Modernisierung und Differenzierung
Modernisierung und Differenzierung der dualen Berufsbildung am Beispiel der Förderung von kundenorientierten Sozialkompetenzen
Ziel des Modellvorhabens ist die systematische Förderung und Evaluation von Sozialkompetenzen für die kunden- und teamorientierte Kommunikation im Rahmen der kaufmännischen Berufsbildung. Entwickelt, erprobt und evaluiert werden Qualifizierungsbausteine zum Nutzen der einzelnen Individuen, der betrieblichen Handlungsfelder Handel, Banken, Versicherungen und Industrie sowie der Bildungspolitik insgesamt. Das gestufte didaktische Konzept enthält sowohl berufs- und branchenspezifisch relevante als auch berufs- und branchenübergreifende Basis- und Aufbaumodule. Während die Basismodule Umsetzungshilfen im Rahmen der Ausbildungsordnungen darstellen, handelt es sich bei den Aufbaumodulen bezogen auf die Zielgruppe der Auszubildenden um Zusatzqualifikationen, bezogen auf die Gruppe der Mitarbeiter/innen aber auch um genuine Weiterbildungsanteile. Gesonderte Module richten sich an die Führungskräfte. In ihnen werden Ansatzpunkte zur Unterstützung des kunden- und teamorientierten Handelns entwickelt. Die Modellversuchsaktivitäten insgesamt konzentrieren sich auf die Nahtstellen von Aus- und Weiterbildung sowie die Anbindung an entsprechende Ordnungsgrundlagen.
In Verknüpfung mit der Gestaltung und Implementation des Curriculums erfolgt eine Präzisierung des begrifflich-konzeptionellen Konstrukts "Sozialkompetenzen" und eine theoretische Ausdifferenzierung dieses Kompetenzbereichs in Teilkompetenzen zur Artikulation, Interpretation und Reflexion des Einflusses situativer und personaler Bedingungen.
Durchführungsträger: Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg, Tel.: 0911-5302-322




