100 Jahre Ordnung in der Berufsbildung
Jubiläumsveranstaltung im Deutschen Technikmuseum Berlin
Am 3. Dezember 2008 jährt sich zum 100. Mal die Gründung des Deutschen Ausschusses für Technisches Schulwesen (DATSch). Der Gründungstag des DATSch bietet vielfältige Anknüpfungsmöglichkeiten, um Fragen der Systemgestaltung, der Kooperation der Lernorte, der Gestaltung der Ordnungsmittel oder der Durchlässigkeit zu thematisieren.
Aus diesem Anlass läd das BIBB zu einer Jubiläumsveranstaltung am 08. Dezember 2008 nach Berlin ein.
Der DATSch wurde auf Initiative des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und mit Unterstützung des Vereins Deutscher Maschinenbau-Anstalten (VDMA) geschaffen. Er DATSch kann als erste Institution in Deutschland gelten, die sich ganz und ausschließlich der beruflichen Bildung widmete. Seine Arbeiten zur Gliederung des beruflichen Schulwesens, zu Berufsbildern und Lehrgängen haben die Grundlagen für die Berufsbildung des 20. Jahrhunderts gelegt. Er kann auch als Keimzelle des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) gelten.
Der DATSch wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, das technische Schulwesen in Deutschland zu systematisieren.
Mit seinen "Leitsätze(n) zur Erziehung der Facharbeiterschaft für die mechanische Industrie (unter besonderer Berücksichtigung der Maschinenindustrie)" hat der Ausschuss die "Magna Charta" der modernen deutschen Berufsbildung verfasst - eine Grundlage für die spätere Berufsbildungsgesetzgebung.
Die historische Leistung des DATSch besteht vor allem in der systematischen Gestaltung der betrieblichen Ausbildung sowie deren Verzahnung mit dem beruflichen Schulwesen.




