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Datenbank Berufsbildungszusammenarbeit

Berufliche Bildung im Norden und Osten Sri Lankas
Land: Sri Lanka
Region: Nord- und Ostprovinz
Themenschwerpunkt: Berufliche Bildung und Arbeitsmarkt
Auftragnehmer: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und KfW (finanzielle Zusammenarbeit)
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Partner vor Ort: Ministry of Economic Development (MED)
Weitere Kooperationspartner: Schweizer Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Ministry of Youth Affairs and Skills Development (MYASD), National Apprentice and Industrial Training Authority (NAITA), Vocational Training Authority (VTA), Organisation for Rehabilitation of the Handicapped (ORHAN), Don Bosco
Aktuelle Laufzeit: 01.04.2015 - 31.03.2018
Zielgruppe: Sekundarschulabgänger/innen, die eine formale berufliche Ausbildung anstreben sowie erwerbslose oder unterbeschäftigte Jugendliche und junge Erwachsene aus ökonomisch, religiös oder kulturell benachteiligten sowie vom Krieg besonders betroffenen Bevölkerungsgruppen wie Kriegswitwen, (Halb-)Waisen, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit durch den Krieg bedingten psychischen und physischen Beeinträchtigungen
Beschreibung:

Die Umsetzung erfolgt in der Nord- und Ostprovinz Sri Lankas. In enger Kooperation mit der deutschen Finanziellen Zusammenarbeit (KfW) wird der Aufbau des neuen Ausbildungsinstituts Sri Lanka-German Training Institute (SLGTI) im Norden Sri Lankas unterstützt sowie neun bestehende Ausbildungsinstitute modernisiert und dazu befähigt, arbeitsmarktorientierte und an den gesellschaftlichen Bedarfen orientierte Ausbildungen durchzuführen. Neben der Verbesserung eines inklusiven, bedarfsorientierten Berufsbildungsangebots, unterstützt die Maßnahme eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, die Qualifizierung von Fach- und Führungspersonal, soziale Integration und mobile non-formale Trainingsangebote.

s. auch Projekt der KfW "Berufliche Bildung im Norden Sri Lankas"

Wirkungen:

Durch den verbesserten Zugang zu beruflicher Bildung und dadurch entstehende verbesserte Beschäftigungsmöglichkeiten, soll unmittelbar auch ein Beitrag zu Friedensförderung und Konflikttransformation geleistet werden. Das Vorhaben zielt auf die Verbesserung des Angebots an arbeitsmarktorientierter und an einer friedensichernden, sozial-integrativen Entwicklung orientierten Ausbildung in der Nord- und Ostprovinz ab. Es leistet einen Beitrag, den Bedarfen des Privatsektors nach qualifizierten Fachkräften zu begegnen und somit die Einkommens- und Beschäftigungsverhältnisse in der Region zu fördern. Durch besondere Maßnahmen wie mobile Trainingsangebote, können zudem besonders vom Krieg betroffene Gruppen, die mit formalen Ausbildungsangeboten nur schwer zu erreichen sind, in der Ausübung einkommenschaffender Tätigkeiten ausgebildet werden.

Link: http://www.vtnaita.com/
Kontakt: Alissa Knobel, alissa.knobel@giz.de