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Govet

GOVET im Dialog mit Botschaftern auf der Mitteldeutschen Handwerksmesse

GOVET im Dialog im Rahmen der Mitteldeutschen Handwerksmesse Leipzig 2017
© Philipp Sondermann, Pressesprecher - Dr. Thomas Feist, MdB

Das Interesse an der deutschen dualen Berufsausbildung ist international sehr hoch. Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Feist und der Handwerkskammer zu Leipzig diskutierte Peter Rechmann, GOVET, in der der vergangenen Woche mit den Repräsentanten von 13 Botschaften in Leipzig darüber, wie sie für ihre Länder die deutsche Berufsbildungsexpertise nutzen können.

Kernthemen der Dialoge waren das duale System, seine Bedeutung für den beruflichen Aufstieg in Deutschland, die Rolle der Ausbildung im Handwerk und die internationale Zusammenarbeit Deutschlands auf diesem Gebiet. Zunächst referierte Dr. Thomas Feist, Bundestagsabgeordneter, über den hohen Stellenwert der dualen Berufsausbildung in Deutschland und ihre Rolle für Beschäftigung und Wohlstand in der Gesellschaft.

Claus Gröhn, Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig, und Volker Lux, Hauptgeschäftsführer, erläuterten die Rolle der Ausbildung im Handwerk mit ihrem hohen Praxisbezug und betonten die anerkannte Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung in Deutschland. Damit stellte sich für die Gäste aus West- und Südosteuropa, dem Nahen Osten und Asien schnell die Frage, wie sie mit ihren Ländern von der deutschen Erfahrung profitieren könnten.

Peter Rechmann zeigte den anwesenden Diplomaten auf, wie sich das Dienstleistungsangebot, das GOVET für ausländische Akteure der Berufsbildung bereitstellt, für diese Fragestellung nutzen lässt. Er empfahl neben der grundlegenden Beschäftigung mit dem dualen System anhand des Informationsmaterials von GOVET vor allem auch einen Blick in die GOVET-Projektdatenbank: „Wir haben inzwischen 200 deutsche Projektbeispiele aus der ganzen Welt gesammelt. Hier lässt sich leicht feststellen, welche Initiativen es in welchem Land bereits gibt und wer mögliche Kooperationspartner sind. Auch kann man von den Erfahrungen anderer Länder profitieren“, so Rechmann.

In der sich anschließenden Diskussion wurde dann das betriebliche Engagement als ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Einführung dualer Elemente identifiziert. Weitere Themen des Tages waren u.a. das Ansehen der Berufsbildung im Ausland und die World Skills Wettbewerbe. Den Abschluss bildete ein Rundgang über die Mitteldeutsche Handwerksmesse auf dem Leipziger Messegelände. Dabei wurde seitens der Handwerkskammer Berufsbildung „zum Anfassen“ präsentiert und gezeigt, wie sich die Organisationen der verfassten Wirtschaft in Deutschland täglich für eine gute Ausbildung und das Ansehen praktischer Berufsausbildung einsetzen.