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Berliner Agentur für Elektromobilität eMO

Die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO ist die zentrale Anlaufstelle für Elektromobilität in der Hauptstadtregion. eMO bündelt die Kompetenzen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Die Agentur vernetzt und koordiniert die Akteure, gewinnt neue Partner für regionale, nationale und internationale Projekte und treibt Aktivitäten voran. eMO ist eine Agentur des Landes Berlin. Sie wird getragen von der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH. Partner sind das Land Brandenburg sowie Unternehmen und Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft.
Ziel ist es, Berlin-Brandenburg zu einem international anerkannten Vorbild der Elektromobilität zu entwickeln. Standortvorteile und Potenziale der Hauptstadtregion werden konsequent für die wirtschaftliche Entwicklung und die Verbesserung der Umwelt- und Lebensqualität genutzt. In Berlin wird heute Elektromobilität erforscht, entwickelt und erprobt, die Schlüsselthemen der Elektromobilität – Fahrzeug-, Verkehrs- und Energiesystem – werden vorbildhaft vernetzt. Mit sichtbaren Erfolgen setzt Berlin auch international Maßstäbe. Die Region ist ein Labor der Elektromobilität, in dem praktische Anwendungen getestet und gleichzeitig industrialisiert werden. Konzepte, die hier erfolgreich sind, können international Anwendung finden. Seit April 2012 ist Berlin-Brandenburg eines von vier Schaufenstern Elektromobilität. Im „Internationalen Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg“ werden 30 Kernprojekte gefördert – davon drei im Bereich „Bildung/Qualifizierung“.
Mehr Informationen: www.emo-berlin.de

 

Nationale Plattform

Elektromobilität ist ein Schlüssel zu einer nachhaltigen, ressourcenschonenden und effizienten Mobilität. Deshalb hat sich Deutschland ambitionierte politische Ziele bis 2020 gesetzt:
•Die deutsche Industrie ist 2020 internationaler Leitanbieter.
•Deutschland ist internationaler Leitmarkt.
•Auf den Straßen fahren eine Million Elektrofahrzeuge.

Dafür bedarf es eines kontinuierlichen, gemeinschaftlichen Gestaltungswillens – über Branchen und Forschungsdisziplinen hinweg. Deshalb gründeten Bundesregierung und Industrie im Jahr 2010 die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE). Die Plattform ermöglicht den intersektoralen Dialog von 150 hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft für den gemeinsamen Aufbruch in die Elektromobilität. Auf diese Weise dient die NPE als Impulsgeberin und zentrales Beratungsgremium der Bundesregierung. Gemeinsam analysieren die Mitglieder der NPE die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Potenziale der Elektromobilität und sprechen Empfehlungen für das Erreichen der Ziele Leitmarkt und Leitanbieterschaft aus. Mit detaillierten Roadmaps und Markthochlaufszenarien verfügt die NPE bereits über alle notwendigen Instrumente, mit denen sich der Aufbau der Elektromobilität in Deutschland einschätzen, moderieren und fördern lässt. Die NPE verfolgt dabei einen marktorientierten, technologieoffenen und systemischen Ansatz. Mehr Informationen: www.nationale-plattform-elektromobilitaet.de

Technische Universität Berlin

Die steigende Nutzung fossiler Energieressourcen im Verkehr führt weltweit zu einer wachsenden Belastung durch Klimagasemissionen. Neue Antriebstechnologien, die auf erneuerbaren Energien basieren, sind also notwendig, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Besonders für den Stadtverkehr kristallisiert sich die Elektromobilität als Technologie der Zukunft heraus. Darum konzentriert sich auch die TU Berlin in Lehre und Forschung intensiv auf die Elektromobilität.
Forschungsnetzwerk. Im bestehenden Forschungsnetzwerk Elektromobilität sind 25 Fachgebiete aus sieben Fakultäten der TU Berlin vertreten. Folgende Themengebiete sind vertreten:
Energiewandlung und Speicherung,
Fahrzeug- und Fertigungskonzepte,
Verkehrssysteme und Mobilitätskonzepte,
Netzintegration und Ladeinfrastruktur sowie
Technologieintegration und Antriebsstrang.

Mit diesem Netzwerk wird eine Plattform für gemeinsame Projekte geschaffen und die Zusammenarbeit mit Partnerhochschulen im In- und Ausland sowie mit öffentlichen und privaten Institutionen gestärkt. Im internationalen Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg wurden bereits 29 Kernprojekte initiiert, an denen die TU Berlin mit 13 Kernprojekten beteiligt ist.

Studiennetzwerk
Die TU Berlin arbeitet außerdem an der Realisierung eines Studiennetzwerkes mit dem Schwerpunkt Elektromobilität. Studierende sollen gezielt Informationen zu verschiedenen Themenfeldern der Elektromobilität erhalten, um einerseits Interesse zu wecken und ihnen später die Modulwahl zu erleichtern. Zum Auftakt der Bildungskonferenz 2015 soll das umfangreiche Studiennetzwerk präsentiert werden.

Bildungsprogramm
Um das Thema Elektromobilität auch an allgemeinbildenden Schulen zu verankern, entwickelt das Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der TU Berlin derzeit Bildungsprogramme für die technischen Lehrer. Das Entwicklungsteam setzt sich aus Fachdidaktiker/-innen und Wissenschaflter/-innen der beruflichen Fachrichtungen und der Arbeitslehre zusammen.
Mehr Informationen: »www.bmbf.de/de/24550.php