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Projektsteckbrief

Verbundpartner
Leibniz Universität Hannover
Technische Universität Braunschweig
Technische Universität Clausthal
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Hochschule Hannover

Zielsetzung
Es werden Weiterbildungsangebote in der Elektromobilität für akademisch Qualifizierte geschaffen.

Vorgehensweise
Die Projektpartner entwickeln ein hochschulübergreifendes modulares Fort- und Weiterbildungsangebot zu wichtigen Themenfeldern der Elektromobilität. Zielgruppe sind akademische Berufsfelder wie Ingenieure, Techniker und Management. Das Projekt hat sich die Aufgabe gesetzt, dass die Weiterbildungsangebote forschungsnahe Werkzeuge, Labore und Methoden einzusetzen.
Die Weiterbildungsmodule und Labore werden für fünf Themenkomplexe der Elektromobilität entwickelt: „Elektrofahrzeuge“, „Batterie“, „Leistungselektronik und E-Maschinen“, „Ladeinfrastruktur“ sowie „Mobilität und Geschäftsmodelle“. Dazu werden vorhandene Forschungslabore für die Weiterbildung ertüchtigt. Parallel werden Simulationsumgebungen der Projektpartner, die imn Rahmen von Forschungsprojekten entwickelt wurden, auf die Anforderungen der Weiterbildungsmodule angepasst. Aktuelle Forschungsergebnisse sowie neueste Versuchs- und Technikaufbauten werden somit in das Weiterbildungsprogramm integriert. Ein virtuelles Lernlabor wird zudem geschaffen, welches über alle Weiterbildungsmodule eine Simulationsumgebung des gesamten Fahrzeugs anbietet.
Die inhaltlichen Anforderungen der Weiterbildungsmaßnahmen werden gemeinsam mit Industriepartnern und anderen Verbundprojekten der Schaufenster abgestimmt, exemplarisch durchgeführt und qualifiziert. Hierfür konnte eine intensive Kooperation mit dem Projekt QWeMob genutzt werden, um auch eine mögliche spätere Zusammenarbeit mit Industriepartnern zu erproben.

Erkenntnisse / Ergebnisse
Folgende Weiterbildungsmaßnahmen wurden geschaffen und erprobt:
• „Herausforderungen und Chancen im Smart Home“ sowie „Herausforderungen und Chancen im Smart Grid“
• „Batterieelektrode und -zelle“ sowie „Batteriemodul und -system“
• „E-Fahrzeuge: Antrieb“ sowie „E-Fahrzeug: Fahrwerk und Fahrzeug“
• „Individuelle Fahrzyklenanalyse zur Untersuchung von Pedelec-Technologie“
• „Elektrische Maschinen“ sowie „Leistungselektronik“
• „New Mobility Business – Design” „ sowie „New Mobility Business – Management”
Die im Evaluierungsprozess durchgeführten Weiterbildungsmaßnahmen haben gezeigt, dass eine Balance der Kurse zwischen Theorie, Modellierung & Simulation, kleine Versuche, Anwendung in den Laboren sowie ein „Raum für Diskussionen“ zu einer hohen Akzeptanz führen. Weiterhin ist bei der Durchführung der Weiterbildungsmaßnahmen ein vergleichbarer Wissensstand der Lernenden wichtig, um ein hohes Lernniveau zu erreichen. Auch wurden kleine Lerngruppen (ca. 10 Personen) sehr positiv aufgenommen.

Verwertbarkeit
Als Ergebnis steht eine Vielzahl von modularen Weiterbildungsmaßnahmen für akademisch Qualifizierte zur Verfügung, die von den Partnern des Projekts angeboten und auch individuell angepasst werden können. Die Labore sind so aufgebaut, dass sie weiterhin für wissenschaftliche Aufgaben genutzt werden. Erkenntnisgewinne aus der Forschung lassen sich so schnell in Qualifizierungsmaßnahmen integrieren. Darüber hinaus werden die erstellten Materialien und Modellierung und Simulationsumgebungen auch die Ausbildung an den Hochschulen zu verbessern, beispielsweise durch neue Laborversuche.

Angaben zum Projekt
Koordination: Leibniz Universität Hannover
Name: Prof. Dr. Bernd Ponick
Mail: info@ial.uni-hannover.de
Telefonnummer: +49 (511) 762 2514