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Govet

Berufsbildungszusammenarbeit und diplomatische Beziehungen

Die Rolle der deutschen Auslandsvertretungen in der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit

Schriftzug Auswärtiges Amt auf dem Dienstgebäude.
©phototek/Auswärtiges Amt

In ihrem jeweiligen Gastland sind die Deutschen Botschaften und Generalkonsulate regelmäßig die ersten Ansprechpartner - auch für die Berufsbildungszusammenarbeit. Durch das weltweit zunehmende Interesse haben die Botschaften und Generalkonsulate ihre Expertise ausgebaut. So sind in den letzten drei Jahren zahlreiche Runde Tische zur deutschen Berufsbildungszusammenarbeit im Ausland aufgebaut worden.

In ihrem jeweiligen Gastland sind die Deutschen Botschaften und Generalkonsulate regelmäßig die ersten Ansprechpartner - auch für die Berufsbildungszusammenarbeit. Durch das weltweit zunehmende Interesse haben die Botschaften und Generalkonsulate ihre Expertise ausgebaut. So sind in den letzten drei Jahren zahlreiche Runde Tische zur deutschen Berufsbildungszusammenarbeit im Ausland aufgebaut worden.

Das Auswärtige Amt hat darauf reagiert und den deutschen Diplomatinnen und Diplomaten verschiedene Informationsquellen und Hilfsmittel zur Verfügung gestellt und auch GOVET unterstützt regelmäßig mit seiner Expertise. Meist auf Eigeninitiative der deutschen Botschaften sind in den letzten drei Jahren außerdem zahlreiche Runde Tische zur Berufsbildungskooperation eingerichtet worden. An diesen Runden Tischen treffen sich die Akteure zum Erfahrungsaustausch und haben Gelegenheit ihre Projekte vorzustellen und sich abzustimmen.

Neben Vertreterinnen und Vertretern der Botschaft nehmen in aller Regel neben den AHKs und interessierten deutschen Unternehmen auch vor Ort aktive ressortnahe Einrichtungen und Durchführungsorganisationen teil. Dabei handelt es sich beispielsweise um die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), die sequa, den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), das Goethe Institut oder Experten des Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM).
Zu manchen Runden Tischen werden ebenfalls Institutionen des Gastlandes wie z. B. Vertreterinnen und Vertreter des Bildungsministeriums, des Berufsbildungsinstituts oder der Handelskammern eingeladen.

In Slowenien wird der Runde Tisch zur Berufsbildungszusammenarbeit gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Botschaften Österreichs und der Schweiz organisiert. Das Ziel ist die Wiedereinführung der dualen Berufsausbildung in Slowenien zu unterstützen.
Neben Slowenien können Mexiko, Thailand und Tunesien beispielhaft als erfolgreiche Beispiele eines abgestimmten Vorgehens und gemeinsamer Projekte genannt werden.

In Mexiko-Stadt gibt es auf Bestreben der Akteure des Runden Tisches, anlässlich des Deutschland-Jahres in Mexiko, einen deutschen Gemeinschaftsstand bei der Messe „Hecho in Alemania“. Auf der vom 15. bis 19. Juni stattfindenden Veranstaltung gehört auch GOVET-Leiter Michael Wiechert zu den vortragenden Experten des Rahmenprogramms.

In Thailand wird im Rahmen der German-Thai Dual Excellence Education eine zweijährige duale Berufsausbildung als Leuchtturmprojekt durchgeführt. Diese Initiative der AHK, der Botschaft und deutscher Firmen wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. In Tunesien werden in Kooperation mit staatlichen Berufsbildungseinrichtungen Fortbildungen durch die Konrad-Adenauer-Stiftung, die AHK und Unternehmen finanziert.

Das Auswärtige Amt und GOVET unterstützen das Engagement der deutschen Auslandsvertretungen und beraten bei der Gründung neuer Runder Tische.

Aktuell führt GOVET in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt eine Befragung der Runden Tische der deutschen Auslandsvertretungen durch. Die Ergebnisse werden zu Beginn der zweiten Jahreshälfte vorliegen und über GOVET veröffentlicht.