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Polster- und Dekorationsnäher/ Polster- und Dekorationsnäherin (Ausbildung)


Profil der beruflichen Handlungsfähigkeit

Anfertigen von Gardinen- und Raumdekorationen, Anfertigen von Polsterbezugsteilen aus textilen Materialien und Leder, Herstellen von Bezügen und Houssen, Auswählen und Bearbeiten von Werk- und Hilfsstoffen, Einsetzen und Warten von Werkzeugen und Geräten, Durchführung von Verzierungs- und Abschlussarbeiten, Einrichten Bedienen und Instandhalten von Nähmaschinen und Bügelanlagen, Herstellen von Zuschnittschablonen und Zuschnitte unter Berücksichtigung rationeller Materialverwendung, Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken, Erstellen von Arbeitsunterlagen, Durchführen von Messungen, Beurteilen und Dokumentieren von Arbeitsergebnissen sowie Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen.

Berufliche Tätigkeitsfelder

Polster- und Dekorationsnäher/-innen arbeiten in Fachbetrieben des Raumausstatterhandwerks, der Polstermöbelindustrie, in Gardinenkonfektionsnähereien und in Betrieben, die entsprechende Dienstleistungen anbieten, z.B. in Raumausstattungs-, Innendekorationsabteilungen von Warenhäusern.

Hintergrund der Neuordnung (2005)

Da die fachlichen Vorschriften zur Regelung der Ausbildung noch aus dem Jahr 1942 stammen, wurden alle beruflichen Inhalte grundlegend modernisiert sowie neue Ausbildungsinhalte entwickelt, um einer modernen, praxisnahen Berufsausbildung gerecht zu werden. Dabei wurden die Neuerungen an die wirtschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst.
Kernaufgaben sind das Anfertigen von Fenster- und Raumdekorationen wie Vorhänge, Stores und Rollos aus Dekorationsstoffen wie z. B. Seide, Leinen oder Baumwolle sowie das Anfertigen von Polsterbezugsteilen aus Bezugsmaterialien wie Leder, Nessel oder Wollstoffe.
Darüber hinaus stellen sie Verzierungen an diesen Produkten her wie Kordeln, Paspeln, Volants und Knöpfe. Außerdem nähen sie auch Kissenhüllen, Bettüberwürfe, Tischdecken und Houssen (Überwürfe).
Wie in jedem modernen Ausbildungsberuf wenden sie neue Informations- und Kommunikationstechniken an, führen ihre Arbeiten kundenorientiert aus und sichern die Qualität ihrer Arbeiten durch eigenverantwortliches Kontrollieren ihrer gefertigten Endprodukte ab.
Die in der zweijährigen Ausbildung erworbenen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten können bis zum vollen Umfang der zurückgelegten Ausbildungszeit auf den dreijährigen Ausbildungsberuf Polsterer/Polsterin in der Industrie sowie auf den dreijährigen Ausbildungsberuf Raumausstatter/Raumausstatterin angerechnet werden.
Der Rahmenlehrplan für den Berufsschulunterricht wurde in Form von Lernfeldern entwickelt, die den Bedürfnissen an einen zeitgerechten Unterricht gerecht werden.

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Rechtsgrundlagen

Rahmenlehrplan

Zeugniserläuterungen

Berufsklassifikation nach KldB 2010

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Statistik

Genealogie