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Angesichts der demografischen Entwicklung, des beschleunigten technologischen Fortschritts und der zunehmenden Globalisierung wird allgemein angenommen, dass das Lernen im Lebensverlauf zukünftig gegenüber der beruflichen Erstausbildung an Wichtigkeit gewinnt und dass entsprechende Aktivitäten zunehmen müssen, damit Qualifikationsbedarfe auch in Zukunft gedeckt werden können.

Die Verantwortung für ein stärkeres Weiterbildungsengagement wird sowohl bei den Betrieben als auch bei den Individuen gesehen, da beide Seiten einen Nutzen aus lebensbegleitendem Lernen ziehen (können). Lange war allerdings eine Stagnation des Beteiligungsverhaltens zu beobachten, bei Betrieben wie auch bei Individuen. Politische Zielsetzungen wurden noch nicht erreicht, auch wenn in den jüngsten Messungen zur Weiterbildungsbeteiligung ein Anstieg zu verzeichnen ist. Zudem lassen sich erhebliche Disparitäten im Beteiligungsverhalten beobachten. Beispielsweise bieten kleinere Betriebe ihren Beschäftigten seltener Weiterbildung an als größere; welche Mitarbeiter sie dabei berücksichtigen hängt auch mit der beruflichen Stellung zusammen. Und Menschen mit besserer Vorbildung beteiligen sich stärker als andere an Weiterbildungsaktivitäten.

Das BIBB wertet regelmäßig verschiedene Erhebungen sowie Indikatoren zur betrieblichen und individuellen Weiterbildungsbeteiligung aus und untersucht die Einflussfaktoren. Dabei werden auch die Messmethoden selbst analysiert und Unterschiede zwischen den verschiedenen Messungen hinterfragt.