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05/2026 | 28.05.2026
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BIBB-Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2026: Ausbildungsmarkt bleibt angespannt

Der neue BIBB-Datenreport 2026 zeigt: Der Ausbildungsmarkt steht weiterhin unter Druck. Bundesweit wurden im vergangenen Jahr rund 476.000 duale Ausbildungsverträge neu abgeschlossen – 10.300 weniger als im Jahr davor. Gleichzeitig ist die Zahl junger Menschen, die zum Stichtag 30. September noch auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle waren, deutlich gestiegen.

BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser betont: „In Zukunft muss es uns besser gelingen, die Angebote der beruflichen Bildung zielgenauer auf die Lernvoraussetzungen derer auszurichten, die wir in Aus- und Weiterbildung bringen wollen. Insbesondere modular anschlussfähige Qualifizierungsstrukturen und damit bessere Übergänge, Ausbildungsbausteine beziehungsweise geförderte Teilqualifikationen auch für junge Menschen unter 25 Jahren, wenn die Instrumente der Ausbildungsgarantie keinen vollqualifizierenden Weg eröffnen konnten, eine stärkere Verzahnung von Aus- und Weiterbildung, die Aufwertung der höheren Berufsbildung sowie die systematische Förderung von Schlüsselqualifikationen als Zukunftskompetenzen sind konkrete Maßnahmen, das Berufsbildungssystem resilienter und damit zukunftsfähiger zu machen.“

Schwerpunktthema des diesjährigen Datenreports ist „Künstliche Intelligenz (KI) in der Berufsbildung“. Die Beiträge beleuchten KI entlang eines typischen Berufsbildungsverlaufs – von Berufsorientierung und Beratung über berufliche Bildung und Ordnungsarbeit bis hin zu Erwerbstätigkeit und Weiterbildung.

Der BIBB-Datenreport ergänzt den Berufsbildungsbericht 2026 des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ). Auch der Berufsbildungsbericht betont die zentrale Bedeutung der beruflichen Bildung für Fachkräftesicherung, Beschäftigung und gesellschaftliche Teilhabe. In seiner Stellungnahme zum Berufsbildungsbericht fordert der BIBB-Hauptausschuss, die berufliche Bildung konsequent weiterzuentwickeln und besser auf Digitalisierung, ökologische Transformation und demografischen Wandel auszurichten.

Weitere Inhalte

 
© KI-generiert mit OpenAI, ChatGPT (Version 5.5), 19.05.2026

Wegweiser in der Weiterbildung

Weiterbildung wird immer wichtiger. Doch ist es bislang schwierig, sich unter den vielen Angeboten und Förderungen zurechtzufinden. Unter dem Motto „Expertise vernetzen – Wissen bündeln – Orientierung schaffen“ weist das neue Portal der „Servicestelle Weiterbildungsagenturen“ im BIBB nun Wege durch den Dschungel – und führt sogar noch darüber hinaus.

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Zusatzqualifikationen: Ein Gewinn für alle

Zusatzqualifikationen ermöglichen Betrieben, schon während der Ausbildung gezielt auf spezifische Anforderungen zu reagieren. Auszubildende erwerben früh Spezialkenntnisse und zusätzliche Kompetenzen. Eine neue Auswertung im BIBB-Fachportal „AusbildungPlus“ zeigt ihre breite Verankerung und Bedeutung für Fachkräftesicherung und Kompetenzentwicklung.

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Grundkompetenzen stärken: Sprache, Lesen und Schreiben in der Ausbildung fördern

Sprachkompetenz sowie sichere Lese- und Schreibfähigkeiten sind zentrale Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen und Arbeiten im Betrieb. In der Ausbildung zeigt sich besonders deutlich, wie eng fachliche Anforderungen und sprachliches Verstehen miteinander verbunden sind. Gleichzeitig wird häufig vorausgesetzt, dass Auszubildende bereits über ausreichende Grundkompetenzen verfügen. Studien und Praxiserfahrungen zeigen jedoch, dass dies nicht immer der Fall ist. Sprachliche Hürden können sich unmittelbar auf Lernprozesse, Arbeitsabläufe, Sicherheit und berufliche Entwicklung auswirken. Mehr dazu auf dem BIBB-Portal Leando.

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Den Wandel in Betrieben selbst in die Hand nehmen

Innovative Weiterbildungs- und Qualifizierungskonzepte bringen die sozial-ökologische Transformation in Betrieben voran. Einschlägige Projekte gingen Ende Mai auf einer „Nachhaltig im Beruf – zukunftsorientiert ausbilden (NIB)“ -Fachtagung im BIBB an den Start. Die inhaltliche Breite der Vorhaben ist groß.

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BIBB-Forschungskongress gab Impulse zum Tag der Pflege

Der Internationale Tag der Pflege am 12. Mai würdigt die Leistungen beruflich Pflegender. Mit Blick darauf gewinnt ein Aspekt zunehmend an Bedeutung, der während des BIBB-Forschungskongresses im Zentrum stand: die Resilienz in der Pflege.

KI in der Manuskripterstellung: Umfrage gestartet

Immer mehr KI-Tools kommen bei der Erstellung wissenschaftlicher Manuskripte zum Einsatz. Das BIBB möchte deshalb besser verstehen, wie die Berufsbildungscommunity KI im Publikationsprozess nutzt – von eingesetzten Tools über Chancen und Risiken bis hin zu Transparenzpraktiken und institutionellen Regeln. Die Umfrage richtet sich an Autoren und Autorinnen sowie Interessierte aus der Berufsbildungscommunity. Eine Teilnahme ist bis zum 26. Juni 2026 möglich.

Neue Umsetzungshilfe: Kaufmann/-frau für Mobilität und Verkehrsservice

Neue Mobilitätskonzepte und veränderte Kundenansprüche haben die Anforderungen an Kaufleute für Mobilität und Verkehrsservice verändert und neue Ausbildungsinhalte erforderlich gemacht. Ab dem 1. August gilt deshalb eine modernisierte Ausbildungsordnung. Die jetzt erschienene Umsetzungshilfe der BIBB-Reihe „Ausbildung gestalten“ erläutert ausführlich die neuen gesetzlichen Vorgaben und gibt praktische Beispiele für den Ausbildungsalltag.

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Warum verlassen Männer die Pflegeberufe?

Was braucht es, um nicht nur mehr Männer für die Pflege-Ausbildung zu gewinnen, sondern auch, um sie als Pflegefachmänner darüber hinaus zu halten? Pia Wagner, wissenschaftliche Mitarbeiterin im BIBB, spricht im Interview mit der Initiative Klischeefrei über Erkenntnisse aus ihrem aktuellen Forschungsprojekt.

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NRW-Ministerin im BIBB: Moderne Berufsbildung gemeinsam gestalten

Die Schulministerin des Landes NRW, Dorothee Feller, hat das BIBB besucht. Im intensiven Austausch wurde klar: Nur eine moderne, gemeinsam gestaltete Berufsbildung kann junge Menschen nachhaltig unterstützen. Dazu wird die Kooperation zwischen Ministerium und BIBB weiter ausgebaut.

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BIBB zeigt Flagge

Anlässlich des Deutschen Diversity-Tages am 19. Mai zeigte das BIBB erneut durch eine Reihe von Aktionen: Vielfalt bereichert die Gesellschaft und ihre Organisationen. Weiterhin sichtbares Zeichen der Beteiligung des BIBB war das Hissen der Regenbogenflagge vor dem Dienstgebäude in Bonn.

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Europa ist gefragter denn je

Das EU-Programm Erasmus+ bleibt in Deutschland gefragt: 2025 wurden mehr als 60.000 Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung gefördert, darunter über 48.000 von Auszubildenden. So viele junge Menschen absolvierten noch nie Teile ihrer Ausbildung im europäischen Ausland, wie der neue Jahresbericht der Nationalen Agentur beim BIBB zeigt.

Anerkennung in Gesundheitsberufen: Gute Praxis gemeinsam weiterentwickeln

Wie lassen sich Anerkennungsverfahren in Gesundheitsfachberufen transparenter und praxisnäher gestalten? Auf Einladung des BIBB-Anerkennungsmonitorings tauschten sich zuständige Stellen in Bonn zu aktuellen Entwicklungen, neuen Regelungen und Beispielen guter Praxis aus. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Verfahren besser abgestimmt und die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen weiter verbessert werden können.

Neue BWP-Ausgabe 2/2026 „Gesundheitsberufe“ erschienen

Die BIBB-Fachzeitschrift „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis“ schaut mit der neuen Ausgabe auf ein höchst dynamisches Berufsfeld und geht zum einen der Frage nach, wie Fachkräfte in den Gesundheitsberufen gewonnen und qualifiziert werden können, zum anderen, wie das Berufsfeld strukturell aufgestellt ist, um den künftigen Herausforderungen gewachsen zu sein.

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iMOVE-Exportmagazin xPORT 1/2026 erschienen

In der neuen Ausgabe des Magazins xPORT geht es um die Zusammenarbeit der Bildungswirtschaft mit anderen Organisationen bei internationalen Geschäftsaktivitäten. Wenn sich die Kompetenzen der Beteiligten im Hinblick auf gemeinsame Bildungsprojekte sinnvoll ergänzen, können strategische Partnerschaften in langfristig robuste Kooperationen münden - ganz nach dem Motto von iMOVE im BIBB: „Gemeinsam sind wir stärker - Partner der deutschen Bildungswirtschaft“.

Wie kann berufliche Weiterbildung digitaler, passgenauer und leichter zugänglich werden?

In 35 Projekten sind praxisnahe Lösungen für einen leichteren Zugang zu beruflicher Weiterbildung entstanden, die Lernende mithilfe digitaler Technologien und KI auf ihrem individuellen Bildungsweg unterstützen. Über 180 Institutionen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Weiterbildungspraxis und Technologie arbeiteten gemeinsam an Prototypen, Anwendungen und neuen Erkenntnissen. Die Bibliografie bündelt zentrale wissenschaftliche und praxisrelevante Veröffentlichungen aus INVITE. Sie zeigt kompakt, welche Ergebnisse, Herausforderungen und Gestaltungsoptionen die digitale Weiterbildung der Zukunft prägen. Der Innovationswettbewerb INVITE – Digitale Plattform berufliche Weiterbildung wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert und vom BIBB umgesetzt.

Digitale Simulationen in Abschlussprüfungen – Praxisworkshop mit Erfahrungsaustausch

Wie kann der Einsatz von Simulationsprogrammen in Prüfungen gestaltet sein – und was lässt sich voneinander lernen? Praktikerinnen und Praktiker aus vier Berufsfeldern berichten aus erster Hand. Im Mittelpunkt des Workshops, zu dem das BIBB-Portal Leando am 24. Juni 2026 einlädt, steht der gemeinsame Erfahrungsaustausch.

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Dokumentation der Auftaktveranstaltung Weiterbildungsmentoring in der Umsetzung online

Die Auftaktveranstaltung des BIBB der im Programm „Weiterbildungsmentoring“ (WBM) geförderten Projekte markierte den Start für die fachliche Zusammenarbeit der kommenden drei Jahre. Neben dem gemeinsamen Blick auf die Ziele des Förderprogramms und die Erwartungen an die Weiterentwicklung des WBM-Ansatzes, standen vor allem Austausch und Vernetzung im Mittelpunkt. Beim Gallery Walk präsentierten die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jungend (BMBFSFJ) geförderten Projekte ihre Vorhaben und arbeiteten in World Cafés projektübergreifend an zentralen Fragen des Weiterbildungsmentorings.

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Verantwortlich:
Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser (Präsident)

Redaktion:
Jana Ronzhes

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