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Wie lassen sich Forschungsleistungen messen?

Entwicklung eines Indikatorensets zur Anwendung auf dem Gebiet der Berufsbildungsforschung; Heft-Nr. 131

Wie lassen sich Forschungsleistungen messen?
AutorInnen: Woll, Christian
ISBN 978-3-88555-918-4
URN urn:nbn:de:0035-0480-9
Reihe Wissenschaftliche Diskussionspapiere
Erschienen 2011

Der Nachweis wissenschaftlicher Exzellenz ist in der heutigen Forschungslandschaft sowohl für Forschungsinstitutionen und Forschungsgruppen, aber auch für die einzelne Wissenschaftlerin und den einzelnen Wissenschaftler von hohem Stellenwert. Dies gilt nicht nur für die turnusmäßigen institutionellen Evaluationen, sondern auch für Stellenbesetzungsverfahren, Berufungen, Beförderungen und die Vergabe von Fördergeldern. Die Frage,wie Forschungsleistungen gemessen werden können, ist umstritten. Prinzipiell lassensie sich durch eine Vielzahl von Kennzahlen und Indikatoren beschreiben, wie zum Beispiel Publikationen, Zitationen, Patente, Berufungen an andere Universitäten, Forschungspreise, Herausgeberschaften von Zeitschriften und Drittmitteleinwerbungen. In dem vorliegenden Diskussionspapier werden verschiedene Indikatoren, insbesondere bibliometrische Kennzahlen (Publikationen und Zitationen), auf ihre Eignung als Leistungsindikatoren für den Bereich der Berufsbildungsforschung untersucht. Das Hauptziel besteht darin, ein Set von Indikatoren zu entwickeln, das für die Messung von Forschungsleistung auf dem Gebiet der Berufsbildungsforschung genutzt werden kann. Dabei soll das konzipierte Indikatorenset möglichst breit angelegt sein, um ein strategisches Verhalten der zu beurteilenden Personen, das nur punktuell auf ein gutes Abschneiden in einem bestimmten Bereich ausgerichtet ist, zu vermeiden. Ein weiteres Ziel der Studie ist die Erarbeitung eines Konzeptes für ein Zeitschriftenranking im Bereich der Berufsbildungsforschung.

Hinweis: Die Wissenschaftlichen Diskussionspapiere des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) werden durch den Präsidenten herausgegeben. Sie erscheinen als Namensbeiträge ihrer Verfasser und geben deren Meinung und nicht unbedingt die des Herausgebers wieder. Sie sind urheberrechtlich geschützt. Ihre Veröffentlichung dient der Diskussion mit der Fachöffentlichkeit.

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