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Entwicklung von Verfahren und Produkten exter-nen Ausbildungsmanagements in der gestaltungsoffenen Ausbildung

Hintergrund:

Die neuen Berufsbilder betonen das Prinzip der Gestaltungsof-fenheit. Dieses ermöglicht den Ausbildungsverantwortlichen, bei der Auswahl der Ausbildungsinhalte die betrieblichen Geschäfts-prozesse stärker als bisher zu berücksichtigen. Vielen Klein- und Mittelunternehmen fehlen für die Ausgestaltung der hinzugewonnenen Freiräume jedoch oftmals die notwendigen Ressour-cen oder Strukturen. Hier setzt der Modellversuch zum externen Ausbildungsmanagement an.


Ziele:

Der Modellversuch will zur Verwirklichung der mit der Neuordnung angestrebten Modernisierungsziele und zur Erhöhung der Ausbildungsbereitschaft von Betrieben beitragen. Hierfür werden ausbildungsrelevante Produkte und Verfahren entwickelt, erprobt und überprüft. Bereitgestellt werden diese Unterstüt-zungsleistungen vom Zentrum für Ausbildungsmanagement Bayern <zab>. Der Modellversuch trägt dazu bei, die grundlegenden Verfahren (Produkt- und Prozessleitfäden) zum externen Ausbildungsmanagement auf dem Bildungsmarkt zu institutionalisieren.


Ergebnisse:

Zur Berufsvorbereitung werden Veranstaltungen für Schüler, Lehrer und Eltern angeboten. Hierzu gehören Berufsinformationstage, Betriebserkundungen, Praktika und Workshops sowie Berufseignungstests. Außerdem wurden Praktikums- und Lehrstellenbörsen im Internet aufgebaut. In Zusammenarbeit mit IHK, HWK und Arbeitsagentur wurde eine Internetdatenbank mit über 1.800 Angeboten zu Betriebpraktika und zum Thema "Firmen informieren in Schulen" realisiert. Daneben werden Betriebe auch auf Messen oder Berufsbörsen vertreten. Ein vierteljährlich erscheinender Newsletter erreicht mehr als 1.400 Schulen.
Auf die Unterstützung der Ausbildungspraxis zielen die Leistungen für Unternehmen, Ausbilder und Auszubildende. Zur Vermittlung von Ausbildungszielen wurden spezielle Qualifizie-rungsbausteine entwickelt und erprobt.  Hierfür sind in kleineren Unternehmen oftmals keine Lehrangebote vorhanden; es fehlt an fachübergreifender Methodenkompetenz. Der virtuelle Ausbilder beispielsweise ist ein internetgestütztes Lernportal, mit dessen Hilfe Auszubildenden fachübergreifende Lerninhalte, wie etwa IT-Kompetenzen, vermittelt werden. Auf den erhöhten Fortbil-dungsbedarf der Ausbilder durch die Neuordnung der Metall- und Elektroberufe wurde mit einem innovativen Fortbildungskonzept reagiert, dem Kaskadenmodell. Mit ihm werden Fortbildungen in mehreren, sachlich aufeinander aufbauenden Stufen organisiert, wobei jeweils ein moderierter Erfahrungsaustausch zwischen Ausbildern und Vertretern von Kammern oder Berufs-schulen stattfindet. Themen für Ausbilder sind z.B.: Erstellung eines Ausbildungsplans, Unterstützung bei Prüfungsfragen, Einsatz der Projektmethode oder Organisation von Verbundausbildung. Der kontinuierliche Transfer ist gewährleistet u.a. durch permanente Beratungs- und Diskussionsveranstaltungen und überregionale Tagungen

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