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Fachkundige/r für Hochvoltsysteme in Kraftfahrzeugen für Arbeiten und Lehrtätigkeiten an HV-eigensicheren Kraftfahrzeugen an berufsbildenden Schulen (Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen)

Anbieter: Kultusministerium Niedersachsen
Zielgruppe: Auszubildende, Berufsschullehrer, Sonstige
Gewerk: Kraftfahrzeugtechnik
Handlungsfeld: Fahrzeugtechnik eCar, Fahrzeugservice und -handel
Prozesskette: Service und Dienstleistung im Handwerk
Gefördert von: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Kontakt: Gabriele Matzke-Ludwig / 0511-120-7377 / gabriele.matzke-ludwig@mk.niedersachsen.de
Weitere Infos: http://www.mk.niedersachsen.de

Kurzbeschreibung

Inhaltliche Schwerpunkte

Aufgrund der besonderen Gefahren, die beim Einsatz von Fahrzeugen und Systemen mit Hochvolttechnik im Unterricht oder bei der Entwicklung von Unterrichtsmodellen ausgehen, leitet sich die Notwendigkeit zur Qualifizierung der Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen ab. Gerade mit Blick auf Lehr- und Lernkonzepte, in denen die Lernenden handlungsorientiert an realistischen Problemstellungen lernen, aber auch darüber hinaus in der täglichen Praxis ihres Berufsalltags, ist die Beurteilung und der handlungssichere Umgang mit diesen Fahrzeugen und Systemen sicherzustellen. Entsprechend wurde ein handlungsorientiertes Konzept zur Qualifizierung und Zertifizierung der betroffenen Lehrkräfte zu Fachkundigen für Arbeiten an HV-eigensicheren Fahrzeugen entwickelt und Fortbildungsveranstaltungen erprobt. Hier erstellen die teilnehmenden Lehrkräfte zuerst eine didaktische Analyse zur Erfassung aller in den Ordnungsmitteln und gesetzlichen Vorschriften zu HV-Systemen formulierten Kompetenzen und Inhalte. Die in der Analyse identifizierten Bereiche dienen dann als Bewertungskriterien bei der Umsetzung von zwei Lernsituationen, in denen die Lehrkräfte diese Qualifizierung durchlaufen. Die eingesetzten Lernsituationen erfassen typische Handlungssituationen aus den Handlungsfeldern Service und Diagnose.

Rahmenbedingungen

Das Qualifizierungskonzept orientiert sich an den Vorgaben der BGI/GUV-I 8686. Die Teilnehmer (Berufsschullehrer) müssen eine einschlägige Berufsausbildung abgeschlossen haben, und Grundkenntnisse im Bereich Elektromobilität nachweisen, im Vorfeld wird ein-Learning Programm (4h) als Eingangstest absolviert und diese Tests werden dokumentiert. Die Berufsschüler/ Azubis müssen keine Voraussetzungen erfüllen.  Das Angebot schließt mit einem Teilnahmezertifikat für Lehrkräfte ab, für Auszubildende mit dem Gesellenbrief.  Das Qualifizierungsangebot  wird als mehrtägige Veranstaltung angeboten, die Berufsschullehrer werden von Schulleitern entsprechend freigestellt. Die Berufsschüler sind an einem Tag der Woche in der Berufsschule und erhalten dort 8 Stunden Unterricht.

Handlungsfelder

Fahrzeugtechnik eCar
Batteriesystem, Module/Zellen
Elektromotor, Inverter, Motorsteuerung
Hochvoltnetz/Bordnetz/Ladewandler
Fahrzeugservice und -handel
Fahrzeugservice und -wartung
Fahrzeugdiagnose und -reparatur