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Archiv 2014

Dezember 2014

Montag, 22. Dezember 2014

BWP-Ausgabe zu „Internationale Kooperationen“ erschienen (BWP 6/2014)

Das weltweit zunehmende Interesse an dualer Berufsausbildung hat die internationale Kooperation zwischen Akteuren und Institutionen der Berufsbildung intensiviert. Die BWP-Ausgabe zeigt Rahmenbedingungen, Ansätze und Strategien der internationalen Zusammenarbeit auf und beleuchtet ausgewählte Kooperationen mit einzelnen Partnerländern. Zu der im Jahr 2013 verabschiedeten gemeinsamen Strategie der Bundesregierung zur internationalen Berufsbildungszusammenarbeit aus einer Hand ziehen Vertreter der Bundesressorts eine erste Bilanz. Weitere Beiträge befassen sich unter anderem mit den Grenzen des Ausbildungsexports, Transferpotenzialen des deutschen dualen Studiums sowie der Entwicklung des Berufsbildungsberichts in Vietnam.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Die BIBB-Fachzeitschrift BWP - Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis - veröffentlicht wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zu aktuellen Fragen der Berufsbildung. Sie fördert damit den Austausch zwischen Bildungsforschung, Bildungspraxis und Bildungspolitik.

Freitag, 12. Dezember 2014

Runder Tisch internationale Berufsbildungszusammenarbeit tagt zum letzten Mal im Jahr 2014

Am 11. Dezember tagte letztmalig im Jahr 2014 der Runde Tisch internationale Berufsbildungszusammenarbeit auf Arbeits- und Ressortebene. Das Land Baden-Württemberg - vertreten durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport - stellte seine Kooperationen u.a. mit Israel, Singapur und China vor. Darüber hinaus berichtete die GIZ von ihren Erfahrungen mit dem Thema „Image“ der Berufsbildung in der Entwicklungszusammenarbeit. Der DIHK stellte im Weiteren die Ergebnisse einer Umfrage unter IHKn und AHKn vor, die in erheblichem Maße in der Berufsbildungszusammenarbeit tätig sind. Informiert wurden die Teilnehmer ferner über einzelne Aktivitäten in weiteren Ländern, z.B. über anstehende Kooperationsvereinbarungen mit den USA, Mexiko sowie über Thailand und Indien. Der Runde Tisch trifft sich erneut am 22. Januar 2015.

©Meleghy Automotive GmbH Co. KG

Freitag, 12. Dezember 2014

Italienischer Staatssekretär informiert sich über duale Ausbildung in Siegen

Eine hochrangige Delegation - unter Leitung des italienischen Staatssekretärs G. Toccafondi und der Generaldirektorin C. Palumbo sowie der Arbeitsgruppe „Duale Ausbildung“ des italienischen Unterrichtsministeriums - besuchte vom 9.-11.12.2014 mittelständische Unternehmen aus dem Bereich Metall in Siegen. Dazu gehörten u.a. Meleghy Automotive GmbH & Co. KG, SIEGENIA-AUBI KG, SMS Siemag AG, sowie das Berufskolleg und die IHK Siegen mit ihrem Berufsbildungszentrum. GOVET hatte zusammen mit der IHK Siegen das Programm vor allem unter dem Aspekt der Kooperation der beiden Lernorte und mögliche Übergangssysteme Schule-Beruf zusammengestellt. Der Staatssekretär zeigte sich tief beeindruckt vom deutschen Ansatz, das Individuum auf seinem Weg in die berufliche Zukunft zu sehen und das große Engagement der Unternehmen dabei. Das deutsche „Kleid“ würde zwar nicht genau nach Italien passen, aber Elemente wie „Berufsorientierung“, „Prüfungen und Zertifizierungen“ und eben die enge Verzahnung aller Akteure könnten helfen, die Situation für italienische Jugendliche auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu verbessern.

Dienstag, 9. Dezember 2014

GOVET fördert Weiterbildung von italienischen Fachschullehrern

Eine Gruppe von 13 Fachschullehrern aus Italien bildet sich zwei Wochen im Bereich „Steuerungssysteme“ und Methodik/Didaktik in Erlangen und Gelnhausen/Bielefeld weiter. Die Aktivität findet innerhalb der GOVET-Strategie in der bilateralen Zusammenarbeit mit dem italienischen Unterrichtsministerium (MIUR) statt. Die Partner haben besonderen Bedarf, arbeitsmarktnah Schülerinnen und Schüler auszubilden. Beim Training sollen Mechanismen wie „handlungsorientierte Ausbildung“ vorgestellt und später an weitere Kolleginnen und Kollegen in Italien innerhalb des Netzwerkes „Rete Robotica“ weitergegeben werden. Der besondere Schwerpunkt liegt auf technischen Berufen.

Freitag, 5. Dezember 2014

Indische Delegation zu Gast bei GOVET

Im Rahmen des „Benchmarking Learning Visit to VET Institutions in the European Union” besuchte eine indische Delegation Anfang Dezember 2014 Deutschland, Frankreich und England. UNEVOC und GOVET empfingen die sieben indischen Vertreter aus Politik und Bildung am 4. Dezember 2014 gemeinsam in Bonn. Organisiert wurde die Delegationsreise durch die von der Europäischen Union beauftragte Agentur TREC-STEP, die zusammen mit dem indischen Department of Science & Technology (DST) das Projekt “Incubating New Emerging Technology (NET) Skills by Creating Sustainable Models of NET Skill Packages“ fördert. Das Hauptinteresse der Delegation lag auf den Erfolgsmerkmalen des deutschen dualen Berufsbildungssystems, Qualitätsmanagement und Green Skills. Aus den gewonnenen Erkenntnissen in allen drei europäischen Ländern sollen Good Practices für das indische System abgeleitet werden.

Freitag, 5. Dezember 2014

Delegation im Rahmen des Besucherprogramms der Bundesregierung zu Gast bei GOVET

Am 4. Dezember empfing GOVET eine Delegation im Rahmen des Besucherprogramms der Bundesregierung. Im Anschluss an die Vorträge über die Rolle der Sozialpartner im deutschen dualen Berufsbildungssystem und über das Ordnungsverfahren bei der Entwicklung von Standards für die Berufsausbildung, entstand eine angeregte Diskussion in der multinational zusammengesetzten Gruppe. Von Argentinien über Estland, Slowenien, Vietnam bis Südafrika ist das Thema „Transfermöglichkeiten von Bildungssystemen“ nach wie vor sehr aktuell. Am deutschen dualen Berufsbildungssystem interessierte diese Gruppe vor allem das Zusammenspiel der beteiligten Akteure in Schulen und Betrieben, hinsichtlich des Entstehungsprozesses und der Abstimmung von einheitlichen Standards, die als hohes Qualitätsmerkmal des deutschen Bildungssystems weltweit bekannt sind. Der Erfahrungsaustausch zeigte ein weiteres Mal, dass Konzepte und Reformen der Berufsbildung dann erfolgreich sind, wenn die verschiedenen Interessensgruppen aktiv eingebunden und beteiligt werden.

Freitag, 5. Dezember 2014

Russischsprachiges Berufsbildungsportal geht online

Gefördert durch GOVET sowie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Bildungsentwicklung (FIRO) und dem Goethe Institut Moskau wurde Ende November das erste „Berufsbildungsportal“ mit der Webadresse www.prof-mayak.ru live geschaltet. Das Fachportal wurde nach dem Vorbild von foraus.de konzipiert. Hier finden interessierte russische Fachexpertinnen und Fachexperten alle Informationen zum Thema „Duale Aus- und Weiterbildung“ und vor allem alle relevanten gesetzlichen Bestimmungen. Ein Lernzentrum ermöglicht es mehr, über handlungsorientiertes Ausbilden, modere Methodik und Didaktik zu erfahren. Ziel für 2015 Jahr ist es, das Portal mit Good Practice-Beispielen aus Russland und Deutschland zu bereichern, das neue Instrument bekannter zu machen und das Lernzentrum interaktiv weiterhin zu gestalten.
Dank dem Portal können nun alle interessierten Fachkräfte die Materialen nutzen, die zusammen mit dem BIBB/GOVET in den letzten anderthalb Jahren erarbeitet wurden.

November 2014

Donnerstag, 27. November 2014

AHK-Konferenz zum Thema duale Berufsbildung in Riga

Am 26.11.2014 fand eine von der AHK Baltikum organisierte Konferenz zum Thema duale Berufsbildung in Riga statt. Die ca. 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer rekrutierten sich vor allem aus Unternehmen und Berufsschulen. Zusammen mit beteiligten Auszubildenden wurden erfolgreiche Beispiele arbeitsplatzbasierten Lernens vorgestellt. Das BMBF stellte die deutsch-lettische Zusammenarbeit dar, GOVET leistete einen Beitrag zum Thema Ausbildung von Ausbildern und Berufsschullehrern. In zwei Workshops wurden die Themen Berufsorientierung und Qualifizierung von Berufsbildungspersonal bearbeitet.
Politisches Ziel in Lettland ist es, dass jeweils 50% einer Alterskohorte in beruflichen und allgemein bildenden Schulen ausgebildet werden. Derzeit absolvieren 38% der Jugendlichen eine Berufsausbildung mit steigender Tendenz. Die Pilotprojekte zur praxisnahen Ausbildung arbeiten laut Einschätzung von Staatssekretärin Liepina erfolgreich, die rechtlichen Grundlagen sollen jedoch zunächst nicht geändert werden. Ziel sei nicht ein schnelles Tempo, sondern eine allmähliche Einführung arbeitsplatzbasierten Lernens, um die Qualität sicherzustellen. Erst nachdem genügend Erfahrungen gesammelt wurden, soll die Ausbildung am Arbeitsplatz in ein Gesetz aufgenommen werden.

Freitag, 21. November 2014

Deutschland und Südafrika vertiefen die Zusammenarbeit in der Berufsbildung

Auf dem 8. Treffen der Binationalen Kommission (BNK) im November 2014 in Pretoria vertieften Deutschland und Südafrika ihre bilateralen Beziehungen. Im Vorfeld des Treffens der BNK tagte die deutsch-südafrikanische AG in Johannesburg als neue Fachkommission Berufsbildung. Deutschland und Südafrika beschlossen ihre Zusammenarbeit in der Berufsbildung auf die Themen „Research Exchange“, „Development of Lecturers“ und „Establishment of the South African Institute for Vocational and Continuing Education and Training (SAIVCET)“ zu fokussieren.

Die Arbeitsergebnisse aller Fachkommissionen wurden in einer Plenarsitzung unter Beteiligung der Ressorts und nachgeordneten Behörden auf dem BNK-Treffen am 21. November in Pretoria präsentiert. Den Vorsitz der Sitzung führten die südafrikanische Außenministerin, Maite Nkoana-Mashabane, und ihr deutscher Counterpart, Frank-Walter Steinmeier. Die beiden Außenminister unterzeichneten am Ende der BNK eine Absichtserklärung zu einer Kooperation beider Länder. Diese Absichtserklärung ist richtungsweisend für die Entwicklung von Projekten im Rahmen der bilateralen Beziehungen in den nächsten zwei Jahren.

Die Fachkommission Berufsbildung setzte sich aus Repräsentanten des Department of Higher Education and Training (DHET), des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), der Deutschen Botschaft Pretoria, GOVET, des Internationalen Büros des BMBF (IB), GIZ, KfW und der deutschen Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika zusammen.

Dienstag, 18. November 2014

Auftaktveranstaltung zum GOVET-Pilotprojekt „Verbundausbildung“ in der Slowakei

Am 17.11.2014 fand im slowakischen Nove Mesto nad Vadom die Auftaktveranstaltung zum Pilotprojekt „Verbundausbildung“ statt. Ziel ist es, ab September 2015 duale Ausbildungsgänge im Bereich Metall und Elektro anzubieten. Dieser komplexen Herausforderung stellen sich internationale mittelständische Firmen wie „Vaccumschmelze“, „Manz“, „Hella“, „Askoll“ und „KUKA“, die deutsche Auslandshandelskammer, das slowakische Bildungsministerium und die regionale Selbstverwaltung mit fachlicher Unterstützung von GOVET. Für die Abstimmung und Entwicklung der neuen Ausbildungsordnungen berät die Fachabteilung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) die Partner. In weiteren Gesprächen und Firmenbesuchen wurden Fragen wie Rekrutierung der Jugendlichen, Berufsorientierung, Ausbildungsvergütung und Ausbildungsplanung diskutiert.

Montag, 10. November 2014

Teilnahme von GOVET an den zwei größten Berufsorientierungs- und Jobmessen Norditaliens (ABCD)

GOVET nahm in Turin und Genua am 5. und 6. November an den zwei größten Berufsorientierungs- und Jobmessen Norditaliens (ABCD) teil. Innerhalb des Rahmenprogramms informierte GOVET über die deutsch-italienische Zusammenarbeit in der Berufsbildung. Unter den Teilnehmenden war u.a. der italienische Staatssekretär des Arbeitsministeriums, Luigi Bobba. In Genua fand insbesondere der Beitrag der Fachabteilung 4 des BIBB zu den Berufsbildern „Logistik“ große Resonanz. Am Rande der Messen stimmte sich die italienische Arbeitsgruppe duale Bildung mit GOVET zu den kommenden Aktivitäten im Bereich „Berufsbildungspersonal in Mechatronik“ ab. Geplant ist hier der Besuch des italienischen Staatssekretärs des Unterrichtsministeriums, Gabriele Toccafondi, bei der IHK Siegen im Dezember. 

Freitag, 7. November 2014

Bewerbung bis zum 17. November 2014 möglich: Stipendium für Mexiko-Programm

Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen ermöglicht die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH eine praxisorientierte Fortbildung in Mexiko. Die zukünftigen Fach- und Führungskräfte lernen bei diesem einjährigen Arbeitsaufenthalt ab Ende Februar 2015 die mexikanische Lebens- und Arbeitsweise kennen und verbessern ihre Sprachkenntnisse.

Donnerstag, 6. November 2014

GOVET empfängt Delegation im Rahmen des Besucherprogramms des Auswärtigen Amtes

Am 6. November empfing GOVET eine Delegation im Rahmen des Besucherprogramms der Bundesregierung. Die Gäste der deutschen Botschaften und Generalkonsulate kamen aus siebzehn verschiedenen Ländern, von Südafrika über europäische Staaten, Vietnam, Russland bis USA.
Ziel dieser Informationsreisen ist es, ein modernes und authentisches Deutschlandbild anhand von Themen, die für die internationalen Gäste beruflich von Interesse sind, zu vermitteln.
Der Vortrag über die Rolle der Sozialpartner im deutschen dualen Berufsbildungssystem, ergänzt durch die beispielhafte Darstellung des Ordnungsverfahrens in Hotel und Gastronomieberufen weckte bei den Gästen großes Interesse an weiterführender Diskussion.
Trotz der sehr unterschiedlichen und heterogenen Situationen in den Herkunftsländern entstand ein reger Austausch mit Konsens über die Bedeutung der Sicherstellung von Qualität und der Entwicklung von allgemeingültigen Ausbildungsstandards in der beruflichen Bildung.

Oktober 2014

Freitag, 31. Oktober 2014

GOVET beim Deutsch-Russischen Fachforum für berufliche Austauschprogramme der Stiftung „Deutsch-Russischer Jugendaustausch“

GOVET hat vom 28.10.-30.10.2014 am Deutsch-Russischen Fachforum für berufliche Austauschprogramme der Stiftung „Deutsch-Russischer Jugendaustausch“ in Berlin teilgenommen. Die von GOVET und dem russischen Partnerinstitut FIRO bereits unternommenen Aktivitäten in den Bereichen Berufsbildungspersonal, Onlineportal und Berufsorientierung stießen auf großes Interesse.
Einigkeit bestand unter der Teilnehmenden, dass der Fachkräftemangel in beiden Ländern ein ernstes Problem ist. Genauso wird die Einbeziehung von bildungsfernen und benachteiligten Jugendlichen in die Ausbildung und in die Vermittlung auf den Arbeitsmarkt als Herausforderung gesehen.
An dem Fachforum haben von deutscher Seite u.a. das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ); das Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK); das Hamburger Institut für berufliche Bildung (HIBB), die Senatsverwaltung für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Bremen und die Handwerkskammer Berlin teilgenommen. Auf russischer Seite waren u.a das Ministerium für Bildung und Wissenschaft Russlands; die Föderale Agentur für Jugendfragen, das Ministerium für Arbeit und Beschäftigung des Gebietes Moskau; das Ministerium für Bildung des Gebietes Moskau und das College Nr. 26 in Moskau beteiligt.

Freitag, 31. Oktober 2014

Deutsch-lettische Arbeitsgruppe für berufliche Bildung tagt in Riga

Am 31.10. hat die erste deutsch-lettische Arbeitsgruppe für berufliche Bildung in Riga getagt. In freundschaftlicher Atmosphäre stellten die Anwesenden zunächst ihre bisherigen Projekterfolge vor und beleuchteten Felder, die in Zukunft Herausforderungen mit sich bringen werden. Im Laufe der sehr zielorientierten Diskussion wurde Zeitplan für künftige Aktivitäten und inhaltliche Schwerpunkte festgelegt. So wurde ein sektoraler Ansatz verabredet, der sich auf die Bereiche Maschinenbau/Metall, Holzverarbeitung und IT konzentriert. Dabei werden deutsch-lettische Partnerschaften zwischen Berufsschulen, Verbänden und Kammern initiiert, die insbesondere die Qualifizierung von Berufsbildungspersonal zum Ziel haben.

Freitag, 24. Oktober 2014

Georgische Delegation zu Gast bei GOVET

Am 23. Oktober empfing GOVET eine Delegation von georgischen Politik- und Wirtschaftsvertreter, die mit großem Interesse dem Vortrag zur Entwicklung und Modernisierung von Aus- und Fortbildungsberufen am Beispiel der Hotellerie und Gastronomie folgten. Die Study Tour der achtzehn Fach- und Führungskräften war Teil eines EU-kofinanzierten Projektes zu Arbeitsmigration und Diasporamobilisierung. Das Projekt wird vom Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) in Kooperation mit georgischen Partnerinstitutionen implementiert. Vor diesem Hintergrund, ergab sich nach dem zweiten Vortrag zum Thema Anerkennung ausländischer Abschlüsse eine rege Diskussion über die Unterschiedlichkeit und Vergleichbarkeit der beruflichen Bildungssysteme in Georgien und Deutschland. Besonders die Zuordnung der Abschlüsse zu den einzelnen Stufen des nationalen und internationalen Qualifikationsrahmens wurde intensiv nachgefragt und diskutiert.

Montag, 6. Oktober 2014

Ausbildung "Made in Germany" - weltweit gefragt!

Kongress zur Beruflichen Bildung, internationalen Fachkräftegewinnung und zum Bildungsexport im Rahmen der GlobalConnect am 4. November 2014 auf der Messe in Stuttgart. Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier: www.berufsausbildung-weltweit.de.

September 2014

Montag, 29. September 2014

US-Delegation informiert sich über aktuelle Trends in der beruflichen Bildung

Eine US-Delegation von Vertretern von Ministerien, Verbänden und Bildungsinstitutionen nahm vom 20. bis 27. September auf Einladung des Auswärtigen Amtes (AA) an einer Fachinformationsreise zum Thema “Skilled Labor in the US and Germany: Training to Work, Working to Train” in Deutschland teil. Im Rahmen der Delegationsreise fand am 26. September 2014 ein Round Table zu „Current policy trends in vocational training“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zusammen mit GOVET und iMOVE statt. Ziel war es zum einen, sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen des deutschen und des amerikanischen Berufsbildungssystems auszutauschen, und zum anderen Möglichkeiten der Kooperation zu eruieren.

Freitag, 26. September 2014

Internationale Delegation zu Gast bei GOVET

Am 25. September 2014 empfing GOVET eine Delegation von Berufsbildungsexperten aus China, Indien, Bangladesch, Thailand und Südafrika. Die dreißig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind an Universitäten oder wissenschaftlichen Instituten in Delhi, Mumbai, Shanghai, Beijing, Dhaka, Phartumhani, Johannesburg und weiteren Städten tätig. Anlass des Aufenthaltes in Deutschland war eine Konferenz an der Universität zu Köln zum Thema: „Youth in Transition: VET in Times of Economic Crisis“. Im Mittelpunkt des Informationsbesuches bei GOVET standen die Vorstellung des deutschen Berufsbildungssystems und die Rolle des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
Die Attraktivität der Berufsbildung und die Durchlässigkeit an den Schnittstellen zwischen allgemeiner, beruflicher und akademischer Bildung waren eines der intensiv diskutierten Themen im Anschluss an die Vorträge. Mit großem Interesse wurde nach den Aufgaben und Zuständigkeiten von GOVET als zentrale Anlaufstelle der Bundesregierung für internationale Berufsbildungszusammenarbeit gefragt. Nach der Veranstaltung ergaben sich weiterführende Gespräche und Kontaktanbahnungen zu Fachleuten aus dem BIBB.

Donnerstag, 25. September 2014

Runder Tisch „Internationale Berufsbildungszusammenarbeit“ auf Staatssekretärsebene

Am 25. September tagte der Runde Tisch „Internationale Berufsbildungszusammenarbeit“ auf Staatssekretärsebene. Themen waren ein Resümee „Ein Jahr Runder Tisch und GOVET“, die Rolle des dualen Studiums in der Berufsbildungszusammenarbeit sowie die Lernmobilität von Menschen außerhalb der EU nach Deutschland. Einig waren die Teilnehmenden, dass der Runde Tisch wirkt, ein koordiniertes Auftreten deutscher Akteure der Berufsbildung im Ausland unterstützt und die GOVET Angebote sehr hilfreich sind. Die Lernmobilität auch im beruflichen Bereich wurde als sehr sinnvoll und in einigen Fällen als notwendig erachtetet, wobei die Chancen der deutschen und europäischen Jugendlichen zuerst zu beachten sind. Das duale Studium ist kein eleganter Umweg zu einer soliden Berufsbildungsreform. In beiden Fällen ist die Beteiligung von Unternehmen und das Lernen im Arbeitsprozess Voraussetzung des Gelingens.

Montag, 22. September 2014

GOVET bei Dialogforum in Peking

Die chinesische Regierung setzt in einer neuer Strategie zur Berufsbildung auf eine schnellere Gangart bei der Einführung von dualisierten Strukturen. Hierbei sollen Investitionen im Aufbau von Schulen und Weiterbildung von Lehrpersonal effektiver eingesetzt werden. Hierzu fand am 17.09.2014 in Beijing ein Dialogforum statt. Auf Einladung des chinesischen Finanzministeriums und der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) sowie des chinesischen Ministeriums für Bildung war neben dem BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) auch GOVET vertreten. Das Thema des Vortrags von GOVET-Länderexpertin Hannelore Kress lautete „Effizienz und Einflussindikatoren in der beruflichen Bildung“. Die über 200 chinesischen Expertinnen und Experten aus Industrie, Finanzsektor und Bildung verfolgten mit großem Interesse und kritischen Nachfragen die Diskussion. Ein Fazit war u.a., wesentlich größere Aufmerksamkeit auf die Nachhaltigkeit der Aktivitäten zu legen und beidseitig hierfür die Verantwortung zu übernehmen, um messbare Ergebnisse in der beruflichen Bildung erzielen zu können. Der Vertreter des chinesischen Bildungsministeriums stellte fest, dass ein Bericht nach Vorbild des jährlichen Datenreports des BIBBs eine wertvolle Quelle für die künftigen Aktivitäten sein könnte.

Donnerstag, 18. September 2014

GOVET beim BIBB-Kongress 2014

Am 18. und 19. September findet der Fachkongress des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) unter dem Motto "Berufsbildung attraktiver gestalten - mehr Durchlässigkeit ermöglichen" in Berlin statt. Während des gesamten Zeitraums steht GOVET als Ansprechpartner zu Fragen der internationalen Berufsbildungskooperation und des Systemtransfers mit einem Stand zur Verfügung. Wir freuen uns auf interessante Kontakte und Gespräche.

Von links: Dr. Mohd Rashid Bin Buyong Hamzah, Deputy Director General, Department of Skills Development, Ministry of Malaysia und Philipp Lassig, GOVET

Donnerstag, 18. September 2014

Malaysisches „Ministry of Human Resources“ informiert sich über das duale System der beruflichen Bildung in Deutschland

Am 17. September 2014 hielt GOVET auf Ersuchen der Botschaft von Malaysia in Berlin eine Präsentation über das deutsche duale Berufsbildungssystem. Unter den Zuhörern waren Vertreter des im malaysischen „Ministry of Human Resources“ angesiedelten „Department of Skills Development“, des „Japan-Malaysia Technical Institute“ sowie der „Malaysian Employer Association“.
Zunächst gab der GOVET Verantwortliche für entwicklungspolitische Berufsbildungszusammenarbeit, Philipp Lassig, einen Überblick über das duale System der beruflichen Bildung in Deutschland. Auf die Präsentation folgte eine Diskussion auf der Grundlage von Fragen und Anmerkungen der malaysischen Vertreter. Das Themenspektrum umfasste u.a. die Entwicklung von Berufsbildungsstandards, die Rolle und Aufgaben der Kammern im Rahmen der beruflichen Bildung sowie die Möglichkeiten für Absolventen einer Berufsausbildung, ein Hochschulstudium aufzunehmen. Die Diskussion war für beide Seiten aufschlussreich; sie verdeutlichte die Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen dem deutschen und dem malaysischen Berufsbildungssystem sowie die Herausforderungen, vor denen beide Systeme stehen. Die Veranstaltung erwies sich als fruchtbare Grundlage für den weiteren deutsch-malaysischen Dialog zum Thema berufliche Bildung.

Freitag, 12. September 2014

Workshop zum Thema „Aufgaben von Industrie- und Handelskammern im dualen Ausbildungssystem“ in Moskau

In Moskau fand am 11. September ein Workshop zum Thema „Aufgaben von Industrie- und Handelskammern im dualen Ausbildungssystem“ statt. Insgesamt zehn Regionen der Russischen Föderation führen dualisierte Strukturen in der beruflichen Erst- und Weiterbildung ein. Einen großen Stellenwert nimmt dabei die Durchführung von unabhängigen Prüfungen ein. Die Zentralstelle hielt zum Aspekt „Konsensprinzip“ einen Vortrag, der großen Anklang fand und zu einer lebhaften Diskussion führte. Einige Regionen haben bereits koordinierende Gremien unter Einbindung von Arbeitgebern, regionaler Verwaltung und Schulen eingerichtet und begrüßen weitere Fachinformationen der deutschen Partner. Dieser Input war u.a. eine Aktivität, die bei der deutsch-russischen Arbeitsgruppensitzung im Juni in Berlin vereinbart wurde.

Freitag, 12. September 2014

Außenminister Steinmeier reist zu politischen Gesprächen nach Indien

Außenminister Frank-Walter Steinmeier war Anfang der Woche zu politischen Gesprächen in Indien. Im Rahmen seiner zweitägigen Reise traf er unter anderem den neuen indischen Premierminister Narendra Modi und Außenministerin Sushma Swaraj. Modi ist nun seit gut 100 Tagen im Amt und verfolgt mit großem Ehrgeiz ein Reformpaket, mit dem er das Land verändern will.
Ein Thema bei den Gesprächen war die dringend notwendige Modernisierung der beruflichen Ausbildung in Indien. Die deutsch-indische Arbeitsgruppe zur Berufsbildung unter Federführung des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und des indischen Ministry of Labour and Employment (MOLE) wird sich bei ihrer 7. Sitzung am 9. und 10. Oktober in Delhi mit der Vertiefung der bilateralen Kooperation im Bereich der beruflichen Ausbildung beschäftigen.

Mittwoch, 10. September 2014

Zweites Treffen der deutsch-italienischen Arbeitsgruppe in Rom

Am 8. und 9. September fand in Rom das zweite Treffen der bilateralen Arbeitsgruppe des italienischen Unterrichtsministeriums und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) statt. Unter Leitung von Frau Susanne Burger (BMBF) und der Generaldirektorin "Schulen und höhere berufliche Fachschulen", Carmela Palumbo, wurden die bisherigen Fortschritte der Kooperation diskutiert, analysiert und weitere Schritte vereinbart. Hierbei geht es um Berufsorientierung, Qualifizierung von Berufsbildungspersonal, die Fachgebiete Mechatronik und Logistik. An der erfolgreichen Sitzung nahmen auch der Vertreter des DGB, der deutschen Botschaft, der AHK, des Goethe Instituts, der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, des BIBB, des Zentralverbands des Deutschen Handwerk (ZDH) und VertreterInnen der italienischen Arbeitgeber, Bildungsträger, Regionen (Ligurien, Piemont), Gewerkschaften und Firmen (EnEl) teil.

Montag, 8. September 2014

Angebot: Don Bosco Mondo und EDP e.V.: Exposure- und Dialogprogramm 2014 Brasilien

Don Bosco Mondo e.V. und EDP e.V. führen jährlich das Exposure- und Dialogprogramm (EDP) durch.
Zielgruppe sind Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Im Rahmen des Programms erleben die Teilnehmenden drei Tage lang den Alltag in einer Gastfamilie. Berufsbildung und Unternehmenskooperation sind die Hauptthemen der EDPs.

Das EDP 2014 findet von 7. bis 13. Dezember 2014 in Brasilien statt. Die Welt der Auszubildenden in Itaquera steht im Mittelpunkt des diesjährigen Programms.
Bei Interesse an einer Teilnahme, wenden Sie sich bitte an Don Bosco Mondo e.V. oder EDP e.V.

Freitag, 5. September 2014

Global Skills Summit der Federation of Indian Chambers of Commerce and Industry (FICCI) in Delhi

Der Global Skills Summit der Federation of Indian Chambers of Commerce and Industry (FICCI) findet dieses Jahr am 4. und 5. September 2014 in Delhi statt. Es ist die erste Berufsbildungskonferenz nach den Kongresswahlen in Indien. Das diesjährige Thema des Summits lautet "India's Skill Ecosystem from Design to Action". Neben den Vorträgen und Podiumsdiskussionen, die sich unter anderem mit den von der neuen indischen Regierung geplanten Programmen und Zuständigkeiten befassen werden, bietet die Konferenz eine wichtige Plattform für den nationalen und internationalen Dialog.

Das BIBB und iMOVE unterzeichneten im Oktober 2010 ein Kooperationsabkommen mit FICCI, dem mit mehr als 80.000 Mitgliedsunternehmen größten und ältesten indischen Kammer- und Industrieverband.

Donnerstag, 4. September 2014

Markterkundungsreise in Portugal vom 23. - 27. November 2014

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) führt die AHK Portugal vom 23. bis zum 27. November 2014 eine Markterkundungsreise für deutsche Unternehmen aus der Branche der Bildungsdienstleistungen und beruflichen Aus- und Weiterbildung durch. Die deutschen Unternehmen werden an fünf Tagen die Gelegenheit haben, an Fachseminaren, Netzwerkveranstaltungen und Besuchen von Behörden, Ausbildungsstätten und Unternehmen vor Ort teilzunehmen. Ziel ist es, relevante Informationen für einen erfolgreichen Markteintritt zu gewinnen. Die Reise ist ausgerichtet für Anbieter von didaktischen Aus- und Weiterbildungsmaterialien, Hersteller von Produkten für Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, Dienstleistungsunternehmen im Bereich der beruflichen Weiterbildung sowie Beratungsdienstleistungen zur Strukturierung des portugiesischen Bildungssystems. Anmeldeschluss ist der 19. September 2014.

August 2014

Freitag, 29. August 2014

Runder Tisch zur internationalen Berufsbildungszusammenarbeit

Am 28. August fand in Bonn der Runde Tisch zur internationalen Berufsbildungszusammenarbeit unter Leitung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf Arbeits- und Ressortebene statt. Gesprächsinhalt der Sitzung waren unter anderem die aktuellen Entwicklungen in der Berufsbildungskooperation in Tunesien, vorgestellt von der sequa gGmbH. iMOVE berichtete über die weltweiten Märkte für Berufsbildungsdienstleistungen, der Didacta Verband sowie der Bundesverband für Berufsbildungsexport referierten über die Rolle der deutschen Bildungswirtschaft in der Berufsbildungszusammenarbeit. Das BMBF stellte seinen Kooperationsansatz in der Berufsbildung vor, zu dem u.a. das vom DIHK und den AHK getragene VETnet Projekt zählt. Am Beispiel Portugal wurde das VETnet-Projekt vorgestellt. Das Beispiel Portugal zeigt das gute Ineinandergreifen der GOVET und der VETnet Aktivitäten. Hier hat man sich auf ein gemeinsames Programm zur Ausbildung betrieblicher Ausbilder verständigt, welches nun von der AHK Portugal realisiert und vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) koordiniert und wissenschaftlich begleitet wird. Der nächste Runde Tisch auf Arbeitsebene ist für den 11. Dezember 2014 geplant. Der Runde Tisch auf Ressortebene wird am 23. Oktober tagen.

Freitag, 8. August 2014

"Anerkennung in Deutschland" startet internationale Kampagne

Am 30. Juli startete das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine internationale Kampagne zur Bewerbung des Portals "Anerkennung in Deutschland" im Ausland. Damit wird das Informationsangebot über die berufliche Anerkennung für zuwanderungsinteressierte Fachkräfte ausgebaut und verbessert. Schwerpunktländer der Kampagne sind Italien, Polen, Rumänien, Spanien und die Türkei.

Donnerstag, 7. August 2014

Neues "Make-it-in-Germany"-Traineeship-Programm startet am 1. September

Am 1. September 2014 startet unter dem Dach von "Make it in Germany" ein neues Traineeship-Programm: Unternehmen in Deutschland können sich vier Monate lang unverbindlich von den fachlichen und persönlichen Kompetenzen junger, hochqualifizierter Fachkräfte aus Südostasien, d.h. aus Indien, Indonesien und Vietnam überzeugen. Bei den Trainees handelt es sich um Absolventinnen und Absolventen ingenieurwissenschaftlicher MINT-Studiengänge (u.a. aus den Fachbereichen Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik und Informatik), die erste Berufserfahrung besitzen und bei Arbeitsbeginn über Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1/B2 verfügen. Ab August befinden sich die Absolventinnen und Absolventen in Stuttgart und durchlaufen neben der sprachlichen Vorbereitung auch ein interkulturelles Training. Vorstellungsgespräche sind dann nicht nur per Skype, Videokonferenz oder Telefon, sondern auch persönlich vor Ort möglich.

GIZ-Ansprechpartnerin:
Frau Stefanie Gömann, E-Mail: stefanie.goemann@giz.de, Tel.: 06196 79-3653

Dienstag, 5. August 2014

Indien: GOVET nahm an integrierter Vorprüfmission teil

GOVET nahm vom 22.-30. Juli 2014 an der zweiten Vorprüfmission des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Indien in Vertretung des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) teil. Stationen der Delegationsreise waren Bangalore, Mumbai, Ahmedabad und Delhi.
Im Fokus der insgesamt drei Vorprüfmissionen stehen Interviews mit Ministerien, Unternehmen, Ausbildungsinstituten, der deutsch-indischen Handelskammer sowie Aus- und Weiterbildungsanbietern. Ziel ist es, weitere Möglichkeiten der Kooperation zu eruieren.

Juli 2014

Donnerstag, 17. Juli 2014

Hochrangige Delegation aus Minnesota besucht GOVET

Am 14. Juli 2014 besuchten hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Bildung des US-Bundesstaates Minnesota GOVET. Die GOVET-Expertin für die USA, Maren Verfürth, informierte die Gäste über das deutsche, duale Berufsbildungssystem sowie die Kooperation des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in den USA. Der Besuch fand im Rahmen der Studienreise "21st Century Workforce Development Models: a dialogue between Minnesota & Germany" statt, die von der University of Minnesota organisiert wurde. Im Fokus standen neben allgemeinen Informationen zum dualen System vor Allem die Themen Kosten und Nutzen der betrieblichen Berufsausbildung, die Entwicklung von Standards und Kooperationsmöglichkeiten mit deutschen Partnern.

Nach der Auftaktveranstaltung im BIBB besucht die Delegation vom 12.- 19. Juli weitere Akteure der Berufsbildung in Baden-Württemberg, darunter verschiedene Landesministerien, den deutschen Gewerkschaftsbund, die Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart, die Bundesagentur für Arbeit sowie verschiedene Unternehmen. Minnesota hat bereits mehrere duale Pilotvorhaben implementiert und plant diese auszuweiten. Dabei möchte man vom deutschen Modell lernen.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Runder Tisch Berufsbildung in Trencín (Slowakei)

Am 09.07.2014 stand beim Runden Tisch Berufsbildung in Trencín das geplante Verbundprojekt "Nove Mesto nad Vahom" im Zentrum. Bei dem Verbundprojekt in der Region Trencín werden unterschiedliche Betriebe, öffentliche Einrichtungen und Berufsschulen gemeinsam duale Berufsausbildung anbieten. Geplant sind Berufsausbildungen für die Berufe Mechatroniker, Industriemechaniker und Elektrotechniker. Die AHK und GOVET präsentierten dieses gemeinsame Projekt und das slowakische Schulministerium und die Regionalregierung erläuterten ihre Rollen. Die Regionalregierung hat eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des Verbundprojektes, denn schulische Angelegenheiten fallen in den Kompetenzbereich der Munizipalitäten. Gerechnet wird mit 30 Auszubildenden im ersten Durchlauf.

Dienstag, 8. Juli 2014

Tagung der deutsch-griechischen Arbeitsgruppe

Am 8. Juli 2014 trafen in Athen Vertreter der deutsch-griechischen Arbeitsgruppe zusammen und berieten über die weitere Ausgestaltung der bilateralen Kooperation in der Berufsbildung. Anwesend waren neben Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation (GOVET) und des griechischen Ministeriums für Bildung und religiöse Angelegenheiten auch Vertreterinnen und Vertreter der Sozialpartner beider Länder. Schwerpunktthemen waren zum einen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudien, in denen deutsche und griechische Institutionen gemeinsam die Umsetzbarkeit von betrieblicher Ausbildung in griechischen Betrieben untersucht haben. Die Machbarkeitsstudien beinhalten zudem Konzepte zur Umsetzung von bilateralen Ausbildungspilotprojekten in unterschiedlichen Branchen. Zum anderen wurde ein Projektvorschlag zur dualen Ausbildung der deutschen Schule Thessaloniki vorgestellt. Außerdem fand ein erster Erfahrungsaustausch zu dem vom BMBF geförderten Pilotprojekt MENDI statt. Das Projekt MENDI soll den Anteil der betrieblichen Ausbildung in den Bereichen Tourismus und Hotellerie erhöhen. Auf Basis der vorgestellten Projekte wurden die nächsten Schritte der Kooperation festgelegt.

Montag, 7. Juli 2014

Machbarkeitsstudien zur betrieblichen Ausbildung in Athen vorgestellt

Am 7. Juli 2014 trafen in Athen deutsche und griechische Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zur Ergebnispräsentation von fünf Machbarkeitsstudien zur betrieblichen Ausbildung in Griechenland zusammen. Von Dezember 2013 bis Mai 2014 haben fünf Tandems, aus je einer deutschen und einer griechischen Institution, in die Umsetzbarkeit von betrieblicher Ausbildung in griechischen Betrieben untersucht. Die von GOVET geförderten Machbarkeitsstudien fokussierten dabei unterschiedlichen Branchen und Regionen. Aus den Studien entstanden branchenspezifische Netzwerke, die jeweils ein Konzept für ein Pilotprojekt betrieblicher Ausbildung in Griechenland vorlegten. Bei der Veranstaltung konnten Ergebnisse und Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert werden. Darüber hinaus wurden die Netzwerke miteinander verknüpft, um die nächsten Schritte für die Umsetzung von deutsch-griechischen Ausbildungskooperationsprojekten abzustimmen.

Freitag, 4. Juli 2014

GOVET informiert Berufsbildungsanbieter zur Entwicklungszusammenarbeit in der Beruflichen Bildung

Welche Möglichkeiten haben Berufsbildungsanbieter und Unternehmen sich in der Berufsbildungszusammenarbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zu engagieren? Organisiert durch die IHK Potsdam fand zu dieser Fragestellung am 4. Juli 2014 in Potsdam eine Informationsveranstaltung zum Thema Berufsbildungsexport statt.

Auf der Veranstaltung gab Philipp Lassig, verantwortlich in GOVET für entwicklungspolitische Berufsbildungszusammenarbeit, Auskunft über die Grundlagen und Ziele der Berufsbildungszusammenarbeit des BMZ. Er stellte zudem dar, wie im Kontext der Zielerreichung zahlreich und systematisch deutsche Fachexpertise in beruflicher Bildung eingebunden wird. Die Praxis und die besonderen Anforderungen und Vorteile eines entwicklungspolitischen Engagements von Unternehmen wurden an einem Beispiel der Technischen Zusammenarbeit zwischen Vietnam und Deutschland veranschaulicht, welche gemeinsam durch das Generaldirektorat für Berufliche Bildung des vietnamesischen Arbeitsministeriums mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt wird.

Weitere Informationen zur Veranstaltung: Michael Kleinbub, EZ Scout an der IHK Potsdam: Michael.Kleinbub@potsdam.ihk.de
GOVET - Koordination für entwicklungspolitische Berufsbildungszusammenarbeit: philipp.lassig@govet.international

Donnerstag, 3. Juli 2014

Runder Tisch zur internationalen Berufsbildungskooperation

Am 3. Juli fand in Bonn unter Leitung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) der Runde Tisch zur internationalen Berufsbildungskooperation auf Ressortebene statt. Gesprächsinhalt der Sitzung waren unter anderem die aktuellen Entwicklungen in der Berufsbildungskooperation mit den Philippinen, Kasachstan, der Slowakei und den USA. Darüber hinaus ist weiterhin die Thematik der Lernmobilität ein intensiver Diskussionsgegenstand. Der nächste Runde Tisch ist für den 28. August 2014 geplant.

Dienstag, 1. Juli 2014

Slowakische Regierung schafft gesetzliche Grundlagen für duale Ausbildung

Das slowakische Bildungsministerium möchte die duale Ausbildung als weiteres Segment in das nationale Berufsbildungssystem einführen. Die gesetzlichen Grundlagen hierfür wurden zum 01. Juli auf den Weg gebracht und sollen ab dem 01. März 2015 in Kraft treten. Die insgesamt vierjährige Ausbildung hat einen Praxisanteil von 60% und führt zu einem doppelten Abschluss (Abitur und Berufsabschluss). Die Betriebe wählen ihre Auszubildenden aus und schließen mit ihnen einen Lehrvertrag, der die Dauer und die Inhalte der Ausbildung regelt. Vor dem Beginn des ersten dualen Ausbildungsjahrgangs muss noch eine Satzung für die Ausbildungs- und Prüfungsstandards geschaffen werden.

Juni 2014

Donnerstag, 26. Juni 2014

Erste Sitzung der Arbeitsgruppe "Transformation"

Am 26. Juni 2014 tagte erstmalig die Arbeitsgruppe "Transformation", die im Auftrag des Runden Tisches für internationale Berufsbildungszusammenarbeit Vorschläge für ein möglichst "integriertes Handeln" der Akteure der internationalen Berufsbildungskooperation erarbeiten wird. In einem zweiten Schritt sollen Schlussfolgerungen für ein aktives Transformationsmanagement gezogen werden. Der Begriff "Transformation" bezeichnet hier den Übergang von der Entwicklungszusammenarbeit zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit, der für das jeweilige Partnerland eine Änderung der Rahmenbedingungen in der Kooperation mit Deutschland bedeutet. In der AG sind neben den vier Bundesressorts BMBF, BMZ, BMWi und AA auch das BIBB, iMOVE, die GIZ und der Didacta Verband vertreten. GOVET moderiert den Abstimmungsprozess.

Montag, 2. Juni 2014

Besuch von Frau Prof. Dr. Maria Böhmer, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, in Bonn

Am 2. Juni besuchte Frau Prof. Dr. Maria Böhmer, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, das Bundesinstitut für Berufsbildung ( BIBB) und die Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation (GOVET). Prof. Dr. Esser, Präsident des BIBB, begrüßte sie und informierte über die Rolle des BIBB im deutschen dualen Berufsbildungssystem. Frau Prof. Böhmer ließ sich ebenfalls ausführlich über die Arbeit von GOVET sowie über die internationalen Aufgaben des BIBB insgesamt informieren. Das Auswärtige Amt hatte die Gründung von GOVET nachdrücklich unterstützt und Anfang 2014 einen Mitarbeiter zu GOVET abgeordnet. Frau Prof. Dr. Böhmer zeigte sich sehr zufrieden mit dem erreichten Stand der Zusammenarbeit.

Mai 2014

Montag, 19. Mai 2014

12. Parlamentsforum Südliche Ostsee in Kaliningrad, Russische Föderation

Vom 19. bis zum 22. Mai 2014 fand in Kaliningrad das 12. Parlamentsforum Südliche Ostsee statt. Dem Forum gehören die regionalen Vertretungskörperschaften Schleswig-Holsteins, Hamburgs und Mecklenburg-Vorpommerns, der Woiwodschaften Westpommern, Pommern und Ermland-Masuren sowie der Oblast Kaliningrad an. Ziel ist es, die bereits existierenden bilateralen Partnerschaften und sonstigen parlamentarischen Beziehungen auf regionaler Ebene stärker miteinander zu vernetzen. Schwerpunktthema des diesjährigen Forums war „Südliche Ostsee – neues Tourismuszentrum Europas“. Das BIBB war mit einem Vortrag zur „Fachkräftequalifizierung und Fachkräftesicherung im Tourismusbereich“ an der Veranstaltung beteiligt.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Geschäftsordnung für den "Runden Tisch Internationale Berufsbildungskooperation"

Am 15. Mai 2014 verabschiedeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Runden Tisches auf Ressortebene eine Geschäftsordnung für den "Runden Tisch Internationale Berufsbildungskooperation". Im Dezember war eine Unterarbeitsgruppe des Runden Tisches zur Erarbeitung einer Geschäftsordnung eingesetzt worden. Die nun vorliegende Geschäftsordnung beschreibt die Aufgaben des Runden Tisches analog dem Strategiepapier der Bundesregierung zur internationalen Berufsbildungszusammenarbeit aus einer Hand. Sie verpflichtet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem aufeinander abgestimmten, koordinierten Vorgehen in ihren Aktivitäten im Rahmen der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit. Ferner werden in der Geschäftsordnung Verfahrensfragen wie Protokoll, Einladungsfristen und ähnliches geregelt.

Freitag, 9. Mai 2014

Botschafter von Malta informiert sich zum Dualen Berufsbildungssystem

Am 9. Mai 2014 besuchte Maltas Botschafter, SE Albert Friggieri, GOVET im BIBB. GOVET informierte zum Dualen Berufsbildungssystem und führte ein intensives Fachgespräch mit dem Botschafter. Dieser zeigte sich begeistert von den Informationen und lobte die Initiative der Bundesregierung zur internationalen Berufsbildungszusammenarbeit aus einer Hand. Weiterer enger Austausch wurde vereinbart und eine mögliche Vertiefung der Zusammenarbeit angedacht.

März 2014

Donnerstag, 27. März 2014

Donauraum im Focus auf der Bildungsmesse didacta

Konferenz diskutiert duale Berufsbildung als Perspektive für Wachstum in Europa - EU und Baden-Württemberg fördern Wettbewerbsfähigkeit der Donauregion.
Der Ausbau der dualen Ausbildung kann wichtige Impulse für Beschäftigung und Wachstum in den Staaten der Donauregion geben. Bildungspolitik, Bildungsanbieter und Unternehmen diskutieren diese Perspektiven 27. März 2014 auf einer Konferenz auf der Bildungsmesse didacta. Europas größter Bildungsmesse findet in diesem Jahr in Stuttgart statt. Veranstalter der Konferenz ist das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg, das zusammen mit Kroatien im Rahmen der EU-Donauraumstrategie den Schwerpunktbereich Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmen koordiniert. Die internationalen Teilnehmer der Konferenz werden nach der Messe auch Bildungseinrichtungen und Unternehmen in Baden-Württemberg besuchen.

Dienstag, 25. März 2014

GOVET auf der Bildungsmesse didacta in Stuttgart

Vom 25. bis 29. März findet die Bildungsmesse didacta in Stuttgart statt. Während des gesamten Messezeitraums steht GOVET als Ansprechpartner zu Fragen der internationalen Berufsbildungskooperation und des Systemtransfers zur Verfügung.

Sie finden GOVET am Stand des BIBB in Halle 6 Stand C62. Wir freuen uns auf interessante Kontakte und Gespräche.

Montag, 24. März 2014

Europäische Berufsbildungszusammenarbeit auf der didacta

GOVET führt zusammen mit der Nationalen Agentur (NA) vom 24. bis 27. März einen multinationalen Study Visit mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus sechs europäischen Staaten in Stuttgart durch. Die Teilnehmenden kommen aus den europäischen Partnerstaaten - Griechenland, Italien, Lettland, Portugal, Slowakei, Spanien -, die auf Initiative des BMBF 2012 ein Memorandum of Understanding zur Berufsbildungskooperation unterzeichnet haben. Ziel des Study Visits ist es, den Teilnehmenden einerseits einen tieferen Einblick in die deutsche Berufsausbildung zu gewähren und andererseits den Austausch zwischen den Teilnehmenden im Sinne eine peer-learnings zu befördern. Neben den Arbeitsphasen erwartet die Gruppe Besuchstermine bei Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen sowie auf der Bildungsmesse didacta.

Freitag, 14. März 2014

Kanadischer Arbeitsminister Jason Kenney zu Besuch in Deutschland

Am 12. März 2014 wurde eine hochrangige kanadische Delegation geleitet vom Bundesminister für Arbeit, soziale Entwicklung und multikulturelle Angelegenheiten, Jason Kenney, im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin durch Staatssekretär Georg Schütte empfangen. GOVET unterstützte die Diskussionsrunde fachlich zu den angefragten Themen duale Ausbildung, Rolle der Gewerkschaften und Ausbildung im föderalen System. Minister Kenney sagte abschließend, dass Reformen in Kanada bei einer derzeitigen Jugendarbeitslosenquote von 14% dringend notwendig seien. Die Besuchstermine in Stuttgart, Düsseldorf und Berlin hätten sehr gute Einblicke in das duale System vermittelt und es würde nun geprüft, welche Elemente auf Kanada übertragbar seien.

Februar 2014

Montag, 24. Februar 2014

Malaysische Delegation informiert sich über deutsche Berufsbildung

Das malaysische Sarawak Skill Development Centre plant die Einführung eines praxisorientierten Ausbildungsprogramms. Vor diesem Hintergrund besuchte eine durch die AHK Kuala Lumpur geführte Delegation das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) am 24. Februar 2014.
Die Besucherinnen und Besucher aus Kuching, der Hauptstadt des malaysischen Bundesstaates Sarawak, befanden sich auf einer Studienreise durch Deutschland, um sich ein besseres Bild vom deutschen Berufsbildungssystem zu machen. Bei der Informations-Veranstaltung im BIBB erhielten die Gäste eine Einführung in das deutsche Berufsbildungssystem. GOVET informierte über das duale System, hier insbesondere über die Finanzierung der beruflichen Bildung in Deutschland. Auch Vertreterinnen und Vertreter des BMBF, von iMOVE und des BIBB informierten die Delegation über mögliche Kooperationsmöglichkeiten mit deutschen Partnern.

Montag, 17. Februar 2014

Deutsch-französische Sozialpartner-Vorschläge zur Berufsbildung

Die deutschen und französischen Sozialpartner haben gemeinsame Vorschläge für Jugendbeschäftigung und zur Weiterentwicklung der beruflichen Ausbildung vorgelegt. Ein entsprechendes Papier wurde im Rahmen des deutsch-französischen Sozialpartnertreffens am 17. Februar 2014 in Paris den Arbeitsministern beider Länder übergeben. Auf deutscher Seite beteiligt sind der DGB und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

Januar 2014

Freitag, 17. Januar 2014

Auftaktworkshop Machbarkeitsstudien für deutsch-griechische Projekte

Von 15. bis 16. Januar 2014 fand im Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn ein Workshop zum Auftakt von fünf Machbarkeitsstudien statt, die im Rahmen der deutsch-griechischen Berufsbildungskooperation durchgeführt werden. Die Machbarkeitsstudien sollen Aufschluss darüber geben, inwiefern betriebsbasiertes Lernen in griechischen Betrieben umsetzbar ist. Darüber hinaus sollen sie ein Konzept zur Umsetzung eines deutsch-griechischen Ausbildungskooperationsprojekts liefern. Auf Einladung von GOVET diskutierten 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter ihnen die deutsch-griechischen Projektpartner, Mitglieder der deutsch-griechischen Steuerungsgruppe der bilateralen Kooperation sowie weitere Experten aus dem Bereich der dualen Ausbildung über inhaltliche und methodische Fragen der Durchführung der seit 1.12.2013 geförderten Projekte. Der von Referatsleiter Christian Stertz (BMBF) eröffnete Workshop diente dem fachlichen Austausch und der Vernetzung der unterschiedlichen Projektgruppen. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudien sollen im Sommer 2014 bei einer Abschlussveranstaltung in Athen vorgestellt werden.