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Kooperations- und Beratungsmaßnahmen von bilateralen Arbeitsgruppen und Berufsbildungskooperationen

Foto: Weltkarte, Länder mit Kooperationspartnern hervorgehoben

Eine Kernaufgabe der Zentralstelle der Bundesregierung für internationale Berufsbildungskooperation (GOVET) besteht in der Durchführung von Kooperations- und Beratungsmaßnahmen von bilateralen Arbeitsgruppen und Berufsbildungskooperationen.

Kooperationen mit EU-Staaten

Derzeit begleitet GOVET die folgenden bilateralen Kooperationen des BMBF:

Griechenland
Italien
Lettland
Portugal
Slowakei

Ausgangspunkt für die Etablierung der bilateralen Arbeitsgruppen zwischen Deutschland, Portugal, Italien, Griechenland, der Slowakei und Lettland sind zum einen die Ministerkonferenz zur Berufsbildung der sieben europäischen Mitgliedstaaten, die auf Einladung der Bundesministerin für Bildung und Forschung am 10. und 11. Dezember 2012 stattgefunden hat, zum anderen bilaterale Kooperationsvereinbarungen.

Bilaterale Kooperationen mit Nicht-EU Staaten

Neben den Kooperationen mit den fünf EU-Staaten arbeitet GOVET auf Basis bilateraler Kooperationen mit Partnern in:

China
Costa Rica
Ecuador
Georgien
Indien
Mexiko
Russland
Südafrika
Südkorea
Thailand
USA

Im Rahmen der Kooperationen führt GOVET auch zielgerichtete Netzwerk-, Kooperations- und Pilotprojekte durch, die länderspezifisch mit Schwerpunkten ausgestaltet werden.

Die bilateralen Arbeitsgruppen haben als übergreifende Zielsetzung die gegenseitige Information und Vernetzung aller beteiligten Akteure auf Arbeitsebene, den Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Berufsbildungspraxis, Politik und der Wissenschaft der jeweiligen Länder, um Methoden und gute Praxisbeispiele beruflicher Bildung kennenzulernen und zu fördern. Eine "peer-learning"-Plattform wird diese Prozesse entsprechend unterstützen.

Weiterhin stellt die Entwicklung eines Monitoring-Instruments zur Begleitung von bestehenden und neu entstehenden dualen Ausbildungsmodellen einen länderübergreifenden Ansatz dar, um die Projekte langfristig wissenschaftlich zu begleiten, Verbesserungspotentiale zu identifizieren und daraus Handlungsoptionen abzuleiten.