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Offenes Verfahren

Support und Betrieb des Internetangebots der NA beim BIBB

Bezeichnung (Anschrift) der zur Angebotsabgabe auffordernden Stelle, der den Zuschlag erteilenden Stelle sowie der Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind:
Bundesinstitut für Berufsbildung, Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn

Ansprechpartner:
Für Fragen steht Ihnen Herr Markus Knecht, Telefon: 0228/107-1648, und Herr Werner Meyers, Telefon: 0228/107-1640, zur Verfügung.

Bieteranfragen müssen schriftlich an die Ansprechpartner gerichtet werden.
Fragen und Antworten werden grundsätzlich allen potenziellen Bietern zur Verfügung gestellt, um eine Gleichbehandlung zu gewährleisten. Diese werden dann als „Bieterfragen“ in der Anlage dieser Ausschreibung bei den „benötigten Unterlagen“ veröffentlicht.
Um etwaige Fragen zum Vergabeverfahren oder der zu erbringenden Leistung umfänglich beantworten zu können, wird darum gebeten, alle Auskünfte rechtzeitig bis zum 09.07.2018, 10:00 Uhr einzureichen.
Spätere Fragen sind zwar nicht ausgeschlossen, Bieter/innen haben jedoch keinen Anspruch darauf, dass solche Fragen noch vor Ablauf der Frist zur Einreichung der Angebote beantwortet werden.

Die Bieter sind gehalten, ausschließlich im Wege schriftlicher Fragen mit dem Auftraggeber zu kommunizieren und von jedweder anderen Form der Kontaktaufnahme abzusehen. Der Auftraggeber wird jeden Versuch der Kontaktaufnahme, der nicht in schriftlicher Form besteht, umgehend zurückweisen.

Vergabeverfahren:
Die Beschaffung erfolgt im Offenen Verfahren gemäß §§ 119 Abs. 1 GWB, 15 VgV.
Der Auftraggeber verfährt hierzu nach den Vorschriften des Teils 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Vergabeverordnung zur Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV), ohne dass diese Vertragsbestandteile werden. Der Bieter hat einen Rechtsanspruch auf Anwendung dieser Bestimmungen.

Art und Umfang der Leistung:
Das Bundesinstitut für Berufsbildung beabsichtigt im Rahmen eines Offenen Verfahrens den Auftrag: “Support und Betrieb des Internetangebots der NA beim BIBB“ zu vergeben.

Aufteilung in Lose:
Der Auftrag wird nicht in Lose eingeteilt..

Ablauf der Angebotsfrist:
Das Angebot muss bis zum 17.07.2018, 10:00 Uhr, beim Bundesinstitut für Berufsbildung eingegangen sein.

Der verschlossene Umschlag ist wie folgt zu beschriften:

Nicht öffnen – enthält Angebot: „Internetangebot der NA beim BIBB“

Bundesinstitut für Berufsbildung
Herr Markus Knecht
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn

Mit dem Angebot sind die Vergabe- und Vertragsunterlagen (Angebotstext, Kostenplan, Eigenerklärung zur Eignung, Eigenerklärung zur beruflichen Leistungsfähigkeit, Erklärung über die Auftragsverarbeitung) ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Es muss rechtsverbindlich unterschrieben sein und alle geforderten Informationen und Angaben enthalten.

Das Angebot kann auch an der Pforte des BIBB (Wegbeschreibung und Anschrift abgegeben werden siehe Anlage “An- und Abfahrt zum/vom Dienstgebäude Bundesinstitut für Berufsbildung“). Die Pforte ist montags bis sonntags von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr besetzt.
Die Abgabe des Angebotes in elektronischer Form ist nicht möglich.

Es wird darauf hingewiesen, dass die rechtzeitige Zustellung des Angebots im Verantwortungsbereich des Bieters liegt. Berücksichtigt werden ausschließlich Angebote, die bis zum 17.07.2018, 10:00 Uhr unter o. g. Anschrift eingegangen sind

Berichtigungen und Änderungen zu abgebenden Angeboten können bis zum Ablauf der Angebotsfrist in schriftlicher Form vorgenommen werden. Nach der Angebotsfrist eingegangene Berichtigungen und Änderungen werden nicht berücksichtigt. Angebote, die aus Gründen, die der Bieter zu vertreten hat, verspätet eingehen, werden nicht berücksichtigt.

Hinweis:

Das Design des Angebotes spielt bei der Bewertung keine Rolle, maßgebend ist der Inhalt.
Das Angebot sollte daher zur leichteren Verarbeitung folgendermaßen gestaltet werden:
Format DIN A 4, gelocht, nicht geheftet und nicht gebunden!

Der Bieter hat sicherzustellen, dass die von ihm eingereichten Unterlagen vollständig, verständlich und eindeutig sind. Sämtliche Angebotsbestandteile müssen daher insbesondere strukturiert und eindeutig gekennzeichnet sein.

Die Vergabe- und Vertragsunterlagen finden Sie am Ende dieses Textes.
Die Zuschlags- und Bindefrist endet am: 15.09.2018.

Zuschlagskriterien:
Siehe Leistungsbeschreibung

Eignungskriterien:

  • Das Unternehmen verfügt über Erfahrung in Support und Weiterentwicklung von mindestens zwei komplexen Projekten in Typo3 (Mindestkriterien: Betrieb und Weiterentwicklung von Website-Suchen, Newslettern, vom Websitebesucher zu bedienende Datenbanken, Bestellsysteme, Umfragen und Online-Formulare). Die Namen der Projekte sind bekanntzugeben.
  • Das Unternehmen verfügt über mindestens drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für die beschriebenen Arbeiten qualifiziert sind. Sie verfügen über jeweils mindestens drei Jahre Arbeitserfahrung in Projektmanagement, Beratung und Typo3.
  • Das Unternehmen ist Typo3-Partner und hat eine Typo3-Supportberechtigung, die es nachweisen kann. (Nachweis durch Eigenerklärung).
  • Das Unternehmen hat Erfahrung mit der Anwendung der BITV 2 in Projekten und kann dies bei mindestens zwei bereits durchgeführten Projekten nachweisen. Die Namen der Projekte sind bekanntzugeben. (Nachweis durch Eigenerklärung).
  • Die Umsetzung des IT-Grundschutzes für den Prozess der Softwareentwicklung erfolgt gleichwertig zum IT-Grundschutz nach ISO 27001 oder BSI-Standard 200-1 oder es liegen Zertifikate eines der beiden Standards vor. Sollte der Auftragnehmer eine andere Zertifizierung beifügen, so muss diese sich an den Kriterien von ISO 27001 oder BSI-Standard 200-1 ausrichten. Beschreibung oder Zertifikat ist vorzulegen. Die Zertifizierungen können auch in einem Zeitraum von sechs Monaten nach Auftragsvergabe nachgeholt und eingereicht werden. Eine entsprechende Erklärung ist in der Anlage 4 abzugeben.
  • Es besteht ein Datenschutzkonzept des Bieters entsprechend BSI Grundschutz, das eingereicht wird.
  • Die Erklärung des BIBB über die Auftragsverarbeitung (Anlage 5) ist dazu abzugeben und zu unterzeichnen. Im Teil C der Anlage Technische organisatorische Maßnahmen (TOM) müssen Sicherheitsmaßnahmen i.S.v. Art. 32 DSGVO beschrieben werden. Der Teil ist ebenfalls zu unterschreiben.

Außerdem sind die in der Anlage 3 „Eigenerklärung zur Eignung“ aufgelisteten Eigenschaften zur Zuverlässigkeit und Gesetzestreue zu erfüllen und mit Unterschrift zu bestätigen.

Nebenangebote:
Es sind keine Nebenangebote zugelassen.

Kosten:
Kosten für die Erstellung eines Angebotes werden nicht erstattet.

Ausschlusskriterien:
Zum Ausschluss des Angebotes führen:
Änderungen in den Vergabeunterlagen sowie die Nichtanerkennung der Vertragsbedingungen des Auftraggebers, sonstige nach § 57 VgV fehlende Angaben.
Änderungen oder Ergänzungen an den Vergabeunterlagen dürfen nicht vorgenommen werden. Die Umwandlung der zur Verfügung gestellten pdf-Datei in eine word-Datei führt zum Ausschluss des Angebotes.

Unvollständige Angebote können ausgeschlossen werden. Der Auftraggeber kann unter Beachtung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern bzw. vervollständigen oder korrigieren lassen oder eine Aufklärung über aufklärungsbedürftige Inhalte der Angebote, ggf. auch mehrfach, betreiben. Eine solche Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur ist gemäß § 56 Abs. 3 VgV unzulässig, soweit es sich um leistungsbezogene Unterlagen handelt, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand von Zuschlagskriterien betreffen. Auf die Ausnahme in § 56 Abs.3 VgV wird hingewiesen.

Rechtliche Grundlagen:
Das Angebot des Bieters und die vom Bieter zur angebotenen Leistung gemachten Angaben,
die Allgemeinen Vertragsbedingungen des BIBB sowie
die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B).

Leistungsumfang:
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung.
Die Leistung ist als Gesamtleistung anzubieten.
Es ist beabsichtigt, einen Vertrag auf der Grundlage der Leistungsbeschreibung, des Angebotstextes, der abzugebenden Erklärungen und des Kostenplans sowie ergänzend eines EVB IT-Dienstvertrages abzuschließen. Ein Muster ist als Anlage 2 beigefügt.

Angebot/Preise:
Grundsatz:
- Preisvorbehalte sind ausgeschlossen
- Preiserhöhungen während der Vertragslaufzeit sind ausgeschlossen
- Etwaige Anpassungen der Umsatzsteuer bleiben davon unberührt
Hinweis:
Die vom Bieter genannten Preise werden im Rahmen der Angebotsbewertung zugrunde gelegt. Das Angebot muss alle Kosten enthalten.

Verschwiegenheit:
Der Bieter hat - auch nach Beendigung des Vergabeverfahrens - über die ihm bekannt gewordenen Angelegenheiten der ausschreibenden Stelle Verschwiegenheit zu wahren. Er hat hierzu auch die an der Erstellung des Teilnahmeantrags bzw. des Angebots beteiligten Mitarbeiter zu verpflichten.
Die vorliegenden Unterlagen einschließlich sämtlicher Formulare und Vertragsunterlagen sowie die darin enthaltenen Informationen und alle weiteren von dem Auftraggeber zur Verfügung gestellten Informationen sind vom Bieter vertraulich zu behandeln. Die betreffenden Unterlagen bzw. die in ihnen enthaltenen Informationen dürfen von dem Bieter nur für Zwecke dieses Vergabeverfahrens verwendet, vervielfältigt oder Dritten zugänglich gemacht werden.

Bietergemeinschaften:
Im Angebot sind jeweils die Mitglieder sowie eines der Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen. Der bevollmächtigte Vertreter hat das Angebot eigenhändig zu unterschreiben. Eine Darlegung der einzelnen Zuständigkeiten ist dem Angebot beizufügen. Die Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichten sich für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung.
Die Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB i. V. m. § 42 VgV ist von allen beteiligten Mitgliedern zu machen (siehe Anlage: Eigenerklärung zur Eignung).
Die nachträgliche Bildung einer Bietergemeinschaft oder Veränderung ihrer Zusammensetzung wird nicht zugelassen.

Nachunternehmen/Unteraufträge:
Der Bieter soll sich insbesondere bei Großaufträgen bemühen, Unteraufträge an kleine und mittlere Unternehmen in dem Umfang zu erteilen, wie es mit der vertragsgemäßen Ausführung der Leistung vereinbart werden kann. Für den Fall der Weitergabe von Leistungen sind mit dem Angebot die vorgesehenen Unterauftragnehmer namentlich zu benennen und Art und Umfang der Unterauftragsvergabe zu beschreiben. Die Eigenerklärung zur Eignung ist auch von den Unterauftragnehmern auszufüllen und zu unterschreiben.

Mindestlohngesetz:
Zum 01.01.2015 wurde gem. § 1 MiLoG der Mindestlohn eingeführt. Diesbezüglich macht das Gesetz auch Vorgaben zur Beachtung im Vergabeverfahren der öffentlichen Hand. Hierfür ist ab einem Auftragswert in Höhe von 30.000 € für die Bewerberin oder den Bewerber, die oder der den Zuschlag erhalten soll, stets eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister anzufordern.

Prüfpflicht des Bieters:
Der Bieter ist verpflichtet, die Vergabeunterlagen nach Erhalt auf Vollständigkeit zu prüfen und der oben genannten Kontaktstelle das Fehlen von Unterlagen/Anlagen unverzüglich und rechtzeitig vor Ablauf der Angebotsfrist schriftlich per E-Mail anzuzeigen.
Enthalten die Vergabeunterlagen oder die sonstigen im Rahmen des weiteren Verfahrens zur Verfügung gestellten Unterlagen, Auskünfte oder Informationen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, Lücken oder Widersprüche, die die Angebotslegung erschweren oder beeinflussen können, so hat der Bieter den Auftraggeber unverzüglich und rechtzeitig vor Ablauf der Angebotsfrist darauf hinzuweisen. Hinweise sind ebenfalls schriftlich – per E-Mail an die genannte Kontaktstelle zu richten.

Einlegung von Rechtsbehelfen:
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber.
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich beim BIBB zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem BIBB geltend gemacht werden. Teilt das BIBB dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen. Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BIBB geschlossen werden. Bei Übermittlung auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BIBB.
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Weiter wird auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 GWB verwiesen.

Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
D-53123 Bonn
Tel-Nr.: +49 (228) 9499-0
Fax-Nr.: +49 (228) 9499-163

Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Absatz 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Weiter wird auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Absatz 3 GWB verwiesen.