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Digitalisierung im öffentlichen Sektor

Kooperation zwischen BIBB und IT-Planungsrat zur Zukunft der beruflichen Qualifizierung

Foto mit BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser und dem Bremer Staatsrat Hans-Hennig Lühr (von links nach rechts)
BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser (links im Bild) mit dem Vorsitzenden des IT-Planungsrates, Hans-Henning Lühr

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und der IT-Planungsrat vereinbaren, die Kooperation auf dem Gebiet der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Öffentlichen Dienst zu vertiefen.

Der Vorsitzende des IT-Planungsrates und Bremer Staatsrat Hans-Henning Lühr war am Montag, den 22. Mai 2019 zu Gast im Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn. Anlass war ein allgemeiner Gedankenaustausch und ein Gespräch mit BIBB-Präsident Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser zu einer möglichen Kooperation im Bereich der Qualifikationsentwicklung der beruflich Gebildeten im Öffentlichen Sektor vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung.

Die Digitalisierung öffentlicher Dienste und der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) bringt deutliche Auswirkungen auf die Entwicklung von Tätigkeiten und Qualifikationen auch im öffentlichen Sektor mit sich. Für die Veränderung der Kompetenzanforderungen der Berufe im öffentlichen Sektor sind Strategien, aber auch praktische Umsetzungsmaßnahmen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung zukunftssicher zu entwickeln. Der IT-Planungsrat, der die Zusammenarbeit von Bund und Ländern in Fragen der Informationstechnik koordiniert, prüft auch den Umgang mit diesen Konsequenzen der Digitalisierung.

"Das BIBB setzt einen Schwerpunkt auf die Untersuchung des technologischen Fortschritts und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Berufsbildung. Hier ergeben sich auch interessante Anknüpfungspunkte für vertiefende Gespräche mit dem IT-Planungsrat. Als digitale ‚Modell-Behörde‘ des Bundesinnenministeriums ist das BIBB bereits ein Benchmark im Rahmen der Umsetzung des eGovernment-Gesetzes im Bereich der Bundesverwaltung.", sagte Prof. Dr. Esser.

Das BIBB hat in mehrfacher Hinsicht Expertise im Bereich Forschung und Entwicklung. So beschäftigt es sich in mehreren Projekten und Initiativen mit den Konsequenzen der Digitalisierung wie zum Beispiel "Berufsbildung 4.0 – Fachkräftequalifikationen und Kompetenzen für die digitalisierte Arbeit von morgen“. Auch hat in einem Projekt zur Berufsbildung im Öffentlichen Dienst ein Expertenbeirat als Ergebnis "Bonner-Empfehlungen" vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in diesem Sektor ausgesprochen.

Im Ergebnis wurde vereinbart, auf operativer Ebene eine Zusammenarbeit in einem Forschungs- und Umsetzungsprojekt des IT-Planungsrates weiter zu konkretisieren.