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BIBB REPORT 12/09 - Im Osten nichts Neues?

20 Jahre nach dem Mauerfall steht die Berufsausbildung vor großen Herausforderungen

BIBB REPORT 12/09 - Im Osten nichts Neues?
AutorInnen: Troltsch, Klaus; Walden, Günter; Zopf, Susanne
ISSN 1866-7279
URN urn:nbn:de:0035-0392-0
Reihe BIBB Report
Herausgeber Bundesinstittut für Berufsbildung, Bonn
Verlag Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Erschienen 2009
Verfügbar auf Deutsch | Englisch

Die Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt in Ostdeutschland stellt sich nunmehr besser dar als in Westdeutschland, wobei zukünftige Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise gegenwärtig nicht abschätzbar sind. Zurückzuführen ist dies vor allem auf den massiven Rückgang der Schulabgängerzahlen und die starke öffentliche Förderung. Die demografische Entwicklung verbessert zwar die Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz, doch stellt sie die Betriebe vor neue, gravierende Probleme, ihren Fachkräftenachwuchs zu sichern. Die betriebliche Ausbildung in den neuen Bundesländern befindet sich in einer Situation, wie sie in einigen Jahren auch in den alten Bundesländer eintreten wird. Bei den folgenden Ausführungen handelt es sich um einen Versuch, die Entwicklungsgeschichte des ostdeutschen Ausbildungssystems in den letzten 20 Jahren vor dem Hintergrund ökonomischer, soziodemografischer und bildungsbezogener Trends in ihren Grundzügen nachzuzeichnen und auf Basis amtlicher Statistiken darzustellen. Die Analyse zeigt, dass die Berufsausbildung in den ostdeutschen Betrieben nach wie vor schwächer als in den westdeutschen verankert ist.

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