zur Webansicht

 
 
04/2021 | 24.06.2021
 
 
 
 

„Vier sind die Zukunft!“ – Themenwoche zu modernisierten Standardberufsbildpositionen

 

„Vier sind die Zukunft!“ Unter diesem Motto startet vom 28. Juni bis 1. Juli 2021 eine Themenwoche des BIBB zur Einführung der modernisierten Standardberufsbildpositionen. Diese beschreiben neue, berufsübergreifend geltende Ausbildungsinhalte zu den vier Bereichen „Organisation des Ausbildungsbetriebs, Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht“, „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“, „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ sowie „Digitalisierte Arbeitswelt“. Die neuen Inhalte sind ab dem 1. August 2021 in allen modernisierten oder neu entwickelten dualen Ausbildungsberufen verbindlich zu verwenden. Für alle bestehenden Ausbildungsberufe haben sie Empfehlungscharakter.

Um der betrieblichen Ausbildungspraxis, aber auch allen weiteren an der Ausbildung beteiligten Akteurinnen und Akteuren, umfassende Informationen zur Einführung der modernisierten Standardberufsbildpositionen auf einen Blick bereitzustellen, lädt das BIBB zu einer virtuellen Themenwoche ein. Dabei steht jeweils ein Tag unter der Überschrift einer der vier Standardberufsbildpositionen. Eröffnet wird die Themenwoche durch Grußbotschaften von Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser.

Unter www.bibb.de/vier-sind-die-zukunft finden Interessierte ein vielfältiges Informationsangebot unterschiedlicher Akteure der beruflichen Bildung. Zudem hat das BIBB einen Trailer, sechs Erklärvideos sowie eine Broschüre produziert, die in der Themenwoche vorgestellt werden und die über die neuen Ausbildungsinhalte und deren konkrete Umsetzung in der betrieblichen Praxis informieren.
 

 
 
 
 
 
 

Weitere Inhalte

 
 
 
 
 
 
© sturti - istockphoto.com
 

Pflegeausbildung am Lernort Praxis

 

Das BIBB hat zur Unterstützung der Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter sowie weiterer für die praktische Ausbildung Verantwortlichen eine Handreichung für die Pflegeausbildung am Lernort Praxis entwickelt. Die Handreichung steht ab sofort allen Akteuren der praktischen Pflegeausbildung als barrierefreie PDF-Datei kostenlos zur Verfügung.

 
 
 
 

Start neuer Projekte im Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung

 

Aktuell sind zwei weitere Entwicklungs- und Erprobungsprojekte für eine moderne überbetriebliche Ausbildung im Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung gestartet. Im Projekt „Simulationsgestütztes und immersives Lernen (SilA)“ werden digital gestützte Demonstratoren und immersive Lernszenarien für eine praxisnahe Ausbildung der Landwirtinnen und Landwirte entwickelt. Das Verbundprojekt „Fortschrittliche Unterweisungssituationen im Ausbauhandwerk (FortUnA)“ zielt darauf ab, digitale Technologien und Kommunikationsmittel in die überbetrieblichen Ausbildungskurse von zehn Berufen der Bauhaupt- und Nebengewerke zu integrieren. Informationen zu den 17 laufenden Projekten des Sonderprogramms präsentieren eine aktualisierte Projektmappe sowie die Projektseiten auf dem BIBB-Ausbilderportal www.foraus.de

 
 
 
 
 

Neue Praxishandreichung „Förderung nachhaltigkeitsbezogener Kompetenzentwicklung“

 
 

In dem neuen BIBB-Leitfaden wird ein Konzept vorgestellt, das unterstützen soll, die Leitidee der Nachhaltigkeit strukturell in der Berufsausbildung zu integrieren. Es wird aufgezeigt, welche Kompetenzen Auszubildende in kaufmännischen Berufen benötigen, um nachhaltigkeitsorientiert in ihrem Beruf wirken zu können.

 
 
 
 

Broschüre zur Qualitätssicherung jetzt auch in Russisch

 

Das BIBB hat die Broschüre „Qualitätssicherung der betrieblichen Ausbildung im dualen System in Deutschland“ aufgrund der großen Nachfrage mittlerweile in Deutsch, Englisch, Spanisch und – neu – auch in Russisch aufgelegt.

 
 
 
 

„Hauptberufsberater sind Freunde und Verwandte“

 

Qualifizierung, Verselbstständigung und Selbstpositionierung sind Aufgaben, die junge Menschen an der Schwelle zum Erwachsenenleben bewältigen müssen. Wie gut das gelingt, hängt von ihren privaten Unterstützungsressourcen und dem sozial-materiellen Hintergrund ab. Der Jugendforscher Wolfgang Schröer plädiert in einem Videointerview mit der BIBB-Fachstelle „überaus“ dafür, die professionellen Beratungs- und Unterstützungsformen reflexiver auszulegen. Und trotz der aktuellen Zukunftsängste junger Menschen hält er wenig davon, von einer „Generation Corona“ zu sprechen.

 
 
 
© Morsa Images - istockphoto.com
 

Neue Materialien der Initiative Klischeefrei

 

Im neuen Themendossier der im BIBB angesiedelten Initiative Klischeefrei werden Ausbilderinnen in männerdominierten Berufen in Industrie und Handwerk in den Mittelpunkt gestellt. Das Dossier verbindet die unterschiedlichen Perspektiven aus Praxis und Forschung. Verständlich aufbereitetes Hintergrundwissen, gute Beispiele und praktische Tipps für Unternehmen vervollständigen das Bild.
Darüber hinaus liegt ein Methodenset „Klischeefrei durch die Grundschule“ für die pädagogische Arbeit mit Kindern sowie zur Einbindung der Eltern und ein interaktives Spiel für Jugendliche vor, das auf unterhaltsame und spannende Weise für Rollenklischees sensibilisiert. Das Spiel kann sowohl im Schulunterricht als auch in der Jugendarbeit eingesetzt werden.

 
 
 
 
© rangizzz - Adobe Stock
 

30 Jahre AG BFN: 30 Jahre Zusammenarbeit und Transparenz in der Berufsbildungsforschung

 

Am 7. Juni 1991 wurde die Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) gegründet. Vertreter des BIBB, der Kommission für Berufs- und Wirtschaftspädagogik (BWP; heute Sektion BWP), der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE) sowie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit unterzeichneten die „Kooperationsvereinbarung zur Einrichtung eines Berufsbildungsforschungsnetzes in Deutschland“. Ziel des Netzwerks ist es, die wissenschaftliche Zusammenarbeit und Transparenz in der Berufsbildungsforschung zu fördern. In den vergangenen drei Jahrzehnten haben die Gründungsmitglieder ihre Zusammenarbeit stetig verstärkt, und verschiedene pädagogische Institute der Bundesländer sowie zahlreiche Forschungsinstitute in privater und öffentlicher Trägerschaft schlossen sich der AG BFN an. BIBB und AG BFN-Vorstand würdigten aus Anlass des Jubiläums die Verdienste des Netzwerks. 

 
 
 
 

Wissenschaftlicher Beirat: BIBB verabschiedet drei Mitglieder

 

Das BIBB hat Prof. Dr. Sabine Pfeiffer (Universität Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. Cornelia Oertle (Schweiz) sowie den Vorsitzenden, Prof. Dr. Detlef Buschfeld (Universität zu Köln), turnusmäßig aus dem Wissenschaftlichen Beirat verabschiedet. BIBB-Forschungsdirektor Prof. Dr. Hubert Ertl dankte allen dreien für die geleistete Arbeit und würdigte ihre wertvollen und kritisch-konstruktiven Beiträge, mit denen sie vor allem bei wichtigen strategischen Weichenstellungen beratend zur Seite standen. Den Interimsvorsitz bis zur Neuwahl im Herbst übernimmt Prof. Dr. Lutz Bellmann (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung).

 
 
 
© William - Adobe Stock
 

BIBB-Forschungsveranstaltungen fördern Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis

 

Welchen Beruf möchten junge Menschen nach der Schule ergreifen? Wie stehen die Chancen, eine Ausbildung im gewünschten Ausbildungsberuf zu erhalten? Diese und ähnliche Fragen diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des BIBB mit ihren Kolleginnen und Kollegen des King’s College in London im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung. Ein Schwerpunkt der Beiträge lag dabei auf den Auswirkungen der COVID 19-Pandemie sowie der fortschreitenden Digitalisierung auf die Übergänge junger Menschen in Ausbildung und Beruf. 
Zum Thema „Education, Skills and Work in the Fourth Industrial Revolution“ referierte zudem Prof. Phillip Brown von der Cardiff University bei der ersten gemeinsamen Jahresvorlesung des BIBB mit der Universität Bonn.
 

 
 
 
 
 
 

Eine saubere Sache: BIBB empfiehlt neuen Ausbildungsberuf in der Medizinprodukteaufbereitung

 

Das BIBB empfiehlt die Schaffung eines neuen dreijährigen dualen Ausbildungsberufs in der Medizinprodukteaufbereitung (MPA). Dies ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts, das das BIBB auf Initiative der Bundesregierung und der Sozialpartner durchgeführt hat, und dessen Abschlussbericht jetzt vorliegt. Das BIBB hat in der vom Bund beauftragten Untersuchung die Situation der betrieblichen Strukturen, die notwendigen Qualifikationen und beruflichen Tätigkeiten sowie die Bedarfe, Einsatzgebiete und Beschäftigungsperspektiven für das Personal in der Medizinprodukteaufbereitung erfasst. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass sich die Medizinprodukteaufbereitung als eigenständiger Arbeitsbereich im und für den stationären Behandlungsbereich in Krankenhäusern und Kliniken bewährt hat. Die BIBB-Empfehlung fließt in die weiteren Beratungen zwischen Bund, Ländern und Sozialpartnern ein.

 
 
 
 
 
© tadamichi - Adobe Stock
 

Pionierarbeit für die Pflege in Deutschland

 

Das BIBB hat erste Erhebungen zur Stimmungslage in den neuen Pflegeausbildungen nach Pflegeberufegesetz (PflBG) veröffentlicht. Zur Entwicklung der Pflegeausbildung in Deutschland werden künftig durch das neue BIBB-Pflege-Panel kontinuierlich Daten erhoben. Erste Befragungen im Rahmen des Panelaufbaus zeigen, wie attraktiv die neuen Pflegeausbildungen sind: mehr als acht von zehn befragten Personen (83,6 Prozent) attestieren der neuen Pflegeausbildung eine größere Flexibilität im späteren Berufsleben. Knapp 58 Prozent glauben an eine Verbesserung der internationalen Anschlussfähigkeit und rund 64 Prozent bescheinigen eine steigende Professionalisierung des Berufsbereichs. Dass die neuen Pflegeausbildungen die Attraktivität des Pflegeberufs deutlich steigern, bestätigen ebenfalls fast 57 Prozent. Ab 2022 wird das BIBB jährliche Erhebungswellen über die Pflegeausbildung in Deutschland durchführen.

 
 
 
 
 

Betriebliche Weiterbildung, Lernformen und Kompetenzanforderungen

 

Betrieblichen Lernprozessen kommt in Zeiten gravierender Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft eine entscheidende Bedeutung zu. Eine zunehmend technisierte Welt, ein permanenter Veränderungsdruck und eine adäquate Mitarbeiterführung sind Herausforderungen, denen sich die Betriebe stellen müssen. Der vorliegende Bericht stellt Ergebnisse aus zwölf Betriebsfallstudien zum betrieblichen Lernen und zur Weiterbildung vor, die im Rahmen der CVTS5-Zusatzerhebung (CVTS = Continuing Vocational Training Survey) vom BIBB durchgeführt wurden. Ziel der Fallstudien war es, umfassende Informationen zur betrieblichen Realität des Lernens und der Weiterbildung zu erhalten. Insgesamt ergibt sich ein differenziertes Bild zum Stand des Lernens in den Unternehmen. Die Fallstudien bestätigen die starke Bedeutungszunahme des Lernens im Prozess der Arbeit. 

 
 
 
 
© encierro - Adobe Stock
 

Erasmus+-Programm erleichtert strategische Verankerung von Auslandsaufenthalten

 

In allen Bildungsbereichen, die das europäische Programm Erasmus+ in seiner neuen Phase von 2021 bis 2027 abdeckt, wird künftig eine Akkreditierung von antragstellenden Einrichtungen zum zentralen Zugangsinstrument zu europäischen Fördermitteln für die Auslandsmobilität. Anstelle der Förderung von Einzelprojekten tritt die einmalige Aufnahme in die Erasmus+-Familie. Akkreditierte Einrichtungen können als Mitglieder dieser Community jährlich Fördermittel anfordern und haben, anders als bei der bisherigen Projektförderung, die Sicherheit, dass sie bei entsprechender Anfrage diese Mittel auch erhalten. Über Details der Neuregelungen informiert die Nationale Agentur Bildung für Europa beim BIBB auf entsprechenden Informationsveranstaltungen. Die NA beim BIBB führt das Erasmus+-Programm in Deutschland im Bereich der Berufs- und Erwachsenenbildung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Europäischen Kommission durch.

 
 
 
© goodluz - Adobe Stock
 

Über den Tellerrand: Erster deutsch-israelischer Kochwettbewerb für Auszubildende

 

Unter dem Motto „We – Future Chefs“ ist der erste deutsch-israelische Kochwettbewerb für Auszubildende gestartet. Die Zentralstelle der Bundesregierung für internationale Berufsbildungskooperation (GOVET im BIBB) richtet den parallel in beiden Ländern stattfindenden Wettbewerb im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und gemeinsam mit den israelischen Partnern aus. Die Sieger werden im Finale Anfang November 2021 in Berlin ermittelt. Am Wettbewerb können Koch-Auszubildende im zweiten und dritten Lehrjahr teilnehmen, indem sie bis zum 14. September 2021 durch kurze Videos ihre Leidenschaft für ihren Beruf unter Beweis stellen. 

 
 
 
 
 

Neue Ausgabe des Exportmagazins xPORT erschienen

 

Das Schwerpunktthema der neuen Ausgabe des Exportmagazins xPORT von iMOVE im BIBB lautet: „Mit Anlauf nach Deutschland – Vorbereitungs- und Brückenkurse für Menschen aus Drittstaaten“.

 
 
 
© iMOVE
 

Neue Marktstudie zu Ghana

 

Die neue Marktstudie von iMOVE im BIBB beleuchtet den Bildungsmarkt in Ghana. Dabei konzentriert sie sich auf die berufliche Bildung, die Aus- und Weiterbildung sowie auf die Exportmöglichkeiten – speziell für Anbieter aus Deutschland.

 
 
 
IMPRESSUM
 
 

Der Schutz Ihrer Privatsphäre bei der Verarbeitung personenbezogener Daten ist für uns sehr wichtig. Wir verarbeiten personenbezogene Daten, die im Rahmen Ihres Newsletterbezugs erhoben werden, ausschließlich gemäß den gesetzlichen Bestimmungen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

 

Bei Fragen zum Abonnement oder Anregungen zu den Inhalten des Newsletters schicken Sie bitte eine Mail an: bibbaktuell@bibb.de.

 

Für die Inhalte externer Internetseiten, auf die mit Hilfe eines Links verwiesen wird, sind ausschließlich deren Betreiber bzw. Betreiberinnen verantwortlich.
Jegliche Haftung durch das BIBB ist daher ausgeschlossen.

 

Dieser Newsletter wird herausgegeben vom
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn

 

Verantwortlich:
Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser (Präsident)

 

Redaktion:
Andreas Pieper, Redaktionsassistenz: Christina Hirsch

 
 
 

» Newsletter abmelden