbetriebliche Förderung zunehmend in die Kritik. Daher einigten sich Bund und neue Länder im Jahr 1996 auf eine betriebs- und wirtschaftsnähere Neukonzeption der gemeinsam finanzierten Ausbildungsplatzprogramme. Da diese Förderprogramme bis 2004 fortgesetzt werden, wandte sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahr 2000 mit der Bitte an das BIBB, für den Förderzeitraum 1996 bis 1999 eine Evaluierung der Bund-Länder-Ausbildungsplatzprogramme Ost vorzunehmen. Ergebnisse und Empfehlungen der Evaluierung fanden in den "Orientierungen zur künftigen Ausrichtung der Ausbildungsplatzprogramme Ost" des BMBF vom 13.3.2002 ihren Niederschlag.
In diesen "Orientierungen..." wurde festgelegt, dass das Bundesinstitut für Berufsbildung die Evaluierung der neustrukturierten Ausbildungsplatzprogramme Ost 2002 - 2004 mit dem Ziel fortsetzen soll, einen genaueren Überblick über den Erfolg der Neustrukturierung der Programme zu ermöglichen. Diese Evaluierung wird im Rahmen des Vorhabens durchgeführt.




