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Datenbank Berufsbildungszusammenarbeit

Strukturreform der Berufsbildung in der Republik Moldau
Land: Moldawien/Republik Moldau
Region: Landesweit
Themenschwerpunkt: Berufliche Bildung
Auftragnehmer: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ); Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)
Partner vor Ort: Ministerium für Bildung, Kultur und Forschung, Ministerium für Landwirtschaft, Regionalentwicklung und Umwelt
Weitere Kooperationspartner: Industrie- und Handelskammer der Republik Moldau (IHK)
Aktuelle Laufzeit: 01.12.2015 - 31.12.2018
Zielgruppe: Zielgruppen sind Menschen, die eine berufliche Ausbildung in der Republik Moldau nachfragen. Dies sind insbesondere Sekundarschulabgänger/innen, junge Arbeitslose im Alter zwischen 15 und 34 Jahren sowie Unterbeschäftigte oder von Erwerbslosigkeit bedrohte Jugendliche und Erwachsene. Des Weiteren gehören lokale Ausbildungsbetriebe (private und staatliche Unternehmen), sowie öffentliche berufsbildende Einrichtungen zu den Zielgruppen
Beschreibung:

Bildungspolitische und institutionelle Rahmenbedingungen für die Durchführung von bedarfsorientierter dualer Berufsbildung sind verbessert.

Das Vorhaben unterstützt das Ministerium für Bildung, Kultur und Forschung und das Ministerium für Landwirtschaft, Regionalentwicklung und Umwelt, privatwirtschaftliche Akteure, Sozialpartner und berufsbildende Einrichtungen darin, die Rahmenbedingungen dualer beruflicher Bildung gemeinsam zu verbessern. Das Vorhaben berät und unterstützt durch Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung und sozialpartnerschaftlichen Dialog.

Zu den wichtigsten Tätigkeitsfeldern gehören Politikberatung zur Stärkung der Rahmenbedingungen für duale Berufsbildung, Förderung der privatwirtschaftlichen Beteiligung an dualen Berufsbildungsansätzen und Verbesserung des Images der Berufsbildung.  

Wirkungen:

Mit Unterstützung des Vorhabens wurde Anfang 2018 durch die Verabschiedung der Regierungsverordnung zur Organisation dualer beruflicher Erstausbildung der bildungspolitische und -strategische Rahmen für eine bedarfsorientierte Berufsbildung geschaffen.

Die Partnerministerien und ihre nachgeordneten Institutionen, sowie die IHK als zuständige Stelle, nehmen ihre Rolle bei der Gestaltung von Rahmenbedingungen für nachfrageorientierte Berufsbildungsmodelle wahr.
Die Rolle der Unternehmen bei der Gestaltung dualer Berufsbildung ist gestärkt. Die Vermittelbarkeit junger Männer und Frauen ist verbessert.

Link: https://www.giz.de/de/weltweit/37587.html
Potenziale: Duale Erstausbildungsangebote entsprechen zunehmend dem quantitativen und qualitativen Bedarf auf dem Arbeitsmarkt, die beruflichen Kompetenzen und Qualifikation der Absolventen dualer Berufsbildungsprogrammen entsprechen den Bedürfnissen der Arbeitgeber.
Kontakt: Oana Vodita, Email: oana.vodita@giz.de