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Europäische Studie würdigt GOVET als positives Beispiel der Berufsbildungszusammenarbeit

Zur Entwicklung einer Strategie zur internationalen Berufsbildungskooperation hat die Europäische Kommission eine wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse nun vorliegen. GOVET wird darin als ein Beispiel gelungener Zusammenarbeit positiv gewürdigt.

Die Bedeutung beruflicher Bildung nimmt aufgrund von Globalisierung und Fachkräftemangel weltweit zu. Dies hat auch die Europäische Union in verschiedenen Communiqués anerkannt. Bisher lag der Schwerpunkt in der europäischen Bildungspolitik im hochschulischen Bereich. Daher verfügt die Kommission im Bereich der Berufsbildungszusammenarbeit über kein ausgeprägtes Profil.

Europäische Union plant stärkeres Engagement in der Internationalen Berufsbildungszusammenarbeit

Um die Fragen zu beantworten, ob  und in welchem Umfang die EU in dem Bereich der internationalen Berufsbildungskooperation tätig werden soll, hat die Europäische Kommission die Studie "Building knowledge on international cooperation in VET" bei einer Gruppe wissenschaftlicher Institute in Auftrag gegeben.

Die Autoren der Untersuchung, darunter das Danish Technological Institute, ICF International, 3s und Technopolis, haben dazu Dossiers zu 32 Ländern und fünf Dossiers über internationale Organisationen angelegt. Zudem verfassten sie sieben Fallstudien über verschiedene Schlüsselakteure, darunter GOVET, um Kenntnis über Erfolgsfaktoren in der Internationalisierung von Berufsbildung zu bekommen.

Ziel war dabei, die Vorgehensweise Ländern der EU, den EFTA - Staaten Norwegen, Island, Schweiz und Liechtenstein sowie Australien zu beleuchten und zu vergleichen. Strategien der fünf internationalen Organisationen OECD, UNESCO, ILO, Weltbank und ASEM zogen die Autoren der Studie ebenfalls ein.

Der Bericht nennt GOVET an verschiedenen Stellen und lobt die Maßnahmen der deutschen Regierung zur Vereinheitlichung der Berufsbildungskooperation. Insbesondere wird die Qualität der Zentralstelle hervorgehoben, über die Vernetzung im Bereich der Berufsbildungskooperation wirtschaftliche Zusammenarbeit und Förderung in einem breiteren Rahmen zu ermöglichen.

Redaktion: Hanna Göser