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Bogenmacher/ Bogenmacherin (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Herstellen von spielfertigen Bögen für Streichinstrumente, Herstellen aller Einzelteile von Bögen, wie Bogenstangen, Bogenfröschen und Bogenbeinchen sowie Zusammenfügen zu Bögen, Unterscheiden von Bauweisen und Modellen von Bögen, Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Auswählen von Bogenhölzern, Knochen- und Hornwerkstoffen sowie Perlmutt und Rosshaar unter Beachtung der Materialeigenschaften und Artenschutzbestimmungen, Manuelles und maschinelles Be- und Verarbeiten von Hölzern und anderen Naturstoffen sowie Kunststoffen und Metallen, insbesondere durch Sägen, Bohren Fräsen, Feilen und Schleifen, Lagern von Werk- und Hilfsstoffen, Herstellen von Oberflächen, insbesondere durch Beizen, Oelen, Lackieren und Polieren, Prüfen von Bögen auf Funktionsfähigkeit und Spielbarkeit, Reparieren von Bögen, Kundenorientiertes Handeln sowie Verkaufen von Bögen und Zubehör, Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Bogenmacher und Bogenmacherinnen sind in handwerklichen Werkstätten des Bogen- und Streichinstrumentenbaus tätig.

Hintergrund der Neuordnung (2015)

Mit der Modernisierung der dreijährigen Ausbildung „Bogenmacher/Bogenmacherin“ wurde die Verordnung von 1997 abgelöst.
Die Prüfungsform Zwischenprüfung und Gesellenprüfung wurde beibehalten. In der Zwischenprüfung soll der Auszubildende u. a. eine Arbeitsprobe durchführen und hierüber ein auftragsbezogenes Fachgespräch führen sowie Aufgabenstellungen, die sich auf die Arbeitsprobe beziehen, schriftlich bearbeiten. Die Gesellenprüfung besteht aus den Prüfungsbereichen „Herstellen eines spielfertigen Bogens“, „Durchführen von Teilarbeiten“, „Planung und Konstruktion“ sowie „Wirtschafts- und Sozialkunde. Die Prüfungsbestimmungen für die Zwischenprüfung und die Gesellenprüfung sind prozessorientiert angelegt und folgen der BIBB-Hauptausschuss-Empfehlung 119.
Erstmalig für die Bogenmacher-Auszubildenden wird in den Berufsschulen auf der Grundlage von Lernfeldern unterrichtet. Die Struktur der Lernfelder orientiert sich dabei an konkreten beruflichen Aufgabenstellungen und Handlungsabläufen. Vorteile von Lernfeldern sind u.a. die Steigerung der Flexibilität im Hinblick auf die Sicherung der fachlichen Aktualität sowie die Förderung eines handlungsorientierten Unterrichts und entsprechender Prüfungen.

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Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufliche Fortbildung

Berufsklassifikation nach KldB 2010

93612

Statistik

Genealogie