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Datenbank Berufsbildungszusammenarbeit

Introduction of vocational training for solar technologies to introduce off-grid solutions in rural Ghanaian communities
Land: Ghana
Region: Tamale
Themenschwerpunkt: Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
Auftragnehmer: Sequa gGmbH Partner der deutschen Wirtschaft
Unterauftragnehmer: DCH Energy GmbH
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Partner vor Ort: Savannah Accelerated Development Authority, University of Development Studies Tamale, NTI
Aktuelle Laufzeit: 01.11.2015 - 31.12.2017
Zielgruppe: Ca. 150 junge, unternehmerisch denkende Männer und Frauen aus ländlichen Gemeinden
Beschreibung:

Schaffung von Strukturen zur Verbesserung der beruflichen Bildung im Bereich der solaren erneuerbaren Energien in Nordghana. So soll die Energieversorgung in Gemeinden, welche nicht ans Netz angeschlossen sind, verbessert werden. Um dies zu erreichen, wird zunächst eine erste Gruppe von 25 Meisterschülern aus ländlichen Gemeinden in der Region um Tamale in Nordghana herum ausgebildet, welche dann 125 weitere Fachkräfte aus nicht ans Netz ange-schlossenen Gemeinden schulen sollen. Die Trainingsinhalte umfassen einen Mix aus unterschiedlichen technischen Feldern von Bedeutung in der Solartechnologie (Elektronik, Mechanik, Bau, Wartung, Reparatur) sowie auch unternehmerische Fähigkeiten. Die trainierten Fachkräfte sollen mit Hilfe des Trainings in die Lage versetzt werden, ihr eigenes kleines Geschäftsmodell im Solarsektor zu entwickeln. Das Trainingsprogramm wird mit der Savannah Accelerated Development Authority, der University of Development Studies in Tamale sowie der lokalen Consultingfirma NTI entwickelt werden, wobei die Trainees praktische Erfahrungen in der von DCH Energy betriebenen Anlage sammeln können.

Wirkungen:

Die Zielgruppe wird durch die breit angelegte Weiterbildung angeregt, sich ein Geschäftsmodell im Bereich solare erneuerbare Energien aufzubauen. Ein Frauenanteil von mindestens 30% unter den geschulten Experten wird angestrebt. So kann das Projekt zu einer gesteigerten wirtschaftlichen Aktivität in dieser benachteiligten ländlichen Region in Ghana beitragen. Es fördert auch den Zugang zu Elektrizität für bislang von der Stromversorgung abgeschnittene Gebiete in Ghana, welcher wiederum positive sozioökonomische Auswirkungen (Licht am Abend, erhöhte Sicherheit) hat. Schließlich wirkt sich die Anwendung solarer Technologien auch positiv auf die Umwelt aus, indem andere, schädlichere Energiequellen wie Dieselgeneratoren und z.T. auch Biomasse, abgelöst werden.

Kontakt: Roland Strohmeyer, Sequa