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Metadaten

Was verstehen wir unter Metadaten?

Metadaten sind alle Information, die helfen, die iABE-Daten besser zu interpretieren. Hierzu gehören Informationen, die die Daten direkt ergänzen z.B. Hinweise auf Datenlücken, Datenfehler, die Einführung von G8 oder die Umwidmung von Bildungsgängen. Des Weiteren sind ergänzende Informationen hilfreich, wie beispielsweise Informationen zur demographischen Entwicklung, zur Lage am Ausbildungsstellenmarkt oder zu institutionellen Besonderheiten.

Warum brauchen wir Metadaten?

Anteil des Übergangsbereichs am Ausbildungsgeschehen in den Bundesländern (2014)
(100% = Alle Anfänger/-innen im Ausbildungsgeschehen)

Für die Interpretation der iABE Daten ist es wichtig zu verstehen, dass die für Deutschland dargestellten Werte nur den Durchschnitt dessen abbilden, was in den verschiedenen Ländern passiert. So liegt beispielsweise der Anteil der Anfänger/-innen im Übergangsbereich in Deutschland im Durchschnitt bei 12,8% – wobei es in Berlin nur 7,0% sind, in Baden-Württemberg hingegen 18,6%. Der vergleichsweise hohe Wert in Baden-Württemberg lässt sich unter anderem durch eine spezielle Ausbildungstradition erklären. So kann ein Großteil der Jugendlichen, die die sogenannte „Einjährige Berufsfachschule“ im Übergangsbereich absolviert haben, direkt ins zweite Ausbildungsjahr einmünden. Der hohe Wert ist also nicht per se als negativ zu bewerten.

Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, wie die Daten erhoben wurden. So wurden beispielsweise in Baden-Württemberg im Jahr 2008 Schüler im Bildungsgang „Bildungsgänge an Berufsfachschulen und Fachgymnasien die einen Berufsabschluss und eine HZB vermitteln“ im Sektor Berufsausbildung gezählt. Für das darauf folgendes Jahr wurde entschieden, diese Schüler fortan im Bildungsgang „Bildungsgänge an Berufsfachschulen, die eine HZB vermitteln“ im Sektor Erwerb der Hochschulreife auszuweisen. Ohne diese Metainformation käme man in Bezug auf die quantitative Entwicklung dieser Bildungsgänge zu falschen Schlussfolgerungen.

Durch Zusatzinformationen - Metadaten - können demnach die iABE-Daten besser interpretiert werden.

Vortrag zu Metadaten auf der iABE-Fachtagung April 2015

Wo gibt es Metadaten?

Im Qualitäts- und Ergebnisbericht zur integrierten Ausbildungsberichterstattung und in der
Datenbank der beruflichen Bildungsgänge nach der International Standard Classification of Education (ISCED) auf Länderebene werden bereits verschiedene Metadaten dokumentiert. Darüber hinaus geben auch Fußnoten in den Datenveröffentlichungen wichtige Interpretationshinweise.

Qualitäts- und Ergebnisbericht zur iABE
Datenbank der beruflichen Bildungsgänge nach ISCED auf Länderebene

Die nachfolgenden Tabellen weisen darüber hinaus weitere Indikatoren auf Länderebene (z.B. ANR, Arbeitslosenquote, Anzahl der Schulabgänger) aus, um die Länderdaten besser einschätzen und interpretieren zu können.

Ausgewählte Eckdaten und Referenzgrößen zum Übergangsbereich auf Länderebene