2. Arbeitstreffen 2008 von TTnet Deutschland vom 25./26.November 2008
Ausbilderinnen/Ausbilder:
Dr. Ulrich Blötz (BIBB) erläuterte die geplanten Weiterbildungsregelungen, die über die Kammerfortbildung "Berufspädagogen (IHK)" hinaus als nationale Prüfungsordnungen für Weiterbildung vorgesehen sind. Ausgehend von der These, dass das Berufsbildungssystem die pädagogische Qualifikation seines Personals selbst besorgen muss und die Aus- und Weiterbildung von Ausbildungspersonal für Betriebe Professionalisierung braucht, wird soll es eine Fortbildung auf der 2. Weiterbildungsebene für hauptberufliche Ausbilder mit der vorläufigen Bezeichnung "Fachpädagoge Aus- u. Weiterbildung (EQF Niveau. 6) für hauptberufliche Ausbilder in Betrieben und bei Bildungsunternehmen geben. Auf der 3. Weiterbildungsebene (EQF Niveau 7) ist eine Qualifikation "Berufspädagoge" für berufspädagogische Führungsfunktionen und Spezialisten in Ausbildung, Weiterbildung und Personalentwicklung entwickelt worden.
Die AEVO soll Voraussetzung und Bestandteil der Prüfung für Gepr. Fachpädagoge/-in in AuW sein. Diese Prüfung wird zu 100% angerechnet auf die Prüfung zum Gepr. Berufspädagoge/- in. Es wird einem Modell gearbeitet für ein berufspädagogisches Weiterbildungsstudium mit Abschluss Bachelor oder Master auf den ca. 50% des gepr. Berufspädagogen angerechnet werden können. Damit wäre ein umfassender integrierter Weiterbildungspfad für Berufsausbilder im Rahmen lebenslangen Lernens geschaffen. In der Diskussion wurde auch angesprochen, was aus dem Berufspädagogen IHK wird, wie die Module aufgebaut sind, wie gelernt wird (berufsbegleitend) und wie geprüft werden soll.
Im Zusammenhang mit Prüfungsfragen wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe Prüfungen angeregt.
Ansprechpartner sind Bernhard Walter und Hans-Joachim Müller.
Zur bisherigen Entwicklung referierten in Erfahrungsberichten aus den Lehrgängen Berufspädagoge IHK Michael Kohlmann (DBA Akademie) und Thomas Pilger (Christiani) aus dem Fernlehrgang Berufspädagoge.
Es wurde deutlich, dass es eine Verantwortung für die Orientierungssicherheit der Lehrgangsinteressenten und -Teilnehmer gibt, damit sie sich dauerhaft und verlässlich an einem klaren Konzept orientieren können und die bestehende Nachfrage auch gesichert werden kann.
Lehrerbildung / berufliche Schulen
Zur Aus- und Weiterbildung des Lehrpersonals an beruflichen Schulen referierte Dr. Hans-Joachim Müller (TU-Kaiserslautern).
Prof. Dr. Uwe Faßhauer (PH Schwäbisch-Gmünd) betrachtete das Thema noch einmal aus der Perspektive des Angebots kooperativer Studiengänge
Memorandum TTnet DE
zum Lehr- und Ausbildungspersonal der beruflichen Bildung
In der Programmatik der EU zur Entwicklung der Berufs-Bildungssysteme bis 2010 hat das Lehr- und Ausbildungspersonal einen besonderen Stellenwert. Zu Stand und Perspektiven der Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern, Ausbilderinnen und Ausbildern stellte der Koordinator die Idee eines "TTnet-Memorandums" zum Lehr- Ausbildungspersonal in Deutschland zur Debatte, das im Netzwerk erarbeitet wird und in dem der Stand, offene Erfordernisse und Desiderata erfasst werden. Nach der Präsentation von Grundzügen und dem Verfahren wurde in der .anschließenden Diskussion der Vorschlag positiv aufgenommen.
- "TTnet Deutschland" (TTnet DE). Skizze zum Vorschlag eines Memorandums von TTnet DE zu Situation, Qualifizierung und Unterstützung des beruflichen Bildungspersonals in Deutschland
- "TTnet Deutschland" (TTnet DE) -Netzwerk für Innovation bei der Qualifizierung von Ausbildungs- und Lehrpersonal in der beruflichen Bildung. Grundzüge
Memorandum TTnet DE - Situation, Qualifizierung und Unterstützung des beruflichen Bildungspersonals in Deutschland
Bei der EU- Focus Group für berufliches Lehr- und Ausbildungspersonal" (Focus Group for teachers and trainers in VET) übernimmt an Stelle von Anke Bahl (BIBB)
Dr. Philipp Grollmann (BIBB) die Vertretung Deutschlands.





