Internationale Berufsbildungsberatung
Viele Länder stehen heute vor ähnlichen Herausforderungen: wachsende Globalisierung der Wirtschaft, verstärkter internationaler Wettbewerb, Veränderungen in der demografischen Entwicklung und auf dem Arbeitsmarkt verlangen nach neuen bildungspolitischen Strategien, um den Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften decken zu können.
Nach wie vor ist die berufliche Bildung in vielen Ländern schulisch organisiert und bereitet die Absolventen nur unzureichend auf die Anforderungen des Arbeitslebens vor. Die Wirtschaft beklagt die Praxisferne der beruflichen Bildung und fordert, die Qualifizierungsziele und -inhalte beruflicher Bildung enger auf den Bedarf des Arbeitsmarktes und der Betriebe auszurichten.
Notwendig ist es daher, die berufliche Bildung weiterzuentwickeln und zu modernisieren, d.h. ein attraktives Angebot an qualifizierten Ausbildungsgängen und Weiterbildungsmöglichkeiten zu schaffen, um die Beschäftigungsfähigkeit und berufliche Mobilität der Absolventen zu erhöhen; berufliche Bildung praxisnäher, orientiert an den Anforderungen des Beschäftigungssystems, zu gestalten und auf Abschlüsse vorzubereiten, die hohe Standards erfüllen und zukunftsfähige Beschäftigungsperspektiven eröffnen.
Viele Länder haben diese Notwendigkeit erkannt und suchen nach Erfahrungen und Unterstützung in der Modernisierung ihrer Berufsbildungssysteme. Dabei ist Deutschland als Kooperations- und Beratungspartner in der beruflichen Bildung international gefragt. Ca. 500 weltweit laufende Projekte der Berufsbildungskooperation belegen, dass das deutsche Modell der dual-kooperativen Berufsbildung auf ein hohes Interesse im Ausland stößt.




