Förderung der Beschäftigungsfähigkeit bei Auszubildenden und Mitarbeitern durch den Erwerb von Veränderungskompetenz
Hintergrund:
Die Arbeits- und Berufslandschaft befindet sich zurzeit in einem tiefgreifenden Wandlungsprozess: Statt einer unbefristeten Vollerwerbsarbeit im erlernten Beruf müssen sich die Arbeitnehmer in einer Erwerbsbiografie mit Phasen der Aus- und Weiterbildung, Erwerbstätigkeit, Eigenarbeit, Umschulung und Arbeitslosigkeit zurechtfinden und für diese Erwerbsbiografie verstärkt selbst die Verantwortung übernehmen. Die Beschäftigungsfähigkeit von Erwerbstätigen hängt daher in Zukunft nicht nur von deren Fachqualifikationen ab, sondern auch und vor allem von ihrer Veränderungskompetenz. Veränderungskompetenz meint hier zum einen die Fähigkeit, seine Kompetenzen und Qualifikationen in neuen und wechselnden Situationen anzuwenden und zum anderen die Fähigkeit und Bereitschaft, auf die unterschiedlichen und wechselnden qualifikatorischen Anforderungen der Arbeitswelt eingehen und diese im Hinblick auf die eigene Berufsbiografie verarbeiten zu können.
Ziele:
Ziel des Modellversuches ist es, Auszubildende auf die hier beschriebenen neuen Anforderungen der Arbeits- und Berufswelt vorzubereiten und damit ihre Beschäftigungsfähigkeit zu fördern. Zentral ist hierbei die Stärkung ihrer Veränderungskompetenz.
Ergebnisse:
In dem Modellversuch werden verschiedene Instrumente und Konzepte entwickelt und erprobt, mit denen die Entdeckung und Förderung individueller Kompetenzen und Veränderungskompetenzen der Auszubildenden ermöglicht wird. Fragebögen zur Selbst- und Fremdeinschätzung zählen hier genauso dazu wie ein Konzept zur Gestaltung von Erfahrungsräumen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch auf der Entwicklung von Transferkonzepten wie z.B. Qualifizierungskonzepte für Ausbilder und die Erstellung eines Handbuchs zur Anwendung der Instrumente




