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Datenbank Berufsbildungszusammenarbeit

Challenge Fund Projekt Kosovo - Ausbildungsfonds für Berufsbildung und Beschäftigung
Land: Kosovo
Region: Landesweit
Themenschwerpunkt: Berufliche Bildung
Auftragnehmer: Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschafliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Aktuelle Laufzeit: 01.03.2019 - 31.12.2019
Zielgruppe: Zielgruppe sind dabei in erster Linie Jugendliche und junge Erwachsene (inkl. "Rückkehrer"), die an den Maßnahmen teilnehmen
Beschreibung:

Ziel der Vorhaben ist es, eine größere Arbeitsmarktrelevanz der Ausbildung und somit eine steigende Beschäftigungsfähigkeit junger Berufsschüler zu erreichen, um Beschäftigung zu fördern.
Mitteleinsatz: Die zur Verfügung gestellten Mittel sollen dafür eingesetzt werden, über einen wettbewerbsorientierten Prozess ausgewählte, innovative Angebote zur Verbesserung der Berufsschulbildung in ihrer Umsetzung zu unterstützen - z. B. durch Investitionen in berufsbildungsrelevante Infrastruktur, Ausrüstung und entsprechende Begleitmaßnahmen. Die Angebote werden von Konsortien (aus Berufsbildungsträgern/ Schulen und ko-finanzierenden Unternehmen) gemeinsam erarbeitet und anhand von zuvor definierten Kriterien durch ein unabhängiges, technisches Expertenteam ausgewählt. Die unterstützten Konsortien werden im Rahmen des Vorhabens durch einen Implementierungsconsultant begleitet, der entlang des gesamten Prozesses berät, das Fondsmanagement übernimmt und die Umsetzung überwacht, um eine möglichst hohe Wirkung entfalten zu können. Dabei baut der Challenge Fund soweit möglich auf bestehenden Strukturen auf.

Wirkungen:

In der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen ist das Ziel einer hochwertigen und umfassenden Bildung und die Bereitstellung von hochwertigen Bildungschancen aller Menschen fest verankert. Die berufliche Bildung trägt zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung, der SDGs (Sustainable Development Goals) bei. Die durch das vorliegende Projekt getätigten Investitionen beispielsweise führen zu einer größeren Arbeitsmarktrelevanz der Ausbildung und somit zu einer steigenden Beschäftigungsfähigkeit junger Berufsschüler (Projektziel; SDG 4). Die Unternehmen können auf ein steigendes, bedarfsgerecht qualifiziertes Fachkräfteangebot zurückgreifen. Dies schafft eine der Voraussetzungen zur Formalisierung und Schaffung nicht-prekärer Arbeitsplätze (SDG 8). Langfristig wird durch die damit einhergehende Einkommenssteigerung der Ausgebildeten ein Beitrag zur Armutsreduzierung geleistet (SDG1).

Kontakt: Hille.Henebry@KfW.de