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Kaufmann für Tourismus und Freizeit/ Kauffrau für Tourismus und Freizeit (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Entwickeln, Vermitteln und Verkaufen von touristischen und freizeitwirtschaftlichen Produkten und Dienstleistungen, Koordinieren regionaler und lokaler touristischer Angebote nach Kundenwünschen, zielgruppenspezifisches Informieren über touristische Leistungen und Attraktionen, auch in einer Fremdsprache, Beraten und Betreuen von Kunden, Anbieten von Serviceleistungen, Inszenieren von Aktionen und Durchführen von Veranstaltungen, Mitwirken bei der Entwicklung von Marketingmaßnahmen und Umsetzen dieser, Zusammenarbeiten mit lokalen und regionalen Partnern, Mitwirken bei der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle, Gewährleisten von Servicequalität und Beachten der Umweltstandards, Anwenden von Informations- und Kommunikationssystemen, Mitwirken bei der Sicherstellung der Funktionsfähigkeit von technischen Anlagen und Einrichtungen.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Kaufleute für Tourismus und Freizeit sind in Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche tätig. Dazu gehören regionale und nationale Tourismus- und Freizeitorganisationen, lokale und regionale Tourismusstellen unterschiedlicher Rechtsform, touristische Branchenverbände, Freizeitbäder, Freizeit- und Ferienparks, Campingplätze, Marinas, Incoming-Unternehmen, touristisch orientierte Verkehrsunternehmen, weitere Einrichtungen und Unternehmen zur Vermarktung touristischer Attraktionen sowie Unternehmen und Organisationen des Gesundheits- und Wellnesstourismus.

Hintergrund der Neuordnung (2005)

Bei dem Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau für Tourismus und Freizeit handelt es sich um einen neuen dreijährigen Ausbildungsberuf für die Tourismus- und Freizeitbranche. So können neben dem klassischen touristischen Ausbildungsberuf Reiseverkehrskaufmann/Reiseverkehrskauffrau weitere Segmente der Tourismus- und Freizeitwirtschaft durch eine duale Ausbildung abgedeckt werden. Die Ausbildungsinhalte der Fachrichtung Kuren und Fremdenverkehr wurden aus dem Ausbildungsberuf Reiseverkehrskaufmann/Reiseverkehrskauffrau herausgelöst und in den neuen Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau für Tourismus und Freizeit integriert. Der Reiseverkehrskaufmann/-frau bleibt in veränderter Form bestehen.
Der neue Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau für Tourismus und Freizeit beinhaltet die wesentlichen Qualifikationen, die in Tourismus- und Freizeiteinrichtungen in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben. Dazu gehören die persönliche Information, Beratung und Betreuung der Gäste, allgemeine Verwaltungstätigkeiten, Veranstaltungsorganisation, Marketing und Vertrieb sowie Personal- und Rechnungswesen. Ein Schwerpunkt der neuen Ausbildung ist die Erstellung und Vermarktung touristischer und freizeitwirtschaftlicher Produkte vor Ort - direkt am Kunden.
Um den zum Teil heterogenen Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche gerecht zu werden und die spezifischen Anforderungen zu berücksichtigen, wurden in der Ausbildungsordnung Differenzierungs- und Wahlmöglichkeiten geschaffen. Im dritten Jahr der Ausbildung kann im Umfang von etwa drei Monaten in den Wahlqualifikationseinheiten "Gewährleistung der Funktionsfähigkeit von Tourismus- und Freizeiteinrichtungen" oder "Gestaltung der Destination" ausgebildet werden.

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Rechtsgrundlagen

VO Berufsausbildung zum Kaufmann für Tourismus und Freizeit/ zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit (PDF, 106 kb)
Ausbildungsordnung vom 18.03.2005 / Seite 794 in Teil I BGBl / Ausbildungsdauer 36 Monate

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

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Statistik

Genealogie