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Durchführungsträger
SAF - Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade
Kompetenzzentrum Ausbau und Fassade für das Stuckateurhandwerk
Dr. Roland Falk
Leiter Kompetenzzentrum
Wollgrasweg 23, 70599 Stuttgart


Kooperations-/Verbundpartner
Kultusministerium Baden-Württemberg
Koordinierungsstelle der Berufseinstiegsbegleiter
Thomas Schenk
Postfach 10 34 4, 70029 Stuttgart

Berufliches Schulzentrum Leonberg
Frank Weidner
Fockentalweg 8; 71229 Leonberg

Wege in die duale Ausbildung - regionale Bildungsnetze knüpfen

Situation und Ziele
In den meisten Ausbildungsberufen wird es in Kürze allein aus demografischen Gründen Fachkräftemangel geben. Sinkende Geburtenraten, steigende Lebenserwartung: Die Entwicklung wird sich als erstes bei den Jugendlichen, also bei den Ausbildungsplatzbewerbern/-innen und damit bei den Fachkräften von morgen, bemerkbar machen. Aber bereits heute ist der Fachkräftemangel im Stuckateurhandwerk wirtschaftliche Realität - trotz hoher Arbeitslosigkeit.
Auf den ersten Blick klingt es paradox: Einerseits haben viele Jugendliche keine Chance auf dem betrieblichen Ausbildungsmarkt, andererseits finden manche Unternehmen keine geeigneten Bewerber/-innen. Hinter diesem scheinbaren Widerspruch steckt neben der regionalen Aufsplitterung des Arbeitsmarkts vor allem auch das Informationsdefizit der Bewerber/-innen über Berufsbilder des Handwerks.
Die seit Ende der 90er Jahre populär gewordenen Dienstleistungsberufe haben das Handwerk beiseite gedrängt. Das schlechte Image des Handwerks sorgt für eine geringere Anzahl derjenigen, die sich überhaupt erst einmal für den Beruf interessieren.
Das Komzet Rutesheim nimmt am Modellversuch teil, weil aus unserer Sicht die wesentliche Schnittstelle zwischen Schule und Betrieb nicht besetzt ist.

Vorgehen
Das Konzept sieht vor, die Position des Azubi-Trainers / der Azubi-Trainerin als Bindeglied zwischen Schule und Betrieb einzufügen. Zunehmend können die Meister, die oft gleichzeitig Unternehmensinhaber und mit zahlreichen anderen Aufgaben beschäftigt sind, die betriebliche Ausbildung in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr gewährleisten. Azubi-Trainer - in der Regel Gesellen des Betriebes - übernehmen zukünftig weite Bereiche der betrieblichen Ausbildung.
Über 50 Prozent der bereits ausgebildeten Azubi-Trainer sind ausländischer Herkunft und können so gerade auch unterschiedliche Nationalitäten ansprechen.

Das Kompetenzzentrum in Rutesheim wird drei Aufgabenbereiche in diesem Projekt bearbeiten:
1. Der Unternehmer/die Unternehmerin
    . Motivation zur Ausbildung
    . Der zertifizierte Ausbildungsbetrieb
    . Das Mitarbeiter/-innenhandbuch

2. Der Azubi-Trainer
    . Bisherige Ausbildung
    . Erweiterte Funktion
    . Neue Module

3. Der/Die Auszubildende
    . Situationsanalyse
    . Berufseinstiegscamp
    . Nationalmannschaft

Angestrebte Ergebnisse, Transfer und Verstetigung
Im Sinne der Nachhaltigkeit ist angestrebt, dieses Modell sowohl landesweit wie auch bundesweit anzuwenden. Eine Übertragbarkeit der Position des/der Azubi-Trainers/-in in andere Gewerke ist ohne Probleme möglich.
Zu diesem Zweck soll nach einer evaluierten Erprobungsphase mit geeigneten Werbemaßnahmen auf die neue Qualifizierungsmöglichkeit von Gesellen/Gesellinnen im Handwerk aufmerksam gemacht werden. Informationsveranstaltungen können bei entsprechendem Interesse durch geschultes Personal durchgeführt werden.

http://www.stuck-verband.de/   und   http://www.stuck-komzet.de/


Veröffentlichungen:
Infobrief 1/2011

Last modified on: October 6, 2011

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