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Modenäher / -in und Modeschneider / -in

Erlassdatum Modenäher / -in: 13.02.1997 (Änderung: 09.05.2005)
Erlassdatum Modeschneider / -in: 13.02.1997 (Änderung: 09.05.2005)

Die beiden Ausbildungsberufe bauen aufeinander auf (gestufte Ausbildung):

Die erste, zweijährige Ausbildungsstufe endet mit dem qualifizierten Berufsabschluss "Modenäher / Modenäherin". Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres erfolgt eine sog. "Differenzierungsphase" über einen Zeitraum von 16 Wochen. Diese Zeit kann dafür genutzt werden, sowohl betriebsbedingte Schwerpunkte als auch Ausbildungsinhalte je nach individuellem Lernfortschritt des / der Auszubildenden zu vermitteln. Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen im nähtechnischen Bereich, d. h., die Beherrschung unterschiedlicher Verfahrenstechnologien in den Produktionsbereichen Zuschnitt, Bügelei, Näherei und Qualitätssicherung unter betriebsorganisatorischen, qualitätssichernden, wirtschaftlichen und modischen Aspekten. Nach wie vor ist die Arbeitsweise durch eine hohe Spezialisierung und von einer weitgehenden Arbeitsteilung gekennzeichnet.

Modenäher und Modenäherinnen

  • bedienen und überwachen Maschinen und Anlagen in den Produktionsbereichen Zuschnitt, Bügelei, Näherei und Warenprüfung,
  • wenden unterschiedliche Verfahrenstechnologien in den o. g. Produktionsbereichen an,
  • gehen mit Betriebsdatenerfassungs- und Auswertungssystemen um,
  • wählen textile Werk- und Hilfsstoffe und Zubehör nach Verwendungszweck und Wirtschaftlichkeit aus,
  • planen und bereiten Arbeitsabläufe vor,
  • erfassen den Zusammenhang zwischen Gestaltung, Konstruktion und Verarbeitung,
  • beurteilen die Qualität und ergreifen qualitätssichernde Maßnahmen.

In der zweiten, darauf aufbauenden Ausbildungsstufe, die ein weiteres Jahr dauert, kann der Berufsabschluss "Modeschneider/Modeschneiderin" erworben werden. Hier steht im Mittelpunkt der Ausbildung die Arbeitsorganisation und -planung sowie die Kollektionserstellung, d. h., das Festlegen von Verarbeitungstechniken, von Arbeitsgängen und ihrer Aufgabenverteilung sowie die Modellprüfung und -optimierung und die modelltechnische Bearbeitung unter betriebsorganisatorischen, qualitätssichernden, wirtschaftlichen und modischen Aspekten. Die zweite Stufe bietet eine gute Voraussetzung für einen Einstieg in die mittlere Führungsebene.

Modeschneider und Modeschneiderinnen

  • erarbeiten technische Unterlagen und Anweisungen für die Arbeitsvorbereitung und die Produktion,
  • kalkulieren Fertigungskosten,
  • führen modelltechnische Bearbeitungen durch und erstellen Schnittbilder,
  • legen Verarbeitungstechniken und Arbeitsgänge sowie ihre Aufgabenverteilung fest,
  • erfassen den Zusammenhang zwischen Gestaltung, Konstruktion und Verarbeitung,
  • prüfen Modelle und optimieren sie,
  • fertigen Modelle für die Kollektions- und Serienfertigung unter Beachtung modischer Entwicklungen und wirtschaftlicher Aspekte an
  • kontrollieren den Produktionsablauf und nehmen die Endabnahme vor.

Download: AO, RLPL
Mehr zu "Gesamttextil": www.textile-your-future.de

Last modified on: November 17, 2006

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