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Investmentfondskaufmann/ Investmentfondskauffrau (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Betreuen von Depots und Abwickeln von Kundenaufträgen, Umsetzen der Entscheidungen des Fondsmanagements in der Fondsbuchhaltung, Buchen von Geschäftsvorgängen und Durchführen von Fondsabschlüssen, Berechnen von Inventarwerten und Anteilspreisen von Sondervermögen, Erstellen von Berichten und Meldungen für interne und externe Stellen, Berechnen von Steuern für Fonds und Depots, Analysieren von Geld-, Kapital- und Wertpapiermärkten, Aufzeigen der Vor- und Nachteile von Immobilienstandorten, Vorbereiten von Entscheidungen des Fondsmanagements und Abwickeln von Handelsaufträgen, Pflegen und Betreuen unterschiedlicher Vertriebskanäle, Durchführen von Marketingmaßnahmen, Anwenden fachspezifischer Fremdsprachenkenntnisse, team-, prozess- und projektorientiertes Arbeiten, Moderieren und Präsentieren, Nutzen von aktuellen Systemen der Informations- und Kommunikationstechnik, Einsetzen von Kommunikations-, Kooperations- und Problemlösungsfähigkeiten.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Investmentfondskaufleute arbeiten schwerpunktmäßig in der Fondsbuchhaltung, dem Fondscontrolling und dem Depotgeschäft. Sie sind in allen Bereichen von Kapitalanlagengesellschaften einsetzbar. Sie finden aber auch in speziellen Bereichen bei Kreditinstituten, Versicherungsgesellschaften und Wertpapierabwicklungsgesellschaften Beschäftigungsmöglichkeiten.

Hintergrund der Neuordnung (2003)

Im Finanzsektor ist die Investmentbranche in den 90iger Jahren rasant gewachsen. Der neue Ausbildungsberuf soll den damit verbundenen Qualifikationsbedarf in der Fondsauflegung und Fondsverwaltung abdecken. Mit dem Schwerpunkt analytischer, planender und qualifiziert verwaltender Tätigkeiten im Back-office des Investmentsgeschäftes hat dieser neue Beruf eine deutlich andere arbeitsinhaltliche Ausrichtung, als die beiden mehr vertriebsorientierten Branchenberufe Bankkaufmann/Bankkauffrau oder Versicherungskaufmann/Versicherungskauffrau. Es entstehen damit im Finanzdienstleistungsbereich wieder Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen, deren Interesse mehr im analytisch, strategischen Entwickeln von Geschäftsprozessen als im direkten Kundenbezug liegt.

Der neue Beruf vereinigt fundiertes kaufmännisches Grundwissen mit breitem Fachwissen über den Investmentprozess, das fondsbezogene Rechnungswesen und das Depotgeschäft. Dazu gehören umfassende Kenntnisse von Wertpapieren und Märkten sowie analytische und finanzmathematische Bewertungen und Berechnungen von Fondsanteilen, Sondervermögen und Steuern. Die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationssysteme, Fremdsprachenkenntnisse zur Erledigung der Fachaufgaben sowie Kooperation und Kundenorientierung sind wichtige Bestandteile des Berufsbildes. Aspekte des Verbraucherschutzes und der Nachhaltigkeit finden sich ebenfalls in den Lernzielen des Berufes wieder. Somit enthalten die Ausbildungsinhalte im Berufsbild des Investmentfondskaufmanns / der Investmentfondskauffrau neben der kaufmännischen Grundbildung eine Reihe zukunftsweisender Elemente.

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Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufsklassifikation nach KldB 2010

72122

Statistik

Genealogie