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AUSGABE 5/2026 | 11.08.2026
 
 
 
 
 

BWP 3/2026

Neue BWP erschienen

 

Jugendliche und junge Erwachsene sind eine zentrale und sehr heterogene Zielgruppe der Berufsbildung. Demografisch betrachtet stellen sie eine vergleichsweise kleine, für die Zukunft jedoch äußerst wichtige Bevölkerungsgruppe dar. Die BWP greift mit dieser Ausgabe relevante Erkenntnisse aus der Jugend- und Sozialisationsforschung auf, die Impulse für die Gestaltung einer attraktiven beruflichen Ausbildung liefern. Die Beiträge richten den Blick auf die Lebenslagen und Lebenswelten von Jugendlichen, ihre Zukunftsperspektiven, ihre physische und mentale Gesundheit, ihre Bildungs- und Berufsorientierungen, aber auch auf die Frage, welchen Einfluss Berufsbildung als Sozialisationsraum für junge Menschen hat.

 
 
 
 

Weitere Inhalte

 
 
 
 
 
 
© ARTENS - stock.adobe.com
 

Was Jugendliche bewegen wollen

Interview mit Vertreterinnen und Vertretern aus Jugendverbänden und -organisationen

 

Jugendliche und junge Erwachsene sind eine zentrale Zielgruppe der Berufsbildung. Doch werden Ihre Sichtweisen und Anliegen auch angemessen wahrgenommen? Welche Themen sind für junge Menschen wichtig? Welche Belastungen nehmen sie wahr? Wie blicken sie auf ihre Zukunft und welche Erwartungen und Forderungen stellen sie an unser Bildungs- und Beschäftigungssystem? Zu diesen und weiteren Fragen haben wir vier junge Menschen interviewt, die in Jugendverbänden oder -organisationen ihrer Generation eine Stimme im öffentlichen Raum geben.

 
 
 
 
 
 
© BWP
 

Aufwachsen in Zeiten des Wandels

 

Jugendliche wachsen in einer Gesellschaft auf, die vom technologischen, politischen und kulturellen Wandel geprägt ist. Hinzu kommen die Herausforderungen einer offenen, demokratischen Gesellschaft und die zunehmend international verflochtene Politik und Ökonomie. Auch langfristige und eruptive Krisen bestimmen das Aufwachsen. Vieles deutet darauf hin, dass sich dadurch auch die Anforderungen an die Bewältigung der altersspezifischen Entwicklungsaufgaben – Qualifizieren, Binden, Regenerieren und Partizipieren – erhöht haben. Gudrun Quenzel stellt in ihrem Beitrag drei zentrale gesellschaftliche Entwicklungen vor und diskutiert, wie diese mit der Bewältigung der altersspezifischen Entwicklungsaufgaben zusammenhängen.

 
 
 
 
 
© Robert Kneschke - stock.adobe.com
 

Aushandlung beruflicher Identität

Umgang mit herausfordernden Arbeits- und Ausbildungsbedingungen

 

Lange Zeit war wenig bekannt, wie junge Menschen in der Schweiz ihre Ausbildung erleben und wie das Lernen im Betrieb ihre Identitätsentwicklung prägt. Zwischen den Anforderungen der Arbeitswelt, vorgefundenen Ausbildungsbedingungen und eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen müssen sie Strategien entwickeln, um sich im Berufsalltag zu behaupten. Kerstin Duemmler, Alexandra Felder und Isabelle Caprani beschreiben in ihrem Beitrag, wie junge Menschen ihre berufliche Identität nicht nur durch Anpassung, sondern auch durch Widerstand, Distanzierung und Autonomiestreben formen, an welche Grenzen sie dabei stoßen, und welche Rolle die Betriebe dabei spielen.

 
 
 
 
 
© New Africa - stock.adobe.com
 

Psychische Belastungen Jugendlicher

Die Relevanz im Prozess Beruflicher Orientierung

 

Berufliche Orientierung findet in einer Lebensphase statt, in der Jugendliche ohnehin zahlreiche Entwicklungsaufgaben bewältigen müssen. Zugleich nehmen psychische Belastungen unter jungen Menschen zu. Damit stellt sich die Frage, ob und wie sich solche Belastungen auf berufliche Orientierungsprozesse auswirken können und welche Konsequenzen sich daraus für die Gestaltung von Angeboten zur Beruflichen Orientierung ergeben. Kristina Wopat, Anna Hetzinger und Susanne Schemmer bündeln hierzu vorliegende Erkenntnisse und stellen ein ressourcen- und präventionsorientiertes Praxisbeispiel aus Sachsen vor.

 
 
 
 
 
© BWP
 

Die besondere Zahl

So wenige Jugendliche wie nie zuvor

 

Laut Statistischem Bundesamt waren zum Jahresende 2024 rund 8,3 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren. Das entspricht einem Anteil von zehn Prozent an der Gesamtbevölkerung. Die Werte gehören damit sowohl absolut als auch anteilig zu den niedrigsten seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1950. Die Gesamtbevölkerung hat dagegen mit mehr als 83,6 Millionen Menschen im Jahr 2024 einen neuen Höchststand erreicht.

 
 
 
 
 

Neben URN jetzt auch DOI

 

Ab der BWP-Ausgabe 3/2026 werden alle Beiträge künftig mit einem Digital Object Identifier (DOI) versehen. Den DOI finden Sie unten auf der ersten Seite eines Beitrags. Zudem wird er im Online-Archiv der BWP beim jeweiligen Beitrag angezeigt.

 

Warum ist ein DOI nützlich? Der DOI hat sich international als Standard zur Langzeitarchivierung von Online-Dokumenten etabliert. Er garantiert, dass Publikationen im Internet zuverlässig auffindbar sind und zugänglich bleiben. Denn im Gegensatz zu einer URL ändert er sich nie.

Die gesamte BWP-Ausgabe erhält weiterhin auch einen Uniform Resource Name (URN), unter dem sie bei der Deutschen Nationalbibliothek nachgewiesen wird.

 
 
 
IMPRESSUM
 
 

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