Öffentlicher Dienst
Die vorliegende Studie des Forschungsvorhabens 4.0642 des Bundesinstitutes für Berufsbildung belegt einen grundlegenden Wandel im Öffentlichen Dienst. Die Verwaltungsmodernisierung, insbesondere das "Neue Steuerungsmodell" und die Entwicklungen im Rahmen des E-Government verändern die Qualifikationsanforderungen an die Beschäftigten im nichttechnischen Bereich grundlegend. Betroffen sind vor allem Verwaltungsfachangestellte, Fachangestellte für Bürokommunikation, Justizfachangestellte, Sozialversicherungsfachangestellte, Fachangestellte für Arbeitsförderung und Fachangestellte für Medien und Informationsdienste.
Durch die Entwicklungen vom "regel- und verfahrensorientierten Staatsdiener zum ergebnisorientierten Public Manager" ergeben sich Qualifikationsanforderungen an die Fachkräfte im Öffentlichen Dienst, die künftig ihren Niederschlag in den Ausbildungsordnungen finden sollten, wie verwaltungsbetriebswirtschaftliche Qualifikationen (insbesondere Leitbilder, Verwaltungsbetriebswirtschaft, Marketing/Öffentlichkeitsarbeit), E-Government- und qualitätsbezogene Kompetenzen sowie eine Geschäftsprozessorientierung, um den Beschäftigten zu ermöglichen, ganzheitliche und systemische Ansätze bei ihrer Tätigkeit zu verfolgen. Durch die Zentralisierung von Verwaltungsleistungen bleibt zu beobachten inwieweit die Ausbildungsprofile künftig in der Fläche noch vermittelbar bleiben, z.B. hinsichtlich Reisekosten und Beihilfe.





Die praktische Prüfung der Verwaltungsfachangestellten