Neue Strategien für das Lernen und Wissen in KMU - Referenzarbeitsaufgaben mit Lernaufgabensystemen für die Entwicklung neuer Kompetenzen im Betrieb
Hintergrund: Unter den Bedingungen der zunehmenden Globalisierung entwickeln Mitarbeiter neue Strategien des Wissenserwerbs, um angemessen handlungsfähig zu bleiben. Ergebnis der neuen Anforderungen in flexiblen Arbeitsprozessen ist, dass die Handlungen vielfältiger werden und sich schneller verändern.
Die Entstehungsverläufe von Erfahrungen sind zunehmend durch individuell-spezifische Handlungsmuster geprägt, die mehr von Strategien als einzelnen Handlungen oder Ope-rationen genährt sind. Hier fehlt in den Betrieben der an den Arbeitshandlungen orientierte Wissensmanagementprozess, der die individuellen Entwicklungen unterstützt und zusätzlich das Wissen für andere Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter verfügbar macht. Ebenso fehlt es an Methoden, die einen Schritt weitergehen und mit systematischer Unterstützung die Herausbildung des impliziten Erfahrungswissens ("stilles Wissen") fördern. In diesem Modellversuch wird daher vor allem auch der Frage nachgegangen, wie mehrere Arbeits-aufgaben zu Referenzarbeitsaufgaben zusammengefasst werden können. Diese sollen aufgabenlogisch aufgearbeitet werden und tragen dann in Form handlungsorientierter und arbeitsplatznaher Lernaufgabensysteme zu einer weit reichenden Flexibilität in der betrieblichen Bildung speziell bei Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) bei.
Ziele: Im Modellversuch sollen Methoden, Konzepte und Strategien der betrieblichen Bildung auf der Basis weiter- bzw. neu zu entwickelnder Lernformen entwickelt und umgesetzt werden.
Ergebnisse: In drei Handlungsfeldern "Lehrende und lernende Experten", "Lernaufgabensysteme für Referenz-arbeitsaufgaben" und "Strategien des Wissenserwerbs" können praxisgerechte Antworten gefunden werden.




