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Sicherung des Fachkräftebedarfs im Servicebereich der maritimen Freizeittechnik durch Nutzung der Flexibilitätsspielräume in der Aus- und Weiterbildung

Hintergrund:

Der Tourismus im Allgemeinen und der Wassertourismus im Speziellen boomen in Deutschland. Die Nachfrage nach wassertouristischen Angeboten ist riesig. Über 17 Millionen Deutsche fahren Kanu, Motorboot oder Wasserski, tauchen, surfen, segeln oder angeln. Die maritime Freizeittechnik verkörpert einen beträchtlichen Wert. Aus diesem Grund müssen für die von den Urlaubern des maritimen Tourismus mitgeführte Freizeittechnik Dienstleistungen im Bereich Wartung, Pflege, Reparatur, Aufbewahrung, u.a. noch umfangreicher vorgehalten und angeboten werden. Derzeit gibt es allerdings im Servicebereich der maritimen Freizeittechnik keine spezifisch ausgebildeten Fachkräfte. Diese rekrutieren sich aus den unterschiedlichen klassischen Berufsfeldern von Handwerk und Industrie.


Ziele:

Im Modellversuch wird durch das Aus- und Fortbildungszentrum Schiffahrt und Hafen mittels eines externen Bildungs- und Innovationsmanagements für einen Verbund interessierter regionaler Unternehmen der maritimen Wirtschaft unter den spezifischen Bedingungen kleinerer Unternehmen ein flexibles und differenziertes Weiterbildungssystem aufgebaut. Durch arbeitsplatznahe und arbeitsintegrierte Qualifizierungsangebote sollen sich Facharbeiter/ innen innovatives und spezielles Fachwissen - hier vor allem technisches Know how -, sowie Methoden- und Sozialkompetenzen aneignen können. Dabei werden neue Elemente und didaktische Möglichkeiten für die Auslösung und Bewältigung von Selbstlernprozessen in innovativen Branchen erprobt und in die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung eingebracht.


Ergebnisse:

Der Bereich der Marinas in Mecklenburg-Vorpommern verfügt über eine gute Ausgangsposition. Eine Untersuchung des Dienstleistungsangebotes von aktuell 294 erfassten Anlegern und Marinas verdeutlicht, dass der Bereich Versorgung/Sanitär recht gut abgedeckt wird. Entsorgung und technischer Service sind dagegen oft unzureichend entwickelt. Deshalb werden sich die Schwerpunktaktivitäten des Modellversuches auf dieses Tätigkeitsfeld orientieren.

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