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IBQM - Initiativstelle Berufliche Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten

Die "Initiativstelle berufliche Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten (IBQM)" ist ein durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt, das im Dezember 2001 seine Arbeit aufgenommen hat. Sie steht im Zusammenhang mit dem in 2001 aufgelegten Programm des Ministeriums: "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung von Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf".

Das Programm mit einer Laufzeit von fünf Jahren unterstützt in seiner Zielsetzung die Beschlüsse des Bündnisses für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit zu den Themen Benachteiligtenförderung sowie Aus- und Weiterbildung von Migrantinnen und Migranten. Alle förderbedürftigen jungen Menschen sollen erreicht und ihrem jeweiligen Förderbedarf entsprechend bei einem berufsqualifizierenden Übergang in Arbeit unterstützt werden. Der Ausbau und die strukturelle Neuentwicklung der beruflichen Förderung von
Migrantinnen und Migranten auf der Basis wissenschaftlicher Erhebungen ist neben der Verbesserung der bestehenden Förderstrukturen bezogen auf Finanzierung, Kooperation und individuelle Fördermöglichkeiten und die Wiedergewinnung regulärer Ausbildungsbetriebe für die Benachteiligtenförderung zentrales Ziel und Handlungsfeld des Programms, das sich in vier Innovationsbereiche teilt:

  • Weiterentwicklung der Förderstrukturen mit dem Ziel "Förderung aus einem Guss"
  • Verbesserung der Bildungsträgerqualität und Intensivierung der Kooperation zwischen beteiligten Akteuren
  • Initiativen im Präventionsbereich / Übergang von der Schule in den Beruf
  • Verbesserung der beruflichen Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten

Zur Unterstützung und weiteren Entwicklung des Innovationsbereichs IV "Verbesserung der beruflichen Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten" wurde das Projekt "Initiativstelle Berufliche Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten" (IBQM) im Bundesinstitut für Berufsbildung entwickelt.

Für die anforderungsgerechte Gestaltung von Fördermaßnahmen und Beratungsangeboten ist die klare Bestimmung der regionalen und lokalen Zielgruppe notwendige Voraussetzung. Synergien der lokalen Akteure lassen sich durch systematische Koordination verbessern und sollten zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Bildungs- und Arbeitsmarktakteure ressortübergreifend werden. Hierzu gehört neben der horizontalen Abstimmung zwischen Schule, Bildungsträgern, Jugendhilfe, Kammern, Arbeitsämtern, Kommunen die Beteiligung der Herkunftskulturen an der Konzeption, sprich die Beteiligung von Migrantinnen und Migranten. Wie die PISA-Studie und noch präziser die Arbeit des Forum Bildung deutlich gemacht hat, muss die vertikale Kooperation im Sinne individueller und differenzierter Wegeplanung ausgebaut werden, dies insbesondere, was Menschen mit Migrationshintergrund angeht.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF)" gibt es beim BMBF und beim Projektträger der DLR-PT.

>> Portal IBQM

 

Last modified on: November 22, 2006

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