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Archiv 2015

Dezember 2015

Dienstag, 22. Dezember 2015

GOVET auf indischer Berufsbildungskonferenz

Am 1. Dezember 2015 nahm GOVET an einer Konferenz zur Berufsbildung zum Thema "Skill India to make in India" teil. Die Konferenz veranstaltete das VETNet-Projekt der Auslandshandelskammer Pune. Anlass dazu ist der Start des ersten einjährigen Ausbildungsgangs im Rahmen des Vorhabens. Ein Besuch bei der Indo-German Competence Academy (IGCA) in Pune, die berufliche Ausbildung im Bereich Wasseraufbereitung und Abwasserreinigung anbietet, rundete die Konferenz ab.

Montag, 14. Dezember 2015

Runder Tisch auf Ressortebene am 10.12.2015

Am 10.12. fand zum letzten Mal in diesem Jahr eine Sitzung des Runden Tisches zur internationalen Berufsbildungszusammenarbeit auf Ressortebene  statt. Vor dem Hintergrund der nicht abreißenden Flüchtlingsströme nach Europa standen vor allem mögliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Fluchtursachen in den Herkunfts- und Transitländern im Mittelpunkt. Es bestand Einigkeit darüber, dass vor der Einleitung konkreter Schritte zeitnah ein Gesamtüberblick über bereits von den Ressorts angestoßene Initiativen gewonnen werden müsse. Besondere Aufmerksamkeit fanden die Länder des Westbalkans, die zurzeit Herkunfts- und Transitländer zugleich sind. Die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit ist hier im Bereich der Berufsbildung bereits tätig, wobei ein Ausbau der Aktivitäten denkbar wäre. Abgesehen davon wurde jedoch auf albanischer Seite unter anderem der Wunsch nach Schulpartnerschaften zwischen albanischen und deutschen Berufsschulen geäußert.  Ein weiteres Thema am Runden Tisch waren die Aktivitäten des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in zahlreichen Entwicklungs- und Schwellenländern. Hier richtet sich das Hauptaugenmerk zwar auf den Technologietransfer, Maßnahmen im Bereich der Berufsbildung bilden jedoch auch häufig eine Komponente der Projekte. Als Beispiel wurde die Gründung von "Indo-German Centres of Excellence in Agriculture" genannt, die jedoch noch ganz am Anfang stehen. Der Runde Tisch auf Ressortebene tritt das nächste Mal am 21. Januar 2016 zusammen.

Dienstag, 8. Dezember 2015

Russische Wirtschaftsvertreter als Gäste der Bundesregierung bei GOVET

GOVET war für eine Gruppe von Vertretern der russischen Wirtschaft der erste Anlaufpunkt auf einer Informationsreise, die dem deutschen dualen Ausbildungssystem gewidmet war. Die Gäste identifizierten schnell vorhandene Übereinstimmungen mit dem russischen System und interessierten sich besonders für die Rollenteilung zwischen Staat und Wirtschaft. Ebensolches Interesse weckten aber Fragen zur Finanzierung des Systems, zur Vergütung von Auszubildenden und zu Kosten und Nutzen der Ausbildung für den einzelnen Betrieb. Als überraschend empfanden die Teilnehmer, dass sich die Ausbildung für die Ausbildungsbetriebe wenn auch nicht vollständig, so doch bis zu einem hohen Grade amortisiert. Und auch die Tatsache, dass Einsparungen und Werbeeffekte in die betriebliche Kalkulation mit einfließen können, war so nicht erwartet worden. In der lebhaften Diskussion spiegelte sich das große Interesse der Gruppe wider, deren nächste Ziele Kammern, Betriebe und berufsbildende Einrichtungen in Berlin und Leipzig waren.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Projektschmiede für deutsche und russische Berufsschulen

Auf Einladung der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (DRJA) hielt GOVET auf dem Deutsch-Russischen Jugendforum am 12. November 2015 in Moskau einen Vortrag zum Thema „Indikatoren der Effektivität beruflicher Aus- und Weiterbildung in Deutschland“. Die Stiftung hatte zur Anregung eines Austausches zwischen deutschen Berufsschulen und russischen Colleges jeweils 25 Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Kfz sowie Sanitär-Heizung-Klima eingeladen. Ziel war es, konkrete Austauschphasen von Auszubildenden zu projektieren. Die DRJA nimmt seit diesem Jahr an der deutsch-russischen Arbeitsgruppe des BMBF und des russischen Bildungsministeriums teil. Als weiterer Akteur in der internationalen Berufsbildung kann die DRJA Ihre Partner noch besser über die Mechanismen der dualen Elemente in der deutschen Berufsbildung praxisnah informieren. Als Schnittstelle für die Berufsschulen nimmt das dem vom BMBF unterstützte russische Berufsbildungsportal „prof-mayak“ eine wichtige Rolle ein. Die DRJA wird von der Robert-Bosch-Stiftung, dem Bundesfamilienministerium, dem Ostausschuss der deutschen Wirtschaft und dem Land Hamburg gefördert.

November 2015

Freitag, 27. November 2015

„Automotive“ praxisnah vermitteln

In der größten Stadt der Welt, Chongqing, wurde am 4. November 2015 feierlich das BMBF Verbundprojekt "Sino-German Automotive Qualification and Certification Center" mit der Berufsbildungskonferenz Vetcon beendet. Mitglieder der deutsch-chinesischen Berufsbildungsallianz aus dem chinesischen Bildungsministerium begrüßten vor allem die Qualifizierung des Ausbildungspersonals durch die Zentralstelle für Weiterbildung (ZWH) und die nun vorhandene Ausstattung des Zentrums durch den deutschen Bildungsanbieter Lucas Nülle. Das erste deutsch-chinesische Kompetenzzentrum an der Technischen Universität der Stadt ist der Grundstein für praxisnahe Berufsbildung in diesem Bereich. In den nächsten Jahren soll in Chongqing das Herz der chinesischen Autoindustrie schlagen. GOVET beteiligte sich bei der Schlusskonferenz des Projektes mit einem Vortrag zu „Bedeutung Internationale Berufsbildungskooperation für die Qualität“. Die anwesenden Experten erörterten darüber hinaus die Zukunftsthemen „Mobiles Lernen“ und „Berufliche Bildung für Großgruppen“.

Mittwoch, 25. November 2015

Deutschland und Südafrika verständigen sich auf weitere Schritte in der Zusammenarbeit in der Berufsbildung

Während der Sitzung der deutsch-südafrikanischen Arbeitsgruppe zur Berufsbildung am 23. November 2015 in Bonn verständigten sich Deutschland und Südafrika auf weitere Schritte in der bilateralen Zusammenarbeit. Bereits letztes Jahr beim 8. Treffen der Binationalen Kommission (BNK) im November 2014 in Pretoria beschlossen beide Ländern ihre Kooperation auf die Themen „Research Exchange“, „Curriculum Development“, „Development of Lecturers“ und „Establishment of the South African Institute for Vocational and Continuing Education and Training (SAIVCET)“ zu fokussieren.
Den Schwerpunkt der Diskussion stellte zum einen das 2015 neu initiierte Berufsbildungsprojekt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dar, das von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) vor Ort implementiert wird. Die südafrikanische Seite begrüßte den bisherigen Prozessfortschritt. Zum anderen wurden zwischen dem Department of Higher Education and Training (DHET)und GOVET die weiteren Schritte für 2016 bezüglich des Aufbaus des „South African Institute for Vocational and Continuing Education and Training (SAIVCET)“ diskutiert und abgestimmt.
Die deutsch-südafrikanische AG setzte sich aus Repräsentanten des Department of Higher Education and Training (DHET), des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), GOVET, iMOVE, des Internationalen Büros des BMBF (IB) und der KfW zusammen.

Dienstag, 24. November 2015

Hochrangige Delegation aus Paraguay zu Gast im BIBB

Am 24. November besuchte der Botschafter Fernando Ojeda das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), in Begleitung vom Minister für Arbeit, Beschäftigung und Soziale Sicherheit Paraguays (Ministerio de Trabajo, Empleo y Seguridad Social), Herrn Guillermo Sosa, und dem Direktor des Paraguayischen Amts für Berufsausbildung (Servicio Nacional de Promoción Profesional), Herrn Ramón Maciel. Empfangen wurden die Gäste von Herrn Prof. Dr. Reinhold Weiß, dem ständigen Vertreter des Präsidenten und Leiter des Forschungsbereichs im BIBB, und den Projektleitenden für die Zusammenarbeit mit Lateinamerika. Im Mittelpunkt der Gespräche stand der Erfahrungsaustausch der teilnehmenden Institutionen in der Berufsbildung. Beide Regierungsvertreter erklärten ihre Absicht, die Zusammenarbeit fortzusetzen, um das duale Bildungssystem in Paraguay einzuführen.

Dienstag, 17. November 2015

Chinesische Delegation zu Gast bei GOVET

Auf ihrer Studienreise durch Deutschland stattete eine Delegation des Kreises Changxing GOVET am 13. November einen Besuch ab und informierte sich über das deutsche duale System der Berufsbildung. Beteiligt waren sowohl Vertreter der Kreisregierung als auch Leiter verschiedener Schulen, wie etwa der Changxing Technical School. Besonderes Interesse zeigten die chinesischen Gäste an der Rolle der Betriebe und der betrieblichen Ausbilder, sie stellten aber auch Fragen zur Durchlässigkeit des Systems und erkundigten sich nach den Arbeitsmarktchancen und Verdienstmöglichkeiten von Absolventen einer Berufsbildung im Vergleich zu denjenigen von Absolventen einer akademischen Ausbildung. 

Donnerstag, 5. November 2015

Runder Tisch auf Ressortebene am 05.11.15

Am 5.11. traf sich der Runde Tisch internationale Berufsbildungszusammenarbeit auf Ressortebene. Bei der zweiten Zusammenkunft im Herbst 2015 war u. a. die Berufsbildungszusammenarbeit in Ostafrika Thema. AA und BMZ stellten ihre Strategien in der Region vor. Ein weiterer Schwerpunkt war die G7 – Initiative „Berufsbildung für Mädchen und Frauen in Entwicklungsländern“. Hier erläuterte das BMZ die Strategie zur wissenschaftlichen Begleitung des Vorhabens. Ebenfalls auf der Agenda war der Technobus zur Berufsorientierung im Dienste der Deutschen Botschaft in Lettland. Dieser ist seit Anfang Oktober im Einsatz und trifft auf großes Interesse bei lettischen Schülerinnen und Schülern. Das nächste Treffen des Runden Tisches findet am 10.12.2015 statt.

Oktober 2015

Freitag, 23. Oktober 2015

Sondierungsgespräche des U.S. Department of Labor mit GOVET und BIBB

James Foti, Policy Team Leader im Office of Apprenticeship des U.S. Department of Labor in Washington DC, informierte sich am 19. Oktober 2015 bei GOVET und Experten aus den Fachabteilungen 3 und 4 des BIBB zu den Themen Ausbildungspersonal, Modellversuche, Standards und Marketing von beruflicher Bildung (iMOVE).

Am 5. Juni 2015 hatten hochrangige Vertreter des Departments of Labor, Departments of Education und Departments of Commerce auf US-Seite und das Bundesministerien für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie eine gemeinsame Absichtserklärung in Washington DC unterzeichnet (s. Kurzmeldung vom 15.06.). Ziel der intensivierten Zusammenarbeit ist ein besserer Austausch von Informationen zur Organisation und bewährten Verfahren in der beruflichen Bildung, regelmäßige Fachbesuche und -gespräche sowie eine stärkere Einbindung der Unternehmen und Wirtschaftsverbände in die Ausbildung.

Die US-Seite erarbeitet derzeit einen Aktivitätenplan, um die gemeinsame Absichtserklärung mit Leben zu füllen. James Fotis Besuch diente der Orientierung, welche Themen in den USA noch nicht berücksichtigt worden seien und wie entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden könnten. Er sagte, dass die Absichtserklärung zum einen die positive Entwicklung nach sich gezogen habe, dass die drei US-Departments näher zusammengerückt seien und nun zusammenarbeiten würden. Zum anderen sei durch die Unterzeichnung die Aufmerksamkeit für das Thema berufliche Bildung erneut gestiegen. Es sei derzeit der „Perfect Storm“, um etwas zu bewegen, da höchste Stellen in den Departments bis hin zum Weißen Haus ihre Unterstützung zugesagt hätten.

Freitag, 16. Oktober 2015

Präsentation zur deutschen Berufsbildung in chinesischer Sprache

Neben der bereits in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Italienisch bereitgestellten Standardpräsentation zur dualen Berufsausbildung in Deutschland, stellt GOVET nun seine Präsentation auch in Chinesisch zur Verfügung. Die Präsentation bietet einen Überblick über die Vorteile der dualen Ausbildung. Sie ist konzipiert für Interessenten aus dem Ausland, so dass die Komplexität des Systems bewusst reduziert dargestellt wird. Sie dient zudem als Einführung in das Thema und soll Interesse an einer Vertiefung wecken.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

25 Jahre Deutsche Einheit – GOVET erforscht Berufsbildungszusammenarbeit der DDR

Die DDR unterstützte Entwicklungsländer durch Ausbildung von Fachkräften der beruflichen Bildung. Ein Ausbildungsprogramm qualifizierte „integrierte Lehrkräfte“. Dies waren Lehrkräfte, die sowohl Berufspraxis als auch Berufstheorie beherrschten und vermitteln konnten – in Berufsfeldern wie zum Beispiel Elektrotechnik. Warum und wie dieser Fachschulstudiengang in der DDR entwickelt wurde, hat GOVET untersucht. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der BIBB-Publikation „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis“ (BWP) veröffentlicht. Auf Englisch ist der Artikel frei erhältlich. Nach 25 Jahren Deutscher Einheit widmet sich diese BWP- Ausgabe verschiedenen Themen und Stationen der Wiedervereinigung aus Sicht der beruflichen Bildung.

Dienstag, 6. Oktober 2015

Deutsch-Indische Regierungskonsultationen

Bei den dritten deutsch-indischen Regierungskonsultationen am 05.10.2015 in New Delhi sind die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der indische Premierminister Shri Narendra Modi übereingekommen, die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Indien zu vertiefen. Dazu wurde eine Reihe an Abkommen auf den Gebieten der Sicherheits-, Wirtschafts- und Bildungspolitik verabschiedet.

In diesem Rahmen läutet die Unterzeichnung des Memorandum of Understanding (MoU) des Ministry of Skill Development & Entrepreneurship (MoSDE), des Ministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine neue Phase der Kooperation im Bereich der Berufsbildung ein. Das MoU schließt an die Absichtserklärung zur Berufsbildungszusammenarbeit von 2011 an, die damals zwischen dem BMBF und Ministry of Labour & Employment (MoLE) getroffen wurde.

September 2015

Staatssekretär Schütte mit dem slowakischen Bildungsminister Juraj Draxler

Montag, 28. September 2015

Slowakei unterzeichnet MoU

Im Rahmen einer großen Pressekonferenz wurde am 25.09.2015 das deutsch-slowakische Memorandum (MoU) zur Berufsbildungskooperation der beiden Länder vom slowakischen Bildungsminister Juraj Draxler und Staatssekretär Dr. Georg Schütte für das BMBF unterzeichnet. Anlässlich einer feierlichen Auftaktveranstaltung eröffneten beide gemeinsam am selben Tag offiziell das deutsch-slowakische Pilotprojekt in Nove Mesto nad Vahom. In dem Projekt werden 22 Jugendliche in den Berufen Industriemechaniker und Konstruktionsmechaniker in fünf deutschen und amerikanischen Firmen ausgebildet. Auf deutscher Seite übernehmen GOVET und die AHK Bratislava gemeinsam die Steuerung des Projektes, das Anhaltspunkte für die landesweite Umsetzung der dualen Ausbildung liefern soll. Am 01.September 2015 haben 330 Auszubildende in der Slowakei eine duale Ausbildung begonnen. Möglich wurde dies durch die Verabschiedung einer entsprechenden Gesetzgebung im März 2015.

Freitag, 25. September 2015

Bericht und Tagung zum Anerkennungsgesetz

Das Bundeskabinett hat am 10. Juni den „Bericht zum Anerkennungsgesetz 2015“ beschlossen. Der Bericht enthält die Ergebnisse des BIBB-Anerkennungsmonitorings. Er informiert über das Anerkennungsgeschehen, zieht Bilanz und benennt künftige Herausforderungen.

Der Bericht der Bundesregierung zum Anerkennungsgesetz ist Grundlage einer Fachtagung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung am 25.09.205, in Berlin.

Hinweise auf diese und weitere Veranstaltungen finden Sie im GOVET Veranstaltungskalender.

Jeannette Tümer während der Begrüßung bei GOVET durch den Koordinator des Runden Tisches, Peter Rechmann.

Freitag, 11. September 2015

Auswärtiges Amt entsendet Beamtin zu GOVET

Seit dem 31. August 2015 ist Jeannette Tümer als neue Verbindungsbeamtin des Auswärtigen Amtes bei GOVET. Sie folgt in dieser Funktion Peter Reik, der in die Zentrale des Auswärtigen Amtes nach Berlin zurückkehrt.
Jeannette Tümer war in den letzten fünf Jahren Kanzlerin an der deutschen Botschaft in Lissabon und zuvor Kanzlerin und Ständige Vertreterin am deutschen Generalkonsulat in Marseille. Bei GOVET wird Frau Tümer das Bindeglied zwischen GOVET und den deutschen Auslandsvertretungen einerseits und Ansprechpartnerin für ausländische Botschaften in Deutschland andererseits sein.

Freitag, 11. September 2015

iMOVE-Special: Förderinstrumente und Kooperationspartner für den Berufsbildungsexport

Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen der Berufsbildung können durch Maßnahmen zur Anschubfinanzierung ihres Exportgeschäfts unterstützt werden. Aus diesem Anlass veranstaltet iMOVE das dreistündige Special, in dem es einen Überblick über existierende Förderungsinstrumente gibt.

Zwei EZ-Scouts der Industrie- und Handelskammern Bonn/Rhein-Sieg und Hannover informieren bei dem Special über Kooperations- und Fördermöglichkeiten im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit. Den Schwerpunkt legen die beiden Referenten auf develoPPP.de, ein Förderprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Donnerstag, 10. September 2015

Runder Tisch internationale Bildungszusammenarbeit tagt nach der Sommerpause

Am 03.09.2015 traf sich der Runde Tisch zur internationalen Berufsbildungskooperation erstmalig nach der Sommerpause. Themen der Sitzung auf Arbeitsebene waren u. A. die Vorstellung von InCharge, einer Initiative deutscher Unternehmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa unter wissenschaftlicher Begleitung durch die GIZ. Zudem stellte der Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen e.V. seine Aktivitäten vor. Schwerpunkt des Vortrags lag auf der Vorstellung der internationalen Aktivitäten des Verbandes. Ebenfalls wurde der Workshop Konsortialbildung von iMOVE behandelt. Hierbei geht es darum, wie deutsche Weiterbildungsanbieter angesichts von Ausschreibungen im Ausland besser kooperieren können.

Die nächste Sitzung des Runden Tisches auf Ressortebene findet am 05.11.2015 statt.

August 2015

Freitag, 14. August 2015

iMOVE: Teilnehmer für das TrendBarometer 2016 gesucht

Sie haben Erfahrungen im Export deutscher Aus- und Weiterbildung?

Das Team von iMOVE sucht in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität und Protrent für die Erhebung des jährlichen TrendBarometers Teilnehmer für eine Erhebung. Interviewt werden die Verantwortlichen für die Auslandsaktivitäten eines Unternehmens. Die Befragung verläuft in zwei Schritten: Zunächst werden geschlossenen Fragen über einen kompakten online-Fragebogen gestellt. In einem folgenden Termin findet ein telefonisches Interview über etwa 35 Minuten statt. Die Antworten werden selbstverständlich anonymisiert.

Fühlen Sie sich angesprochen? Die Mitarbeiter von iMOVE freuen sich über Rückmeldungen per Telefon (0228 107-1745) oder Email bis zum 15.09.2015.

 


Samstag, 1. August 2015

Datenreport 2015 erschienen

Passungsprobleme auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sind das Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports 2015. Einem zunehmenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften steht eine rückläufige Entwicklung bei den Auszubildenden gegenüber. Angesichts dieser Situation wird in der öffentlichen Diskussion davon ausgegangen, dass sich in nur wenigen Jahren diese Probleme auf dem deutschen Ausbildungsstellen- und Arbeitsmarkt nochmals verschärfen werden.

Über den Schwerpunkt hinaus enthält der diesjährige Report umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks.

Juli 2015

Freitag, 24. Juli 2015

24. Juli: Neuer Blick auf berufliche Ausbildungen in den USA

Über einen neuen Blick auf berufliche Ausbildungen berichtet die New York Times.
Bisher haben Lehren in den USA gesellschaftlich wenig Anerkennung gefunden. Bis 2013 ist die Zahl der Auszubildenden sogar gesunken.
Unternehmen wie Huntington Ingalls Industries nutzen die Möglichkeit der Qualifikation von Jugendlichen jenseits von hochschulischer Bildung und setzen damit auf einen neuen gesellschaftlichen Trend.

Mittwoch, 22. Juli 2015

Neue Ausbildungsstandards auf Englisch

Für die Berufe Hotelfachmann/-frau und Fachkraft für Abwassertechnik sind die Ausbildungsordnungen nun auf Englisch verfügbar. Ergänzend sind die übergreifenden Verordnungen zu den Ausbildungsberufen im umwelttechnischen Bereich und im Gastgewerbe wie auch der Ausbildungsrahmenplan für Hotelfachleute abrufbar.

Erstmals bietet GOVET über den Rahmen der Erstausbildung hinaus auch übersetzte Ordnungen für Aufstiegsfortbildungen. Den Anfang machen die Standards für geprüfte Berufspädagogen/-innen und Aus- und Weiterbildungspädagogen/-innen.

Alle Übersetzungen finden Sie auf der GOVET-Webseite.

Freitag, 17. Juli 2015

"Skill India Campaign" gestartet

Anlässlich des weltweit ersten „World Youth Skills Day“ hat der indische Premierminister Narendra Modi die „Skill India Campaign“ lanciert.
Bis 2022 werden in Indien über 100 Millionen neue Arbeitskräfte auf den Markt strömen. Gleichzeitig werden sich etwa 290 Millionen berufstätige Personen weiterbilden müssen.
Die indische Regierung plant bis 2022 diese Personen zu qualifizieren. Ebenso wird eine Reihe an Programmen zur Förderung von Wirtschaft und Beschäftigung angestoßen.

Mittwoch, 15. Juli 2015

iMOVE-Jahresbericht 2014 erschienen

Der iMOVE-Jahresbericht 2014 liefert eine Zusammenschau aller iMOVE-Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Gleichzeitig bietet er einen kompakten Überblick über die iMOVE-Serviceleistungen zur Unterstützung des deutschen Berufsbildungsexports. Neben einer Bilanz zeigt er auch die Perspektiven für zukünftige Maßnahmen auf, mit denen iMOVE für „Training – Made in Germany“ weltweit wirbt.

Dienstag, 14. Juli 2015

Indische Regierung beauftragt deutschen Bildungsanbieter

Einen großen Erfolg feiern die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH. Das  Unternehmen der bbw-Gruppe hat den Auftrag zur Modernisierung staatlicher Leiteinrichtungen für Berufsbildungspersonal in Bangalore erhalten. Die Zusammenarbeit betrifft die Fachbereiche Mechatronik und Schweißen in zwei Master-Trainer-Institutionen. Voraussichtlicher Start der dreijährigen Kooperation ist Herbst 2015.
iMOVE im Bundesinstitut für Berufsbildung hat für das zuständige indische Ministry of Skill Development and Entrepreneurship (MoSDE) die Ausschreibung der Maßnahmen und eine Vorauswahl der deutschen Anbieter durchgeführt.
Die vollständige Presseinformation und Hintergrundinformationen zur aktuellen Zusammenarbeit mit Indien finden Sie auf der Seite von iMOVE.

Montag, 6. Juli 2015

Indien - Neuerungen in der Kompetenzentwicklung

Unter dem Vorsitz des indischen Premierministers Shri Narendra Modi hat das Kabinett am 02.07.2015 der Einführung einheitlicher Normen in allen nationalen Programmen zur beruflichen Kompetenzentwicklung zugestimmt. Der Vorschlag sieht die Gründung eines „Common Norms Committee“ unter der Federführung des „Ministry for Skill Development & Entrepreneurship (MoSDE)“ vor. Damit soll Einheitlichkeit unter den verschiedenen Standards in der Entwicklung von Qualifikationen geschaffen werden. Zurzeit setzt die indische Regierung über 70 verschiedene Programme zur Entwicklung von Kompetenzen um. Neben der indischen Regierung sollen auch die einzelnen Bundesstaaten ihre Strategie in der Kompetenzentwicklung an die nationalen Standards anpassen.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Berufsbildung als Motor der Armutsbekämpfung

Zu diesem Thema fand am 30. Juni in Stuttgart eine Fachveranstaltung statt. Organisiert wurde diese durch die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) gemeinsam mit dem baden-württembergischen GENO-Verband und dem Bund der Selbständigen Baden-Württemberg. Über 100 Interessierte aus der Praxis diskutierten die Beiträge Philipp Lassigs, des BMZ-Vertreters bei GOVET, und weiterer Fachreferenten zu den Herausforderungen und Ansätzen in der Berufsbildung in Entwicklungsländern. Viele im Publikum brachten ihre reichhaltigen Berufsbildungserfahrungen aus Afrika, Asien oder Lateinamerika ein. Es zeigte sich, wie wichtig gerade die vielen kleinen Initiativen und Kooperationen in der Berufsbildung für die Entwicklungszusammenarbeit sind, und dass in der Berufsbildungszusammenarbeit nicht kopiert, sondern nur gemeinsam gelernt werden sollte.

Juni 2015

Foto: Delegation Uganda

Donnerstag, 25. Juni 2015

Delegation aus Uganda zu Gast bei GOVET

Am 22. Juni empfing GOVET eine Delegation von Entscheidungsträgern der beruflichen Bildung aus Uganda. Der Termin war Teil eines Fortbildungsseminars der Handwerkskammer zu Köln, bei dem das Kennenlernen des deutschen Berufsbildungssystems im Mittelpunkt stand. Mit großem Interesse folgten die Gäste dem Vortrag zur Entwicklung und Modernisierung von Aus- und Fortbildungsberufen am Beispiel des Holzmechanikers/der Holzmechanikerin. Viele Fragen wurden gestellt zur Einordnung von beruflichen Abschlüssen in den nationalen und europäischen Qualifikationsrahmen. Auch in Uganda ist das Thema von großer Aktualität und führte zu einem lebhaften Informations- und Erfahrungsaustausch.

Freitag, 19. Juni 2015

Berufsbildungszusammenarbeit mit der Slowakei

Die Slowakei hat die duale Ausbildung eingeführt und wird ab September mit der Umsetzung für die Berufe Konstruktionsmechaniker und Industriemechaniker beginnen. Vor diesem Hintergrund fand auf Einladung von GOVET vom 14. bis 17. Juni ein Study Visit für eine slowakische Gruppe statt. Organisiert und durchgeführt wurde der Studienbesuch durch die Nationale Agentur beim BIBB. Dee angehenden Ausbilder/-innen und Berufschullehrer/-innen im neuen System wurden deshalb in Stuttgart und Umgebung tiefere Einblicke in die Durchführung der dualen Ausbildung ermöglicht. Bestandteil des Programms waren u.a. Firmenbesuche bei Manz und Nagel sowie beim baden-württembergischen Kultusministerium.
Am 18./19. Juni 2015 fand auf Einladung des slowakischen Bildungsministeriums eine Konferenz in Bratislava mit dem Titel „INTERNATIONAL CONFERENCE OF TRANSFORMATION OF VOCATIONAL EDUCATION AND TRAINING“ statt. Experten aus fünf Ländern (Slowakei, Tschechien, Ungarn, Polen, Österreich und Deutschland) tauschten sich über Ihre Erfahrungen mit dem dualen System aus und stellten dabei vor allem Transformationsprozesse in den Vordergrund. Eröffnet wurde die Konferenz von Bildungsminister Juraj Draxler. GOVET trug mit einem Vortrag aktiv zur Gestaltung bei. Als Ergebnis der gemeinsamen Arbeit verabschiedeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer miteinander eine Erklärung zur Zusammenarbeit in diesem Prozess.

Hintergrund:
Auf Grundlage des Berliner Memorandums aus dem Jahr 2012 arbeiten Deutschland und die Slowakei im Rahmen einer bilateralen AG zusammen. In der Kleinstadt Nove Mesto nad Vahom wird ein Pilotprojekt zur dualen Ausbildung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durchgeführt.
Die Slowakei hat am 01.03.2015 ein reformiertes Berufsbildungsgesetz verabschiedet, das die duale Ausbildung ermöglicht. Es beteiligen sich bereits 121 Betriebe und 24 Berufsschulen an dem neuen System, so dass ab September 2015 für das neue Ausbildungsjahr 1.500 Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt werden können.
Sowohl das Projekt als auch der gesamte Prozess werden von GOVET und der AHK Bratislava begleitet und durch das BMBF unterstützt.

Illustration: Logo Innoprom

Donnerstag, 18. Juni 2015

GOVET auf der größten russischen Industriemesse Innoprom 2015

Erstmals stellt sich GOVET, zusammen mit iMOVE und der Auslandshandelskammer Moskau, auf einer der größten russischen Industriemessen einem Fachpublikum, aber auch interessierten Jugendlichen vor. Dies ist eine gute Gelegenheit, Unternehmen und potentiellen Auszubildenden den Mechanismus einer dualen Ausbildung vorzustellen und auf Angebote von deutschen Bildungsanbietern hinzuweisen. Zudem geht es darum, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der 2011 von Putin gegründeten Agentur für Strategische Initiativen und dem BIBB-Partnerinstitut FIRO zu präsentieren. Die Russische Föderation hat bereits in zwölf Regionen duale Elemente in technischen und gewerblichen Berufen als Option für Jugendliche an Colleges eingeführt. Eine Herausforderung bleibt jedoch die Kooperation der Lernorte.

Montag, 15. Juni 2015

USA und Deutschland unterzeichnen gemeinsame Absichtserklärung zur Berufsbildungskooperation

Die USA und Deutschland vertiefen ihre Kooperation in der beruflichen Bildung. Am 5. Juni 2015 unterzeichneten hochrangige Vertreter des Departments of Labor, Departments of Education und Departments of Commerce auf US-Seite und das Bundesministerien für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie eine gemeinsame Absichtserklärung in Washington DC. Ziel der intensivierten Zusammenarbeit ist ein besserer Austausch von Informationen zur Organisation und bewährten Verfahren in der beruflichen Bildung, regelmäßige Fachbesuche und -gespräche sowie eine stärkere Einbindung der Unternehmen und Wirtschaftsverbände in die Ausbildung. Vor dem Hintergrund steigenden Fachkräftebedarfs, auch bei deutschen Unternehmen in den USA, rief die Deutsche Botschaft bereits im Jahr 2012 die „Skills Initiative“ ins Leben, die von Seiten der Auslandshandelskammern vor Ort, der Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation und des Bundesinstituts für Berufsbildung fachliche Unterstützung erfährt.

Foto: Konsortialbildung Meeting

Mittwoch, 10. Juni 2015

Chance und Herausforderung: Konsortialbildung

Am 15. Juli 2015 lädt iMOVE zu einem Workshop zur Konsortialbildung in Bonn ein.
Es geht um eine häufig wiederkehrende Situation: Das Ausland sucht deutsche Anbieter zur Durchführung berufsbildender Maßnahmen – selbst große deutsche Anbieter verfügen jedoch oft nicht über die erforderlichen Personalkapazitäten, um sich auf ausländische Ausschreibungen größeren Umfangs bewerben zu können. Konsortialbildung kann hier die Lösung sein, aber wie gelingt sie und wie könnte sie von Seiten des Staates befördert werden? iMOVE wird über die Ergebnisse einer Befragung zu diesem Thema im Workshop berichten und erste Ideen zur Unterstützung erfolgreicher Konsortialbildungen vorstellen.

Montag, 8. Juni 2015

Zertifikate für chinesisches Berufsbildungspersonal in Methoden- und Didaktik-Training

Aufbauend auf dem BMBF-Projekt „Kooperationszentrum „KFZ-Mechatronik““ an der Technischen Hochschule in Chongqing übergab Heinz-Günter Bonnie von der ZWH (Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk) Urkunden an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Gruppe hatte zuvor eine zweimonatige Ausbildung im Bereich Methodik und Didaktik in China absolviert und sich dabei einer Prüfung nach deutschem Vorbild unterzogen. Die 17 Fachleute haben nun den dritten Abschnitt der Fachschulung, eine sechsmonatige Schulung im Bereich „KFZ“, im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen im Visier.
In Anlehnung an das deutsche duale Aus- und Weiterbildungssystem wurden im Rahmen des Projekts insgesamt 50 Fachkräfte aus Chongqing geschult, die ihre Erkenntnisse direkt in den Unterricht am Kooperationszentrum einfließen lassen können.

Mai 2015

Illustration: Cover von CEDEFOP

Donnerstag, 28. Mai 2015

CEDEFOP-Jubiläumsausgabe der Publikationsreihe "Spotlight on VET" online verfügbar

Das Europäische Zentrum zur Förderung der Berufsbildung (CEDEFOP) hat eine Jubiläumsausgabe der Publiktionsreihe Spotlight on VET herausgegeben. In dieser Veröffentlichung werden die europäischen Bildungssysteme in Kurzform vorgestellt und grafisch dargestellt. Auch eine Einordnung der nationalen Abschlüsse in den europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) und die International Standard Classification of Education (ISCED) der UNESCO können den Grafiken entnommen werden.

Illustration: Coverbild von der Präsentation

Donnerstag, 28. Mai 2015

Neu online verfügbar: Präsentation zur Kooperation der Akteure in der deutschen Berufsbildung

Wie schafft es Deutschland, in der dualen Berufsbildung die verschiedenen Interessen der Akteure von Staat, Wirtschaft und Gewerkschaft zusammenzubringen? Welche Mechanismen der gemeinsamen Entscheidungsfindung gibt es? Wie funktionieren sie? Diese Fragen stellen ausländische Delegationen regelmäßig. GOVET hat deshalb eine neue Präsentation zu diesem Thema entwickelt. Titel: "Motor der Dualen Berufsbildung – Kooperation zwischen Akteuren aus Wirtschaft, Staat und Gesellschaft". Die Präsentation verdeutlicht die Qualitätsmerkmale deutscher Berufsbildung und basiert auf der GOVET- Standardpräsentation zur dualen Berufsbildung. Sie zeigt auf, wie an den „Schaltstellen“ eines Berufsbildungssystems (Gesetzesrahmen, Entwicklung von Standards, Umsetzung der Ausbildung und Prüfung/Zertifizierung) die verschiedenen Akteure gemeinsam das Duale System gestalten und vorantreiben.

Foto: Delegation aus Vietnam
Teilnehmer der Delegation aus Vietnam ©BIBB

Mittwoch, 27. Mai 2015

Überbetriebliche Berufsbildungsstätten im Fokus des vietnamesischen Delegationsbesuchs

Vietnam hat vor, das Thema erneuerbare Energien und Energieeffizienz systematisch in die Berufsbildung zu integrieren. Dazu ist der Aufbau eines beruflichen Kompetenzzentrums für nachhaltige Energietechniken und Gebäudeeffizienz mit deutscher Unterstützung geplant.

Vor diesem Hintergrund empfing GOVET am 12. Mai 2015 eine Delegation von hochrangigen Repräsentanten der mit diesem Projekt der GIZ befassten Ministerien sowie zweier Berufsbildungseinrichtungen. Im ersten Vortrag zu Überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) interessierten sich die vietnamesischen Gäste vor allem für die Kriterien der Förderwürdigkeit dieser Bildungseinrichtungen. Dass eine nachgewiesene Auslastung von mindestens 70% ein wesentliches Kriterium in Deutschland ist, traf bei der Delegation auf große Zustimmung. Mit großem Interesse beteiligten sich die Teilnehmenden auch an dem zweiten Teil der Veranstaltung zur Zuständigkeit und den Aktivitäten des BIBB im Bereich Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Slowakei: Erste duale Klasse im Bereich Metall und Mechatronik

In der Slowakei wird ab September 2015 ein neues duales Ausbildungssystem als Ergänzung zum bestehenden, weitgehend schulischen Ausbildungsmodell eingeführt. GOVET und die örtliche AHK unterstützen in der Region Trencín das Projekt „Duale Ausbildung für Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU) in Nove Mesto nad Vadom“. Auf Grund des dringenden Bedarfs von internationalen mittelständischen Unternehmen werden hier 26 Auszubildende im Bereich Metall und Mechatronik in Abstimmung mit der Berufsmittelschule das neue Modell durchlaufen. Die slowakische Regierung sieht Berufsbildung als zentrale Säule der Standortsicherung für Investoren an.
Zur weiteren Abstimmung der Partner über das künftige Vorgehen traf sich am 27. Mai erstmals die bilaterale Arbeitsgruppe unter Leitung der BMBF-Unterabteilungsleiterin Susanne Burger in Bratislava. Sie begrüßte das Engagement und die aktive Förderung der Berufsbildungsreform und sicherte den slowakischen Partnern weitere Dialogbereitschaft zu. In der Diskussion wurden Qualitätssicherung, Meisterausbildung und Berufsorientierung als perspektivische Themen herausgearbeitet.
Insgesamt werden rund 1400 Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit über 120 Arbeitgebern im Herbst duale Klassen besuchen und in über 30 Berufen ausgebildet werden.

Foto: Teilnehmer des Seminars

Mittwoch, 27. Mai 2015

Bei Seminar über Internationalisierung der Berufsbildung in Oslo trifft das deutsche Modell auf Interesse

Am 27. Mai fand in Oslo das diesjährige ANSA-Seminar (ANSA steht für "Association of Norwegian Students Abroad"), welches zusammen mit NHO und LO (größter Arbeitgeberverband und Gewerkschaft in Norwegen) organisiert worden war statt. In diesem Jahr wurde über die Internationalisierung der Berufsausbildung gesprochen. Was norwegische Schüler erwartet, die beabsichtigen, ihre Berufsausbildung in Deutschland zu absolvieren, erklärte Sophia Grunert vom Auswärtigen Amt. Sigve Soldal Bjorstad stellte das Programm Erasmus+, welches unter anderem Auslandsaufenthalte während einer Berufsausbildung fördert, vor. Simon Selliseth berichtete aus eigener Erfahrungen, wie wertvoll ein Ausbildungsaufenthalts im Rahmen einer Ausbildung zum Koch sein kann. In der Podiumsdiskussion im Anschluss, an der neben den Vortragenden auch der norwegische Bildungsminister Torbjørn Røe Isaksen teilnahmen, wurden noch einige Rückfragen zum dualen System in Deutschland gestellt. So wurde beispielsweise nach der Anerkennung im Ausland absolvierter Ausbildungen, der Ausbildung von Berufsschullehrern (da diese als ein Qualitätsmerkmal aufgeführt worden waren) und der Abbrecherquote in der dualen Ausbildung gefragt.

Der hohe Wert von Auslandsaufenthalten in der Berufsausbildung wurde von allen Anwesenden hervorgehoben. Allerdings wurde auch erwähnt, dass diese noch weit weniger verbreitet ist als bei Studenten. Dies sei nicht nur auf finanzielle Mittel des Staates sondern auch auf mangelnde Initiative der Schulen zurück zu führen sei. Auch die schwierige Frage der Anerkennung der im Ausland erbrachten Leistungen erschwere die Mobilität der Auszubildenden.

Deutschland erfreut sich auch aufgrund der großen Bedeutung im norwegischen Außenhandel großer Beliebtheit für Auslandsaufenthalte während der Ausbildung. In ihrem Positionspapier "Kompetanse og utdanning" fordert NHO unter anderem, norwegische Auszubildende sollten ihre Berufsausbildung vermehrt vollständig oder in Teilen im Ausland absolvieren, wobei Deutschland explizit genannt wird.

Informationen auf Norwegisch finden Sie auf der Seite der Deutschen Botschaft Oslo.

Foto: Teilnehmer der AG in Kazan

Freitag, 22. Mai 2015

Neunte Sitzung der deutsch-russischen Arbeitsgruppe in Kasan'

Turnusgemäß hatte die Generaldirektorin für Berufsbildung im russischen Bildungs- und Forschungsministerium, Natalia Zolotareva, den neuen Unterabteilungsleiter im BMBF, Frithjof Männel, eingeladen. Dieses Mal bildeten die Ausscheidungswettbewerbe der World Skills Russia den Rahmen für die Sitzung in der tatarischen Metropole Kasan'.
Mittlerweile nehmen 12 Regionen an der Einführung dualer Strukturen in Zusammenarbeit mit regionaler Regierung, örtlichen Schulen und Unternehmen teil. Hierbei ist die Agentur für Strategische Initiativen (ASI) federführend, GOVET und BIBB sind eng über das Partnerinstitut FIRO (Föderales Institut für Bildungsentwicklung) in den Beratungsprozess eingebunden. Während der Sitzung wurden die bisherigen Aktivitäten seit der letzten Sitzung vorgestellt. Höhepunkte waren zum einen die offizielle Vorstellung des Onlineportals „Prof-Mayak“ als Informationsschaltstelle für Berufsbildung in der Russischen Föderation, zum anderen die Übergabe der Umsetzungshilfe „Industriemechanik“ (in der Redaktion des Partnerinstituts), die erstmals alle Dokumente und Schulungspläne sowie die Prüfungsordnung zur Verfügung stellt.

Donnerstag, 21. Mai 2015

GOVET auf der GIZ Spring Academy

Was kann Berufsbildung für die Stärkung der Wirtschaft im Südkaukasus tun? Um Antworten auf diese Frage zu finden, kamen Vertreter aus Wirtschaft, Staat und Bildung der Region Südkaukasus im Rahmen der GIZ Spring Academy in Feldafing zusammen. Die Veranstaltung wurde durch das GIZ Programm Privatsektorentwicklung Südkaukasus (PSD SC) gemeinsam mit dem GIZ-Landesbüro Bayern organisiert. Das Thema der intensiven einwöchigen Weiterbildung lautete: “Investing in People: Skills for Enterprises – Enterprises for Skills”. Im Beitrag von GOVET standen Funktionsweise von Dualer Berufsbildung und ihr Zusammenspiel mit Wirtschaftsförderung im Mittelpunkt. Philipp Lassig, Koordinator für Entwicklungszusammenarbeit bei GOVET, verdeutlichte in seiner Präsentation besonders die fünf Qualitätsmerkmale von Berufsbildung. Diese boten den Teilnehmenden eine gemeinsame Grundlage, um Ideen zur Stärkung der Wirtschaft durch Berufsbildung in den Ländern des Südkaukasus zu entwickeln.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Neue Webseite für Azubis: Mach mehr aus deiner Ausbildung

Viele Jugendliche und junge Erwachsene träumen von einem Auslandsaufenthalt während ihrer Ausbildung. Doch bevor es tatsächlich losgehen kann, müssen viele Fragen beantwortet werden, zum Beispiel zur Finanzierung, zur Wohnungssuche oder den nötigen Sprachkenntnissen. Das neue Internetangebot der Nationalen Agentur (NA beim BIBB) unter www.machmehrausdeinerausbildung.de informiert alle Interessierten über die Möglichkeiten von Auslandspraktika während der Berufsausbildung innerhalb des EU-Programms "Erasmus+".

Dienstag, 19. Mai 2015

Neue iMOVE-Marktstudie Kolumbien

Die neue iMOVE-Marktstudie Kolumbien beschreibt und analysiert das kolumbianische Bildungssystem in seinen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt stehen die berufliche Bildung, der Aus- und Weiterbildungsmarkt und die Exportchancen für Anbieter aus Deutschland.

Freitag, 15. Mai 2015

Vietnamesische Delegation zur Gast bei GOVET

Die vietnamesische Regierung hat vor, das Thema erneuerbare Energien und Energieeffizienz systematisch in die Berufsbildung zu integrieren. Dazu ist der Aufbau eines beruflichen Kompetenzzentrums für nachhaltige Energietechniken und Gebäudeeffizienz mit deutscher Unterstützung im Rahmen der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit geplant. Vor diesem Hintergrund empfing GOVET am 12. Mai 2015 eine Delegation hochrangiger Entscheidungsträger  aus Vietnam. Vertreten waren das vietnamesische Arbeitsministerium (MoLISA), weitere Ministerien und Behörden, die vietnamesische Industrie und Handelskammer (VCCI) sowie zwei Berufsbildungseinrichtungen, die zu Kompetenzzentren entwickelt werden sollen. Der Delegationsbesuch war Teil einer Studienreise im Rahmen des Programmes  „Reform der Berufsbildung in Vietnam“.  Das Vorhaben wird auf deutscher Seite vom BMZ finanziert  und vor Ort durch die GIZ und das Generaldirektorat für Berufsbildung (GDVT) umgesetzt. Im ersten Vortrag zu Überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) interessierten sich die vietnamesischen Gäste vor allem für die Kriterien der Förderwürdigkeit dieser Bildungseinrichtungen. Dass, zum Beispiel eine nachgewiesene Auslastung von mindestens 70% ein wesentliches Kriterium für die Förderung der ÜBS ist, war für die Delegation eine neue und wichtige Information. Mit großem Interesse beteiligten sich die Teilnehmenden auch an dem zweiten Teil der Veranstaltung zu Aktivitäten des BIBB im Bereich der Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung. 

Foto: Teilnehmer der Delegation
Delegation zu Gast bei der Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg gemeinsam mit einer Gruppe von "Girls Days"-Teilnehmerinnen (©H. Kress, GOVET)

Montag, 4. Mai 2015

Drittes Treffen der deutsch-italienischen Arbeitsgruppe in Berlin

Im Rahmen der bilateralen Kooperation des BMBF reiste die italienische Delegation mit Vertreterinnen und Vertretern vom Ministerium, der Regionen Piemont und Ligurien, von Gewerkschaften und Verbänden zum dritten Treffen der deutsch-italienischen Arbeitsgruppe vom 23. bis 24. April nach Berlin. Im Vordergrund standen die Berufsorientierung und Rekrutierungsstrategien von Unternehmen zur Fachkräftesicherung. Während des Girls Days lernten die 10 italienischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Arbeit des Vereins LIFE e.V. im Bereich Potentialanalyse und Berufsorientierung für Mädchen im MINT-Bereich kennen und den Berliner Schulansatz des „Dualen Lernens“ an der Merian-Schule, einer Integrierten Sekundarschule mit dem
„Qualitätssiegel Berlin für exzellente berufliche Orientierung“. Bei der Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg traf die Delegation eine Gruppe von Girls Days-Teilnehmerinnen beim Rohrschneiden, um dann bei einem Roundtable über moderne Rekrutierungsstrategien der Deutschen Bahn vom Abteilungsleiter der Mitarbeiterentwicklung „DB Logistics“ zu diskutieren. Hierzu lieferte das BIBB weitere Einblicke in die Arbeit zur Entwicklung von Instrumenten der Potentialanalyse. Der Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes rief die italienischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, sich aktiv um den sozialen Dialog zu bemühen, Akzente zu setzen und nicht von außen auf die Entwicklungen im Bereich der Berufsorientierung zu blicken.

April 2015

Foto: Palästinesische Delegation

Freitag, 24. April 2015

Besuch der palästinesischen Delegation bei GOVET

Welche Erfahrung gibt es in Deutschland mit der Evaluierung von beschäftigungsfördernden Projekten für Jugendliche und Erwachsene?   Das war die zentrale Frage bei dem Besuchstermin der palästinensischen Delegation am 22. April 2015 bei GOVET. Die Studienreise „From pilot measure to management of change“ fand im Rahmen eines BMZ-finanzierten Programms zur Förderung von Berufsbildung und Arbeitsmarkt in den palästinensischen Gebieten statt, das von der GIZ durchgeführt wird. Die Entscheidungsträger und Führungskräfte aus Ministerien, Verwaltung und berufsbildenden Einrichtungen wollten erfahren, wie Pilotprojekte in Deutschland konzipiert, umgesetzt und evaluiert werden und wie sie verstetigt werden. Sowohl der Vortrag von Frank Neises (BIBB) zum Thema „Entwicklungen und Herausforderungen am Übergang Schule-Beruf“ als auch der Beitrag von Philipp Lassig (GOVET) zur Rolle der Sozialpartner im deutschen dualen Berufsbildungssystem führten zu einer angeregten Diskussion.

Mittwoch, 22. April 2015

Aktuelle Stellenausschreibung beim CIM: Qualitätsmanager für berufliche Bildung (m/w)

Das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) sucht derzeit zur Unterstützung einer der regionalen TVET-Agenturen in Addis Abeba, Bahir Dar, Hawassa und Mekelle/Äthiopien eine/n Mitarbeiter/in für folgende Position:

Qualitätsmanager für berufliche Bildung (m/w)

Einsatzzeitraum: 2 Jahre

Interessierte Bewerber/innen können sich über das Online-Portal informieren. Bei Fragen können Sie sich an folgenden Ansprechpartner wenden: Dominik Schell (Tel.: +49-(0)6196-7935-70)

Dienstag, 21. April 2015

Italienischsprachige Präsentation zur deutschen Berufsbildung online

Neben der bereits in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch bereitgestellten Standardpräsentation zur dualen Berufsausbildung in Deutschland, stellt GOVET nun seine Präsentation auch in Italienisch zur Verfügung. Die Präsentation bietet einen Überblick über die Vorteile der dualen Ausbildung. Sie ist konzipiert für Interessenten aus dem Ausland, so dass die Komplexität des Systems bewusst reduziert dargestellt wird. Sie dient zudem als Einführung in das Thema und soll Interesse an einer Vertiefung wecken.

Foto: Indien-Ausstellung auf der Hannover-Messe
©M. Verfürth/GOVET

Freitag, 17. April 2015

„Make in India“- Indien als Partnerland der Hannover-Messe

Indien war vom 12.-17. April 2015 Partnerland der Hannover Messe unter dem Motto „Make in India“. Offiziell eröffnet wurde die Messe am 12. April durch den indischen Premierminister Narendra Modi und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Neben der Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen, die im Fokus standen, spielte auch das Thema berufliche Bildung eine Rolle. Das Land steht hinsichtlich der Ausbildung von Fachkräften vor großen Herausforderungen und bekundete bereits bei verschiedenen Veranstaltungen deutliches Interesse, die Kooperation mit Deutschland vertiefen zu wollen. Seit dem Regierungswechsel im Mai 2014 hat die berufliche Bildung in Indien an Bedeutung gewonnen. Die Regierung unter Premierminister Modi strebt eine grundlegende Reform des Berufsbildungssystems an.

Neben einer von iMOVE organisierten Delegationsreise für Vertreter der Federation of Indian Chambers of Commerce and Industry (FICCI) und dem iMOVE Network India am 10. April, tagte am 14. April die deutsch-indische Arbeitsgruppe zur Berufsbildung zum achten Mal. Die AG befasste sich mit dem Fortschritt der während der letzten Sitzung im Oktober 2014 in Delhi vereinbarten Aktivitäten und verabredete weitere Vorhaben.

Darüber hinaus fand am 15. April auf der Hannover Messe das Expertenseminar „India-Germany: Towards a Strategy Skilling India“ auf Einladung der Confederation of Indian Industries (CII) in Kooperation mit dem indischen Ministry of Skill Development & Entrepreneurship, dem indischen Ministry of Labour & Employment und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) statt.

Bereits in seiner Eröffnungsrede am 12. April verlieh Premierminister Modi der Hoffnung Ausdruck, dass die Messe „viele neue Türen öffnen" werde. Dies ist Indien nicht nur mit Blick auf die Kampagne „Make in India“ erfolgreich geglückt, sondern auch bei der Fortsetzung der Kooperation in der beruflichen Bildung.

Donnerstag, 9. April 2015

iMOVE-Befragung zur Konsortialbildung im Bildungsexport im Auftrag des Runden Tisches

Der Runde Tisch Internationale Berufsbildungszusammenarbeit hat iMOVE gebeten zu ermitteln, wie die deutsche Bildungswirtschaft bei der Bildung von Konsortien unterstützt werden kann. Dafür bittet iMOVE um Ihre Mitwirkung:
Im ersten Schritt plant iMOVE bis zum 24. April 2015 die Aus- und Weiterbildungsbranche zum Thema zu befragen. In einem zweiten Schritt wird zu einem Workshop eingeladen, um Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.

Mittwoch, 8. April 2015

Neu online verfügbar: GOVET-Datenblatt Berufsausbildung in Deutschland

Aktuelle Zahlen und Statistiken zu Bildung, Berufsbildung und dem Arbeitsmarkt in Deutschland finden Sie nun kompakt auf dem neu erstellten GOVET-Datenblatt "Berufsausbildung in Deutschland".

März 2015

Foto: gezeichnetes Elefant auf einem Bild
©Maren Verfürth, GOVET

Dienstag, 31. März 2015

Deutsch-Indisches Expertenseminar: "Towards a Strategy Skilling India"

Indien ist 2015 Partnerland auf der Hannover Messe, bei der auch das Thema berufliche Bildung eine große Rolle spielen wird. Seit dem Regierungswechsel im Mai 2014 hat die berufliche Bildung in Indien an Bedeutung gewonnen. Die Regierung unter Premierminister Modi strebt eine grundlegende Reform des Berufsbildungssystems an.

Das Land steht hinsichtlich der Ausbildung von Fachkräften vor großen Herausforderungen und bekundete bereits bei verschiedenen Veranstaltungen deutliches Interesse, die Kooperation mit Deutschland vertiefen zu wollen.

Die Confederation of Indian Industries (CII) lädt daher in Kooperation mit dem indischen Ministry of Skill Development & Entrepreneurship, dem indischen Ministry of Labour & Employment und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum Expertenseminar „India-Germany: Towards a Strategy Skilling India“ ein.

 

Datum: 

15. April 2015

Uhrzeit:

09:30 - 13:00 Uhr

Ort:    

Hannover Messe, Halle 6, Stand J16, (India Pavilion) 

Anmeldung: 

Die Anmeldung zum kostenlosen Expertenseminar erfolgt über einen Promotion Code der Hannover Messe oder in Verbindung mit einer Messeeintrittskarte 

Sprache: 

Englisch 

       

Freitag, 20. März 2015

Neue iMOVE-Marktstudie Polen

Die neue iMOVE-Marktstudie Polen beschreibt und analysiert das polnische Bildungssystem in seinen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt stehen die berufliche Bildung, der Aus- und Weiterbildungsmarkt und die Exportchancen für Anbieter aus Deutschland.

Dienstag, 17. März 2015

Russischsprachige Präsentation zur deutschen Berufsbildung online

Neben der bereits in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch bereitgestellten Standardpräsentation zur dualen Berufsausbildung in Deutschland, stellt GOVET nun seine Präsentation auch in Russisch zur Verfügung. Die Präsentation bietet einen Überblick über die Vorteile der dualen Ausbildung. Sie ist konzipiert für Interessenten aus dem Ausland, so dass die Komplexität des Systems bewusst reduziert dargestellt wird. Sie dient zudem als Einführung in das Thema und soll Interesse an einer Vertiefung wecken.

Freitag, 13. März 2015

Workshop Duale Ausbildung in Turin – Austausch zwischen Wirtschaft, Bildunginstituten und Politik

Vom 11. - 12. März traf sich auf Initiative von GOVET und der italienischen Arbeitsgruppe „Duale Bildung“ ein breites Spektrum an Akteuren in der Berufsbildung im Goethe Institut in Turin. Führende Personalverantwortliche von deutschen Firmen in Italien und schulisches Berufsbildungspersonal definierten Wege der gemeinsame Kooperation. Die lebhafte Diskussion zeigte, dass die Vorstellung zur Gestaltung erweiterter Praxisphasen in den Unternehmen unterschiedlich sind. Hauptmerkmale der Diskussion waren: Planung der Praktika, Abstimmung und Zertifizierung von Inhalten, Vertragsgestaltung und Weiterbildung von schulischem und betrieblichen Berufsbildungspersonal. Unternehmen wie z.B. Bosch, Ducati/Lamborghini, die italienische REWE-Tochter Penny Markets und der italienische Energiekonzern EnEl haben bereits Elemente dualer Ausbildung eingeführt und bieten dort eine Ausbildung im Bereich KfZ, Kaufleute sowie Mechatronik und Elektrik jungen Erwachsenen erfolgreich an. Alle Firmenvertreter betonten, dass sie mit den Fachschulen intensiver zusammenarbeiten möchten. Die Vertreter und Vertreterinnen der Fachschulen informierten über weitere Bedarfe der Qualifizierung für schulisches Berufsbildungspersonal. Ein anschließendes Technical Meeting diskutierte die sich aus dem Workshop ergebenden Fragen und bereitete die Sitzung der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) betreuten bilateralen AG am 23. - 24. April in Berlin vor.

Freitag, 13. März 2015

GOVET nahm an der finalen integrierten Prüfmission teil

Das German Office for International Cooperation in Vocational Education and Training (GOVET) nahm auf Einladung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in dieser Woche an der finalen integrierten Prüfmission in Delhi in Vertretung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) teil. Im Fokus der in 2014 vorangegangenen drei Vorprüfmissionen sowie der zwei Prüfmissionen 2015 standen Interviews mit Ministerien, Unternehmen, Ausbildungsinstituten, der deutsch-indischen Handelskammer sowie Aus- und Weiterbildungsanbietern. Auf der Grundlage der Gespräche wurden zunächst Möglichkeiten der Kooperation eruiert und nun konkretisiert, so dass ein Projektvorhaben für die nächsten drei Jahre formuliert werden kann. Neben Indien fanden letztes Jahr auch in Mexiko und Südafrika integrierte Vor- und Prüfmissionen statt.

Montag, 9. März 2015

Aktuelle Stellenausschreibung "Berufliche Bildung" bei der GIZ GmbH

Die GIZ GmbH sucht derzeit eine/n Mitarbeiter/in für folgende Position:
Programmleitung (m/w) Berufliche Bildung in Mexiko-Stadt (JOB-ID: 21604)

Einsatzzeitraum: 1. Juli 2015 - 31. Dezember 2018; Bewerbungsschluss: 26. März 2015

Foto: Teilnehmer Runder Tisch
Von links: Stephan Steinlein (AA), Dr. Georg Schütte (BMBF), Dr. Friedrich Kitschelt (BMZ)

Donnerstag, 5. März 2015

Internationale Berufsbildungszusammenarbeit aus einer Hand – Das BMBF lädt zum Runden Tisch

Heute tagte im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin der erste Runde Tisch internationale Berufsbildungszusammenarbeit auf Staatssekretärsebene in diesem Jahr. Die Spitzenvertreter der wesentlichen Akteure der deutschen internationalen Berufsbildungszusammenarbeit folgten der Einladung von BMBF-Staatssekretär Georg Schütte, um das gemeinsame Agieren in den Partnerländern der deutschen Berufsbildungszusammenarbeit zu planen. Neben Staatssekretär Schütte sprachen auch AA- Staatssekretär Stephan Steinlein und BMZ- Staatssekretär Friedrich Kitschelt einleitende Worte. Zentrales Thema waren dabei die Ergebnisse einer vom Runden Tisch eingesetzten Arbeitsgruppe zum „Integrierten Handeln“ in der Berufsbildungszusammenarbeit. Das „Integrierte Handeln“ bezeichnet dabei die Beteiligung von deutschen Akteuren der Berufsbildungszusammenarbeit an Verfahren und Instrumenten, die in der Vergangenheit durch einzelne Akteure eigenständig durchgeführt wurden. Zu den weiteren Tagesordnungspunkten gehörten unter anderem das integrierte Handeln in der Kooperation mit Indien und Vorstellungen der Aktivitäten der International Labour Organisation (ILO) sowie der Bundesagentur für Arbeit.

Februar 2015

Foto: Indische Delegation

Mittwoch, 25. Februar 2015

Nigerianische Delegation informiert sich zum dualen Ausbildungssystem

Am 24. Februar 2015 empfing GOVET eine Delegation von Entscheidungsträgern nigerianischer Wirtschaftsverbände sowie von Industrie- und Handelskammern aus Lagos, Abuja und Ogun State.
Die Gäste waren im Rahmen einer Berufsbildungspartnerschaft der IHK Giessen-Friedberg mit Einrichtungen der verfassten Wirtschaft in Nigeria in Deutschland. Begleitet durch den EZ-Scout Joachim Münch verbrachte die Gruppe eine Woche in Deutschland, um das Berufsbildungssystem in all seinen Facetten kennenzulernen und Erfahrungen für die Entwicklung des nigerianischen Berufsbildungssystems zu sammeln. Mit Interesse und reger Diskussionsbeteiligung folgten die Gäste dem Vortrag zu der Rolle des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) sowie zum dualen Ausbildungssystem in Deutschland. Die Umsetzung in die Praxis konnten die nigerianischen Fach- und Führungskräfte in einer berufsbildenden Schule in Butzbach und in einem Ausbildungsbetrieb in Oberhessen kennenlernen. In weiteren Terminen informierten BMZ, GIZ und sequa die Delegation über die Aktivitäten der Bundesregierung in Nigeria und über das Transferpotential von Elementen des deutschen dualen Ausbildungssystems in für das Land.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Leitfaden zur Planung von Studienbesuchen in Deutschland

GOVET hat einen Leitfaden zur strategischen Planung von Studienbesuchen entwickelt, die „Das deutsche duale System“ in ihren Mittelpunkt stellen. Der Leitfaden bietet Hilfestellung bei der Konzeption und Durchführung von Studienbesuchen in Deutschland und ist in zwei Sprachen verfügbar. Er bietet eine erste Übersicht über mögliche Besuchsorte und enthält wichtige Hinweise, die bei der Planung berücksichtigt werden sollten.

Dienstag, 17. Februar 2015

GOVET nahm an Expertengruppen und integrierter Prüfmission in Delhi teil

GOVET nahm vom 12.-14. Februar 2015 an der „Expert Group Apprenticeships“ und am „Steering Committee National Workers‘ Vocational Institute“ teil. Die beiden Expertenrunden wurden im Nachgang an die letzte deutsch-indische Arbeitsgruppe, die zuletzt im Oktober 2014 in Delhi tagte, eingerichtet. Sie dienen dazu, Möglichkeiten der Implementierung einzelner, dualer Elemente in Indien aufzuzeigen und zu diskutieren.

Außerdem nahm GOVET an der ersten Prüfmission des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Delhi in Vertretung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) teil. Im Fokus der vorangegangenen drei Vorprüfmissionen, die 2014 durchgeführt wurden, standen Interviews mit Ministerien, Unternehmen, Ausbildungsinstituten, der deutsch-indischen Handelskammer sowie Aus- und Weiterbildungsanbietern. Ziel des BMZ ist es, auf der Basis der Gespräche Möglichkeiten der Kooperation zu eruieren und ein Projektvorhaben für die nächsten drei Jahre zu formulieren.

Mittwoch, 11. Februar 2015

GOVET auf der Bildungsmesse didacta in Hannover

Vom 24. bis 28. Februar 2015 findet die Bildungsmesse didacta in Hannover statt. GOVET finden Sie am Stand des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Halle 15, Stand E 44.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Newsletter zum Toolkit „Lernen und Arbeiten in der informellen Wirtschaft“ der GIZ erstmalig online

Die erste Version des Newsletters zum Toolkit „Lernen und Arbeiten in der informellen Wirtschaft“ von der GIZ ist online. Der Newsletter enthält pro Ausgabe zwei Artikel zu einem Schwerpunktthema sowie Hinweise zu relevanten Publikationen. Die erste Ausgabe ist dem Thema „Afrika“ gewidmet. Dazu kommen Franziska Franzen, zuständige BMZ-Referentin, und Rob Palmer zu Wort, letzterer mit einem Überblick über “Learning in Africa‘s Informal Economies between 1965 and 2015“. Der Newsletter erscheint zwei- bis dreimal im Jahr.

Falls Ihr Interesse geweckt sein sollte, können Sie den Newsletter in der GIZ Mediathek unter Newsletter der Fachbereiche > Toolkit Informelle Wirtschaft abonnieren. Fragen dazu beantwortet gern auch das Toolkit-Team unter toolkit@giz.de.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Telefon-Hotline "Arbeiten und Leben in Deutschland" des BAMF und der BA beginnt ihren neuen Service

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) betreiben in Kooperation eine Telefon-Hotline zur Beratung von Zuwanderinnen und Zuwanderer. Sie begleitet die bestehenden Angebote von www.make-it-in-germany.com, www.anerkennung-in-deutschland.de, www.bamf.de, www.arbeitsagentur.de und www.zav.de ergänzt um die Möglichkeit, individuelle und tiefergehende Fragen zu stellen. Das Angebot richtet sich vorrangig an internationale Fachkräfte. Ausländische und zugewanderte Studierende, entsprechende angehende Studienabsolventen sowie Auszubildende mit langfristigen Bleibeabsichten und internationale Fachkräfte, die bereits in Deutschland leben, können ebenfalls das Angebot in Anspruch nehmen. Die Beratung wird zunächst auf Deutsch und Englisch angeboten. Für die neue Hotline wird die bestehende Berliner Nummer der Hotline zum Anerkennungsgesetz genutzt: +49 30-1815-1111.

Januar 2015

Donnerstag, 29. Januar 2015

IAB erstellt Liste der deutschen Berufe in englischer Sprache

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat kürzlich eine englische Übersetzung der Klassifikation der Berufe 2010 erstellt. Die Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010) wurde von der Bundesagentur für Arbeit entwickelt und ist seit dem 1. Januar 2011 gültig. Zur vollständigen Liste gelangen Sie hier.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Aktuelle Stellenausschreibung "Berufliche Bildung" bei der GIZ GmbH

Die GIZ GmbH sucht derzeit eine/n Mitarbeiter/in für folgende Position:

Referent (m/w) für den Themenbereich Management Beruflicher Schulen zur Qualifizierung von Berufsbildungspersonal in Pakistan; JOB-ID: 21040, Bewerbungsfrist: 03.02.2015.

Dienstag, 27. Januar 2015

iMOVE-Round-Table zur Ausschreibung für indisches Arbeitsministerium in Bonn und Berlin

iMOVE führt für das indische Arbeitsministerium eine Ausschreibung durch. Bei der Leistung handelt es sich um dreijährige Projekte in vier Bereichen zur Ausbildung von Ausbildern an staatlichen Lehreinrichtungen. Für deutsche Bildungsanbieter, die sich an der Ausschreibung beteiligen möchten, bietet iMOVE zwei Round-Table an, einen in Bonn am 19. Februar und einen in Berlin am 20. Februar 2015. Unter dem angegebenen Link finden Sie die ausführlichen Informationen und Unterlagen zu dieser Ausschreibung sowie zu beiden Veranstaltungen.

Dienstag, 27. Januar 2015

GOVET empfängt Delegation vom Ministerium für Arbeit und Soziale Sicherheit der Republik Aserbaidschan

Am 27. Januar empfing GOVET eine Delegation vom Ministerium für Arbeit und Soziale Sicherheit der Republik Aserbaidschan im BIBB. Der Informationsbesuch war Teil eines Study Visit, organisiert von der EU-Kommission (TAIEX) in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit (BA). Im Anschluss an die Präsentation des deutschen Dualen Berufsbildungssystems fand ein intensiver Austausch zu aktuellen Themen und Herausforderungen in der beruflichen Bildung statt. Dem ressourcenreichen Land wurde ein breites Portfolio möglicher Kooperationsmaßnahmen im Berufsbildungsbereich angeboten, insbesondere hinsichtlich der Entwicklung von Ausbildungsordnungen. So gibt es in Aserbaidschan zwar zahlreiche traditionelle Gewerke, viele Berufsausbildungen sind jedoch nicht geordnet. Für den Beruf des Juweliers zum Beispiel gibt es kein fest definiertes Berufsbild. Schlüsselkompetenzen sind besonders bei ländlichen Bevölkerungsschichten nicht immer zufriedenstellend ausgebildet. Die Gesprächspartner räumten ein, dass es landesweit einer verstärkten Institutionalisierung der Zusammenarbeit von Berufsbildungsakteuren, Sozialpartnern und der Regierung bedarf. Hier arbeitet das BIBB auch mit der European Training Foundation (ETF) zusammen. Die EU-Agentur in Turin führt aktuell Capacity-Building-Projekte im Südkaukasus durch. Abschließend wurden Möglichkeiten zur engeren Zusammenarbeit thematisiert.

Montag, 26. Januar 2015

Workshop für angehende Ausbilder und Berufsschullehrkräfte der Slowakei

Vom 19.-23.01.2015 hat ein Workshop für angehende slowakische Ausbilder und Berufsschullehrkräfte im BIBB in Bonn stattgefunden. Ziel war die Erarbeitung von Ausbildungsinhalten für die betriebliche Ausbildung in den Berufen Industriemechaniker und Mechatroniker. Die insgesamt elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiteten intensiv unter Anleitung der Experten aus der Abteilung 4 des BIBB an den betrieblichen Ausbildungsplänen und bekamen einen Einblick in das Konsensprinzip. Der Workshop wurde von einem Besuchsprogramm beim Berufskolleg in Porz und bei Lucas Nülle begleitet. Im September 2015 soll eine erste Kohorte Jugendlicher in der Kleinstadt Nove Mesto im Rahmen eines Pilotprojektes dual ausgebildet werden. Das Projekt wird vom BMBF gefördert und von der DISHK Bratislava und GOVET durchgeführt.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Aktuelle italienische Studie zum Vergleich des dualen Ausbildungssystems in Rom vorgestellt

Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), nahm die Einladung der italienischen Partner zur Vorstellung der Studie „Educare alla cittadinanza, al lavoro e all’innovazione: Il modello tedesco e proposte per l’Italia“ der Fondazione Rocca am 22. Januar 2015 in Rom an. Die Studie betont u.a. das Engagement der Unternehmen in Deutschland in punkto Ausbildung. Der italienische Arbeitsminister G. Poletti stellte bei der Vorstellung den Reformwillen heraus: "Fehler seien unvermeidlich, wenn man Risiken eingehe. Aber dies sei auf jeden Fall besser, als nichts zu tun".

Der Koordinator der Regionen für Berufsbildung, E. Bobbio, aus der Toskana, umriss das italienische System als ineffektiv, wenig attraktiv und zu entfernt von den Jugendlichen, welches als Konsequenz eine hohe Abbruchrate bedinge und zu weit weg vom Arbeitsmarkt sei. Die Signale aus Deutschland sollten die Partner aufnehmen und Modelle ähnlich der Berufskollegs/Oberstufenzentren favorisieren. Staatssekretär Schütte gab Rückmeldungen aus deutscher Sicht. Mit dem Hinweis, die Aktivitäten in der bilateralen Arbeitsgruppe Berufsbildung zu unterstützen, besonders im Bereich der Fortbildung für Berufsbildungspersonal, bekräftigte er die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit. Die deutschen Unternehmen in Italien sollen nun mit Untersützung der Auslandshandelskammer vor Ort Praktika für Schülerinnen und Schüler ermöglichen und die Reformbemühungen der italienischen Partner aufnehmen.

Dienstag, 20. Januar 2015

Zwischenbericht zum Berufsorientierungsprojekt „Unternehmen Deutsch“ in Rom: Die Arbeitswelt jenseits des Klassenzimmers

Mit dem Berufsorientierungsprojekt: „Unternehmen Deutsch“ unterstützt GOVET das Projekt des Goethe Instituts Rom. Hierbei sollen Lehrkräfte ermutigt werden, die Arbeitswelt den Schülerinnen und Schülern in der Region aktiv erlebbar zu machen und sie auf die Mitarbeiterprofile der Unternehmen einzustimmen. Italienweit nehmen 15 Schulen und Firmen am Projekt teil. Um erfolgreich, den Mechanismus einer gezielten, praktischen Berufsorientierung zu gewährleisten, wurden Schulleiter und Lehrkräfte in Bezug auf ihre Medienkompetenz weitergebildet. So lernten sie, einen Blog auf der Moodle-Plattform des Goethe Instituts einzurichten und zu nutzen. Die Schulen waren somit in der Lage, die ersten Schritte des Projektes zu realisieren: die Analyse des Wirtschaftsraums, die Identifizierung des Partnerunternehmens und die Projektplanung in der Schule.

Zum jetzigen Zeitpunkt baut das Goethe-Institut drei Trainer für die Dissemination der Idee und des Konzeptes von Unternehmen Deutsch auf, die als Lehrer teilnehmender Schulen in den vorherigen Durchgängen des Projekts bereits konkrete Erfahrungen gesammelt haben. Mit Blick auf den im Januar 2015 stattfindenden Unternehmensbesuch arbeiteten die Lehrer mit ihren Schülern zu Themen der Berufsorientierung (Berufsbilder, Bewerbungstraining). Nun beginnt die Phase der 2. Workshop-Runde an den Schulen, wo die Schüler ihre Ergebnisse zur Berufsorientierung präsentieren und gezielt auf den Besuch in dem von ihnen gewählten Unternehmen und den damit verbundenen Aufgaben vorbereitet werden. Im Mai sollen abschließend die besten Ideen in Rom prämiert werden.

Foto: Teilnehmer der US-Delegation
Maren Verfürth (l.) und Philipp Lassig (2.v.l.) von GOVET mit Teilnehmern der US-amerikanischen Delegation

Montag, 19. Januar 2015

US-Delegation zu Gast bei GOVET

Am 19. Januar empfing GOVET eine Delegation aus den USA im BIBB. Organisiert hatte den Delegationsbesuch die Vodafone Stiftung. Dabei waren Vertreter von amerikanischen Organisationen wie America Achieves, FirstLine Schools, Relay GSE, Bloomberg Philanthropies and Two Sigma, die im Bildungsbereich aktiv sind. Diese wollten auf ihrer Delegationsreise „good practises“ im Bereich der Bildung identifizieren und daraus Erkenntnisse für die Entwicklung besserer Bildungsangebote in den USA gewinnen. Aus diesem Grund war die Delegation insbesondere am Dualen Berufsbildungssystem interessiert. Die intensive Diskussion mit GOVET Vertretern umfasste Fragen wie die Einbindung von Arbeitgebern und Gewerkschaften in die Berufsbildung, Stärkung der Attraktivität der Berufsbildung und Berufsausbildung transnationaler Unternehmen. Die Delegation nahm für ihr Vorhaben wertvolle Anregungen mit, GOVET konnte von der Delegation mehr über die US-Bildungspolitik erfahren. Eine Fortführung des Austausches wurde von beiden Seiten begrüßt.

Foto: Teilnehmer der portugiesischer Delegation
Von links: Eva Zimmermann (Internationales Büro im DLR), Generalkonsulin Maria Manuel Durão, Botschafter Luís de Almeida Sampaio, Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, Birgit Thomann (BIBB), Niels Mayer (BMBF), Isabelle LeMouillour (BIBB) und Ilona Medrikat (GOVET)

Freitag, 16. Januar 2015

Portugiesischer Botschafter zu Besuch bei BIBB-Präsident Esser

BIBB-Präsident Herr Prof. Dr. Esser hatte den portugiesischen Botschafter Luís de Almeida Sampaio am 16.1.2015 zu einem Gespräch über die deutsch-portugiesische bilaterale Kooperation in der Berufsbildung eingeladen. Übereinstimmend wurden die Fortschritte in der Kooperation seit Abschluss des Memorandums von Berlin 2012 gewürdigt. Dabei habe das Pilotprojekt „Erarbeitung einer Qualifizierungsmaßnahme für betriebliche Ausbilder“ nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung in der betrieblichen Ausbildung in Portugal geliefert, sondern auch gezeigt, wie Synergien durch Kooperation genutzt werden können. Botschafter Sampaio wies darauf hin, dass es nun darauf ankomme, weitere portugiesische Akteure in den bilateralen Arbeits- und Diskussionsprozess einzubinden. Eine Verlängerung des Memorandums sei anzustreben. Dem stimmte Präsident Esser zu, der stellvertretend für die deutsche Seite sein Interesse an der Vertiefung der Kooperation und dem Austausch speziell zu den portugiesischen Erfahrungen zum Thema Validierung informellen und non-formalen Lernens in Portugal bekräftigte.