Inhalt der Ausgabe BWP 3/2002
Kommentar
Blickpunkt
Thema: Weiterbildung – Lebens- begleitendes Lernen
- Borch, Hans; Weißmann, Hans
IT-Weiterbildung mit System
Betriebliche Karrierestufen für IT- FachkräfteDie Etablierung der neuen IT-Berufe hat entscheidend zur Beseitigung des Fachkräftemangels beigetragen. In einem weiteren Schritt entwickelte das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gemeinsam mit den Sozialpartnern ein mehrstufiges System staatlich geregelter Fortbildungsberufe, das im Mai d. J. in Kraft trat. Erstmals wird hier ein Konzept vorgestellt, das betriebliche Qualifizierungen von der Facharbeiterebene bis hin zum Niveau von Hochschulabsolventen ermöglicht und dabei zu einer Gleichwertigkeit beruflicher und schulischer Bildung beiträgt. In dem Beitrag werden die vorgesehenen drei Karrierestufen (Spezialisten, operative Professionals und strategische Professionals) beschrieben und abschliessend auf offene bildungspolitische Fragen Bezug genommen.[Abstract anzeigen]
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- Feller, Gisela; Schade, Hans-Joachim
Weiterbildungsanbieter und Kurse in Deutschland im Überblick
Analysen aus KURS und wbmonitorZur Erhöhung der Transparenz auf dem Weiterbildungsmarkt und zur Früherkennung von Qualifikationserfordernissen analysiert das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) das Weiterbildungsangebot in der Datenbank KURS und entwickelt einen "Weiterbildungsmonitor". Im Beitrag wird ausgehend von einem Überblick über Themenschwerpunkte und Entwicklungstendenzen aus KURS der Aufbau des "wbmonitor" beschrieben, mit dem in Zukunft Weiterbildungsanbieter regelmässig in einen Informations- und Meinungsaustausch zu ihren aktuellen Themen und Problemen eingebunden werden. Die Untersuchungen dienen dazu, den Sektor Weiterbildung von der Angebotsseite aus näher zu beleuchten. Der wbmonitor soll als Weiterbildungsreferenzsystem ausgebaut werden.[Abstract anzeigen]
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- Grünewald, Uwe; Moraal, Dick
Betriebliche Weiterbildung in Deutschland - fit für Europa?
Ergebnisse der zweiten europäischen WeiterbildungserhebungDie erhobenen Daten ermöglichen den Vergleich der betrieblichen Weiterbildung in 25 europäischen Ländern als auch die Veränderungen in Deutschland zwischen 1993 und 1999 darzustellen. Dabei werden die spezifischen Bedingungen und nationalen Besonderheiten der betrieblichen Weiterbildung in Deutschland berücksichtigt. Die Unterschiede werden anhand von vier Indikatoren beschrieben: Anteil der Unternehmen mit betrieblichen Weiterbildungsangeboten (Angebotsindikator), Anteil der Mitarbeiter, die 1999 an Weiterbildungsveranstaltungen teilgenommen haben (Zugangsindikator), Zahl der Kursstunden, die in den Unternehmen pro Jahr für die betriebliche Weiterbildung aufgewendet werden (Intensitätsindikator), die aufgewandten Kosten für die betriebliche Weiterbildung (Kostenindikator). Darüber hinaus werden Ergebnisse qualitativer Fragen zur betrieblichen Weiterbildungspolitik dargestellt.[Abstract anzeigen]
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- Blötz, Ulrich; Tillmann, Heinrich
Berufliche Entwicklung durch Aufstiegsfortbildung - Stand und PerspektivenGeregelte Aufstiegsfortbildung ist für den Aufstieg der Absolventen des dualen Systems zu mittleren und Fach- und Führungskräften auch bei Expansion der Hochschulabschlüsse eine entscheidende und zukunftsträchtige Basis. Jedoch sind die bisher für diesen Aufstieg erforderlichen Kompetenzen im Projektmanagement, für Führungsaufgaben, Aufgaben der Gestaltung betrieblicher Kommunikation und Kooperation und für strategische Aufgaben in der traditionellen Aufstiegsfortbildung noch zu wenig verankert gewesen. Neue Zielgruppen wie Abiturienten, Studienabbrecher, Hochschulabsolventen stellen zudem die Aufstiegsfortbildung vor weitere Herausforderungen und eröffnen ihr neue Möglichkeiten. Der Beitrag stellt die ordnungspolitisch wichtigsten Ergebnisse einer Untersuchung für die kaufmännische Aufstiegsfortbildung mit Schwerpunkt Fachwirt in den Dienstleistungsbranchen vor und gibt einen Ausblick auf die Perspektiven. Generell wurde festgestellt, dass die Aufstiegsfortbildung für die Professionalisierung der mittleren Fach- und Führungsfunktionen sowie die Qualifikationsversorgung des unternehmerischen Mittelstandes vielen Unternehmen nicht bewusst ist. Ein gezieltes Marketing für das Produkt Aufstiegsfortbildung sei erforderlich und Ziel und Qualität der Aufstiegsfortbildung besser auf die Situation dieser Zielgruppe auszurichten. Ihre Förderung erfordere öffentlich-rechtlich geregelte Abschlüsse; hier müsse die Ordnungsarbeit verstärkt ansetzen.[Abstract anzeigen]
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- Simon, Walter
Effizienzcoaching Weiterbildung als Kostenverursacher oder Rentabilitätserzeuger? - Brüggemann, Wilfried
Innovative Weiterbildungsmassnahmen am Beispiel des Weiterbildungs- Innovations-PreisesMit dem Weiterbildungs-Innovations-Preis (WIP) hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zum zweiten Mal fünf Qualifizierungsmassnahmen für ihre besonders innovativen Ansätze in der beruflichen Weiterbildung ausgezeichnet. Bei dem Preis handelt es sich um einen neuen forschungsökonomischen Ansatz, der im Rahmen des Vorhabens "Früherkennung von Qualifikationsentwicklung" erprobt wird. Der Beitrag stellt die fünf prämierten innovativen Qualifizierungskonzepte vor.[Abstract anzeigen]
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- Günthner, Robert
Bayerischer Beschäftigungspakt bringt Gesetz zur beruflichen Weiterbildung auf den WegDer DGB Bayern bemüht sich seit Jahren, die Qualität, Transparenz und Teilnahmebedingungen der beruflichen Weiterbildung zu regeln. Mit dem Beschluss zur Schaffung eines Massstäbegesetzes zur beruflichen Weiterbildung vom November 2001 wurde ein erster Erfolg erreicht. Der Beitrag informiert über die Ziele des Weiterbildungsgesetzes und das Ergebnis der Verhandlungen. Weitere Informationen: www.dgb-bayern.de[Abstract anzeigen]
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- Mettin, Gisela
Weiterbildung zur Praxismanagerin - berufliche Aufstiegs- und Karrierechance für ArzthelferinnenUm Arzt- und Arztfachhelferinnen den Aufstieg in eine leitende Funktion, insbesondere im Bereich des mittleren Managements grösserer Organisationseinheiten der ambulanten gesundheitlichen Versorgung, zu ermöglichen, wird ihnen von der Ärztekammer Schleswig-Holstein eine Weiterbildung gemäss Paragraf 46.1 BBiG zur Praxismanagerin angeboten. Praktisch erprobt wird diese neue Qualifizierungsmassnahme erstmals in der Berufsbildungsstätte für Arzthelferinnen der Ärztekammer mit insgesamt ca. 50 Teilnehmerinnen (zwei Durchgänge), evaluiert wird sie unter Beteiligung des BIBB. Der Beitrag stellt den konzeptionellen Ansatz des Modellversuches vor.[Abstract anzeigen]
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Fachbeitrag
- Bellmann, Lutz; Gewiese, Tilo
Konzeption des IAB-Betriebspanels und Anwendungen in der BerufsbildungsforschungDie Befragungen zum IAB-Betriebspanel werden seit 1993 jährlich in Westdeutschland und seit 1996 auch in Ostdeutschland bei über 15.000 Betrieben mit Interviewern von Infratest Sozialforschung (München) durchgeführt. Durch die höheren Fallzahlen einerseits und die zunehmende Zahl von Panelwellen andererseits haben sich die Möglichkeiten der Auswertungen des IAB- Betriebspanels erweitert, so dass auch anspruchsvollere Analysemethoden angewendet werden können. Das analytische Potenzial des IAB-Betriebspanels wird durch ein Anwendungsbeispiel, das die betrieblichen Erfahrungen mit der Berufsausbildung thematisiert, demonstriert.[Abstract anzeigen]
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- Elster, Frank; Zimmer, Gerhard M.
E-Business - Anforderungen an die Aus- und WeiterbildungIn dem Beitrag setzen sich die Autoren mit den technischen, organisatorischen und qualifikatorischen Veränderungen und ihren Folgen für die berufliche Aus- und Weiterbildung auseinander, die mit den Begriffen E-Business oder E-Commerce, E-Procurement, E- Marketing, E-Shop und vielen anderen zu bezeichnen versucht werden. Beschrieben werden die veränderten Anforderungen in kaufmännischen Tätigkeitsfeldern, die Konsequenzen für das didaktisch-methodische Vorgehen und die Ordnung der Berufsbildung.[Abstract anzeigen]
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Berufe
- Webers, Bettina
Substitutionseffekte durch neue Ausbildungsberufe im Dienstleistungssektor?Der Beitrag untersucht, ob die neuen Dienstleistungsberufe zur Schaffung weiterer Ausbildungsplätze beitragen und inwieweit traditionelle Ausbildungsberufe dadurch substituiert werden. Grundlage sind Ergebnisse einer Untersuchung der neuen Ausbildungsberufe Automobilkaufmann, Fachfrau für Systemgastronomie, Kaufmann für audiovisuelle Medien und Fachangestellte für Medien und Informationsdienste, die auch Erkenntnisse zu Substitutionseffekten traditioneller Ausbildungsberufe brachte. Die Ergebnisse belegen keine Substituierung traditioneller Berufe; durch die neuen Dienstleistungsberufe wurden zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen, da vor allem kleine und mittlere Betriebe für eine Ausbildung in den vier Dienstleistungsberufen gewonnen werden konnten.[Abstract anzeigen]
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