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Wissenschaftliche Begleitung

im Förderschwerpunkt des BIBB „Berufliche Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“

Die wissenschaftliche Begleitung unterstützte und begleitete die Einzel- und Verbundprojekte im Förderschwerpunkt BBnE bei der Entwicklung und Implementierung innovativer Ansätze zur Umgestaltung der beruflichen Bildung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung.

Diese Aspekte bildeten daher auch den Fokus der wissenschaftlichen Begleitung, durchgeführt vom Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik (IBW) der Universität Hamburg und der ICON-INSTITUTE GmbH & Co. KG in Köln, mit folgenden Zieldimensionen:

© Universität Hamburg, Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik

Auf der Grundlage dieser Ziele, hatte die Wissenschaftliche Begleitung ein Beratungskonzept entwickelt, das sich in die drei Stränge "Evaluierung und Ergebnissicherung", "Wissenschaftliche Beobachtung, Beratung und Begleitung" sowie "Transfer, Öffentlichkeitsarbeit und Berichte" unterteilt:

© Universität Hamburg, Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik (Großansicht)

 

Evaluierung und Ergebnissicherung

Als Vorbereitung auf die Evaluierung und Ergebnissicherung war eine Analyse der Projektkonzepte und -ziele notwendig. Die Ergebnisse der Analyse flossen u. a. in die Struktur eines web-basierten Monitoring-Systems, das als Arbeits- und Austauschinstrument zwischen der wissenschaftlichen Begleitung und den Projekten diente. Mit diesem System können Projektergebnisse und -fortschritte kontinuierlich dokumentiert und evaluiert und im Sinne einer formativen Evaluation den Projekten zurückgemeldet werden. Zudem wurde eine summative Evaluation vorgenommen, um die Ergebnisse aus dem Förderschwerpunkt für die Praxis, Berufsbildungssystematik sowie Berufsbildungsforschung zusammenfassend darzustellen.

 

Wissenschaftliche Beobachtung, Beratung und Begleitung

Das Konzept der Wissenschaftlichen Beobachtung, Beratung und Begleitung sah Vor-Ort-Besuche bei den Projekten vor, um Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe zu erfahren und Transferaktivitäten und -strategien mit den Projekten zu erarbeiten.
Zur Wissenschaftlichen Begleitung zählten auch die Entwicklung und Durchführung von Fachworkshops zu Schwerpunktthemen, die sich am Bedarf der Projekte orientierten. Hierbei konnte es sich sowohl um kleinere Veranstaltungen für ein bis zwei Projekte als auch um Workshops für mehrere Projekte handeln. Die spezifischen Workshop-Themen wurden gemeinsam mit den Projekten erarbeitet.
Auch die beratende Mitwirkung an Schulungsunterlagen, Lernmodulen, Curricula etc. sowie die Unterstützung bei Berichtslegung zählten zu den Aufgaben der Wissenschaftlichen Begleitung.
Wesentlich war zudem die Unterstützung der Projekte bei der Konzeption und Durchführung von Transferaktivitäten durch die Entwicklung von entsprechenden Konzepten und Maßnahmen sowie durch eine Auseinandersetzung mit der Transferforschung auf einer theoretischen Ebene.

 

Transfer, Öffentlichkeitsarbeit und Berichte

Da Transfer ein zentraler Bestandteil im Förderprogramm ist, stellte dieser Aspekt im Konzept der Wissenschaftlichen Begleitung einen eigenen Baustein dar (einschließlich Öffentlichkeitsarbeit und Berichte). Hauptziel war es, Transfer- und Nutzungspotenziale zu erkennen und zu bewerten. Die gemeinsame Publikation mit Projekten sollte die Transferwirkung von Konzepten und Ergebnissen verstärken. Darüber hinaus war die Wissenschaftliche Begleitung für die die einzelnen Projekte betreffende Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Der Erfahrungsaustausch zwischen den Projekten wurde durch die Durchführung regelmäßiger Programmworkshops gefördert.