Verknüpfung der Berufsausbildung
Verknüpfung der Berufsausbildung mit Organisationsentwicklung zur Gestaltung und Absicherung einer kontinuierlichen Facharbeiterweiterbildung
Mit diesem Modellversuch soll generell ein Beitrag zur Weiterentwicklung der Didaktik und Methodik der betrieblichen Berufsbildung geleistet werden. Durch die Entwicklung und Erprobung eines in sich stimmigen Konzepts von der Berufsausbildung über die Weiterbildung hin zur Organisationsentwicklung werden Berufsbildung und Organisationsentwicklung und damit durchgängig alle im Betrieb ablaufenden Lernprozesse miteinander verknüpft. Die weitere Optimierung und Modernisierung der Arbeits- und Produktionsprozesse kann dadurch nachhaltig unterstützt und abgesichert werden.
Die innovativen Ziele ergeben sich aus der subjektorientierten und systemisch ausgerichteten Gestaltung der Didaktik und Methodik, die das reflexive Lernen in den Mittelpunkt stellt und durch die Erweiterung des in der Berufsbildungspraxis üblichen Methodenrepertoires die methodischen und sozialen Kompetenzen stärkt und vertieft. Um das selbststeuernde und selbstorganisierte Lernen zu fördern, liegt ein Schwerpunkt des Modellversuchs auf der Gestaltung funktions- und hierarchieübergreifender Lernnetzwerke. Das gemeinsame Lernen von Auszubildenden, Fach- und Sachbearbeitern und Führungskräften fördert die Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit; trägt zur Überwindung der durch den Taylorismus entstandenen Grenzen bei; verbessert die Transparenz über das situativ entstandene Erfahrungswissen und dessen Transfer; erweitert die individuelle und organisationale Lern- und Handlungskompetenz und verbindet damit Persönlichkeits- und Unternehmensentwicklung.
Ein wesentliches Element dafür ist die Entwicklung und Erprobung sog. Lernparcours zwischen Arbeits- und Ausbildungsplätzen.
Durchführungsträger: MTU Motoren- und Turbinen-Union Friedrichshafen GmbH, Tel.: 07541/90 2767




