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01/2022 | 20.01.2022
 
 
 
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Corona dämpft Anstieg der Ausbildungsvergütungen

 

In Deutschland sind die tariflichen Ausbildungsvergütungen in 2021 zwar im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 % gestiegen, der Anstieg fiel aber deutlich schwächer aus als in den Jahren vor Beginn der Coronapandemie. Zwischen 2012 und 2019 waren mit Ausnahme des Jahres 2017 stets Anstiege von über drei Prozent zu verzeichnen. In der Coronazeit wurden Tarifverhandlungen teilweise verschoben. Häufig standen auch die Beschäftigungssicherung und die Abmilderung der Folgen der wirtschaftlichen Einschränkungen stärker im Blickpunkt als Lohnsteigerungen. Zugleich kam es durch den Rückgang bei der Zahl der Neuabschlüsse von Ausbildungsverträgen 2020 zu Verschiebungen in der Zahl der Auszubildenden in den einzelnen Ausbildungsjahren sowie zwischen weniger und stärker von der Pandemie betroffenen Branchen.
Die Auszubildenden erhielten 2021 im Durchschnitt über alle Ausbildungsjahre tarifliche Vergütungen in Höhe von 987 € brutto im Monat. Für Auszubildende in Westdeutschland ergab sich mit 989 € ein leicht höherer Durchschnittswert als für ostdeutsche Auszubildende mit 965 €. In Ostdeutschland wurden somit 98 Prozent der westdeutschen Vergütungshöhe erreicht. 
 

 
 
 
 
 

Weitere Inhalte

 
 
 
 
 
 
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Leitfaden für ausbildende Fachkräfte - jetzt auch als PDF

 

Der Online-Leitfaden für ausbildende Fachkräfte steht ab sofort auch als PDF-Datei zum Download zur Verfügung. Der Leitfaden soll ausbildenden Fachkräften Hinweise und Impulse für den Umgang mit Auszubildenden geben und Lernprozesse erleichtern. Das Angebot richtet sich an alle Personen – vorrangig in Betrieben, aber auch in außerbetrieblichen Ausbildungsstätten –, die mit der Ausbildung beziehungsweise Anleitung von Auszubildenden befasst sind, dies aber nicht hauptberuflich, sondern zusätzlich zu ihrer eigentlichen Facharbeit tun. 

 
 
 
 

Jugendberufsagenturen: Die ganze Palette an Fördermöglichkeiten

 

Die Jugendberufsagentur Krefeld erstellt regelmäßig einen gemeinsamen Dienstleistungskatalog für die beratenden Fachkräfte am Übergang Schule – Beruf. Junge Menschen können so schnell in passende Angebote vermittelt werden. Im Interview mit der Servicestelle Jugendberufsagenturen im BIBB berichtet die Krefelder Jugendberufsagentur, wie der gemeinsame Katalog entsteht und wie sich dieses Verfahren auf die Zusammenarbeit in der Jugendberufsagentur auswirkt.

 
 
 
 

Digitalisierung in der beruflichen Bildung

 

Dass die Digitalisierung auch die Berufsbildung verändert, macht sich auf verschiedenen Ebenen bemerkbar. Zahlreiche Studien zeigen auf, dass sie viele Potenziale, aber eben auch Herausforderungen mit sich bringt. Was sind die Voraussetzungen für eine gelingende Digitalisierung in der beruflichen Bildung, welche Chancen wurden und werden bereits ergriffen, wo besteht noch Handlungsbedarf? Verónica Fernández von der BIBB-Fachstelle überaus gibt in ihrem Beitrag einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu diesen Fragen.

 
 
 
© Kateryna - AdobeStock
 

Betriebe digital beraten – Service für die Ausbildung

 

JOBSTARTER plus-Projekte setzen innovative digitale Instrumente ein, um kleine und mittlere Unternehmen bei allen Themen rund um die duale Ausbildung zu unterstützen. Die neue Arbeitshilfe zeigt, wie virtuelle und hybride Formate das Externe Ausbildungsmanagement – kurz EXAM – bereichern, damit Betriebe bestehende Ausbildungsplätze erhalten, neue Ausbildungsplätze schaffen und passende Auszubildende finden. Das Programm JOBSTARTER plus wird vom BIBB im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt.

 
 
 
© BWP
 

BWP-Podcastseite geht an den Start!

 

Im Onlineportal zur BIBB-Fachzeitschrift „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis (BWP)“ gibt es ab sofort eine neue Podcastseite, die einen zusätzlichen Service für die Nutzerinnen und Nutzer bietet. Auf dieser Übersichtsseite finden sich die aktuellen und alle anderen bislang erschienenen Episoden auf einen Blick. Informieren Sie sich über die vielfältigen Themen der Berufsbildung und hören Sie die BWP-Interviews jetzt auch unterwegs über den Player! 

 
 
 
© Infografik © BIBB; Icons © BMBF
 

Neues Projekt im Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung gestartet

 

Mit „Augmented Reality zur Umsetzung digitaler Bauwerksmodelle (ARUB)“ ist zum 1. Januar 2022 ein weiteres neues Projekt im Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung gestartet. „ARUB“ zielt darauf ab, Augmented Reality-Anwendungen in die überbetriebliche Ausbildung der Maurer/-innen, Fliesenleger/-innen und Straßenbauer/-innen zu integrieren und diese damit digital zu erweitern. Es ist das vorerst letzte Entwicklungs- und Erprobungsprojekt, das aus Mitteln des BMBF im Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung gefördert wird. Insgesamt setzen nun bundesweit 20 Projekte Ideen und Konzepte für eine moderne überbetriebliche Ausbildung um. Das BIBB führt das Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung im Auftrag des BMBF durch. Einen Überblick über alle Projektvorhaben finden Sie auf der interaktiven Projektlandkarte auf www.foraus.de - das BIBB-Portal für Ausbilderinnen und Ausbilder im Betrieb.

 
 
 
 
 
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BIBB und Helmut-Schmidt-Universität schließen Kooperationsvereinbarung

 

Das BIBB und die Helmut-Schmidt-Universität (HSU) in Hamburg haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um gemeinsam kompetenzorientierte Bildungskonzepte für eine zunehmend digitalisierte Arbeitswelt zu entwickeln. Das BIBB und die HSU arbeiten im Rahmen des Projekts „Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt (KoDiA) – Ertüchtigung zur Digitalisierung“ eng zusammen. Mit der finalen Unterzeichnung gaben BIBB-Präsident Prof. Dr. Esser und Universitätspräsident Prof. Dr. Beckmann den offiziellen Startschuss für eine mindestens dreijährige Zusammenarbeit. Ziel ist es, die Forschung und Lehre im Bereich der notwendigen Kompetenzen zur Teilhabe an der digitalen Arbeitswelt zu stärken.

 
 
 
 

Steiner Verlag und das VET Repository transformieren Fachzeitschriften der Berufsbildung

 

Das BIBB setzt seine Bestrebungen in der Open-Access-Förderung durch eine langfristige Kooperation mit dem Franz Steiner Verlag fort. Gemeinsam transformieren der Verlag und das VET Repository des BIBB zwei Fachzeitschriften und einige Monografien der Berufsbildungsforschung. Es handelt sich um die Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik (ZBW) und die noch junge Zeitschrift Sprache im Beruf - Kommunikation in der Aus- und Weiterbildung (SpriB). 
Bei der ZBW stehen die Volltexte der Jahre 2002 bis 2018 nun zur Verfügung. Jedes Jahr kommt ein weiterer Jahrgang hinzu. Ebenso verhält es sich bei der SpriB. Hier können bereits jetzt die Volltexte der Jahre 2018 und 2019 abgerufen werden. Die Volltexte können im VET Repository recherchiert und unter Anwendung der CC-Lizenz CC BY-NC-ND genutzt werden.
 

 
 
 
 
 
© TheSupporter - AdobeStock
 

Aktualität von Fortbildungen zur Elektromobilität sichern

 

Elektromobilität gilt als ein zentrales Zukunftsthema für Wirtschaft und Berufsbildung: Die Nachfrage nach Fachkräften zur Installation von Wallboxen und Ladeinfrastruktur ist groß und die technologische Entwicklung schreitet schnell voran. Um den Fachkräftebedarf zu decken und Aufstiegschancen im Handwerk zu bieten, entwickeln im InnoVET-Projekt „BexElektro“ drei Bildungsanbieter gemeinsam neue Fortbildungen für Berufe der Elektrotechnik zum Thema Elektromobilität – vom Geprüften Berufsspezialisten bis zum Master Professional. Damit die Bildungsangebote stets aktuell bleiben, will das Projekt neue technologische Trends früher erkennen und aufgreifen. Wie das gelingt, erklärt Verbundkoordinatorin Dr. Josephine Hofmann im Interview. Das BIBB setzt das Programm InnoVET im Auftrag des BMBF um.

 
 
 
© BullRun - Adobe Stock
 

„Tage der Anerkennung“ – 10 Jahre Anerkennungsgesetz

 

Die „Tage der Anerkennung“ bündeln bundesweit und international Aktionen zum 10. Jahrestag des Anerkennungsgesetzes. Veranstaltungen, Publikationen und viele weitere Beiträge machen darauf aufmerksam, was in den letzten zehn Jahren erreicht wurde. Seit Inkrafttreten des Anerkennungsgesetzes am 1. April 2012 haben weit über 422.000 Menschen die Anerkennung ihrer ausländischen Berufsqualifikation in Deutschland beantragt. Die „Tage der Anerkennung“ sind eine Initiative des Portals „Anerkennung in Deutschland“, das vom BIBB im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) koordiniert wird.

 
 
 
 
© NA beim BIBB
 

Green Erasmus: EU-Kommission setzt Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit

 

Wie fügt sich das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ in den Green Deal der Europäischen Kommission ein? Wie kann man Mobilität und die europäische Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Einrichtungen so gestalten, dass auch das Programm zur Klimaneutralität beiträgt? Antworten auf diese Fragen und einen ersten Einblick in das Themenfeld Bildung und Nachhaltigkeit liefert das aktuelle Journal, welches in der NA beim BIBB erschienen ist. Es präsentiert zudem Projekte, die bereits erfolgreich zur Förderpriorität gearbeitet haben. Gleichzeitig wurden zwei neue Aufrufe zur Einreichung von Projektanträgen in der Erasmus+-Leitaktion 2 veröffentlicht. Die Bewerbungsfristen enden im März 2022. 

 
 
 
 
 
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AusbildungWeltweit: Erste Förderrunde 2022 gestartet

 

Global lernen, von Anfang an: Im Programm AusbildungWeltweit können bis zum 17. Februar 2022 wieder Fördergelder für Auslandsaufenthalte im Rahmen der Berufsausbildung beantragt werden. In der ersten Förderrunde 2022 können Ausbildungsbetriebe, berufliche Schulen, Kammern und andere Einrichtungen der Berufsausbildung Anträge für Auslandsaufenthalte von Auszubildenden, Ausbilderinnen und Ausbildern stellen. Auch die Finanzierung eines Besuchs zur Vorbereitung von Auslandsaufenthalten ist möglich. Alle Informationen rund um das Förderprogramm und die Antragstellung sowie eine ausführliche Anleitung und Tutorials sind unter www.ausbildung-weltweit.de zu finden. AusbildungWeltweit ist ein von der NA beim BIBB koordiniertes und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Programm zur finanziellen Unterstützung weltweiter Auslandsaufenthalte während der Berufsausbildung. 

 
 
 
 

2. Internationale BIBB-Roadshow: Digitale Medien in der Berufsbildung

 

Mit der internationalen Roadshow 2021 bot das BIBB nach 2019 zum zweiten Mal Einblicke zur Nutzung digitaler Medien in der beruflichen Bildung. Der Schwerpunkt lag auf sogenannten immersiven Technologien wie Virtual Reality und deren Einsatz in der Berufsbildungspraxis. Die internationale BIBB-Roadshow 2021 "Digitale Medien in der beruflichen Bildung" im Rahmen des BILT Learning Forums bot Einblicke zum Nutzen digitaler Medien und den potenziellen Herausforderungen in deren Entwicklung und Einsatz in der beruflichen Bildung.

 
 
 

Ausbildung unter Pandemie-Bedingungen

 

Im BIBB-Datensystem Auszubildende (DAZUBI) steht für das Berichtsjahr 2020 in Form des BIBB Discussion Papers „Einmündung in eine duale Berufsausbildung in Zeiten der Corona-Pandemie“ eine weitere Analyse zur Pandemie zur Verfügung. 

 
 
 
 

Berufsbildung im dualen Studium

 

Aus der BIBB-Reihe „Berufsbildung in der Praxis“ ist die neue Publikation „Berufsbildung im dualen Studium – Beispiele aus der Praxis“ erschienen. Im Umfeld der Berufsausbildung erhalten duale Studiengänge eine immer größere Aufmerksamkeit, was sich auch in der Zunahme der angebotenen Studiengänge ausdrückt. Anhand von vier Fallbeispielen aus unterschiedlichen Berufsbereichen, die aus der Datenbank „AusbildungPlus“ stammen, werden in dieser Publikation die Möglichkeiten einer Kooperation von Berufsausbildung mit einem Studium vorgestellt. Dabei wird unter anderem deutlich, wie duale Studiengangkonzepte entstehen oder wie die Kooperation zwischen unterschiedlichen Bildungsbereichen gelingen kann.

 
 
 
 

Internationales Handbuch der Berufsbildung: Litauen

 

In der Bildungspolitik orientiert sich Litauen an der Entwicklung der neoliberalen Marktwirtschaft und an den Zielen des sozialen Zusammenhalts der EU. Die Publikation ist Teil des vom BIBB herausgegebenen Internationalen Handbuchs der Berufsbildung. Das Standardwerk der vergleichenden Berufsbildungsforschung richtet sich an ein wissenschaftliches Publikum sowie die Berufsbildungspraxis.

 
 
 

Future Skills – Fortschritt denken

 

Unter diesem Motto findet am 27. und 28. Oktober 2022 im World Conference Center Bonn (WCCB) der BIBB-Kongress statt. Alle Akteurinnen und Akteure der beruflichen Bildung sollten sich den Termin vormerken und sich auf spannende Diskussionen und Vorträge freuen! Demnächst werden wir mehr Inhalte und Informationen, auch über diesen Kanal, zur Verfügung stellen.
 

 
 
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Dieser Newsletter wird herausgegeben vom
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Robert-Schuman-Platz 3
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Verantwortlich:
Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser (Präsident)

 

Redaktion:
Jana Ronzhes

 
 
 

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