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Die Qualitätssicherung dualer Studiengänge unterliegt, wie alle anderen nicht-dualen Studiengänge, dem Akkreditierungssystem des Hochschulsektors unter Kompetenz der Bundesländer und dem durch sie beauftragten Akkreditierungsrat. Nichtstaatliche Hochschulen müssen dabei zunächst durch den Wissenschaftsrat institutionell akkreditiert sein.

Die dualen Studiengänge staatlicher und nichtstaatlicher Hochschulen können dann vom Akkreditierungsrat entweder programmakkreditiert oder systemakkreditiert werden.

Die Programmakkreditierung einzelner Studiengänge erfolgt durch Akkreditierungsagenturen, die vom Akkreditierungsrat eingesetzt werden.

Systemakkreditierung beleuchtet hingegen das gesamte Qualitätssicherungssystem der betreffenden Hochschule. Bei erfolgreichem Durchlaufen des Akkreditierungsprozesses sind automatisch alle Studiengänge der betreffenden Hochschule akkreditiert. Obwohl für duale Studiengänge einige Sonderregelungen in dem Beschluss des Akkreditierungsrates für Studiengänge mit besonderem Profilanspruch (2010) getroffen wurden, gibt es bisher noch keine ausführlichen Prüfkriterien speziell für duale Studiengänge.

Neben der hochschulischen Qualitätssicherung spielen für ausbildungsintegrierende Studiengänge auch die Qualitätssicherungsmechanismen der beruflichen Bildung eine Rolle.

Mehr Informationen zum Thema Qualitätssicherung dualer Studiengänge finden Sie in den Präsentationen im Rahmen des Workshops zum dualen Studium.