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Archiv 2017

v.l.n.r.: Prof. Dr. Peter Burggräf, RWTH Aaachen; Dr. Tim Jeske, ifaa; Kim-Maureen Wiesner, BIBB; Sven-Uwe Räß, Gesamtmetall.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Lernen von China - Qualifizieren für morgen: GOVET Workshop an der RWTH Aachen

Im November 2017 besuchte eine deutsche Expertengruppe auf Initiative von GOVET den Süden Chinas, um mehr über die Qualifizierungspraxis von Hochtechnologieunternehmen zu erfahren. (Lesen Sie dazu unseren Beitrag). An die Studienreise knüpfte am 4. Dezember 2017 ein Workshop an der RWTH Aachen an. Prof. Dr. Peter Burggräf , Leiter des Lehrstuhls für Produktionssystematik, war Gastgeber für diesen Folge-Workshop.

Die Teilnehmer des Workshops waren sich einig, dass es wichtig sei, dass die deutschen Akteure in China gemeinsam auftreten. Dabei wäre ein Schulterschluss zwischen Forschung, Berufsbildung und Praxis wichtig. In diesem Zusammenhang wurde ein Vorschlag für eine Kommunikationsplattform diskutiert. Die Diskussion in Aachen verdeutlichte: die deutsche Berufsbildung müsse selbstbewusst vertreten werden. So sei es wichtig, für eine verstärkte Chinakompetenz in der deutschen Bildung und Berufsbildung zu werben und junge Nachwuchskräfte zu ermutigen, in China selbst Erfahrungen zu sammeln.

Dienstag, 28. November 2017

Deutsch-südafrikanische Arbeitsgruppe zur Berufsbildung verständigt sich in Pretoria auf eine Ausweitung der Zusammenarbeit

Während der Sitzung der deutsch-südafrikanischen Arbeitsgruppe zur Berufsbildung am 16. November 2017 in Pretoria verständigten sich Deutschland und Südafrika auf eine Ausweitung der bilateralen Zusammenarbeit. Die südafrikanische Seite begrüßte zum einen den bisherigen Prozessfortschritt, zum anderen aber auch neue Kooperationsansätze, die zu einer Ausweitung der Zusammenarbeit führen. Bei der AG-Sitzung ging es darum, wie der Aufbau eines südafrikanischen Berufsbildungsinstituts weiterhin unterstützt werden kann und wie die Berufsbildungsreform und Pilotprogramme weiter vorangetrieben werden können. Weitere Schwerpunktthemen waren die Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor und den Sozialpartnern sowie die Qualifikation von Berufsbildungspersonal. Die bilaterale Kooperation mit Südafrika erweist sich neben Mexiko als weiteres gutes Beispiel für eine kohärente Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen deutschen Akteuren.

Geleitet wurde die deutsche Delegation von Frithjof Maennel, Unterabteilungsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Mitglieder der Delegation waren Vertreter von GOVET und iMOVE, Vertreter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), des Überbetrieblichen Ausbildungszentrums Ost-Bayern (ÜBZO), der Deutschen Botschaft, des DLR Projektträgers (DLR-PT), des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sowie der Auslandshandelskammer (AHK) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Auf südafrikanischer Seite wurde die Delegation geleitet von Deputy Director General Firoz Patel, Department of Higher Education and Training (DHET). Vertreten waren darüber hinaus der Quality Council for Trade and Occupations (QCTO) und das Department for Agriculture, Forestry and Fisheries (DAFF).

Donnerstag, 2. November 2017

Don Bosco Mondo Jahrebericht 2016 mit „Good Practice-Beispielen“ aus der beruflichen Bildung

Don Bosco Mondo e.V. legt seinen Jahresbericht 2016 vor. Schwerpunkte der Arbeit der Nichtregierungsorganisation sind Bildung und Berufliche Bildung. Im Bericht stellt Don Bosco Mondo e.V. Berufsbildungsprojekte in Brasilien, Indien und Togo vor.

Den Jahresbericht finden Sie auf der Website von Don Bosco Mondo e.V.

© Michael Wiechert - BIBB

Freitag, 27. Oktober 2017

GOVET informiert kanadische Vertreter zu Kosten und Nutzen der dualen Berufsausbildung

Warum engagieren sich Unternehmen in der dualen Ausbildung und welche Kosten- und Nutzenüberlegungen stellen sie dabei an? Dies war das zentrale Thema beim Treffen von GOVET mit hochrangigen Vertretern kanadischer Gewerkschaften, die sich Mitte Oktober auf Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Berlin aufhielten. Michael Wiechert, Leiter des Arbeitsbereiches „Internationale Beratung / GOVET“ im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und Peter Rechmann, Koordinator GOVET, informierten die Gäste über die Ergebnisse der Forschung des BIBB zu diesem Thema. Daneben wurden Grundlagen und praktische Erfahrungen mit dem dualen System besprochen. Für die kanadische Delegation, der neben Repräsentanten des Canadian Labour Congress auch Vertreter mehrerer Einzelgewerkschaften und der kanadischen Botschaft in Berlin angehörten, war es der Auftakt eines einwöchigen Informationsbesuches zum dualen System der Berufsbildung in Deutschland. Der Canadian Labour Congress mit Sitz in Ottawa repräsentiert als Dachverband zurzeit rund drei Millionen Mitglieder.

© Sepehr Shahin - GOVET

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Deutsch-Indische AG tagt im BIBB

Die Etablierung dualer Berufsbildungsansätze in Indien war eines der Themen des zehnten Treffens der deutsch-indischen Arbeitsgruppe (AG) zur Berufsbildung im Oktober 2017 unter der Leitung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des indischen Ministeriums für Kompetenzentwicklung und Unternehmertum (MSDE, Ministry for Skill Development and Entrepreneurship).

Am 24. Oktober war das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) Gastgeber für das zehnte Treffen der deutsch-indischen AG zur Berufsbildung. Volker Rieke, Abteilungsleiter im BMBF, und Dr. K. P. Krishnan, Staatssekretär im MSDE, leiteten die Sitzung der AG. Birgit Thomann, Abteilungsleiterin im BIBB, begrüßte die Anwesenden im Namen des BIBB-Präsidenten. Sie stellte der Gruppe das Forschungsprogramm des Hauses vor und informierte über die Möglichkeit, Gastwissenschaftler an das BIBB zu entsenden. Pooja Gianchandani arbeitet derzeit als Gastwissenschaftlerin aus Indien am BIBB. Sie gab der AG einen Überblick über die Ergebnisse ihrer Forschung.

Weitere wichtige Themen der Sitzung waren deutsch-indische Kooperationsvorhaben zur Etablierung dualer Berufsbildungsansätze, beispielsweise auf der Ebene von Industrieclustern, Berufsbildungsforschung, wie sie das BIBB betreibt, und die Qualifizierung von Berufsbildungspersonal.

GOVET begleitet die bilaterale Kooperation des BMBF mit Indien fachlich.

Freitag, 20. Oktober 2017

US-Delegation informiert sich über duale Berufsausbildung in Deutschland

Deutsche duale Berufsbildung genießt in den USA einen sehr guten Ruf. Sie ist praxisorientiert und genau auf das zugeschnitten, was am Arbeitsmarkt tatsächlich benötigt wird. Hinter der dualen Berufsbildung verbirgt sich jedoch ein komplexes System, an dem Staat, Wirtschaft und Sozialpartner mitwirken. Im Ausland sind viele nicht mit diesem System vertraut. So auch in den USA. Das Washingtoner Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung war deshalb Mitte Oktober mit einer Gruppe von Mitarbeitern aus dem US-Kongress in Nordrhein-Westfalen. Ziel der Reise war es, Kongressmitarbeitern aus beiden Parteien und beiden Kammern – Repräsentantenhaus und Senat – mit Elementen der dualen Ausbildung in Deutschland vertraut zu machen. Denn die USA möchte sich am deutschen Modell orientieren, wenn es um die Reform und Verabschiedung von Ausbildungsprogrammen in ihrem Land geht.

Die US-Delegation war am 19. Oktober 2017 zu Gast im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Neben internationalen Aspekten der Berufsbildung waren für die Gruppe vor allem folgende Fragen interessant: Wie werden Ausbildungsstandards in Deutschland entwickelt und wie werden Ausbildungserfolge gemessen? Wie wird die Ausbildung an die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts angepasst? Wie stimmen sich Politik, Gewerkschaften und Unternehmen/Kammern in der Ausbildung ab? Welche Herausforderungen kommen auf das Ausbildungssystem im Zuge der Digitalisierung zu?

Im US-Kongress wird derzeit die Neuauflage des „Perkins Career and Technical Education (CET)“-Programms, einem der zentralen Bundesprogramme zur Förderung von beruflicher und technischer Ausbildung in Schulen, diskutiert. Das Programm ist mit ca. 1 Milliarde US-Dollar pro Jahr ausgestattet. Die Erneuerung des Programms zielt unter anderem darauf ab, Schwächen wie die mangelnde Ausrichtung auf lokale Arbeitsmärkte anzugehen.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Stellenausschreibung: Koordinator/-in für duale Berufsausbildung in Mexiko (CIM-Fachkraft)

Das mexikanische Bildungsministerium benötigt Ihre Expertise für den Aufbau und die Weiterentwicklung des mexikanischen Modells der beruflichen Bildung. Ziel ist es, die Qualifikation des Fachpersonals zu erhöhen und somit langfristig die hohe Jugendarbeitslosigkeit zu reduzieren und die soziale Integration junger Menschen zu erhöhen. Durch bessere Zukunftsperspektiven soll langfristig auch ein Beitrag für den sozialen Frieden im Land geschaffen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Centrums für internationale Migration und Entwicklung (CIM).

Dienstag, 10. Oktober 2017

BMZ schließt Ausbildungspakt mit Ägypten

Deutschland und Ägypten bringen eine neue Bildungs- und Ausbildungspartnerschaft auf den Weg. Dies ist das Ergebnis eines Treffens von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller mit dem ägyptischen Staatspräsidenten Abdel Fattah al-Sisi. Beide Seiten verabredeten, die Zusammenarbeit im Bildungs- und Ausbildungsbereich mit einem Ausbildungspakt zu verstärken.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), 10.10.2017

Zur vollständigen Pressemitteilung auf der Website des BMZ

Teilnehmer des Workshops, der in den Räumlichkeiten der Nationalen Technischen Universität (UTN) stattfand.

Dienstag, 22. August 2017

Workshop zum Thema Standardentwicklung in Costa Rica

Vom 15. bis 18. August wurde gemeinsam mit über 30 Vertretern des costa-ricanischen Bildungsministerium (MEP), des nationalen Ausbildungsinstituts (INA), der Nationalen Technischen Universität (UTN) sowie Vertretern des Privatsektors über das Thema Curriculum-/Standardentwicklung in der dualen Berufsbildung diskutiert.

Insbesondere die Beiträge von Herbert Tutschner, Arbeitsbereichsleiter 4.4 im BIBB, stießen auf großes Interesse bei den Teilnehmern und sorgten so für eine angeregte und konstruktive Diskussion.

Die Partner in Costa Rica haben großes Interesse daran, zu erfahren, wie die beiden Lernorte Betrieb und Schule in angemessener Form im Curriculum bzw. Lehrplan der Ausbildungsberufe berücksichtigt werden können und sollten. GOVET wird den Prozess der Curriculum-Entwicklung auch in Zukunft in Costa Rica fachlich begleiten.

Im Februar 2016 unterzeichnete das BMBF ein Abkommen mit dem Bildungsministerium (MEP), um unter anderem die Zusammenarbeit im Bereich der dualen Berufsbildung zu stärken. Auf Grundlage dieses Abkommens unterstützt GOVET im Auftrag des BMBF die Regierung Costa Ricas bei der Einführung dualer Lernangebote.

Montag, 24. Juli 2017

Arbeitstreffen zur deutsch-griechischen Berufsbildungszusammenarbeit

Ende Juni 2017 lud das griechische Bildungsministerium die deutschen Partner zu einem fachlichen Austausch nach Athen ein. Griechenland möchte sein Berufsbildungssystems in die nationale wirtschaftliche Wachstumsstrategie integrieren. Zudem soll die Berufsbildung sich stärker an der Nachfrage des Arbeitsmarktes orientieren. Ein weiteres Thema ist die Stärkung der sozialen Rolle der Berufsbildung.

Hierzu konnte die deutsche Seite u.a. Angebote zur Standardentwicklung und Qualifizierung von Berufsbildungspersonal machen. GOVET hielt einen Vortrag, um die ordnungspolitischen Aspekte der Ausbildungsrahmenpläne zu verdeutlichen. Ferner wurde eine Machbarkeitsstudie im Bereich der Landwirtschaft vorgestellt, die von GOVET beauftragt wurde und die Ausbildungsmöglichkeiten in diesem wichtigen Wirtschaftsbereich untersuchte.

GOVET hat in den vergangenen Jahren die deutsch-griechische Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung u.a. durch die Durchführung von Machbarkeitsstudien im Bereich Logistik und Bau sowie durch fachliche Beratung zu Mechanismen der Berufsbildung unterstützt. Zudem wurde innerhalb des Filmwettbewerbs „Wir sind Zukunft!“ das deutsch-griechische Pilotprojekt MENDI, das auf den Tourismus-Bereich abzielt, vorgestellt. Eine auf weitere vier Jahre ausgerichtete, Absichtserklärung wurde im Februar 2017 in Berlin unterzeichnet von Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Dimitrios Baxevanakis, stellvertretender griechischer Bildungsminister.

Freitag, 21. Juli 2017

ASEAN-Deutsches Bildungsforum

iMOVE und der Ostasiatischen Verein e. V. (OAV) laden für März 2018 ein zum ersten ASEAN-Deutschen Bildungsforum in Frankfurt. In diesem Bildungsforum mit den südostasiatischen Ländern werden Expertinnen und Experten von Regierungseinrichtungen, der Industrie, von Universitäten und aus der Aus- und Weiterbildungsbranche den Ausbau ASEAN-deutscher Bildungskooperationen erörtern.

Die Konferenz richtet den Blick auf Bildungsinitiativen der ASEAN-Länder und bereits laufende Berufsbildungsprojekte zwischen ASEAN und Deutschland. Einen Schwerpunkt bildet die Einbeziehung der Unternehmen in die Berufsbildung, ergänzt durch Kosten-Nutzen-Vergleiche der beruflichen Bildung für die Industrie.

Das ASEAN-Deutsche Bildungsforum wird vom Ostasiatischen Verein e. V. (OAV) und iMOVE im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gemeinsam organisiert. Es steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Das Forum soll im Rahmen des Ostasiatischen Liebesmahls in Hamburg stattfinden. Anmelden können Sie sich bereits jetzt. Weitere Informationen finden Sie auf der iMOVE Website.

Delegation aus dem georgischen Bildungsministerium und dem Nationalen Zentrum für die Qualitätsverbesserung der Bildung

Mittwoch, 19. Juli 2017

VET Summer School: Deutsch-georgischer Austausch in der beruflichen Bildung

Eine hochrangige Delegation aus dem georgischen Bildungsministerium und dem Nationalen Zentrum für die Qualitätsverbesserung der Bildung unterzog sich im Juli 2017 einem intensiven Training zum Thema „Ausbildungsordnungen“ und „unabhängige Prüfungen“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Fragen im Bereich der dualen Ausbildung mit den deutschen Instrumenten und Mechanismen zu reflektieren. BIBB- und GOVET-Expertinnen und Experten diskutierten vertieft die Aufsetzung der Bau- und Tourismusberufe.

Wie die theoretischen Inhalte in der Ausbildungspraxis umgesetzt werden, zeigten die Besuche der Robert-Wetzlar Berufsschule, des überbetrieblichen Bildungszentrums Butzweilerhofs der Kölner Handwerkskammer sowie der Ausbildungsbetriebe Hotel GSI und der Baufirma Fiebig GmbH.

Das Thema der akademischen Ausbildung von Berufspädagoginnen und Berufspädagogen wurde an der Technischen Universität Dortmund von Prof. Thomas Schröder und Dr. Anne Busian präsentiert und zeigte einleuchtend die nachhaltige Qualitätssicherung von qualifiziertem schulischen Berufsbildungspersonal.

Bereits letztes Jahr unterstützte GOVET auf Nachfrage der GIZ und des georgischen Bildungsministeriums die Ausarbeitung des dualen Standards im Weinanbau mit einer VET Summer School. Seit dem Jahr 2013 reformiert die georgische Regierung sein Berufsbildungssystem. Das Assoziierungsabkommen mit der EU ist hier einer der Treiber. Es sieht vor, dass qualifizierte Fachkräfte den Unternehmen in Georgien zur Verfügung stehen sollen, um die Qualität von Produkten und Dienstleistungen zu verbessern.

Dienstag, 18. Juli 2017

Ein Jahr in die USA! Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm für Azubis und junge Berufstätige

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm gibt seit 1983 jedes Jahr jungen Berufstätigen die Möglichkeit, mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages ein Austauschjahr in den USA zu erleben. Bewerben können sich junge Berufstätige mit abgeschlossener Berufsausbildung und Auszubildende im letzten Berufsausbildungsjahr.

Die Bewerbungsfrist für das PPP 2017/2018 endet am 15. September 2017. Weitere Informationen finden Sie auf der Website zum Parlamentarischen Patenschafts-Programm.

Fachbeirat Don Bosco Mondo
v.l.n.r.: Christian Müssener (Lucas-Nülle GmbH), Christian Osterhaus (Don Bosco Mondo), Dr. Susanne Nonnen (Senior Experten-Service), Wolfgang Marx (Don Bosco Helenenberg), Susanne Sattlegger (Sequa GmbH), Thomas Gerhards (Consultant, Gutachter), Dr. Susanne Franke (Don Bosco Mondo), Roland Strux (Don Bosco Mondo).© Don Bosco Mondo

Dienstag, 4. Juli 2017

Don Bosco Mondo: Fachbeirat für Berufliche Bildung

Don Bosco Mondo hat einen Fachbeirat für Berufliche Bildung gegründet. Er unterstützt seit dem 10. Mai 2017 das Kompetenz-Team Berufliche Bildung bei Don Bosco. Der Fachbeirat Berufliche Bildung besteht aus Experten aus Unternehmen, Zivilgesellschaft und Wissenschaft.

In den Beirat wurden Thomas Gerhards (Consultant, Gutachter), Thorsten Klavs (Porsche AG), Michael Mager (Grohe AG), Wolfgang Marx (Don Bosco Helenenberg), Christoph Müssener (Lucas-Nülle GmbH), Dr. Susanne Nonnen (Senior Experten-Service), Susanne Sattlegger (Sequa GmbH) und Prof. Thomas Schröder (TU Dortmund) berufen.

Weitere Informationen auf der Website von Don Bosco Mondo.

Montag, 3. Juli 2017

Publikationshinweis: Terminologiesammlung für Berufsbildungsfachleute

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die dritte, überarbeitete und erweiterte Auflage seiner  „Terminologiesammlung für Berufsbildungsfachleute“ veröffentlicht. Sie erleichtert die Kommunikation in der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit und trägt zu einer einheitlichen Verwendung von Begriffen bei. (Download: Terminologiesammlung)

Weitere Glossare und Terminologien finden Sie auf unserer Website im Bereich Hilfsmittel.

2.v.l. Dr. Inna Anatolevna Tshernoskutova, Generaldirektorin russischen Bildungsministerium (MON); 2.v.r. Frithjof A. Maennel, Unterabteilungsleiter im BMBF; 1.v.r. Dr. Henk van Liempt, Referatsleiter EU-Bildungsprogramme, Internationale Zusammenarbeit in der Bildung, BMBF.

Mittwoch, 28. Juni 2017

Deutsch-russische Arbeitsgruppe zur Berufsbildung trifft sich in Sankt Petersburg

Ende Juni 2017 fand auf Einladung des deutschen und russischen Bildungsministeriums die 11. Sitzung der deutsch-russischen Arbeitsgruppe in Sankt Petersburg statt. Unter den Teilnehmern waren Berufsbildungsexperten beider Länder: auf deutscher Seite Vertreter von GOVET, iMOVE, der Strategieprojekte VetNet, SCIVET (ZDH) und Unions4VET (DGB) sowie auf russischer Seite Vertreter des FIRO (Institut für die Entwicklung der Bildung), der ASI (Agentur für Strategische Initiativen) und der NARK (Nationale Agentur zur Entwicklung der Qualifikationen). Sie diskutierten über Themen der Kooperation und deren Fortführung im kommenden Jahr: Standardentwicklung im Bereich KfZ-Mechatronik und Fliesenleger, die universitäre Ausbildung von Berufs-/Wirtschaftpädagogen, Mobilität sowie Zugang und Inklusion.

Erstmals nahm ein Abgeordneter der russischen Staatsduma, Alexej Kobilev, an der Sitzung teil und stellte einen Gesetzentwurf für die duale Aus- und Weiterbildung vor. Das Gesetz soll die Anforderungen an die betrieblichen Ausbilder festlegen und den Verdienst der Auszubildenden regeln. Duale Ausbildung in Russland wurde bereits modellhaft in 20 Regionen umgesetzt. Das neue Gesetz trägt mit dazu bei, duale Berufsausbildung in allen 85 Regionen Russlands voranzutreiben.

Zudem wurde während der Sitzung bekannt gegeben, dass die NARK künftig für das Portal Prof-Mayak zuständig ist. Prof-Mayak stellt allen betrieblichen und schulischen Akteuren der beruflichen Bildung in Russland aktuelle Informationen rund um die duale Berufsbildung zur Verfügung. Prof-Mayak wurde drei Jahre lang von GOVET und dem Goethe Institut in Kooperation mit den russischen Partnern unterstützt und aufgesetzt. Es folgt dem Vorbild des BIBB-Portals foraus.de.

Russland und Deutschland betonten, dass die erfolgreiche und dynamische Zusammenarbeit der Arbeitsgruppe wesentlich zur Stärkung der Berufsbildung in Russland beitrage. Die nächste Sitzung findet im kommenden Jahr in Deutschland statt.

Links: prof-mayak.ru und foraus.de

Mittwoch, 21. Juni 2017

USA stärkt duale Berufsausbildung

US-Präsident Donald Trump hat eine Executive Order zur beruflichen Ausbildung verabschiedet. Diese sieht umfassende Reformen vor, die sich zum Teil am deutschen dualen System der Berufsausbildung orientieren. So sollen Betriebe, Unternehmensverbände und Behörden künftig mehr Freiheiten bekommen, wenn es darum geht, Ausbildungsprogramme zu schaffen.

Weitere Informationen zur Executive Order finden Sie auf der Website des Weißen Hauses.

Quelle: White House, 21. Juni 2017

Dienstag, 30. Mai 2017

Fortbildungen der GIZ / AIZ zu Berufsbildung – jetzt mit GOVET Beitrag

Die Akademie für Internationale Zusammenarbeit der GIZ bietet auch in diesem Jahr wieder Fortbildungen rund um das Thema Berufliche Bildung im Kontext von Internationaler Zusammenarbeit an. Zu folgenden Veranstaltungen wird auch GOVET beitragen:

Bildungs- und Berufsbildungssysteme in der Internationalen Zusammenarbeit - Kontextwissen und Erfahrungsaustausch

17.07.2017 – 18.07.2017; GIZ Eschborn
Die Veranstaltung vermittelt einen strukturierten Überblick über Bildungs- bzw. Berufsbildungssysteme in der Internationalen Zusammenarbeit. Dieses Angebot richtet sich neben Beschäftigten der GIZ auch an alle Interessierten außerhalb der GIZ, die in der internationalen Bildungsarbeit tätig sind. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Study Tour- The dual TVET system in Germany
16.10.2017 – 20.10.2017; Different locations in Germany
The study tour will give an overview of the German Dual TVET system with the roles and functions of key stakeholders (private sector, public and private TVET institutions, social partners) and their cooperation mechanisms. It will also offer networking opportunities with German institutions and discussions on transfer options. This tour is intended for staff of GIZ and external customers, i.e. staff from partner organisations (TVET institutions, the private sector or relevant ministries). The implementation language is English.

Alle Fortbildungsangebote sowie weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Ansprechpartnerin für weitere Informationen: Sabrina Fath (sabrina.fath@giz.de)

Dienstag, 23. Mai 2017

Mehrere Stellenausschreibungen bei den Goethe Instituten Italien und Belgien

Für das Projekt Netzwerk Bildung und Beruf in Italien und in Europa sucht das Goethe-Institut Italien ab 1. September 2017 für 3 Jahre eine/n Projektleiter/in (Beschäftigungsumfang: 100%; Dienstort: Rom), eine/n Assistentin/en (100%; Dienstort: Rom), eine/n Koordinator/in für Datenmanagement (100%; Dienstort: Trani, Apulien) sowie eine Sachbearbeitung (50%; Dienstort: Rom).

Das Goethe-Institut Belgien sucht in demselben Rahmen eine/n Projektleiter/in (100%; Dienstort: Brüssel) und eine/n Assistentin/en (50%; Dienstort: Brüssel).

Bewerbungsfrist für alle Profile: 09. Juni 2017.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Goethe Institut Italien.

Dienstag, 23. Mai 2017

Berufliche Bildung in der Europäischen Union

Vor 60 Jahren wurden die Römischen Verträge unterzeichnet. Sie legten den Grundstein für die europäische Zusammenarbeit. Mit ihnen verbindet man die vertraglich festgehaltenen Grundfreiheiten wie Waren-, Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit. Doch auch für die europäische Berufsbildungszusammenarbeit waren die Römischen Verträge ein wichtiger Anstoß. In der aktuellen Ausgabe von „Skillset and match“ blickt Cedefop auf die Meilensteine der europäischen Berufsbildungszusammenarbeit und beschäftigt sich mit aktuellen Herausforderungen, vor denen die Mitgliedsstaaten stehen, wenn es um Berufsbildung und Beschäftigungsförderung geht.

„Skillset and match“ ist in englischer Sprache auf der Cedefop Website verfügbar.

Weitere Themen sind:

- Euroean Citizens' opinion matter
- VET in the 21st century
- Sheeding light on skill mismatch in the European labour market


Link: Cedefop Website

Montag, 22. Mai 2017

iMOVE Seminar: Richtlinie zur Förderung der Internationalisierung der Berufsbildung

Das iMOVE-Seminar im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Überblick über die aktuelle Förderbekanntmachung.

Datum: 07.06.2017
Ort: Bonn, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Anmeldeschluss: 30.05.2017

Weitere Informationen zum Seminar finden Sie auf der iMOVE-Website.

Die Förderbekanntmachung wurde im Bundesanzeiger am 10. Mai 2017 veröffentlicht. Die Förderrichtlinie trat am 11. Mai 2017 in Kraft und ersetzt jene vom September 2016.

Die wichtigste Veränderung der aktuellen Richtlinie ist die Bekanntgabe zusätzlicher Termine für das Einreichen von Projektskizzen, die die Schwerpunktzielsetzung "nachfrageorientierte Entwicklung und modellhafte Implementierung von Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen für internationale Märkte" (Paragraf 2c der Förderbekanntmachung). Die Vorlagefristen für Projektskizzen in der ersten Verfahrensstufe sind jetzt:

- 31. Juli 2017
- 30. November 2017
- 31. Mai 2018

Weitere Informationen zur Förderrichtlinie finden Sie auf der GOVET Website im Service-Bereich.

Donnerstag, 18. Mai 2017

BMWi setzt in seiner Afrikapolitik auf berufliche Bildung

Im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Initiative „Pro! Afrika“ ins Leben gerufen. Es wurde ein Konzept erarbeitet, das der Frage nachgeht, wie nachhaltiges Wachstum in Afrika gestärkt werden kann. Denn dies schafft Perspektiven und Beschäftigung vor Ort und wirkt so den Ursachen von sozialer Spaltung und verstärkter Migration in Richtung Europa entgegen. Berufsbildung ist dabei ein Schlüsselthema. Das BMWi sieht in einer hochwertigen Facharbeiterausbildung eine wesentliche Voraussetzung für industriellen und wirtschaftlichen Fortschritt. Daher möchte das BMWi Berufsbildung gezielt stärken – und u.a. die gesellschaftliche Anerkennung von dualer Ausbildung fördern, um mehr junge Menschen für eine duale Ausbildung zu gewinnen.  

Konzeptpapier Pro! Afrika (Download-Link)

Weitere Informationen:

Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Donnerstag, 18. Mai 2017

Runder Tisch auf Arbeits- und Ressortebene

Am 18.05. trafen sich die Mitglieder der Runden Tische auf Arbeits- und Ressortebene das letzte Mal vor der Sommerpause 2017.

Die Ressortebene war geprägt von Gesprächen zur Entwicklung der Strategie der Bundesregierung zur internationale Berufsbildungszusammenarbeit. Nach einer Rückschau auf die Bilanzkonferenz am 22.03.2017 in Berlin trafen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Runde Absprachen, wie mit der Weiterentwicklung der Strategie weiter zu verfahren ist. Die nächsten Schritte werden ab Anfang 2018 vorgenommen.

Auf der Arbeitsebene präsentierten zu Beginn zwei Vertreter der Volksrepublik China zur Ausbildung von Fachkräften in ihrem Land. Ziel der Strategie „Made in China 2025“ ist unter anderem, bis 2020 ausreichend Personal in 10 vornehmlich technische Bereichen zu qualifizieren.Anschließend sprach die Leiterin des Projekts „mit Deutsch in den Beruf“, Julia Falkenstein. Zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa hat das Goethe-Institut berufsorientierte Sprachkurse für Schülerinnen und Schüler konzipiert. Diese finden in Frankreich, Spanien, Portugal, Italien und Griechenland statt.

Der DIHK war mit zwei Beiträgen auf Arbeitsebene präsent. In Zusammenarbeit mit dem BMWi werden an fünf Außenhandelskammern „Skills Experts“ eingesetzt. Diese Experten sollen im Sinne der beruflichen Bildung wirken und vernetzen. Ein einziges Land stand im Fokus des nächsten Beitrags: Die GIZ hat mit dem DIHK in Serbien ein Kooperationsabkommen geschlossen, um im Bereich der beruflichen Bildung koordiniert zu beraten.

Der nächste Runde Tisch auf Arbeits- und Ressortebene wird am 07.09.2017 stattfinden.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Ausbildungsstandards für den Beruf Glaser auf Englisch

Für den Beruf Glaser sind die Ausbildungsordnung sowie der Rahmenlehrplan nun auf Englisch verfügbar. Auf der GOVET Website halten wir weitere Ausbildungsordnungen und Rahmenlehrpläne einiger Berufe in deutscher, englischer sowie spanischer Sprache bereit.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Veranstaltung der GIZ: Mehr Ausbildung, mehr Jobs – funktioniert das in Afrika wirklich?

Trotz vieler Rückschläge wird Afrika als Chancenkontinent gepriesen. Doch warum verlassen dann gerade junge Afrikaner ihre Heimat auf der Suche nach besseren Lebensperspektiven?

Die Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten haben sich - nicht zuletzt durch gezielte Entwicklungsprogramme - zweifellos verbessert. Auch eine weltweit beachtete Start-up-Szene hat sich in Afrika etabliert. Dennoch werden die Zukunftsversprechen offenbar nicht eingelöst. Muss die Entwicklungszusammenarbeit mit Blick auf die junge Generation also auf den Prüfstand?

Über diese und andere Fragen diskutieren:

- Audrey Namdiero-Walsh, Next Einstein Forum
- Günter Nooke, persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin
- Ibou Diop, Humboldt-Universität Berlin / Vorstand AfricAvenir
- Martin Weiss, Abteilungsleiter Afrika der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
- Moderation: Ulrike Scheffer, Hauptstadtredaktion Der Tagesspiegel

Die Veranstaltung wird gemeinsam ausgerichtet vom Verlag Der Tagesspiegel GmbH und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

Veranstaltungsort und -zeit

Verlagshaus Der Tagesspiegel
Askanischer Platz 3
10963 Berlin

Donnerstag, 18. Mai 2017, 18:30 bis 20:30 Uhr, Einlass um 18:00 Uhr.

ReferNet veröffentlicht aktuellen Länderbericht

Dienstag, 16. Mai 2017

VET in Europe: ReferNet veröffentlicht aktuellen Länderbericht zu Deutschland

Der Länderbericht beschäftigt sich mit der Rolle der verschiedenen Akteure im Berufsbildungssystem. Er untersucht Faktoren, die für Berufsbildung von besonderer Bedeutung sind: die demografische Entwicklung, Wirtschaft und Arbeitsmarkt sowie die Frage nach Bildungszugängen. Weitere Themen sind die Bedeutung des lebenslangen Lernens für die Berufsbildung und die Qualifikationsentwicklung in der Berufsbildung.

Der Länderbericht "VET in Europe - 2016 Country Report Germany" ist Teil einer Reihe von Länderberichten über die nationalen Berufsbildungssysteme der EU-Staaten sowie Norwegen und Island. Die Erstellung dieses Berichtes erfolgt im Rahmen des ReferNet, einem vom Europäischen Zentrum für die Förderung der Berufsbildung (Cedefop) koordinierten Informationsnetzwerk zur beruflichen Bildung. Die Länderberichte beschreiben die Struktur der Berufsbildungs- und Weiterbildungssysteme in den einzelnen Ländern und bieten einem breiten Publikum ein umfassendes Bild des jeweiligen nationalen Berufsbildungssystems.

VET in Europe - 2016 Country Report Germany (Download-Link)

Weitere Informationen:

Europäisches Informationsnetzwerk zur beruflichen Bildung (ReferNet)

GOVET diskutiert mit thailändischer Delegation
Peter Rechmann, Koordinator von GOVET (5. v.r.), tauschte sich mit thailändischen Regierungsvertretern aus. Dabei ging es unter anderem darum, wie berufliche Aus- und Weiterbildung mehr an konkrete Bedarfe in der thailändischen Arbeitswelt angepasst werden kann.© GOVET

Donnerstag, 11. Mai 2017

GOVET diskutiert mit thailändischen Regierungsvertretern

Im Rahmen einer Studienreise, die vom College of Management der renommierten Mahidol Universität (Bangkok, Thailand) organisiert wurde, besuchten thailändische Regierungsvertreterinnen und -vertreter Ende April das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Sie besprachen dort mit Peter Rechmann, Koordinator von GOVET, das deutsche duale System der Berufsausbildung. Die Gäste interessierten sich besonders dafür, wie dieses von privaten Unternehmen und staatlichen Einrichtungen gleichermaßen zur Gewinnung und Förderung des notwendigen Fachkräftenachwuchses eingesetzt wird. Die hochrangigen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Ministerien und Provinzregierungen hielten sich eine Woche lang in Deutschland auf, um Best Practices der Personalentwicklung und des Personalwesens zu studieren. Sie suchten Anregungen, wie Kompetenzen in Thailand - vor allem der Behördenmitarbeiter - besser an die tatsächlichen Erfordernisse der Tätigkeiten angepasst werden können. Rechmann zeigte in dem Treffen mögliche Karrierepfade junger Menschen in Deutschland auf und verwies auf die Chancen, die sich für Absolventen des dualen Systems auf dem Arbeitsmarkt bieten. Er erläuterte, wie das duale System an sich ändernde Anforderungen der Arbeitswelt im Zusammenspiel von Staat und Sozialpartnern angepasst wird; beispielsweise durch die Überarbeitung von Ausbildungsordnungen. Er konnte dabei auf Projekte des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des BMBF in Thailand verweisen. Ebenfalls zur Sprache kamen das duale Studium und die Durchlässigkeit des deutschen Bildungssystems.

Vietnamesische Delegation bei GOVET / BIBB
© BIBB

Dienstag, 25. April 2017

Vietnamesische Berufsbildungsexperten bei GOVET

Am 24.04.2017 empfing GOVET eine vietnamesische Besuchergruppe im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Der Informationsbesuch fand im Rahmen einer mehrtägigen Informationsreise statt, die durch das Goethe-Institut organisiert wurde. Unter den Teilnehmern waren Praktiker aus der vietnamesischen Berufsbildung, Vertreter des vietnamesischen Bildungsministeriums, Berufsbildungsexperten des vietnamesischen Staatlichen Instituts für Erziehungswissenschaften sowie Mitarbeiter der Goethe-Institute Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt.

Die Veranstaltung diente dazu, den Besuchern Grundlagen über die Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland an die Hand zu geben und die jeweiligen Unterschiede zur dualen Ausbildung aufzuzeigen. So informierte GOVET über die duale Berufsausbildung in Deutschland. Das BiBB referierte über die Qualifizierungswege in den Gesundheitsberufen und die aktuellen Herausforderungen. Der DAAD stellte schließlich das duale Hochschulstudium vor.
Die Vorträge stießen bei den vietnamesischen Gästen auf reges Interesse und den Wunsch auf Intensivierung eines deutsch-vietnamesischen Gedankenaustausches.

Montag, 24. April 2017

Stellenausschreibung: Beaufrtragte/r Bildungskooperation Deutsch beim Goethe Institut Italien

Das Goethe-Institut Italien sucht ab dem 1. September 2017 eine/n Beauftrage/n für die Bildungskooperation Deutsch. Der Beschäftigungsumfang umfasst 100% (38 Wochenstunden). Dienstort ist Rom.

Aufgabenprofil:
- Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium und den nachgeordneten Schulbehörden in Italien
- Zusammenarbeit mit europäischen Bildungseinrichtungen
- Hochschulkooperation in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und den germanistischen Verbänden in Italien
- Planung, Steuerung, Durchführung und Evaluation von überregionalen Projekten im Bildungsbereich, inklusive Projekten der EU
- Planung, Steuerung, Durchführung und Evaluation von überregionalen Projekten im Bereich Deutsch als Fremdsprache
- Fachliche Beratung der Schulleiter und Lehrer besonders an Schulen mit Deutschunterricht in Italien
- Finanzplanung und Controlling für den Zuständigkeitsbereich in Absprache mit der Leitung der Bildungskooperation Deutsch des Goethe Instituts Italien
- Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit inklusive Internetauftritt und Social Media

Anforderungen:
-
Abgeschlossenes Hochschulstudium
- Hervorragende Kenntnis der Bildungssysteme in Italien und Deutschland`
- Langjährige Berufserfahrung als Fortbilder/in der Fortbilder/innen im Bereich Deutsch als Fremdsprache
- Projektleitungskompetenz und wirtschaftliches Denken
- Teamfähigkeit und kommunikative Kompetenz
- Flexibilität, selbstständiges Arbeiten und Eigeninitiative
- Sicherer Umgang mit den sog. neuen Medien (Online-Plattformen, Blogs, Instagram etc.)
- Muttersprache Deutsch, sehr gute Italienischkenntnisse (verhandlungssicher) und sehr gute Englischkenntnisse

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2017. Weitere Informationen finden Sie in der angehängten Stellenausschreibung

Mittwoch, 5. April 2017

BIBB Datenreport 2017: Junge Geflüchtete im Übergangsbereich angekommen

Die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger im Übergangsbereich von der Schule in die Ausbildung ist 2016 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Diese erwartete Zunahme ist im Wesentlichen auf Programme zum Erlernen der deutschen Sprache für jugendliche Geflüchtete und Zugewanderte zurückzuführen. Insbesondere das Berufsvorbereitungsjahr (+45,4 %) hat an Bedeutung gewonnen. Dies geht aus dem heute vorgelegten Datenreport 2017 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor, der den ebenfalls heute vom Bundeskabinett verabschiedeten Berufsbildungsbericht 2017 ergänzt. Nach den Ergebnissen der Schnellmeldung der integrierten Ausbildungsberichterstattung lag die Zahl der Anfängerinnen und Anfänger im Übergangsbereich 2016 mit insgesamt 298.800 Personen (+32.600 beziehungsweise +12,2 %) deutlich über dem Vorjahreswert von 266.200. Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil junger Männer im Übergangsbereich mit 65,3 %.

Neben den statistischen Analysen zum Übergangsbereich bietet der neue BIBB-Datenreport wieder eine Vielzahl an Zahlen, Daten und Fakten zu allen Bereichen der beruflichen Aus- und Weiterbildung. So ist zum Beispiel die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2016 als Folge der weiter gestiegenen Besetzungsprobleme von Ausbildungsplätzen erneut leicht gesunken auf 520.300 (-1.800 beziehungsweise -0,4 %). Auch die Ausbildungsbetriebsquote ist weiter zurückgegangen (2015: 20,0 %; 2014: 20,3 %). Deutlich gestiegen ist dagegen der Anteil der Ausbildungsanfängerinnen und Ausbildungsanfänger mit Studienberechtigung in der dualen Berufsausbildung. Aktuell liegt der Wert auf einem neuen Rekordniveau von 27,7 %. Damit liegt diese Quote erstmals über dem Anteil von Jugendlichen mit Hauptschulabschluss, der auf 26,7 % gesunken ist.

Für das bevorstehende Ausbildungsjahr 2017 prognostiziert der Datenreport bei der Entwicklung von Angebot und Nachfrage einen geringfügigen Rückgang des Ausbildungsangebots bei einem gleichzeitigen Anstieg des Nachfragepotenzials. Dennoch könnte, so die Prognose, bedingt durch bessere Besetzungschancen für Betriebe die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in diesem Jahr wieder leicht steigen.

Der BIBB-Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2017 kann als vorläufige Fassung im PDF-Format im Internetangebot des BIBB unter www.bibb.de/datenreport-2017 kostenlosheruntergeladen werden. Die Print-Version steht voraussichtlich ab Juli zur Verfügung.

Der Berufsbildungsbericht 2017 der Bundesregierung ist im Internet abrufbar unter www.bmbf.de/pub/Berufsbildungsbericht_2017.pdf

Quelle: BIBB Pressemitteilung, 05.04.2017

Mittwoch, 29. März 2017

USA möchte verstärkt auf duale Berufsausbildung setzen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung empfing am 24. März 2017 zusammen mit GOVET und dem DLR-Projektträger eine hochrangige US-Delegation im BMBF in Berlin. Neben Ministeriumsvertretern des US-Department of Labor (DoL) und des Department of Commerce (DoC) nahmen die Gouverneure von Kentucky, Oklahoma und South Dakota mit ihrem Beraterstab sowie Wirtschaftsvertreter teil. Deutlich wurde: Duale Berufsausbildung soll in den USA weiter vorangetrieben werden. Denn in den USA fehlen praxisnah ausgebildete Fachkräfte. Um den Fachkräftemangel zu beheben, gilt es, junge Menschen und Unternehmen von den Vorteilen der dualen Berufsausbildung zu überzeugen. Das Image der dualen Berufsausbildung und die Kosten-Nutzen-Relation sind somit zentrale Herausforderungen – nicht nur in allen drei US-Bundesstaaten, sondern auch auf nationaler Ebene.

Die Zusammenarbeit mit den USA basiert auf einer gemeinsamen Absichtserklärung vom 5. Juni 2015, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit dem Department of Labor (DoL), dem Department of Commerce (DoC) und dem Department of Education (DoE) zur Vertiefung der Berufsbildungskooperation unterzeichneten.

Dienstag, 28. März 2017

Stellenausschreibung: Berufspädagoge zur Frauenförderung (m/w) in Chile gesucht

Im Rahmen des Programm Integrierte Fachkräfte des Centrums für internationale Migration und Entwicklung (CIM) wird ein Berufspädagoge (m/w) gesucht. Arbeitgeber ist das chilenische Ministerium für Frauen und Gleichberechtigung (SERNAMEG). Das Ministerium plant Fortbildungsprogramme für Frauen anzubieten. Im März 2015 wurde das Gesetz zur Gründung des SERNAMEG verabschiedet, es soll den institutionellen Veränderungsprozess von der bisherigen nationalen Behörde für Frauenangelegenheiten (SERNAM) weiterführen. Das Ziel des Ministeriums ist es, mit dem Fortbildungsprogramm die Beschäftigungsmöglichkeiten von Frauen zu verbessern.

Aufgabenprofil:
- Erhebung, Auswertung und Interpretation des Qualifizierungsbedarfs von Frauen
- Konzeption und Durchführung bedarfsorientierter Pilotmaßnahmen zur Berufsbildung
- Curricula-Entwicklung anhand des erhobenen Qualifizierungsbedarfs und deren Zertifizierung
- Vernetzung mit der nationalen Arbeitsverwaltung und anderen Partnern

Anforderungen:
- Abgeschlossene pädagogisches Hochschulstudium mit berufspädagogischem Schwerpunkt oder eine vergleichbare Qualifikation, die zur Ausübung der Tätigkeit befähigt
- Erfahrung in der Erstellung von Fortbildungsprogrammen
- Mehrjährige Erfahrung in beruflicher Aus- und Weiterbildung sowie deren Genderorientierung
- Sehr gutes Spanisch

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des CIM.

Delegationsbesuch mit Vertrtetern aus 20 Ländern, Thema: Duale Berufsausbildung

Montag, 27. März 2017

GOVET diskutiert mit 20 Ländern über duale Berufsausbildung

Am 27.03.2017 empfing GOVET eine Besuchergruppe aus zwanzig verschiedenen Ländern im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Der Informationsbesuch bei GOVET war Auftakt einer mehrtägigen Studienreise im Rahmen des Gästeprogramms der Bundesregierung. Die hochrangigen Vertreter von Ministerien, Kammern und Berufsbildungsinstitutionen kamen aus weltweit verteilten Ländern: von Canada, Chile und Mexico über Estland, Kosovo und der Tschechei, Ägypten, Namibia, Sambia, den Palästinensischen Gebieten, bis Malaysia, Südkorea und China.

Am Anfang des Informationsbesuches fand ein digitales Quiz zu dualer Berufsausbildung in Deutschland statt. Die Gäste tauschten sich in Kleingruppen aus und wetteiferten interaktiv um den besten Punktestand. Damit war die fachliche Diskussion eröffnet und eines der zentralen Themen angesprochen: die Digitalisierung der Arbeitswelt (Industrie 4.0) und die Auswirkungen auf die berufliche Bildung. Im folgenden Vortrag über das deutsche Berufsbildungssystem wurde verstärkt auf das abgestimmte Zusammenspiel des privaten und des öffentlichen Sektors eingegangen. Danach stellte iMOVE das vielseitige Angebot der deutschen Bildungsanbieter anhand von „success stories“ vor. Die Vielfalt der Fragen und die angeregte Diskussion der Gäste aus den sehr heterogenen Ländern machte ein weiteres Mal das weltweit große Interesse an deutscher Erfahrung in der Berufsbildung deutlich.

Im Rahmen des Gästeprogramms der Bundesregierung organisiert das Goethe-Institut Themenreisen zur dualen Berufsausbildung in Deutschland. Dabei steht das Kennenlernen von Institutionen und Akteuren der beruflichen Bildung auf Bundes- und Landesebene im Mittelpunkt des Fachprogramms.

iMove Studie Ägypten

Montag, 27. März 2017

Neue iMOVE-Marktstudie Ägypten

Die Marktstudie Ägypten für den Export beruflicher Aus- und Weiterbildung ist jetzt vollkommen überarbeitet neu erschienen. Bestellen Sie die iMOVE-Marktstudie in gedruckter Version oder laden Sie die Studie auf der iMOVE-Website herunter. Zur iMove-Website

Mittwoch, 22. März 2017

Runder Tisch auf Staatssekretärsebene

Die internationale Berufsbildungszusammenarbeit mit verschiedenen staatlichen Partnern war das beherrschende Thema des Runden Tisches auf Staatssekretärsebene am 22.03.2017 in Berlin. Mit der Staatsministerin im AA, Dr. Maria Böhmer, Dr. Georg Schütte (BMBF) und dem Staatssekretär aus dem BMWi, Dirk Wiese, war die Runde prominent besetzt. Besprochen wurden die Kooperationen mit der Schweiz, der Pazifikallianz und den USA.

Der erste Tagesordnungspunkt betraf die Zusammenarbeit mit der Schweiz. Perspektivisch wünschen die Teilnehmer des Runden Tisches, die Kooperation mit der Eidgenossenschaft auszubauen. Dabei sollen die thematischen Schnittstellen mit anderen deutschsprachigen Ländern, wie Österreich und Liechtenstein, nicht aus dem Auge verloren werden. Das Potential der Zusammenarbeit mit der Pazifikallianz rissen die Beteiligten des Runden Tisches an, wie auch die Möglichkeiten in Hinblick auf die USA. Die Signale hier seien bisher positiv. Nicht nur auf politischer Ebene sei man an beruflicher Bildung interessiert. Verschiedene Think Tanks interessierten sich mittlerweile für das duale System.

Der nächste Runde Tisch auf Staatssekretärsebene findet nach der Bundestagswahl am fünften Oktober 2017 statt.

Donnerstag, 16. März 2017

DIHK-Weltwirtschaftstag

Die Konferenz "Regio-Globalisierung der Weltwirtschaft – Offene Märkte oder geschlossene Gesellschaft?" des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) fand am 16. März 2017 in Berlin statt.
Auf dem Programm stand unter anderem eine Keynote von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries.

•	Szene einer Weiterbildung: Chinesen stehen in einer Gruppe um einen Tisch und arbeiten gemeinsam

Mittwoch, 15. März 2017

Weiterbildung für Fachkräfte und Berufsschullehrer in China

Die KWB Management GmbH führt maßgeschneiderte Trainingsprogramme für Führungskräfte, Nachwuchs-Führungskräfte und Berufsschullehrer in China durch. 2016 bildete die KWB mehr als 600 Chinesinnen und Chinesen weiter.

Weitere Informationen finden Sie auf der iMOVE-Website.

Freitag, 10. März 2017

Lettland und Deutschland verlängern ihre Berufsbildungszusammenarbeit

Im Rahmen eines Technical Meetings in Lettland haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das lettische Ministerium für Bildung und Wissenschaft ihre Zusammenarbeit für die nächsten drei Jahre verlängert. Lettland möchte bei der Reformierung seiner beruflichen Bildung auch weiterhin auf die deutsche Expertise setzen.

Lettland hat bereits umfassende Reformen in der beruflichen Erstausbildung durchgeführt. Work-based-learning-Aufenthalte von mindestens einem halben Jahr bieten lettischen Auszubildenden die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Ausbildung praktische Erfahrungen zu sammeln. In den kommenden Jahren plant Lettland auch andere Themen in der beruflichen Bildung weiter zu bearbeiten. Lettland möchte die (Weiter-)Qualifizierung von Lehrkräften und betrieblichen Ausbildern ausbauen und Unternehmen und Firmen stärker einbeziehen, wenn es um die Weiterentwicklung von beruflicher Bildung geht.

Außerdem ist das Land sehr daran interessiert, sich mit weiteren europäischen Ländern zu vernetzen. Es nahm hierzu beispielsweise an der von GOVET im Mai letzten Jahres organisierten Peer Learning Plattform teil, die es als sehr gewinnbringend beurteilte. Lettland möchte den Austausch mit europäischen Ländern in Zukunft gezielt vertiefen. Denn, voneinander und miteinander zu lernen, sei eine wichtige Grundlage, um Reformen in der Berufsbildung voranzutreiben.

Seit 2013 besteht die deutsch-lettische Berufsbildungskooperation. GOVET setzt die bilateralen Kooperationen für das BMBF um.

Mittwoch, 8. März 2017

Bildungsexport in den Iran

Rund 50 Bildungsanbieter informierten sich am 16. Februar 2017 bei einem Round-Table über den Bildungsexport nach Iran. Die iranische Technical and Vocational Training Organization (TVTO) zeigte großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit deutschen Partnern.

Lesen Sie mehr dazu auf der iMOVE-Website.

Dienstag, 7. März 2017

EPF Policy Paper zur Rolle des Privatsektors in der beruflichen Bildung

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) hat im Rahmen seiner Mitgliedschaft bei Economic Policy Forum (EPF) ein Policy Paper unter dem Titel "The Role of the Private Sector in VET" erarbeitet. Das Papier wurde in Zusammenarbeit mit Partnern aus den Ländern Indien, Südkorea, Südafrika und Vietnam erstellt. Es beleuchtet die Rolle der Berufsbildung und insbesondere die Beteiligung der Wirtschaft an der Berufsbildung in den jeweiligen Ländern und leitet länderübergreifende Handlungsempfehlungen ab.

Freitag, 17. Februar 2017

Indien: Berufsbildung im Haushalt 2017

Indiens Finanzminister Arun Jaitely stellte dem indischen Parlament Anfang Februar den Haushaltplan 2017 vor. Die indische Wissenschaftlerin Pooja Gianchandani analysiert das Budget im Hinblick auf die berufliche Bildung in Indien. Sie ist aktuell als Bundeskanzlerstipendiatin im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und wird von GOVET fachlich betreut. 

Mehr dazu im iMOVE-Portal

Donnerstag, 16. Februar 2017

Don Bosco Mondo e.V.und Deutscher Industrie- und Handelskammertag vertiefen Zusammenarbeit

Die Nichtregierungsorganisation Don Bosco Mondo e.V. und der Deutsche Industrie‐ und Handelskammertag (DIHK) haben eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Ziel der Kooperation ist, dass duale Berufsbildung im Ausland strategisch entwickelt und nachhaltig angeboten wird. Dabei soll es um die lokale Verortung von dualer Berufsausbildung gehen. Denn gerade hier sehen die Partner ihre große Stärke. Der DIHK, der das Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern (AHK) koordiniert, kann auf 130 AHK‐Standorte in 90 Ländern zurückgreifen. Und Don Bosco Mondo arbeitet eng mit den Salesianern Don Boscos und den Don Bosco Schwestern zusammen, die in 132 Ländern tätig sind.

Vor diesem Hintergrund haben die Partner ein gemeinsames Orientierungspapier für die zukünftige enge Zusammenarbeit verabschiedet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Don Bosco Mondo.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Deutsch-Tunesische Konferenz: Bildung und Berufsbildung

Die Ghorfa Arab-German Chamber of Commerce and Industry veranstaltet zusammen mit der tunesischen Botschaft in Berlin am 27. April eine Konferenz zum Thema Bildung und Berufsbildung. Die Veranstaltung findet von 13:30 - 19 Uhr im Hotel Regent Charlottenstraße 49, 10117 Berlin, statt. Sie soll Unternehmen und Institutionen der beruflichen Aus- und Weiterbildung, Unternehmen für Lehrmittel, Lehrsysteme und Ausstattung sowie Hochschulen und Bildungseinrichtungen aus Deutschland und Tunesien als Informations- und Netzwerkplattform dienen. An die Konferenz wird sich ab ca. 17:30 Uhr ein Empfang anschließen, welcher die Möglichkeit bietet B2B-Gespräche zu führen, Kontakte auszutauschen und Netzwerke aufzubauen.
Im Anhang finden Sie das Anmeldeformular. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: zschiebsch@ghorfa.de oder Fax: 030 27890749.

Dienstag, 31. Januar 2017

Wissenschaftsrat lobt Entwicklung des BIBB

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den Wissenschaftsrat im Juni 2015 gebeten, das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bonn, zu evaluieren. Auf der Website des Wissenschaftsrats finden Sie die Stellungnahme zum BIBB.

Dienstag, 31. Januar 2017

Auslandseinsatz für Berufstätige

Für seinen Weltdienst 30+ sucht der SES Fach- und Führungskräfte aus allen beruflichen Richtungen. Im Weltdienst 30+ geht es darum, sein Wissen in einem Entwicklungs- oder Schwellenland einzubringen. Die Einsätze dauern im Schnitt vier bis sechs Wochen und maximal ein halbes Jahr. Mögliche Einsatzbereiche sind: kleine und mittlere Unternehmen, öffentliche Verwaltungen und deren Unternehmen oder auch Institutionen der Bildung und Ausbildung.
Die Registrierung für den Weltdienstes 30+ ist kostenfrei. Vorausgesetzt werden:

- Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Ausland
- sprachliche und interkulturelle Kompetenz
- zeitliche Flexibilität
- eine Freistellung des Arbeitgebers
- Kranken- und Sozialversicherung
- mindestens acht Jahre relevante Berufserfahrung

Der Weltdienst 30+ wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Auch im Einsatz entstehen den Expertinnen und Experten des neuen Dienstes keine Kosten. Weitere Informationen finden Sie unter www.ses-bonn.de

Elektrikerausbildung in Russland, Auszubildender bei der Arbeit
Der Einsatz neuer Technologien in der beruflichen Ausbildung ist wichtig, damit angehende Fachkräften gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. © BIBB

Freitag, 20. Januar 2017

Evaluation der Berufsbildungsreform in Russland

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das russische Bildungs- und Wissenschaftsministerium (MON) hatten bei ihrer 10. Deutsch-Russischen Arbeitsgruppensitzung im Juni 2016 die „Evaluation der Einführung von dualen Elementen der Berufsbildung in 13 Pilotregionen“ beschlossen. Im Herbst des vergangenen Jahres wurde diese durchgeführt. Im Rahmen der Evaluation wurden die Ergebnisse der deutschen Beratung ausgewertet und mit den Änderungsprozessen auf föderaler, regionaler und auf Ebene der Zielgruppe in Russland in Kontext gesetzt.

Die Ausgangslage für die Änderungsprozesse war und ist nicht leicht. In vielen russischen Regionen fehlen hochqualifizierte Fachkräfte – insbesondere im Technik- und Ingenieurbereich.

Die Evaluation der Projekte zeigt: die Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft in der Berufsbildung ist entscheidend, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Wirtschaft in Russland nachhaltig zu stärken. In den Pilotregionen haben Wirtschaft, Staat und Fachschulen an einem Strang gezogen. Sie haben Berufsbildung praxis- und marktorientierter gestaltet und sich für die Qualitätssicherung in der beruflichen Erstausbildung eingesetzt. Die Projekte können als Good Practice Beispiele für Vorhaben in weiteren der insgesamt 85 Regionen in Russland dienen.

Hier finden Sie die Evaluation der Einführung von dualen Elementen der Berufsbildung in 13 Pilotregionen in englischer Sprache.

Freitag, 13. Januar 2017

Übergänge in Berufsausbildung und Arbeitsmarkt - die europäische Perspektive

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Centre d'études et de recherches sur les qualifications (Céreq) organisieren am 7. Februar in Brüssel die Veranstaltung "Übergänge in Berufsausbildung und Arbeitsmarkt - die europäische Perspektive". Weitere Informationen finden Sie auf der BIBB Website

Dienstag, 10. Januar 2017

iMOVE-Seminar: Acht Jahre Berufsbildungsreform in Indien – Chancen für deutsche Bildungsanbieter

Am 25. Januar 2017 lädt iMOVE zum Markt Indien in das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) nach Bonn ein, um über die Erfahrungen der vergangen Jahre zu sprechen, neue Entwicklungen zu untersuchen und die zukünftigen Chancen der deutschen Aus- und Weiterbildungswirtschaft auf diesem vielschichtigen Markt herauszuarbeiten.

Die zentralen Fragestellungen des iMOVE-Seminars sind:

- Was ist seit 2008/2009 im Bereich der Berufsbildung in Indien geschehen?
- Wohin wird die weitere Reise gehen?
- Wo liegen Möglichkeiten und Chancen der deutschen Bildungswirtschaft?

Diskutieren Sie mit iMOVE und erfahren Sie Details und Hintergründe zur Entwicklung der indischen Berufsbildung von Jürgen Männicke, iMOVE-Berater und Spezialist vor Ort.

- Termin: 25. Januar 2017
- Ort: Bonn
- Anmeldeschluss: 20. Januar 2017

Tipp: Nutzen Sie die Möglichkeit, nach dem Seminar Einzelgespräche mit dem Referent zu führen!

Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung zum Seminar und für die Einzelgespräche ist notwendig.

Weitere Informationen finden Sie auf der iMOVE-Website.

Dienstag, 10. Januar 2017

iMOVE-Seminar: Berufliche Aus- und Weiterbildung für Menschen aus Drittstaaten in Deutschland

Am 19. Januar 2017 lädt iMOVE ein, um gemeinsam mit Experten aus dem Ministerium des Innern und der Bundesagentur für Arbeit die neuesten Bestimmungen zu Bildungsmaßnahmen für Drittstaatler in Deutschland zu erörtern.

Nach dem erfolgreichen ersten Seminar zu diesem Thema im vergangenen Jahr haben Bildungsanbieter erneut die Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Anliegen mit Kolleginnen und Kollegen sowie Experten auszutauschen.Im Mittelpunkt stehen die Fragen:

- Welche jüngsten Entwicklungen gibt es bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen?
- Welche Entwicklungstrends sind erkennbar?
- Welche Chancen bieten sich für die deutsche Bildungswirtschaft?

Diskutieren Sie mit Roland Conradt vom Bundesministerium des Innern (Berlin) und Wolfgang Zahn von der Bundesagentur für Arbeit (Frankfurt).

- Termin: 19. Januar 2017
- Ort: Bonn
- Anmeldeschluss: 12. Januar 2017

Tipp:
Nutzen Sie die Möglichkeit, nach dem Seminar Einzelgespräche mit den Referenten zu führen

Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung zum Seminar und für die Einzelgespräche ist notwendig.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Montag, 9. Januar 2017

BIBB-Auswahlbiografie: "Modelle, Konzepte und Perspektiven für das Duale System"

Die Auswahlbibliografie zum Themenkomplex „Modelle, Konzepte und Perspektiven für das
Duale System“ wurde mit Literaturnachweisen aus dem Jahr 2016 ergänzt. Sie beinhaltet chronologisch absteigend Literaturnachweise aus den vergangenen Jahren zu Themen wie Duale Berufsbildung in Deutschland und in anderen Ländern, Transfer von Systemelementen deutscher Berufsbildung in andere Länder oder Entwicklungen und Trends in der Berufsbildung. Die Bibliografie wurde aus der Literaturdatenbank Berufliche Bildung (LDBB) zusammengestellt.

Zur Auswahlbibliografie „Modelle, Konzepte und Perspektiven für das Duale System