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Archiv 2016

Cover iMOVE Marktstudie Spanien

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Spanien: Neuer Markt und neue iMOVE-Marktstudie

Mit Spanien gibt es ab sofort ein weiteres Land unter "Märkte" im iMOVE-Internetportal für deutsche Anbieter. Zentrales Angebot der Marktseite ist die neue iMOVE-Marktstudie Spanien. News, Veranstaltungen, Praxisberichte und Links ergänzen die Informationen zum Bildungsmarkt Spanien.

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Cover iMOVE Marktstudien Kasachstan

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Kasachstan: Neuer Markt und neue iMOVE-Marktstudie

Mit Kasachstan gibt es ab sofort ein weiteres Land unter "Märkte"im iMOVE-Internetportal für deutsche Anbieter. Zentrales Angebot der Marktseite ist die neue iMOVE-Marktstudie Kasachstan. News, Veranstaltungen, Praxisberichte und Links ergänzen die Informationen zum Bildungsmarkt Kasachstan.

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Montag, 12. Dezember 2016

Costa Rica setzt auf deutsche Berufsbildungsexpertise

Am 01. und 02.12.2016 fand in der Nationalen Technischen Universität (UTN) ein Workshop zur Einführung in das duale Berufsbildungssystem statt. Zielgruppe waren vor allem Lehrer und leitende Angestellte der technischen Schulen in Costa Rica. GOVET hat gemeinsam mit der Universität Osnabrück eine Einführung in die dualen Strukturen gegeben. Darüber hinaus wurde das Verfahren der Standardentwicklung sowie die Didaktik der beruflichen Bildung vorgestellt.
Zudem fand am 02.12.2016 fand auf Einladung der AHK Costa Rica der zweite Runde Tisch zur dualen Berufsbildung in Costa Rica statt.. In diesem Format können sich die verschiedenen deutschen Akteure vor Ort über Ihre Aktivitäten austauschen. Diesmal nahmen auch GOVET, die Universität Osnabrück, sowie das Bildungsministerium, und die UTN aus Costa Rica Teil. Ebenso vertreten war der Verband für nachhaltige Wirtschaft (AED).

Cover Jahrebericht Internationalisierung 2015

Mittwoch, 30. November 2016

Jahresbericht Internationalisierung 2015 erschienen

Das deutsche Forschungs- und Bildungssystem internationalisiert sich und dieser Trend hat sich in
den vergangenen Jahren verstärkt. Das zeigt der Bericht „Die internationale Zusammenarbeit Deutschlands in Bildung und Forschung – Schwerpunkte des BMBF und ausgewählter Wissenschaftsorganisationen“ (Jahresbericht Internationalisierung 2015). Der Bericht analysiert aktuelle Schwerpunkte und Trends in der internationalen Kooperation deutscher Wissenschaftsakteure. Dabei geht es auch um internationale Berufsbildungszusammenarbeit. So verweist der Bericht auf den deutlichen Ausbau ressort- und organisationsübergreifender bilateraler Kooperationen. Als Erfolgsbeispiele wertet der Bericht unter anderem die in Mexiko stattfindende Zusammenarbeit des BIBB und GOVET mit der GIZ und weiteren Akteuren der deutschen Berufsbildung. In der Kooperation geht es darum, die Weiterentwicklung des mexikanischen Modells der dualen Berufsbildung zu fördern.

Der Bericht wurde vom DLR-Projektträger im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erstellt und im November 2016 veröffentlicht. Er hat zum Ziel, die Umsetzung der im Jahr 2008 verabschiedeten Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung und des „Aktionsplans Internationale Kooperation“ des BMBF aus dem Jahr 2014 zu begleiten.

Quelle: Kooperation international

 

Länderstudie Niederlande Cover

Dienstag, 29. November 2016

Wie funktioniert Berufsbildung in den Niederlanden?

Antworten darauf liefert die Länderstudie Niederlande. Sie gibt Einblicke in Geschichte, Strukturen und Grundlagen des niederländischen Bildungs- und Berufsbildungssystems. Das niederländische Berufsbildungssystem ist durch einen kontinuierlichen Reformprozess geprägt. Der Band bildet die aktuelle Situation ab und baut eine thematische Brücke zu den Bereichen Hochschulbildung und Allgemeinbildung. Herausgeber sind das Bundesinstitut für Berufsbildung und die Otto von Guericke Universität Magdeburg. Der Band ist Teil der Reihe des Internationalen Handbuchs der Berufsbildung, dem Standardwerk der vergleichenden Berufsbildungsforschung. Er richtet sich an ein wissenschaftliches Publikum sowie die Berufsbildungspraxis.

i Move Success Stories

Donnerstag, 17. November 2016

Erfolgsgeschichten in Chinesisch und Russisch

Die iMOVE-Broschüren der Reihe "Developing Skills for Employability with German Partners" stellen jeweils acht erfolgreiche internationale Projekte deutscher Bildungsanbieter vor. Die Ausgaben zur Gesundheitsbranche und zum Bereich „grüne“ Technologien sind jetzt in Chinesisch und in Russisch erschienen. Die Publikationen stehen hier zum Download bereit.

Donnerstag, 3. November 2016

Runder Tisch auf Ressortebene am 03.11.

Beim Runden Tisch auf Ressortebene am 03.11.2016 stellte Eeva Karsta, Director Government Relations bei Dräger, die German Healthcare Partnership vor. Dieser Zusammenschluss des BDI und des BMZ wurde 2011 gegründet. Eeva Karsta nutzte die Gelegenheit, neue Möglichkeiten der Kooperation mit den Mitgliedern des Runden Tisches auszuloten. Bei den Länderaustauschen standen Indien und Iran auf der Tagesordnung. In diese Länder reisen zurzeit eine Vielzahl an politischen Akteuren, darunter auch Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel. Das nächste Treffen mit den Runden Tischen auf Ressort- und anschließend auf Arbeitsebene findet in großer Runde am 08.12.16 statt.

Finnische Delegation im Berufsbildungszentrum Berlin Kreuzberg

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Finnland vor großer Berufsbildungsreform

Eine große Delegation der finnischen Bildungsgewerkschaft (OAJ) informierte sich im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit in Berlin Kreuzberg über duale Aus- und Weiterbildung. Dr. Hannelore Kress (GOVET) hielt einen Vortrag zu den Mechanismen, Herausforderungen und Trends der Berufsbildung. Die Gruppe interessierte sich insbesondere für die Qualifizierung und Weiterbildung des Berufsbildungspersonals in Deutschland. Darüber hinaus wollte die finnische Delegation mehr über die Zusammenarbeit der Berufsschulen mit den Unternehmen erfahren. Denn in Finnland seien bisher wenige Unternehmen an Austausch mit den Lernorten ihrer Auszubildenden interessiert, berichtete die Gruppe. Auch bestehe Reformbedarf für das finnische Berufsbildungssystem. Budgetkürzungen, steigende Arbeitslosigkeit und eine sich weiter eintrübende Wirtschaft erforderten ein Umdenken in der Berufsbildung, so die Teilnehmer. Die Gruppe analysierte auf der Studienreise das duale System in Deutschland als mögliches Vorbild für systemische Änderungen in Finnland.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Italien: Mehr junge Menschen für MINT-Berufe

Italien möchte junge Menschen für Berufe in den Bereichen Mathematik, Information, Naturwissenschaften und Technik (MINT) begeistern. GOVET unterstützt die italienischen Partner in diesem Vorhaben und arbeitet dabei mit dem Goethe Institut Rom zusammen. Um herauszufinden, wie man junge Menschen in Italien für MINT-Berufe gewinnen kann, soll auf der Berufsbildungsmesse „Job&Orienta“ (24.11.-26.11.2016) in Verona der Tech Caching Parcours für Hochtechnologieberufe zum ersten Mal im Ausland zum Einsatz kommen. An verschiedenen Stationen können sich die jungen Menschen zu Themen wie Mikrosystemtechnik, optische Technologien oder Nanotechnologie informieren. Der Tech Caching Parcours wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und u.a. vom Fraunhofer Institut entwickelt. Mit dem Tech Caching Parcours können junge Menschen – insbesondere Mädchen – einen ersten Einblick in Hochtechnologien sowie typische Berufs- und Arbeitsfelder bekommen.
Auf Basis des Tech Caching Parcours soll für die italienischen Partner ein an ihre Bedarfe angepasster Parcours entwickelt werden.

Weitere Informationen zum Tech Caching Parcours finden Sie auf der Seite der Fraunhofer-Einrichtung für Mikrosysteme und Festkörper-Technologien EMFT.  

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Geschäftsanbahnungsreise Russland

Vom 21. bis 24. November 2016 findet eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen aus dem Bereich der beruflichen Bildung sowie Weiterbildung statt. Die Delegationsreise führt nach Moskau sowie nach Korolew im Moskauer Gebiet. Der Veranstalter der Reise ist das "Informationszentrum der Deutschen Wirtschaft" bei der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK Russland). Die Kooperationspartner sind iMOVE und GOVET (Zentralstelle der Bundesregierung für internationale Berufsbildungskooperation).

Die Geschäftsanbahnungsreise hat ein umfangreiches Programm, das die Fachgespräche, eine Kooperationsbörse, Besuche bei ausbildenden Firmen und Bildungsinstitutionen sowie Termine mit politischen Entscheidungsträgern und die Teilnahme an der Konferenz und Ausstellung "Global Education" beinhaltet. Bei dem Internationalem Forum "Lokalisierung der Produktion, Entwicklung des Industriepotenzials und der Berufsausbildung in Russland" besteht eine Ausstellungsmöglichkeit für mitreisende Bildungsanbieter.

Anmeldeschluss ist der 21.10.2016.

Weitere ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

Die AHK steht Ihnen jederzeit bezüglich Visaunterstützung, Reise- oder Programmfragen gerne zur Verfügung.

Workshop FIRO Institut zur Einführung regionaler russischer Standards
Prof. Ekaterina Esenina (r.) vom russischen FIRO Institut bei einem Workshop für Vertreterinnen und Vertreter aus der Region Wladimir zur Einführung des russischen regionalen Standards. ©BIBB/Kress

Dienstag, 18. Oktober 2016

Russland: Regionale Standards für leistungsstarke Nachwuchskräfte

GOVET begleitet und unterstützt die Einführung dualer Elemente der beruflichen Erstausbildung in Russland. Bis 2017 sollen in 21 Regionen Russlands die Leitlinien eines russischen regionalen Standards formuliert und umgesetzt werden. Dieser Standard sieht u.a. die Einführung der fünf Kernelemente der Berufsbildung nach deutschem Vorbild vor. Mithilfe dieses Standards will Russland das Potenzial seiner Nachwuchskräfte steigern.

In jeder Region wird ein Koordinatorin /ein Koordinator die Umsetzung des Standards begleiten. Zurzeit schulen die russischen Partner, die Agentur für Strategische Initiativen und das BIBB-Partnerinstitut FIRO in diesen Regionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Unternehmen, Fachschulen und regionalen Verwaltungen verschiedener Ministerien.

Unter diesen 21 Regionen ist auch die Region Wladimir. Sie liegt nordöstlich von Moskau. Wladimir ist arm an Rohstoffvorkommen, deswegen setzt die Region auf ihre Köpfe. In Wladimir sind klein- und mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie, Landwirtschaft, Tourismus, Logistik, Maschinenbau, technische Textilien sowie Informationstechnologie aktiv. Berufliche Aus- und Weiterbildung ist hier von zentraler Bedeutung. Die Vertreterin der Abteilung „Investitionen“ der regionalen Verwaltung hält die Förderung von Fachkräften für zwingend erforderlich, um Investoren in der Region zu halten. In vielen Fällen haben sich bereits Schulen und Unternehmen über ausgedehnte Praxisphasen geeinigt – die teilweise bis zu 75 % der Ausbildung ausmachen. Nun gelte es, diese einzelnen Fälle in ein System zu integrieren.

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Richtlinie zur Förderung der Internationalisierung der Berufsbildung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlichte über den Bundesanzeiger eine Förderbekanntmachung zur Internationalisierung der Berufsbildung. Die Richtlinie ist seit dem 28. September gültig. Die Bekanntmachung informiert unter anderem über den Zuwendungszweck, die Rechtsgrundlagen, die Voraussetzungen sowie Art, Umfang und Höhe der Zuwendung.

Der Projektträger Berufsbildungsexport bietet am 25. Oktober 2016 eine Informationsveranstaltung zur Bekanntmachung "Richtlinie zur Förderung der Internationalisierung der Berufsbildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) an. Die Veranstaltung in Bonn gibt einen Überblick über die Fördermöglichkeiten und informiert über die Verfahrensschritte der Schwerpunktzielsetzungen der Bekanntmachung, die am 28. September 2016 in Kraft getreten ist:

Datum: 25. Oktober 2016
Uhrzeit: 11:00 bis 15.00 Uhr
Veranstaltungsort:
Wissenschaftszentrum
Ahrstraße 45
53175 Bonn

Der Projektträger Berufsbildungsexport lädt alle Interessenten herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung ein. Der Link zur Bekanntmachung im Bundesanzeiger sowie weitere Informationen finden Sie auf der unter iMOVE.

© BIBB/iMOVE/Ghorfa

Mittwoch, 5. Oktober 2016

7. Arabisch-Deutsches Bildungsforum

Am 5. und 6. Oktober 2016 treffen sich arabische und deutsche Bildungsexpertinnen und -experten zum 7. Arabisch-Deutschen Bildungsforum. Die Gastgeber iMOVE im BIBB und Ghorfa freuen sich, mehr als 220 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Berlin zu begrüßen. Rund die Hälfte der Gäste kommt aus den arabischen Ländern. Bundesbildungsministerin Professor Dr. Johanna Wanka eröffnete das Bildungsforum.

Die portugiesischen und lettischen Gäste während eines Vortrags im BIBB.

Freitag, 30. September 2016

GOVET empfängt hochrangig besetzte Delegation aus Portugal und Lettland

Die portugiesischen und lettischen Gäste waren einer Einladung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gefolgt, einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Hauptsitz in Genf. Gemeinsam mit GOVET hatte diese das Programm für die Studienreise erstellt, deren Ziel es war, der Gruppe in der Woche vom 19. bis zum 23.9.2016 das deutsche Berufsbildungssystem mit seinen vielfältigen Facetten und Akteuren vorzustellen. Dabei nutzten die Vertreterinnen und Vertreter aus Arbeits- und Bildungsministerien, Arbeitsagenturen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden sowie nationalen Qualifizierungsbehörden die Gelegenheit auch zum intensiven Erfahrungs- und Meinungsaustausch untereinander. Das Programm führte die Gäste nicht nur zu BIBB und GOVET, sondern auch in einen Ausbildungsbetrieb, eine Berufsschule, ein überbetriebliches Bildungszentrum und sorgte für Begegnungen mit Arbeitsagentur, Bezirksregierung, Kammern und Sozialpartnern. Dabei interessierte sich die Gruppe vor allem für praktische Fragen, etwa die Rekrutierung von Auszubildenden durch den Ausbildungsbetrieb, für Arbeitszeiten und Pausenregelungen, aber auch für den hochkomplexen Prozess der Entwicklung von Ausbildungsordnungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich begeistert von der Studienreise und stuften die gemachten Lernerfahrungen als sehr wertvoll für sich selbst und ihre Länder ein. Auch für die deutsche Seite war der Austausch bereichernd, da es auf bilateraler Ebene zahlreiche Aktivitäten des gegenseitigen Voneinander-Lernens gibt. Einmal mehr zeigte sich, dass es viele ähnliche Fragestellungen in den drei Ländern gibt und dass der Dialog interessante neue Lösungswege aufzeigen kann, die in jedem Land etwas anders aussehen mögen.

Donnerstag, 29. September 2016

GOVET-Präsentation "Motor der Dualen Berufsausbildung" auf Spanisch

Die Präsentation "Motor der Dualen Berufsbildung – Kooperation zwischen Akteuren aus Wirtschaft, Staat und Gesellschaft" ist nun auch auf Spanisch verfügbar. Sie zeigt auf, wie die verschiedenen Akteure an den „Schaltstellen“ eines Berufsbildungssystems (Gesetzesrahmen, Entwicklung von Standards, Umsetzung der Ausbildung und Prüfung/Zertifizierung)  gemeinsam das Duale System gestalten und vorantreiben.

 

Nigerianische Delegation zu Besuch bei GOVET

Montag, 26. September 2016

Nigerianische Delegation zu Besuch

Am 21. September 2016 empfing GOVET eine nigerianische Delegation von Entscheidungsträgern der verfassten Wirtschaft aus Abeokuta, Ogun State, im BIBB. Begleitet wurde die nigerianische Delegation von der IHK-Giessen-Friedberg, von der sequa und dem EZ-Scout der IHK-Gießen-Friedberg.

Wie wird die Berufsausbildung in Deutschland an die Anforderungen der Arbeitswelt angepasst? Das war eine von vielen Fragen im Anschluss an den Vortrag von GOVET. Die Gruppe berichtete von Herausforderungen, vor denen die berufliche Bildung in Nigeria derzeit steht. Unter anderem ist die zunehmende Akademisierung ein sehr aktuelles Thema. „Catch them young“ war eine Erkenntnis der Diskussion. Wichtig sei es, Menschen bereits im Kindes- und Jugendalter von den Vorteilen einer beruflichen Ausbildung zu überzeugen.

Seit 2012 arbeitet die IHK Gießen-Friedberg und sequa mit Nigeria in einem Berufsbildungsprojekt zusammen, in dem es darum geht, eine duale Berufsausbildung in Nigeria einzuführen. Das Projekt wird vom Bundeministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) gefördert.

iMove Marktstudie Philippinen

Dienstag, 20. September 2016

Philippinen: Neuer Markt und neue iMOVE-Marktstudie

Mit den Philippinen gibt es ab sofort ein weiteres Land unter "Märkte" im iMOVE-Internetportal für deutsche Anbieter. Zentrales Angebot der Seite ist die neue iMOVE-Marktstudie Philippinen. News, Veranstaltungen, Praxisberichte, Links und Kooperationsgesuche ergänzen die Informationen zum Bildungsmarkt Philippinen.

Dienstag, 20. September 2016

Berufliche Bildung ist Schwerpunkt bei Don Bosco

Don Bosco setzt weiterhin stark auf berufliche Bildung. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht hervor: 2015 hat Don Bosco Mondo weltweit 217 Projekte mit 9,75 Millionen Euro gefördert. Davon kamen mehr als 50 Prozent der beruflichen Bildung von benachteiligten Jugendlichen zugute.

Don Bosco Jahresbericht 2015

Dienstag, 20. September 2016

BMZ: „Bildung ist der Schlüssel für Zukunft und Innovationen“

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) möchte die Förderung von Bildung ausbauen. Ziel sei es, 25 Prozent der entwicklungspolitischen Investitionen in Bildung und Ausbildung zu tätigen, sagte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller in einer Rede beim Zukunftskongress in München am 15. September. Bildung sei der „Schlüssel für Zukunft und Innovationen“, deshalb fordert Gerd Müller einen „freien, offenen und gleichberechtigten“ Zugang zu Bildung. Der Bundeminister verkündete die Zielsetzung, ein Viertel der Entwicklungsinvestitionen, für Bildungsprojekte einzuplanen, bereits am 7. September in einer Rede vor dem deutschen Bundestag.

Mitschnitt der Rede von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, Zukunftskongress, München, 15. September

 

Donnerstag, 15. September 2016

Besuchen Sie die neuen iMOVE-Internetportale

Die Internetportale von iMOVE im BIBB präsentieren sich in einem neuen Design. Beide Informationsportale – ein Portal für deutsche Anbieter beruflicher Aus- und Weiterbildung und ein Portal in sieben Sprachen für internationale Besucher – sind jetzt responsiv. Die iMOVE-Anbieter-Datenbank ist ab sofort direkt über die Hauptnavigation zugänglich.

Mittwoch, 14. September 2016

Runder Tisch Arbeits- und Ressortebene am 08.09.

Mit dem Treffen am 08.09. läuteten die Runden Tische auf Ressort- und Arbeitsebene das zweite Halbjahr 2016 ein. Beherrschendes Thema nach der Sommerpause war die Weiterentwicklung der Strategie der Bundesregierung zur internationalen Berufsbildungszusammenarbeit. So diskutierten die Ressorts einen Zeitplan und weitere Schritte zur Überarbeitung der Strategie.

Auf der Arbeitsebene stellte Almuth Dörre die Aktivitäten der Agentur für Wirtschaft & Entwicklung vor. Seit Februar 2016 hat es bereits 370 Anfragen von Unternehmen zu Kooperationsmöglichkeiten in der Entwicklungszusammenarbeit gegeben. Über die Berufsbildungszusammenarbeit Bayerns hielt Sven Meyer-Huppmann die zweite Präsentation des Tages. Bei den Auszubildenden ist hier der Austausch in die USA beliebt. Die Jugendlichen können im Rahmen dieses Programms Praktika in Bayerns Partnerstaat Georgia absolvieren. Doch nicht nur Berufsschülerinnen und -schüler bietet der Freistaat die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln: So unterstützt das Bayerische Kultusministerium auch einen Austausch mit China zur Lehrerausbildung. Ein weiterer Vortrag von Ulrich Meinecke (iMOVE) und Yorck Sievers (DIHK) zu den Zertifikaten der AHKs rundete die Sitzung ab.

Das nächste Treffen - auf Ebene der Ressorts - wird am 03.11. stattfinden.

Dienstag, 13. September 2016

Stellenausschreibung der GIZ: Koordinator für duale Berufsbildung (Paraguay)

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) sucht einen „Koordinator für duale Berufsbildung" im Programm Integrierte Fachkräfte.
Land und Standort: Paraguay, Asunción
Einsatzstelle: Servicio Nacional de Promoción Profesional (SNPP)

Das Stellenangebot ist aktuell, es gibt keine Bewerbungsfrist. Bei Interesse soll der Bewerber mit der GIZ direkt ins Gespräch kommen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Montag, 5. September 2016

Berufliche Bildung als Hebel für Gleichberechtigung

Berufliche Bildung ist für Frauen von zentraler Bedeutung, wenn es um Gleichberechtigung geht. Das zeigt die aktuelle Ausgabe von Entwicklungspolitik Kompakt der KfW auf. Demnach sei berufliche Bildung für Frauen nicht nur ein wirksamer Hebel nicht für mehr Gleichstellung im Arbeitsmarkt, sondern trage auch zur Förderung von Gleichberechtigung im weiteren gesellschaftlichen und politischen Sinne bei.

Delegation aus Tunesien lernt Grundlagen des deutschen Berufsbildungssystem kennen

Freitag, 2. September 2016

Tunesische Delegation zu Besuch

Eine Themenreise zu Marktwirtschaft mit Fokus auf berufliche Bildung führte am 23.08. eine Delegation aus Tunesien in das Gebäude des BIBB. Konrad-Adenauer-Stiftung und AHK Tunis organisierten den Besuch. Peter Rechmann (GOVET) und Kristine Schinkmann (iMOVE) begrüßten die Gruppe und führten in die Grundlagen des deutschen Berufsbildungssystems sowie die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit kommerziellen Anbietern ein. Vor besonderem Interesse für die Fachleute aus der Automobilindustrie waren die Themenkomplexe Prüfungen und Einführung der Berufsausbildung in Länder außerhalb Europas.

Freitag, 2. September 2016

Intensiver Austausch zur bilateralen Kooperation in der Berufsbildung in Pretoria

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) nahmen am 29. August 2016 ein Vertreter des Internationalen Büros des BMBF und eine Vertreterin von GOVET am Runden Tisch zur beruflichen Bildung in der Deutschen Botschaft in Pretoria teil. Die Runde tauschte sich über aktuelle Entwicklungen in der Berufsbildung in Südafrika aus und gab sich ein gegenseitiges Update zum Status quo der laufenden Projekte. Auf der Agenda standen auch zukünftige Planungen sowie eine Diskussion über mögliche Synergien.

Darüber hinaus fand am 30. August 2016 in Pretoria ein Technical Meeting mit dem Department of Higher Education and Training (DHET) statt. Dabei ging es um die Abstimmung zur Verlängerung des Memorandums of Understanding zwischen BMBF und DHET und die Diskussion des Arbeitsprogramms. GOVET hatte dazu im Auftrag des BMBF im Vorfeld drei Fachkonzepte erarbeitet.

Zudem wurde das von GOVET erstellte Veranstaltungskonzept zur Vorbereitung der deutsch-südafrikanischen AG zur Berufsbildung besprochen. Die deutsch-südafrikanische AG zur Berufsbildung wird als Fachkommission der Binationalen Kommission (BNK) erneut Mitte November in Berlin tagen. Die BNK tagt alle zwei Jahre abwechselnd in Berlin und Pretoria. Die Zusammenarbeit innerhalb der Kommission umfasst folgende Bereiche, zu denen jeweils Fachkommissionen tagen: Außenpolitik, Sicherheit und Verteidigung, Wirtschaft, Entwicklungszusammenarbeit, Umwelt und Energie, Wissenschaft und Technik, Kultur, Arbeit und Soziales sowie berufliche Aus- und Weiterbildung.

Donnerstag, 1. September 2016

GOVET-Ausschreibung: Machbarkeitsstudie zur Umsetzbarkeit von betrieblicher Berufsausbildung im Landwirtschaftssektor in Griechenland - Frist verlängert

Seit Dezember 2012 kooperieren Deutschland und Griechenland im Bereich der Berufsbildung. In der Zusammenarbeit geht es vor allem darum, die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland zu bekämpfen. Um dies zu erreichen, soll die Berufsausbildung stärker an die Erfordernisse des Arbeitsmarktes angepasst werden. Wie dies im landwirtschaftlichen Bereich funktionieren kann, soll in einer von GOVET ausgeschriebenen Machbarkeitsstudie erarbeitet werden.

Für die Durchführung der Studie werden vertiefte Kenntnisse und langjährige Erfahrungen in der Anwendung wissenschaftlicher Methoden gewünscht: die Fähigkeit zur Entwicklung von strukturierten Interviewleitfäden sowie die wissenschaftliche Recherche und Auswertung von Studien und Daten. Zudem sind sehr gute Sprachkenntnisse in Griechisch und Deutsch erforderlich und der Auftragnehmer muss durch sein Kontaktnetzwerk sicherstellen können, dass dem Grundgedanken der deutsch-griechischen Partnerschaft im Rahmen der Durchführung sowie zur Etablierung von deutsch-griechischen Beziehungen zur Umsetzung von Pilotprojekten betrieblicher Ausbildung Rechnung getragen wird.

Das Angebot muss bis zum 26.09.2016, 10:00 Uhr, beim Bundesinstitut für Berufsbildung eingegangen sein.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des BIBB.

Donnerstag, 18. August 2016

100 Fragen und Antworten zum Russland-Geschäft

Die Juli-Ausgabe der Zeitschrift Ost-West-Contact des OWC-Verlags für Außenwirtschaft enthält den Schwerpunkt "100 Fragen und Antworten zum Russland-Geschäft". Dr. Hannelore Kress (GOVET) und Hans-Gerhard Reh (iMOVE) beantworten darin die wichtigsten Fragen zum Thema "Berufliche Aus- und Weiterbildung". Dabei geht es unter anderem um die größten Herausforderungen, vor denen Russland im Bereich Berufsbildung zurzeit steht, aber auch um die deutschen Maßnahmen zur Unterstützung des russischen Reformprozesses.

Mittwoch, 10. August 2016

9. Sitzung der deutsch-indischen Arbeitsgruppe zur Berufsbildung in Delhi

Am 26. Juli tagte die deutsch-indische Arbeitsgruppe zur Berufsbildung unter Vorsitz des indischen Ministry of Skill Development and Entrepreneurship (MSDE) und des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Delhi. Während der 9. Sitzung der AG wurde gemeinsam der Status Quo der bilateralen Zusammenarbeit betrachtet, es wurden weitere Kooperationsmöglichkeiten diskutiert sowie konkrete, nächste Schritte vereinbart.

Montag, 1. August 2016

Bericht: iMOVE Special Iran

Im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Dienstsitz Bonn, trafen sich am 11. Juli 2016 auf Einladung von iMOVE Iran-interessierte Bildungsanbieter zum Erfahrungsaustausch. Auf der Webseite von iMOVE finden Sie den vollständigen Bericht.

Montag, 25. Juli 2016

GOVET beim Sozialreferentenseminar des BMAS

Peter Rechmann, Leiter der Geschäftsstelle Runder Tisch, und Jeannette Tümer, Verbindungsbeamtin des AA bei GOVET, stellten am 28.06.2016 die Aufgaben und Leistungen von GOVET beim Sozialreferentenseminar des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vor. Die GOVET-Vertreter erläuterten anhand der GOVET-Geschäftsfelder das Leistungsspektrum, das den Sozialreferenten zur Verfügung steht und wie GOVET die Arbeit im Bereich Berufsbildung an den Botschaften unterstützen kann. Daneben wurden verschiedene internationale Beratungsfälle diskutiert und die Möglichkeit der Einrichtung „Runder Tische“ zur Berufsbildungskooperation an den Auslandsvertretungen erläutert, die vom AA und der Verbindungsbeamtin bei GOVET betreut werden.

Freitag, 22. Juli 2016

GOVET-Ausschreibung: Evaluation der Berufsbildungsreform in Russland

Seit drei Jahren kooperieren die Russische Föderation und Deutschland im Bereich der Berufsbildung. 13 Regionen Russlands setzen mittlerweile die Aus- und Weiterbildung nach deutschem Vorbild um. Nun ist es an der Zeit, die Berufsbildungsreform auszuwerten und Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. GOVET schreibt daher eine Evaluation dieser Reform aus. Für die Durchführung der Studie können sich Fachexpertinnen und Fachexperten aus dem Bereich "Bildung und Politik in Russland" bewerben.

Das Angebot muss bis zum 15.08.2016, 10:00 Uhr, beim Bundesinstitut für Berufsbildung eingehen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des BIBB.

Donnerstag, 14. Juli 2016

iMOVE-Trendbarometer als Druckfassung verfügbar

iMOVE veröffentlicht das Trendbarometer im Jahr 2016 zum sechsten Mal. Die Umfrage unter rund 100 Aus- und Weiterbildungsanbietern mit internationalen Geschäftsbeziehungen liefert einen Überblick über die Trends und Entwicklungen der Branche. Als eine der wenigen Datengrundlagen in diesem Bereich liefert der Bericht Einsicht in den Wachstumsmarkt Berufsbildungsexport.

Das Trendbarometer kann über die Webseite von iMOVE bestellt werden.

Freitag, 1. Juli 2016

Bildung in Deutschland 2016

Der im Auftrag von Bund und Ländern herausgegebene Bericht „Bildung in Deutschland 2016“ veröffentlicht eine empirische Bestandsaufnahme des deutschen Bildungssystems. Die Themen beziehen sich auf die frühkindliche Bildung bis zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. Der Bericht dient den Usern als Informationsquelle zum aktuellen deutschen Bildungssystem und der Migrationspolitik. Die Beiträge werden von einer Autorengruppe zusammen mit wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut.

Weiterführende Materialien sind auf der Webseite des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung abrufbar.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Runder Tisch Ressortebene

Am 23.06.16 fand die Besprechung des Runden Tisches auf Ressortebene mit Vertretern des BMZ, BMWi, BMBF und BMEL statt. Die Referenten haben sich zu den Themen der europäischen und außereuropäischen Ländern ausgetauscht. Eine Vertreterin der deutsch-griechischen Versammlung stellte die Berufsbildungsaktivitäten des Vereins vor. Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die anstehende Arbeitstagung zur Umsetzung der Strategie der Bundesregierung am 4.-5. Juli 2016, auf der die mögliche Weiterentwicklung der Aktivitäten für die kommenden Jahre diskutiert wird. Der nächste Runde Tisch wird nach der Sommerpause im September stattfinden.

Gruupenbild Namibia Delegation und GIZ
Von links nach rechts: Stellvertretender Staatssekretär im „Ministry of Higher Education, Training and Innovation“ Dr. Naanda, Botschafterin der EU in Namibia Jana Hybášková, GIZ Landesdirektor Albert Engel, CEO der Namibia Training Authority Jerry Beukes und Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Namibia Christian Matthias Schlaga
© GIZ

Mittwoch, 29. Juni 2016

Berufliche Bildung Namibia: Implementierungsvertrag im Gesamtwert von 7,6 Mio. Euro

Am 22. Juni 2016 unterzeichneten die Europäische Union, vertreten durch die Botschafterin der EU in Namibia Jana Hybášková, und die GIZ, vertreten durch den Landesdirektor Albert Engel, in Windhoek einen Implementierungsvertrag über 7,6 Millionen Euro. Das Delegation Agreement hat eine Laufzeit von insgesamt 45 Monaten. Ziel der Maßnahme ist der Aufbau eines „Ausbildungs-Hubs“ im bevölkerungsreichen Norden von Namibia. Dabei werden drei Berufsbildungszentren unterstützt, ihre Kapazitäten (Personal, Infrastruktur und Ausrüstung) zu erweitern um mehr und qualitativ hochwertige Ausbildungskurse anzubieten. Die Besonderheit des Hubs besteht darin, dass die Zentren eine Plattform bilden, von der aus Interventionen gemeinsam geplant werden. Dies soll dazu führen, die Bedarfe von Unternehmen und Auszubildenden der Region besser zu bedienen und Überschneidungen zu vermeiden. Durch die Herausbildung unterschiedlicher Exzellenzbereiche sollen Grundlagen für neue Karrierewege eröffnet werden.
Im Rahmen des 11. Europäischen Entwicklungsfonds unterstützt die EU Namibia in den Bereichen Allgemein- und Berufsbildung. Die Wahl der GIZ als Implementierungspartner folgt der Planung der „EU Joint Assistance Strategy“ für Namibia. Die deutsche Bundesregierung ist der größte Geber im Bereich Berufsbildung in Namibia und finanziert bereits ein Vorhaben im Gesamtwert von 12 Mio. Euro.
Die Aktivitäten des EU finanzierten Projekts komplementieren die Maßnahmen des namibisch-deutschen Vorhabens „Förderung der beruflichen Bildung in Namibia (ProVET)“. Im Rahmen von ProVET wird die namibische Berufsbildungsagentur beraten, zentrale Elemente des Berufsbildungssystems zu verbessern. Hierzu gehören die Entwicklung eines Systems für die Berufsschullehreraus- und –weiterbildung, die Berufsbildungsfinanzierung und die Förderung einer engeren Zusammenarbeit mit der Wirtschaft.

Kontakt: Leif Puschmann

Mittwoch, 29. Juni 2016

Indonesischer Bildungsminister besucht das BIBB

Der indonesische Bildungsminister Anies Baswedan besuchte das BIBB, um sich über das Duale System der Berufsbildung und die Rolle des BIBB zu informieren. Begleitet wurde er von der indonesischen Generalkonsulin, Frau Wahyu Hersetiati, sowie einer Delegation bestehend aus Mitgliedern des Bildungsministeriums sowie Vertretern der indonesischen Industrie- und Handelskammer. Neben der Vorstellung des BIBB durch Frau Thomann (Leiterin der Abteilung 1) referierten Vertreter des Arbeitsbereichs 1.2 / GOVET zum Dualen System. Ein Vertreter des Arbeitsbereichs 1.5 stellte abschließend die Dienstleistungsangebote von iMOVE vor. Minister Baswedan zeigte sich beindruckt von der Arbeit des BIBB und bekundete Interesse daran, zukünftig mit dem Bundesinstitut Kooperationsmöglichkeiten zu eruieren.

Donnerstag, 23. Juni 2016

GOVET empfängt Besuchergruppe aus dem Südkaukasus

Die Gäste aus Armenien, Aserbaidschan und Georgien kamen im Rahmen des Programms "Master Trainer in TVET", das GIZ und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gemeinsam durchführen. Ziel des Deutschlandaufenthalts ist es unter anderem, die Transfermöglichkeiten einiger Elemente der deutschen Berufsbildung für die Systementwicklung im jeweils eigenen Land zu prüfen. Teil ihrer Trainingsphase in Deutschland war ein Besuch bei GOVET am 21.06.2016, den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu nutzten, konkrete Fragen zu einzelnen Verfahrensregelungen im deutschen System zu stellen und in einem intensiven Fachaustausch das Thema "Imageverbesserung der beruflichen Bildung" anzusprechen. Einige der Gäste werden zudem im BIBB eine Hospitation absolvieren. 

Freitag, 17. Juni 2016

Stellenausschreibung: Betreuung Internetauftritt bei GOVET

Wir suchen Unterstützung bei der Betreuung unserer Webseite. Ab sofort ist eine 50%-Stelle im Bereich GOVET - Internetauftritt ausgeschrieben. Weitere Hinweise finden Sie auf der Webseite des BIBB.

Dienstag, 14. Juni 2016

Europäischer Qualifikationsrahmen für die Ausbildung

Vorschlag der Europäischen Gewerkschaftsbewegung
2013 wurde die Europäische Ausbildungsallianz ins Leben gerufen, um Zugang, Qualität und Attraktivität der beruflichen Bildung zu erhöhen. Angesichts der erschreckend hohen Jugendarbeitslosigkeit ein überfälliger Schritt. Einigkeit besteht darüber, dass die Zahl der Ausbildungsplätze dringend zu erhöhen ist, was jedoch nicht auf Kosten der Qualität der Ausbildung gehen darf.
Mit der vorliegenden Broschüre setzt sich der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) nachdrücklich für die Umsetzung eines umfassenden europäischen Qualitätsrahmens für die Ausbildung ein, der auf gemeinsamen Standards aufbaut. Aufgeführt werden darüber hinaus neueste Entwicklungen der Ausbildungsstrategien auf nationaler und europäischer Ebene und Einschätzungen über den Beitrag bisheriger EU-Instrumente. Die Untersuchung umfasst auch einen Kurzbericht zu den jüngsten Entwicklungen im Bereich der Ausbildung in 20 europäischen Ländern und vier europäischen Sektoren.

Mittwoch, 8. Juni 2016

iMOVE-Special Iran

iMOVE lädt Bildungsanbieter, die bereits mit Partnern im Iran in Kontakt stehen, am Montag, dem 11. Juli 2016, zu einem iMOVE-Special Iran in das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nach Bonn ein. In den kommenden Monaten wird eine erste BMBF-Delegation in den Iran reisen. Neben Fragen der Forschungskooperation wird die Delegation auch einige Gespräche zu Themen der Aus- und Weiterbildung führen. Während der zweistündigen Veranstaltung in Bonn soll es zu einer Einschätzung der Chancen für den Export von Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen in den Iran kommen, zugleich gilt es, zentrale Themen im Zusammenhang mit dem Iran zu identifizieren und Erfahrungen auszutauschen.

Indische Gruppe, iMOVE, GOVET, BMBF

Freitag, 3. Juni 2016

Indische Delegation zu Besuch

Am 2. Juni besuchte der Honorable Deputy Chief Minister des Unionsterritoriums Delhi, Herrn Manish Sisodia, mit einer Delegation das BIBB. Von deutscher Seite nahmen BMBF, GOVET und iMOVE an dem Treffen teil. GOVET hatte den Besuch zusammen mit der Indischen Botschaft Berlin organisiert und gab einen Überblick über die duale Berufsbildung in Deutschland sowie über die Genese der deutsch-indischen Kooperation. Anschließend wurden mögliche Kooperationsfelder erörtert. Das Gespräch wird im Juni in Delhi durch das iMOVE-Büro Indien fortgeführt.

v.l.n.r.: Maren Verfürth (GOVET), Maria Baier D'Orazio, Vital Mukuza, Dr. Caroline Baumgarten (GOVET)

Dienstag, 24. Mai 2016

Besuch aus dem Kongo

M. Vital Mukuza, Direktor des Ausbildungszentrums CAPA in Bukavu, Ostkongo, besuchte GOVET auf seiner Studienreise durch Deutschland, Belgien und die Schweiz. Zusammen mit der freien Beraterin Maria Baier D'Orazio, die seit Jahren Berufsbildungsprojekte im Kongo begleitet und auch ihre Erfahrungen dazu in Büchern veröffentlicht hat, nutzte er den Besuch, um sich über Details des dualen Systems zu informieren, wie es in Deutschland praktiziert wird. Von besonderem Interesse waren dabei für ihn die Themen "Rolle der Wirtschaft in der Berufsbildung" und "Finanzierung des Berufsbildungssystems".

Besuch bei UNEVOC
Von links: Maren Verfürth (GOVET), Manish Joshi (Indien), Deeneaus Polk (USA), Shyamal Majumdar (UNESCO-UNEVOC)

Freitag, 20. Mai 2016

GOVET mit Bundeskanzler-Stipendiaten aus Indien und den USA zu Besuch bei UNEVOC

Am 18. Mai 2016 waren die zwei Bundeskanzler-Stipendiaten aus Indien und den USA zusammen mit GOVET zu Besuch bei Shyamal Majumdar, Head of UNESCO-UNEVOC in Bonn. Die Gastwissenschaftler informierten sich über die Organisation generell, ihre Arbeit im Bereich Global Networking und Capacity Development. Darüber hinaus erfuhren sie, wie sie die Online-Angebote des UNESCO-UNEVOC Wissensmanagement-Center für ihre Forschungsprojekte optimal nutzen können.

Delegation aus Nigeria

Donnerstag, 19. Mai 2016

Delegation aus Nigeria bei GOVET

Am 26. April 2015 empfing GOVET eine Delegation von zwölf Entscheidungsträgern der Wirtschaft und der beruflichen Bildung aus Nigeria. Die UNIDO-finanzierte Study Tour wurde von der IHK Gießen-Friedberg organisiert und betreut. Die IHK-Gießen-Friedberg ist an einer Berufsbildungspartnerschaft des BMZ in Nigeria beteiligt. Nigeria strebt eine nationale Strategie zur Verbesserung seines Berufsbildungssystems an und hat erkannt, wie wichtig dabei das Zusammenspiel der Akteure von staatlicher und wirtschaftlicher Seite ist. Bei GOVET erfuhren die nigerianischen Gäste, wie das deutsche Berufsbildungssystem aufgebaut ist und wie die Aufgaben und Rollen der verantwortlichen Gremien eine kontinuierliche Anpassung des Systems an die Anforderungen der Wirtschaft ermöglichen.

Dienstag, 17. Mai 2016

GOVET stellt sich bei der Kultusministerkonferenz vor

Am 12.05.2016 stellten Michael Wiechert, Leiter von GOVET, und Peter Rechmann, Leiter der Geschäftsstelle Runder Tisch, GOVET im Rahmen einer Sitzung des Unterausschusses für Berufliche Bildung bei der Kultusministerkonferenz in Berlin vor. Neben den Aufgaben von GOVET im Rahmen der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit der Bundesregierung wurden dabei das Dienstleistungsangebot von GOVET für die Bundesländer und ein verstärkter Informationsaustausch thematisiert. So sollen auch 2016 einzelne Bundesländer wieder ihre Aktivitäten am Runden Tisch vorstellen. Daneben wird GOVET mit Unterstützung der KMK eine Abfrage zu Berufsbildungskooperationen der Länder vornehmen, um die Abstimmung zu einzelnen Partnerländern zu intensivieren und gegebenenfalls die Handlungsstränge der verschiedenen Akteure vermehrt zusammenführen zu können.

Die chinesischen Wissenschaftler in der Diskussion
Informationen zum „Kompetenzbasierten Ausbilden“ mit den BIBB Wissenschaftlerinnen S. Velten und M. Monnier.

Freitag, 13. Mai 2016

Chinesische Gastwissenschaftler bei GOVET und im BIBB

Im BIBB forschen zur Zeit vier chinesische Gastwissenschaftler an den Themen “Organisation beruflicher Bildung“, „Aufbau eines Berufsbildungsinstituts“, „Curriculum Entwicklung vor dem Hintergrund der Digitalisierung“ , „Reform einer modernen Landwirtschaft“ und „Qualifizierung von Berufsbildungspersonal“. Betreut werden sie von der Forschungsabteilung im BIBB und GOVET.

Zheng Jiang arbeitet in der internationalen Abteilung am BIBB-Partnerinstitut CIVET (Central Institute for Vocational Education and Training) in Beijing, Professor Liang Chengai arbeitet als Dekan am College of Continuing Education an der Tong Ren University/Guizhou. Herr Zhang Qi ist Professor am Ma'anshan Technical College für Automatisierungstechnik in der Anhui Provinz. Frau Xueling Zhang kommt von einem Think Tank der Shanxi Academy of Social Sciences in der Provinz Taiyuan und ist Entwicklungspsychologin. Sie absolviert eine Hospitanz über das Programm „Kooperation für Nachhaltigkeit NRW“ der GIZ.

Teilnehmer der Delegationsreise

Donnerstag, 12. Mai 2016

Belgisches Bildungspersonal zu Besuch in Berlin

Eine Gruppe von belgischem Bildungspersonal unter der Leitung der Direktorin des flämischen Schulverbandes „GO!“, Raymonda Verdyck, informierte sich in Berlin über das deutsche duale Berufsbildungssystem. GOVET hatte den Kontakt zur Berliner Sanitär-, Heizung und Klimainnung hergestellt, wo die Delegation mit Auszubildenden und Ausbildern ins Gespräch kam. Der Vortrag von GOVET-Mitarbeiterin Hannelore Kress stieß auf ungeteiltes Interesse und provozierte einen lebhaften Dialog.

Der belgische König, der sich bereits persönlich letztes Jahr über das deutsche System informiert hatte, wird sich über die vertieften Erkenntnisse des Besuches eingehend Ende Mai von der Direktorin briefen lassen.

„GO!“ ist mit rund 300.000 Schülerinnen und Schülern an 1.000 Schulen eine der größten Schulorganisationen Belgiens.

Bild zur iMOVE Veranstaltung

Mittwoch, 11. Mai 2016

7. Arabisch-Deutsches Bildungsforum

Das Arabisch-Deutsche Bildungsforum findet vom 5. bis 6. Oktober 2016 zum siebten Mal statt. Auch in diesem Jahr organisieren die Ghorfa Arab-German Chamber of Commerce and Industry und iMOVE im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) das Bildungsforum unter der Schirmherrschaft von Bundesbildungsministerin Professor Dr. Johanna Wanka gemeinsam.

Vorstellung des Trendberichts iMOVE

Dienstag, 10. Mai 2016

Neues Konzept am Runden Tisch

Am 04.05.2015 fand der Runde Tisch zur internationalen Berufsbildungszusammenarbeit in neuer Form statt. Neben dem regulären Treffen im Kreis der Ressorts und auf Arbeitsebene versammelten sich die Mitglieder der Ressorts zu einem Treffen mit Fokus Iran. Vor dem Treffen zur Zusammenarbeit mit Iran hatte morgens eine einstündige Sitzung im Kreis der Ressorts stattgefunden. Themen waren hier u.a. der Workshop an der Deutschen Botschaft Bern zur dualen Berufsausbildung. Bei den Länderaustauschen standen Algerien und Georgien zur Debatte. In vertiefter Form behandelte die Runde anschließend die Perspektive der Berufsbildungszusammenarbeit mit Iran. Vorab stellte das BMBF die Studie des Fraunhofer-Zentrums für Mittel- und Osteuropa MOEZ vor. Auch berichtete das BMUB zu den geplanten Vorhaben im Bereich der Stadtentwicklung. Auf der anschließenden Sitzung der Arbeitsebene präsentierten sich verschiedene Projekte zur Anerkennung von ausländischen Qualifikationen. Neben dem BQ Portal stellte sich das Anerkennungsportal des BIBB vor. Die Vorstellung des Trendbarometers von iMOVE rundete die Sitzung ab. Nach dem nächsten Runden Tisch auf Ressortebene am 23.06. verabschiedet sich das Gremium in die Sommerpause. Mit einer Runde auf Ressort- wie auf Arbeitsebene geht es am 08.09. in das zweite Halbjahr 2016.

US-amerikanische Besuchergruppe

Dienstag, 26. April 2016

Internationaler Schüler- und Lehreraustausch zwischen dem Felix-Fechenbach-Berufskolleg und dem Atlanta Technical College

Seit mehr als 18 Jahren findet regelmäßig ein Schüler- und Lehreraustausch zwischen dem Felix-Fechenbach-Berufskolleg und der Partnerschule, dem Atlanta Technical College, statt. Unter dem Motto „Gemeinsam Lernen, Leben und Arbeiten“ sollen Jugendliche und junge Erwachsene aus Atlanta und aus Lippe das soziale und berufliche Umfeld der Jugendlichen im jeweiligen Gastland kennenlernen und daraus Erfahrungen für ihr eigenes Leben sammeln.

Der Zeitpunkt für die derzeit sehr vielversprechend laufende Phase I der Lehrerfortbildung mit 21 Colleges aus Georgia war optimal, da der Gouveneur von Georgia per Gesetz das duale System einführen möchte. 17 amerikanische Unternehmen haben sich bereits verpflichtet mitzumachen.

GOVET war eingeladen, am zweiten Tag der Lehrerfortbildung über das duale System, die Rolle des BIBB und GOVET, über Curriculumsentwicklung sowie über die deutsch-amerikanische Kooperation in der beruflichen Bildung zu informieren. In den Folgetagen absolvierten die Vertreter der 21 Colleges Team Teachings mit den Kollegen des Berufskollegs sowie gemeinsame Projektarbeiten. Zudem wurde der Besuch durch Study Visits in Unternehmen abgerundet.

Teilnehmer der Tagung

Montag, 25. April 2016

Diskussion BRICS Staaten mit GOVET

Auf Einladung der Agentur für Strategische Initiativen (ASI) beteiligte sich GOVET an einem Workshop der BRICS-Staaten am Rande der Sitzung des Business Councils in Moskau. Hierbei ging es um die Darstellung von Messgrößen in der beruflichen Bildung im internationalen Zusammenhang. Der Impulsvortag mit dem Ausblick auf die Herausforderungen „Wirtschaft 4.0“ führte zu einer lebhaften Diskussion der Staaten. So tauschten sich alle Anwesenden über die jeweilige Innovationsstrategie, etwa in China „Made in China plus“ und die Konsequenzen für die Ausbildung von Fachkräften aus. Die Idee, an den Fragen des technologischen Fortschritts und die Rolle des Menschen gemeinsam an guten Antworten zu arbeiten, fand großes Interesse.
Die nächste Sitzung des Councils ist im September in Neu Delhi.

Broschüre zu Ostafrika

Montag, 25. April 2016

iMOVE-Round-Table Ostafrika

iMOVE lädt deutsche Aus- und Weiterbildungsanbieter am 23. Mai 2016 zu einem zweistündigen Round-Table Ostafrika nach Bonn ein. Anlass ist die Informationsreise einer Delegation aus Äthiopien, Kenia, Uganda, Tansania, Ruanda und Somalia zur dualen Berufsausbildung in Deutschland.

iMOVE Veranstaltung zu Pflege und Gesundheit

Freitag, 22. April 2016

Bildungsexport Gesundheit und Pflege

Am 9. Juni 2016 lädt iMOVE zu einem Round-Table "Bildungsexport Gesundheit und Pflege" nach Bonn in das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) ein. Der Erfahrungsaustausch im Bildungsexport in den genannten Bereichen steht im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Freitag, 22. April 2016

Deutsch-lettisches Expertentreffen „Berufsbildungspersonal“

Vom 13.-14.04.2016 fand das deutsch-lettische Expertentreffen zum Thema „Qualifizierung von Berufsbildungspersonal“ in Jelgava, Lettland statt. Hochrangige Expertinnen und Experten aus Berufsschulen, Universitäten, Lehrerbildungsinstituten, Kammern und Sozialpartnern tauschten sich aus und eruierten Fortbildungsbedarfe lettischer Berufsschullehrkräfte. Während des eineinhalbtägigen Treffens wurden Alleinstellungsmerkmale bei der Qualifizierung von Berufsbildungspersonal herausgearbeitet und aktuelle Herausforderungen für die Umsetzung der „dualen Ausbildung“ in Lettland identifiziert. Auf dem Programm stand auch der Besuch einer Möbeltischlerei und der mit ESF-Geldern hervorragend ausgestatteten Berufsschule in Jelgava. Im Oktober 2016 soll der Gegenbesuch der lettischen Expertinnen und Experten in Deutschland stattfinden. Die Veranstaltung wurde im Rahmen der bilateralen Kooperation des BMBF durch GOVET in Zusammenarbeit mit der AHK Riga durchgeführt.

Donnerstag, 21. April 2016

Centre for Modern Indian Studies der Universität Köln mit Gruppe von indischen Studierenden zu Gast im BIBB

Das Centre for Modern Indian Studies besuchte das BIBB erneut mit einer Gruppe von indischen Studierenden der Wirtschaftswissenschaften. Zusammen mit dem Stab PR informierte GOVET die Delegation über das duale System, die Rolle des BIBB sowie über die langjährige, bilaterale Zusammenarbeit zwischen Indien und Deutschland im Bereich der beruflichen Bildung.

Dienstag, 19. April 2016

Beratungen auf Arbeitsebene zur italienischen Bildungsreform

Mitte März trafen sich Schulleiterinnen und Schulleiter in der apulischen Stadt Bari, um zusammen mit regionalen Verwaltungen und Unternehmen zu diskutieren, wie das neue italienische Bildungsgesetz in die Praxis umgesetzt werden kann. Das Goethe-Institut Rom hatte u.a. GOVET eingeladen, sich am Dialog mit den Akteuren zu beteiligen. Ein kritischer Diskussionspunkt war der Arbeitsschutz für die Schülerinnen und Schüler während der betrieblichen Praktika. Zudem äußerten alle Beteiligten den Bedarf, bereits bestehende Erfahrungen in Italien zusammenzuführen und zu verbreiten; hierbei sollte die Vernetzung der Berufsbildungspraxis eine wichtige Rolle spielen, die künftig die Kammern in den Regionen ausfüllen.

Die gesetzliche Neuerung sieht einige Ergänzungen vor, die die berufliche Orientierung der Schülerinnen und Schüler und die Annäherung an den Arbeitsmarkt verbessern. So arbeiten seit der Ratifizierung des neuen Bildungsgesetzes unter dem Namen „Buona Scuola“ alle Beteiligten intensiv an der Organisation der betrieblichen Praxisphasen in Abstimmung mit den schulischen Curricula. Es geht um 400 Stunden als Minimum an den technischen/berufsbildenden Schulen und um mindestens 200 Stunden an den Gymnasien. Gegebenenfalls können auch in Schullaboratorien Arbeitsbedingungen simuliert werden. Das Gesetz „Riforma del sistema nazionale di istruzione e formazione e delega per il riordino delle disposizioni legislative vigenti. (15G00122) (GU Serie Generale n.162 del 15-7-2015)” trat am 16.07.2015 in Kraft.

GOVET nahm intensiv am Beratungsprozess (MIUR) zur Novellierung des Gesetzes teil. GOVET begleitet fachlich die bilaterale Arbeitsgruppe des BMBF und des MIUR (italienisches Unterrichtsministerium). Anfang Mai wird das Memorandum unter Teilnahme von Bundesministerin Prof. Dr. Wanka und Ministerin Prof. Dr. Giannini in Italien unterschrieben.

Montag, 18. April 2016

GOVET bei der Deutschen Woche in St. Petersburg

Im Zentrum des Vortrags von GOVET bei der Konferenz „duale Berufliche Bildung – deutsches System und russische Erfahrungen“ während der 13. Deutschen Woche stand die Beratung von Elementen der deutschen Berufsbildung im internationalem Kontext. Unter den Teilnehmern waren u.a. Firmenvertreter von Bosch Siemens Hausgeräte, Osram und dula, die bereits dual ausbilden. Die lebhafte Diskussion drehte sich um Themen wie die Kooperation der beiden Lernorte. Initiator war das Generalkonsulat in St. Petersburg.

Freitag, 15. April 2016

„Innovation und Fachkräfte“ – deutsch - US-amerikanisches Panel zur Berufsbildungszusammenarbeit

Im Juni 2015 vereinbarten die USA und Deutschland eine Kooperation zur Berufsbildungszusammenarbeit. Im Rahmen der Hannover Messe (25. bis 29. April 2016) - mit den USA als Partnerland - ist der Kooperation ein eigenes Panel gewidmet. Unter dem Titel „Innovation und Fachkräfte – Die US-amerikanische Berufsausbildung in Orientierung am deutschen dualen System“ diskutieren neben der US-Handelsminsterin Penny Sue Pritzker und Bundesministerin Prof. Dr. Wanka Vertreter des DIHK, ZDH und des BIBB.

Ort und Zeit:
Montag, 25. April 2016
von 15.00 bis 15.50 Uhr
Gelände der Hannover Messe, NordLB-Forum, Expo-Saal

In Verbindung mit einer Messeeintrittskarte ist die Teilnahme kostenfrei.

Weitere Informationen:
Webseite der Hannover Messe
Veranstaltung auf der Webseite der Hannover Messe

Gäste der Bundesregierung beim BIBB

Mittwoch, 13. April 2016

Themenreise Berufsbildung - Besuch bei GOVET

Am 11.04.2016 empfing GOVET eine Besuchergruppe im Rahmen des Gästeprogramms der Bundesregierung. Das Auswärtige Amt hatte zur Themenreise Berufsbildung eingeladen. Der Besuch bei GOVET im BIBB bildete den Auftakt einer mehrtägigen Studienreise, an der 19 hochrangige ausländische Besucher aus vorwiegend europäischen Ministerien, Industrie- und Handelskammern und Berufsbildungsinstituten teilnahmen.
Dr. Hannelore Kress referierte über die Vorzüge und Herausforderungen des deutschen dualen Ausbildungssystems im Hinblick auf Qualitätsentwicklung und Modernisierung. Hans-Gerhard Reh informierte über das Serviceangebot von iMOVE und veranschaulichte anhand der „success stories“ das vielseitige Angebot der Bildungsanbieter. Die Präsentationen fanden großes Interesse bei den Gästen, die die Gelegenheit nutzten, den Referenten zahlreiche Fragen zu stellen.
Mittels des Gästeprogramms der Bundesregierung können deutsche Auslandsvertretungen hochrangige Vertreter des Gastlandes zu unterschiedlichen Themenreisen nach Deutschland vorschlagen. Das Goethe-Institut organisierte das Reiseprogramm, das für die Gäste u.a . Besuche beim BMBF, Auswärtigen Amt, dem DGB und dem Berufsbildungzentrum der Handwerkskammer Köln vorsieht.

Freitag, 1. April 2016

„Formação profissional dual“ – „Duale Berufsausbildung“: Präsentation auf Portugiesisch

GOVET bedient nun auch den portugiesischen Sprachraum. Mit der portugiesischen Präsentation zum Berufsbildungssystem ist bereits die achte Sprachversion online. Die Übersetzung ins brasilianische Portugiesisch eignet sich für die Nutzung in verschiedenen lusophonen Kontexten, von Brasilien bis Timor-Leste.

Freitag, 1. April 2016

GTAI-Interview mit Michael Wiechert, Leiter GOVET

In der April-Ausgabe der markets International spricht der Leiter von GOVET, Michael Wiechert, über das Interesse an der deutschen Berufsbildung im Ausland. Warum hat die Berufsausbildung einen so hohen Stellenwert für die Bundesregierung? Ist die Berufsausbildung made in Germany so etwas wie ein Exportschlager? Die Antworten finden Sie im vollständigen Interview auf der Webseite der GTAI, Germany Trade & Invest (Zugriff nach kostenloser Anmeldung).

Samstag, 19. März 2016

GOVET bietet maßgeschneiderten Fachdialog zur Vorbereitung auf Auslandseinsatz

Deutsche Berufsbildungsexpertise ist in vielen Entwicklungs- und Schwellenländer gefragt. GOVET bietet Fachdialoge zu Berufsbildung und zu Erfahrungen in der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit. Dabei wird zum Beispiel die deutsche Praxis der Standardentwicklung im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zugänglich gemacht. Und es wird diskutiert, wie diese Erfahrungen für die Entwicklung von Berufsbildungsstandards in Entwicklungsländern genutzt werden können. Davon profitieren zum Beispiel deutsche Fachkräfte, die sich auf ihren Auslandseinsatz vorbereiten. „Die Gespräche haben mich gedanklich schon nah an die konkrete Arbeit in Laos herangeführt. Ich denke, dass diese Vermittlung konkreter persönlicher Erfahrungen ein sehr wichtiges Element der Vorbereitung ist“. Dies betonte Frau Heidemanns, nach dem Fachdialog bei GOVET vom 15.-17. März 2016. Sie wird zukünftig als Integrierte CIM Fachkraft im laotischen Ministerium für Bildung und Sport tätig sein.

Freitag, 18. März 2016

KfW sucht Anbieter von Consultingleistungen für ein Berufsbildungsvorhaben in Mozambique

Weitere Informationen und die Stellenausschreibung finden Sie auf der Website der GTAI (Germany Trade & Invest)

Deadline: 11. April 2016.

 

Donnerstag, 17. März 2016

Broschüre zur Modernisierung beruflicher Bildung erschienen

In vielen Ländern besteht angesichts von Globalisierung, Technikfortschritt und demographischer Entwicklung die Notwendigkeit, die Berufsbildungssysteme zu modernisieren. Im Rahmen der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit engagiert sich das BIBB, um hier zu passgenauen Lösungen beizutragen. Die vorliegende Broschüre veranschaulicht den internationalen Beratungsansatz des BIBB und beschreibt anhand von Länderbeispielen konkrete Beratungsmaßnahmen.

» Link zum Download

Die Delegation von Leiterinnen und Leitern deutscher Berufsschulen und berufsbildender Zweige an deutschen Auslandsschulen

Mittwoch, 16. März 2016

Lehrkräfte deutscher Auslandsschulen zum Informationsaustausch bei GOVET

Anlässlich eines von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen organisierten Netzwerktreffens vom 14.-18. März 2016 besuchten elf Leiterinnen und Leiter von deutschen berufsbildenden Einrichtungen im Ausland GOVET. Dabei informierten sie sich nicht nur über die Arbeit und die vielfältigen Serviceangebote von GOVET, sondern erhielten auch Einblick in die Angebote der Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung (IBS). Zudem nutzten sowohl Gäste als auch Gastgeber die Gelegenheit zu einem lebhaften Erfahrungsaustausch, und die in aller Welt tätigen Lehrkräfte berichteten in diesem Zusammenhang über die Umsetzung der an ihren Schulen angebotenen Fachoberschule bzw. der dualen kaufmännischen Ausbildungsgänge. Die Schulen stützen sich dabei jeweils auf ein Pool von etwa 20-40 deutschen und lokalen Unternehmen, wo der Praxisteil in der jeweiligen Landessprache stattfindet, während die Schulen den Theorieunterricht in deutscher Sprache durchführen. Etwa 80-90% der Schülerschaft, die über Deutschkenntnisse mindestens auf B2-Niveau verfügen muss, sind Einheimische des jeweiligen Gastlandes. Wie die Auszubildenden in Deutschland, so erhalten auch sie eine Ausbildungsvergütung von den Unternehmen. Zurzeit beginnen etwa 20 Auszubildende pro Jahr eine kaufmännische Ausbildung an einer deutschen Einrichtung im Ausland, nachdem sie den jeweils höchsten nationalen allgemeinbildenden Abschluss erworben haben. Weltweit existieren 14 deutsche Einrichtungen im Ausland, die eine duale berufliche Ausbildung oder die Fachoberschule anbieten.

Freitag, 11. März 2016

GOVET auf der Jahrestagung der Asian Development Bank, 2.-5. Mai 2016

Vom 2. bis 5. Mai 2016 findet die 49. Jahrestagung der Asian Development Bank (ADB) in Frankfurt am Main statt. Die ADB ist in Asien und der Pazifikregion einer der wichtigsten Akteure für die wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit. Unter dem Motto „Cooperating for Sustainability“ ist die berufliche Bildung eines von fünf Schwerpunktthemen der Tagung. Erwartet werden über 5.000 Teilnehmer sowie Regierungsvertreter aus den 67 Mitgliedsstaaten. Ansprechpartner von GOVET finden Sie in der Halle 5.1, in der „City of Sustainability“.

Weitere Informationen:
Messe Frankfurt
Programm der ADB Tagung 

Mittwoch, 9. März 2016

GOVET besucht Landesstelle für gewerbliche Berufsförderung in Entwicklungsländern Berlin

Am 2. März besuchten der Leiter von GOVET, Michael Wiechert, und der GOVET-Koordinator Peter Rechmann die Berliner Landesstelle für gewerbliche Berufsförderung in Entwicklungsländern am Oberstufenzentrum Natur und Umwelt Berlin/Peter-Lenné-Schule. Ziel des Treffens war, im Rahmen der verstärkten Zusammenarbeit von GOVET mit den Bundesländern Informationen auszutauschen und Möglichkeiten der Kooperation zu erörtern. Die GOVET-Vertreter wurden von Peter Alker, Leiter der Peter-Lenné-Schule, Gabriela Funk-Horn von der operativen Schulaufsicht Berlin und Klaus Pellmann, Lehrkraft und Dozent an der Landesstelle, empfangen und durch die Werkstätten geführt. Die Landesstelle ist eine Fortbildungseinrichtung der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Mit ihrer Gründung im Jahr 1963 schuf das Land Berlin in Abstimmung und Kooperation mit dem Bund eine Weiterbildungseinrichtung, in der seit Bestehen über 2000 Lehr- und Fachkräfte aus ca. 70 Ländern der Erde erfolgreich qualifiziert wurden. Ein Schwerpunkt der Weiterbildung liegt im Bereich des Wassermanagements und der regenerativen Energien. Dabei kann auf die Ressourcen und Expertise verschiedener Berliner Oberstufenzentren zurückgegriffen werden. GOVET und die Landesstelle kamen überein, sich bei der Betreuung ausländischer Delegationen gegenseitig zu unterstützen. Weiterhin wurde verabredet, den Informationsaustausch zu intensivieren und die internationale Arbeit des Bundeslandes Berlin und der Landesstelle im Bereich der Berufsbildung am Runden Tisch den Akteuren der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit vorzustellen.

Donnerstag, 3. März 2016

Buchpräsentation „India: Preparation for the world of work – Education System and school to work transition”

Am 12. Februar 2016 lud Herr Prof. Pilz (Hrsg.) zur Buchpräsentation "India: Preparation for the world of work - Education System and school to work transition" in Indien ein. Das Buch ermöglicht einen ganzheitlichen Überblick über das indische Bildungs- und Arbeitsmarktsystem. Darüber hinaus werden die Leser über neueste Forschungsergebnisse zu diesem Thema informiert. Die Verbreitung des Buches ist nun möglich.

Die Feierlichkeiten fanden in Zusammenarbeit mit Prof. Tara Nayana und Prof. K. Kumar an dem renommierten Indian Institute of Management in Bangalore statt. Mehr als zehn Autoren nahmen an dem Event teil, zudem konnten wir den Generalkonsul Herrn Jörn Rohde des deutschen Generalkonsulats in Bangalore begrüßen.

Mittwoch, 2. März 2016

Projektmanager/in bei GOVET

GOVET benötigt Verstärkung für die fachliche Begleitung bilateraler Berufsbildungskooperationen. Zur sofortigen Besetzung ist die Stelle einer Projektmanagerin/eines Projektmanagers (höherer Dienst, E 14, unbefristet) ausgeschrieben. Die vollständigen Stellenausschreibung finden Sie auf der BIBB-Webseite.

Auf dem Bild - Vordergrund Natalia Zolotaerva, General Direktorin Berufsbildung und Fachkräfte im russischen Bildungsministerium, Tatjana Golovina, Projektleitung „Duale Ausbildung“ bei der Agentur für Strategische Initiativen, Prof. Ekaterina Esenina, Leitende Referentin Berufliche Bildung im FIRO, Föderales Institut für Bildungsentwicklung. Sowie Botschaftsrat A. Avramenko und Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit Adlershof/WISTA, E. Gorny

Donnerstag, 25. Februar 2016

Fachdelegation des russischen Bildungsministeriums zu Besuch

Vom 17. Bis 18. Februar informierte sich eine Fachdelegation des russischen Bildungsministeriums auf der Berliner Baumesse „Bautec“ über innovative Ideen in der handwerklichen Ausbildung (Sanitär, Wasser, Energie). Den Besuch unterstützte die Sanitärinnung Berlin, die selbst ein Projekt mit zwei russischen Regionen in diesem Bereich durchführen. Außerdem lernte die Delegation Ausbildung und Berufsorientierung in Hochtechnologie-Berufen (Mikrotechnologie, Feinwerkmechanik, ChemielaborantIn) im Technologiepark Adlershof kennen. Dort besichtigten die Gäste das DLR_School_Lab, den Verein ProMano und die Lernfabrik Neue Technologien Berlin.
Das DLR_School_Lab des Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist ein Programm mit dem das Interesse von Schülerinnen und Schüler an Wissenschaft und Forschung geweckt wird, der Verein „proMANO“ kümmert sich um den Beruf des Mikrosystemtechnikers und die Lernfabrik Neue Technologien Berlin ist ein Dienstleister für die Fachkräftesicherung.
Der Besuch fand im Rahmen des ersten technischen Treffens der bilateralen deutsch-russischen Arbeitsgruppe in diesem Jahr statt. GOVET unterstützt die Kooperation fachlich.

Dienstag, 23. Februar 2016

GOVET auf EU-Konferenz in Amsterdam

Am 16.-17. Februar veranstaltete die niederländische EU-Ratspräsidentschaft in Amsterdam eine Berufsbildungskonferenz mit dem Titel „Skills for a Lifetime – towards a future proof VET”. Eines der drei Themen der Konferenz war die „Internationalisierung beruflicher Bildung“. In einem Workshop zu Mobilität und Kooperation außerhalb Europas wurde GOVET vorgestellt. Wie eine Studie der EU-Kommission belegt, ist die deutsche Strategie zur Berufsbildungszusammenarbeit aus einer Hand ein good practice Beispiel wie internationale Zusammenarbeit entwickelt werden kann. GOVET war eingeladen, um Praxiserfahrungen Deutschlands bei der Umsetzung der Strategie zu teilen. GOVET brachte durch Frau Maren Verfürth und Herrn Philipp Lassig insbesondere die Erfahrungen des BMBF und des BMZ in der deutschen Berufsbildungszusammenarbeit ein. Botschaften waren unter anderem, dass Internationalisierung von Berufsbildung viele Gesichter hat und breit gedacht werden muss. Sie umfasst neben Mobilitätsprogrammen auch bilaterale und regionale Kooperationen sowie den Berufsbildungsexport. GOVET bestätigte, dass Internationalisierung von Berufsbildung wichtig sei. Globale Herausforderungen wie Flucht, das schwache Image von Berufsbildung und der Bedarf voneinander für bessere Berufsbildungssysteme zu lernen, erfordern internationale Kooperation. Die Konferenzteilnehmer zeigten großes Interesse an GOVET.  Die Ergebnisse der Konferenz umfassten unter anderem die Empfehlung, für eine Internationalisierung viele Akteure einzubinden und auf bestehenden Kooperationen aufzubauen. Diese Empfehlungen werden in die geplante „New Skills Agenda” der EU-Kommission einfließen.

Montag, 15. Februar 2016

GOVET bei der didacta in Köln

Die didacta, Europas größte Bildungsmesse, findet vom 16. Bis 20. Februar 2016 in Köln statt.
Neben rund 870 Anbietern aus den unterschiedlichen Bildungsbereichen wird GOVET die Besucherinnen und Besucher über die internationale Berufsbildungszusammenarbeit informieren. Sie finden uns am Stand des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Halle 9.1, Stand A034.

Mittwoch, 10. Februar 2016

Broschüre: „Vocational education and training – Digital learning on and for the job“ erschienen

Lernen mit Hilfe von Computersimulationen, Social-Media-Anwendungen und mit Videos aus dem Internet: Die Informationstechnologie schafft neue Möglichkeiten, sich Inhalte anzueignen und zu vertiefen.
Mit dem Programm „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ fördert das BMBF verschiedene Projekte, die Lösungen zum Lernen mit neuen Medien entwickeln. Um auch einem internationalen Publikum einen Einblick zu gewähren, gibt es seit Kurzem die Broschüre "Vocational education and training – Digital learning on and for the job“ in englischer Sprache. Erhältlich ist sie als Printpublikation und als PDF über die Webseite www.qualifizierungdigital.de.

Dienstag, 9. Februar 2016

Neue iMOVE Marktstudie China

Die Marktstudie China für den Export beruflicher Aus- und Weiterbildung ist im Februar 2016 erschienen. Bestellen Sie die iMOVE-Marktstudie in gedruckter Version oder laden Sie die Studie bei iMOVE im BIBB herunter.

v.l.n.r.: Maren Verfürth (BIBB/GOVET), Manish Joshi (Bundeskanzler-Stipendiat am BIBB/GOVET), Dr. Sabine Donauer (BMBF), Sanjay Kumar (CSTARI), Anant Pandey (NSDA), Susanne Burger (BMBF), Deepankar Mallick (MSDE), Rajneesh Jha (FTI), Virender Shukla (MSDE)

Freitag, 5. Februar 2016

Delegation des indischen Ministry of Skill Development & Entrepreneurship (MSDE) zu Besuch im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Vom 29.01. bis zum 03.02.2016 besuchten fünf Vertreter des Ministry of Skill Development & Entrepreneurship (MSDE), des Central Staff Training & Research Institute (CSTARI), der National Skill Development Agency (NSDA) und des Foremen Training Institute Jamshedpur (FTI) das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Ziel des gemeinsamen Workshops war es, sich von BIBB/GOVET zum Aufbau von zwei indischen Berufsbildungsinstituten beraten zu lassen, dem „National Institute for Skill Development (NISD)“ und der „National Skill Research Division (NSRD). Der Workshop wurde im Rahmen der vom BMBF geleiteten deutsch-indischen Arbeitsgruppe zur Berufsbildung vereinbart.

Neben dem Workshop im BIBB fand ein Besuch beim Centre for Modern Indian Studies (CMIS) der Universität Köln und bei der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) in Düsseldorf statt. Beide Institutionen sind von Anfang an zusammen mit BIBB/GOVET in diese Aktionslinie involviert. Gemeinsam wurden bereits im Februar 2015 in Delhi vor dem „Steering Committee NISD“ erste Beratungsoptionen vorgestellt. Das unter Premierminister Narendra Modi im April 2015 neu gegründete Ministry of Skill Development & Entrepreneurship (MSDE) entschied sich, die zuvor noch mit dem Ministry of Labour & Employment (MoLE) vereinbarte Aktionslinie fortzuführen und auf den Aufbau von zwei Instituten auszuweiten.

In dem Workshop wurde zunächst eine Bestandsaufnahme der bereits bestehenden indischen Einrichtungen sowie ihrer Beziehungen und Verflechtungen untereinander gemacht. So soll im Falle des NISD das bestehende CSTARI in Kalkutta umbenannt und ausgebaut werden. Das NSRD soll hingegen als Einheit unter der NSDA in Delhi neu entstehen. Darüber hinaus wurde gemeinsam erarbeitet, wie die zukünftigen Aufgabenzuschnitte der beiden Institute sein sollten, um sie zum einen klar voneinander abzugrenzen, aber auf der anderen Seite auch sicherzustellen, dass dennoch ein Informationsaustausch zu bestimmten Themen stattfinden kann. Abschließend wurden Optionen für die weitere Kooperation diskutiert, die nun mit dem indischen Arbeitsministerium abgestimmt werden.

Die indische Delegation nutzte die Gelegenheit, am 30.01. das Berufsförderungswerk Bau Sachsen zu besuchen. Dort konstituierte sich das Managementkommitee für das geplante Advanced Training Institute (ATI) „Energie-effizientes Bauen“. Dem Kommitee gehören Vertreter des MSDE, und des BFW Bau Sachsen und Vertreter von iMOVE an. Das Managementkommitee koordiniert die Aktivitäten eines bilateralen Projektes, das den Aufbau von zwei Advanced Training Institutes for Energy Efficient Construction Technologies in Indien an den Standorten Howrah und Jamshedpur zum Gegenstand hat. Anfang März sollen in Howrah und Jamshedpur weitere Details für die angestrebten strukturellen Rahmenbedingungen der ATI gemeinsam definiert werden. Anschließend wird auf Basis einer SWOT-Analyse das Umsetzungskonzept erarbeitet.

Dienstag, 2. Februar 2016

Hochrangige jordanische Delegation informiert sich in Deutschland zur Beschäftigungsförderung

Zum Auftakt des BMZ-Neuvorhabens „Beschäftigungsförderung in Jordanien“ besuchte Ende November eine 13-köpfige jordanische Delegation unter Leitung des jordanischen Arbeitsministers (Prof. Dr. Nidal Katamine) wichtige Akteure der Beschäftigungs- und Berufsbildungslandschaft in Deutschland. Das Projekt mit einem Volumen von 7 Million Euro wird aus der Sonderinitiative Stabilisierung und Entwicklung in der Mena Region finanziert und hat zum Ziel, die Beschäftigungssituation in ausgewählten Regionen und Sektoren zu verbessern.

Die 10-tägige Studienreise umfasste neben Fachgesprächen auch hochrangige Treffen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Thomas Silberhorn und dem Staatssekretär des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) Jörg Asmussen. Schwerpunkt der Gespräche lag auf den deutschen Erfahrungen bei der positiven Entwicklung der Beschäftigung, auf dem hiesigen Berufsbildungssystem und dem Austausch zu den verschiedenen Herausforderungen und Lösungsansätzen beider Länder. Insbesondere wurde hierbei die syrische Flüchtlingskrise in Deutschland und Jordanien thematisiert sowie die Frage einer raschen Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt. Der Zustrom an syrischen Flüchtlingen in Jordanien liegt derzeit bei weit über 1 Millionen (bei einer Einwohnerzahl Jordaniens von ca. 6 Millionen) und stellt eine erhebliche Herausforderung für das Land und somit auch für den Arbeitsmarkt dar.

Die Delegation nahm zahlreiche wertvolle Anregungen mit nach Jordanien und zeigte sich neben den guten Arbeitsmarktdaten und dem einmaligen Berufsbildungssystem insbesondere beeindruckt von der weitreichenden Koordinierung der Sozialpartner und anderer Akteure.

Kontakt: Michaela Baur michaela.baur@giz.de

 

 

Donnerstag, 28. Januar 2016

iMOVE-Büro Indien

Das iMOVE-Büro Indien arbeitet jetzt mit dem neuen Partner sequa gGmbH und einem dreiköpfigen Team. Die iMOVE-Vertretung vor Ort bringt die Nachfrage aus Indien passgenau zur deutschen Bildungswirtschaft.

Donnerstag, 28. Januar 2016

Aktuelle Stellenausschreibung "Berufliche Bildung" bei der GIZ GmbH

Die GIZ GmbH sucht derzeit eine/n Mitarbeiter/in für folgende Position:
Berater (m/w) Sektorvorhaben "Berufliche Bildung"; JOB-ID: 25426, Bewerbungsfrist: 04.02.2016

Dienstag, 26. Januar 2016

„Zwischenfazit zur bilateralen Berufsbildungszusammenarbeit“ - Artikel in BWP 06/2015

Im Memorandum zur Berufsbildungskooperation von 2012 beschlossen Deutschland, Griechenland, Italien, Lettland, Portugal, Slowakei und Spanien, in der Berufsbildung stärker miteinander zu kooperieren. So sollte der Jugendarbeitslosigkeit und dem Fachkräftemangel in Europa der Kampf angesagt werden.

Mittlerweile sind die Kooperationen in allen Partnerländern angelaufen. Hierbei sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Kooperation zu beobachten. Auch die Art und Geschwindigkeit der Implementierung divergierte. Basierend auf den Erfahrungen von GOVET (Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation) im BIBB zieht Dr. Claudia Schreier in der BWP 06/2015 nach zwei Jahren ein erstes Fazit.

Donnerstag, 21. Januar 2016

Runder Tisch auf Arbeits- und Ressortebene

Am 21. Januar tagte der Runde Tisch internationale Berufsbildungszusammenarbeit zum ersten Mal im Jahr 2016.
Neben dem Ausblick auf kommende Themen der nächsten 12 Monate waren die Kooperationen des BMBF ein Fokus der Sitzungen. Zu den Kooperationen mit Ländern innerhalb und außerhalb Europas gaben die GOVET-Mitarbeiterinnen Dr. Claudia Schreier und Maren Verfürth in Zusammenarbeit mit Dr. Henk van Liempt, Leiter des Referats 222 im BMBF, Auskunft.
Kern eines weiteren Programmpunkts war die Präsentation des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Dieser war eingeladen, die Ergebnisse einer Umfrage unter den Organisationen des Handwerks zu den jeweiligen internationalen Berufsbildungskooperationen vorzustellen.
Bei den Länderbeispielen, die die Runde behandelte, stand Rumänien in Vordergrund. Zu den Tätigkeiten der rumänischen Regierung im Bereich der Berufsbildung stand das BMWI Rede und Antwort.
Der nächste Termin für den Runden Tisch ist der 3. März 2016. Dieses Treffen wird auf Staatssekretärsebene stattfinden.

(v.l.n.r.) Ministerin für Handel, Industrie und Privatwirtschaftsförderung Mme. LEGZIM-BALOUKI; Präfekt von Sokodé M. TCHAMBI; Berufsbildungsminister M. AIDAM; Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. MÜLLER; deutscher Botschafter M. SANDER; Landwirtschaftsminister M. AGADAZI; Bürgermeister von Sokodé
@GIZ / Masuch

Dienstag, 19. Januar 2016

Die berufliche Bildung in Togo nimmt weiter an Fahrt auf

In Togo hat sich die GIZ mit ihren Partnern in den Fachministerien zu ausgewählten Ausbildungsberufen verständigt; entsprechend dem deutschen Vorbild der „Dualen Ausbildung“ wird ab sofort mit einem für Togo angepassten Ansatz qualifiziert.
Der „dual-kooperative“ Ansatz bindet bereits bei der Ausarbeitung der Lehrpläne die Privatwirtschaft ein, um Beschäftigungsfähigkeit und Arbeitschancen von Jugendlichen zu sichern.
Der offizielle Start und die gesetzliche Verankerung dieses dual-kooperativen Ansatzes in der beruflichen Bildung Togos wurde vom Berufsbildungsminister Georges Aidam (auf dem Sozius mit Fahrer BM Müller) anlässlich des Besuchs des Bundesministers Dr. Gerd Müller verkündet.
In Sokodé, einer Stadt im Zentrum des Landes (ca. 115.000 Einwohner und 340 km nördlich von Lomé gelegen), werden Zweiradmechaniker ausgebildet.

Weitere Informationen:

Video des BMZ auf Youtube

BMZ Webseite
GIZ Webseite
Kontakt: silke.woltermann@giz.de

Montag, 18. Januar 2016

Rechtlicher Rahmen - Neue Präsentation von GOVET zur dualen Berufsausbildung

Wie viele Stunden pro Woche darf ein Auszubildender oder eine Auszubildende arbeiten? Gilt der Mindestlohn? Wer nimmt die Prüfungen ab? Und wer wacht über die Arbeit von Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen?

Vom Grundgesetz bis zum Landesrecht: Die duale Berufsausbildung in Deutschland berührt eine Vielzahl an gesetzlichen Regelungen. Mit der Präsentation zum rechtlichen Rahmen der dualen Berufsausbildung hat GOVET nun eine neue Präsentation zu den Grundlagen der beruflichen Bildung online gestellt. Unterteilt in sieben Kapitel werden die Rechte, Pflichten und Normen zur Ausbildung aufgezeigt. Die beigefügten Graphiken bereiten die komplexe Materie auf und runden die Präsentation ab.

Mittwoch, 6. Januar 2016

Malaysia: Neuer Markt und neue iMOVE-Marktstudie

Mit Malaysia gibt es ab sofort ein weiteres Land unter "Märkte" im iMOVE-Internetportal für deutsche Anbieter. Zentrales Angebot der Marktseite ist die neue iMOVE-Marktstudie Malaysia. News, Veranstaltungen, Praxisberichte und Links ergänzen die Informationen zum Bildungsmarkt Malaysia.

Dienstag, 5. Januar 2016

Bewerbung bis zum 08.01.: Expertin/Experte für Berufsbildungswesen im Kosovo gesucht

Die Recura sucht eine Expertin/einen Experten in Berufsbildungswesen zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie. Thema der Studie ist die Schaffung eines Berufsbildungssystems im Kosovo. Die KfW schreibt das Projekt aus.

International Expert for VET/professional training, FC projects and team leader

- University degree in economics, educational sciences or related field to the assignment
- Work experience minimum 5 years in international cooperation projects in developing/transitional economies (preferably in SEE)
- Work experience through project-related work in the field of VET and other programs on professional skills development (preferably in SEE)
- Excellent command of both written and spoken English
- Ability for intercultural communication (proven through work experience in multicultural environment)

Der Kontakt erfolgt über die Webseite.

Montag, 4. Januar 2016

Erfolgreicher Bildungsexport in Gesundheit und Altenpflege

Die englische Broschüre "Developing Skills for Employability with German Partners - 8 Success Stories from the Medical and Geriatric Care Sector" stellt internationale Projekte deutscher Bildungsanbieter im Bereich Gesundheit und Altenpflege vor. Bestellen Sie die kostenlose Publikation von iMOVE im BIBB über das iMOVE-Portal oder laden Sie die Broschüre dort herunter.