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Rechtliche Rahmenbedingungen

Foto: Junge Menschen an einem Tisch mit Laptop

Angesichts der aktuellen Entwicklung im Bereich der Flüchtlingspolitik steht der Ausbildungsmarkt vor neuen außergewöhnlichen Herausforderungen. Ob und unter welchen Voraussetzungen Flüchtlinge in Deutschland einer Ausbildung nachgehen dürfen, hängt maßgeblich von ihrem Status als asylsuchend, anerkannt oder geduldet ab.

Derzeit gilt, dass asylsuchende Personen in den ersten drei Monaten keine betriebliche Berufsausbildung aufnehmen dürfen (sog. Wartefrist). Schulische Berufsausbildungen sind dagegen möglich und bedürfen keiner Genehmigung der zuständigen Ausländerbehörde.
Flüchtlinge, welche geduldet und nicht aus einem sicheren Herkunftsstaat stammen oder anerkannt und im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis sind, unterliegen grundsätzlich keinen Beschränkungen.

Die Bundesagentur für Arbeit hat zu diesem Themenkomplex "Arbeit und Ausbildung" die Broschüre Potenziale nutzen – geflüchtete Menschen beschäftigen, Stand: August 2015 mit weiteren nützlichen Informationen herausgebracht.

Zusätzliche Informationen zum Zugang zu Arbeit und Ausbildung für geflüchtete Menschen bietet auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unter www.bamf.de.